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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über die Kosten unserer Freiheit am Hindukusch
Wie schon in den drei vorhergehenden Bänden basiert auch dieser Kriminalroman auf einem im Anhang ausgeführten Tatsachenbericht. In diesem Fall handelt es sich um einen Bericht in der "Stuttgarter Zeitung" vom 29. Januar 2007 über "Hitzewerfer im Kriegseinsatz", eine Art Mikrowellenkanone, die die USA entwickelt haben - und die zu den "nicht-tödlichen...
Veröffentlicht am 31. Januar 2010 von Karl-Heinz Heidtmann

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schorlaus schwächstes Buch
Fans von Schorlaus Dengler-Krimis müssen, und werden auch dieses Buch lesen.
Neu-Einsteigern empfehle ich, nicht mit diesem Titel anzufangen.
Zum einen, weil Denglers private Ebenen einen Vorlauf haben, den man kennen sollte.
Zum anderen, weil dies definitiv Schorlaus schwächstes Werk ist, und man evtl. Gefahr läuft, die anderen Krimis aus...
Vor 23 Monaten von Lisbeth Salander veröffentlicht


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schorlaus schwächstes Buch, 4. Oktober 2012
Von 
Lisbeth Salander - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Fans von Schorlaus Dengler-Krimis müssen, und werden auch dieses Buch lesen.
Neu-Einsteigern empfehle ich, nicht mit diesem Titel anzufangen.
Zum einen, weil Denglers private Ebenen einen Vorlauf haben, den man kennen sollte.
Zum anderen, weil dies definitiv Schorlaus schwächstes Werk ist, und man evtl. Gefahr läuft, die anderen Krimis aus dieser Reihe dann nicht mehr lesen zu wollen. Was schade wär, denn die anderen sind samt und sonders um Längen besser!

Dabei geht es, wie bereits in den drei Fällen davor, auch in "Brennende Kälte" um ein brisantes Thema,
zu dem Schorlau eine fiktive Geschichte entwickelt, die sich komplett an sauber recherchierten Fakten orientiert.
In diesem Buch handelt es sich dabei um die Auslandseinsätze der Bundeswehr in Afghanistan und ihre Begleiterscheinungen, wie z. B. posttraumatische Belastungsstörungen von Soldaten, Geschäftsinteressen der Rüstungsindustrie, sowie dem Einsatz von Geheimwaffen, deren Existenz aber nicht Schorlaus Phantasie entsprungen sind, sondern nachweislich tatsächlich existieren.

Zu diesen Themenbereich entwirft Schorlau wieder mit Rückblenden und Parallelhandlungen ein Geflecht von Zusammenhängen und Verstrickungen, die ihre Sogkraft nicht verfehlen, und den Leser vom ersten Satz an fesseln. Fans von Action und raffinierten Wendungen werden dabei allerdings nicht auf ihre Kosten kommen. Vielmehr besteht der Genuss von Dengler-Krimis grundsätzlich immer in der kompromisslosen Realitätsnähe, die präzises Recherchieren und logisches Vorgehen einer oberflächlichen Tempo-Effektheischerei vorziehen. Und immer wieder bekommt man Informationen geliefert, die man entweder noch nicht kannte, oder in neuen Zusammenhängen neue Brisanz offenbaren. Schorlau ist bei aller Unterhaltung, die stets zu 100% gewährt ist, mindestens genau so zu 100% ein Aufklärer!

Trotz allem muss man aber auch feststellen, dass dies Schorlaus dünnstes Buch ist, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.
Nicht nur, dass "Brennende Kälte" tatsächlich von allen Dengler-Fällen die wenigsten Seiten hat. Hinzu kommt, dass der Verlag getrickst hat, indem er jedes neue Kapitel auf einer neuen Seite beginnt, was das Buch etliche Seiten dicker erscheinen lässt, als es tatsächlich ist.

So beschließt man also Denglers vierten Fall mit dem Eindruck, dass in der Geschichte mehr drin gewesen wär, sowie der Frage, warum das nicht ausgeschöpft wurde, lässt sich aber den Spaß an Schorlaus Gesamtwerk dadurch nicht im Geringsten nehmen.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über die Kosten unserer Freiheit am Hindukusch, 31. Januar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Wie schon in den drei vorhergehenden Bänden basiert auch dieser Kriminalroman auf einem im Anhang ausgeführten Tatsachenbericht. In diesem Fall handelt es sich um einen Bericht in der "Stuttgarter Zeitung" vom 29. Januar 2007 über "Hitzewerfer im Kriegseinsatz", eine Art Mikrowellenkanone, die die USA entwickelt haben - und die zu den "nicht-tödlichen Waffen" gehört.

Wolfgang Schorlau lässt seinen privaten Ermittler Georg Dengler auf 250 Seiten nach einem aus geheimen Einsätzen aus Afghanistan zurückgekehrten und an einem "posttraumatischen Belastungssyndrom (PTBS)" leidenden Bundeswehrsoldaten suchen.

Das Verdienst Schorlaus sehe ich vor allem in dem Mut, mit diesem Buch das von der Bundesregierung heruntergespielte Thema "Afghanistaneinsatz der Bundeswehr", wenn auch in Romanform, zu thematisieren. Die geschilderten Episoden im afghanistanischen Einsatz, die im Nachwort "Finden und erfinden" kurz umrissen werden, sind offenbar von Schorlau sauber recherchiert worden. Wenn diese so stimmen, würde sich das Buch für eine Ablösung des Verteidigungsministers und einen Rücktritt der derzeitigen Regierung eignen, denn offenbar geschehen in Afghanistan täglich Dinge, die seit einigen Jahren unter dem Euphemismus "Kollateralschaden" heruntergespielt werden.

Und bei Lichte betrachtet erscheinen diese Berichte nicht abwegig, denn aus welchem Grunde sollten die USA sich taktisch in Afghanistan anders verhalten als einst in Vietnam? Die begangenen Verbrechen, die jedem Menschen- und Völkerrecht, auch den Genfer Konventionen widersprechen, sickern im Falle Vietnams erst seit einigen Jahren durch. Was werden wir also in 25 Jahren über den Afghanistankrieg, der ja eine Friedensmission" sein soll und bei dem es sich nach offizieller Diktion, um einen "nicht-internationalen bewaffneten Konflikt" handelt, erfahren?

Schorlau hat für seinen Roman die aus dem Film bekannte Technik der kurzen Schnittsequenzen verwendet. Die Handlung bekommt dadurch ein hohes Tempo, die Spannung steigt. Die handelnden Personen wirken allerdings auch in dieser vierten Episode hölzern. Sie zu entwickeln, ihnen mehr Farbe, Persönlichkeit und Entwicklung zu geben, wäre eine wünschenswerte Entwicklung.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Warnung vor der Kindle Ausgabe, 26. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Achtung dieser Text bezieht sich ausdrücklich nicht auf das Buch als solches, sondern nur um die technische Umsetzung der Kindle Ausgabe !!

Ich habe viele Ebooks gekauft, aber ein technisch so unbrauchbare Umsetzung habe ich noch nie erlebt. Jeweils der erste Absatz jedes Kapitels ist normal und gut zu lesen. Jeder weitere Absatz des gesamten restlichen Kapitels nimmt dann aber immer nur ca. 1/2 der Bildschirmbreite auf der rechten Seite ein. Links ist quasi eine leere Spalte ca. 1/2 Bildschirmbreite. Dadurch wird das Lesen wirklich zur Qual: die Zeilen sind extrem kurz, man muss extrem oft blättern .... NERVIG. Schrifgröße, Wortabstand etc. bringt alles keine Besserung.

Wie der Verlag so einen total üblen, auf den ersten Blick sichtbaren und sich durch das ganze Buch ziehenden Formfehler nicht vor Veröffentlichung bemerken kann ist mir ein völliges Rätsel.

Entschuldigung für den "1 Sterner" an den unschuldigen Autor - aber mit 5 Sternen würde die wichtige Ebook Warnung nicht auffallen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Thriller mit Anspruch, 30. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Hat Wolfgang Schorlau in den zwei ersten Fällen Georg Dengler in historische Fälle geschickt, sind Fall drei und vier fiktive Thriller, die in der näheren Zukunft Wahrheit werden könnten.
Wie die ersten Fälle ist die Geschichte sehr gut recherchiert und die Figuren rund um den Ermittler Georg Dengler werden in interessanter Weise entwickelt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Autor mit Anliegen - Krimi mit Hintergrund, 22. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Der Stuttgarter Wolfgang Schorlau hat sich mit seinem vierten Dengler-Krimi wieder eines brisanten Themas angenommen. Nach RAF/Treuhand, Privatisierung der öffentlichen Wasserversorgung und Lynchjustiz an alliierten Piloten zum Ende des 2. Weltkrieges jetzt Traumatisierung von Bundewehrsoldaten infolge Auslandseinsatzes und Erprobung neuer, noch unmenschlicherer Waffen auf Mikrowellenbasis. Die Geschichte macht nachdenklich und erschreckt den Leser, der von Schorlau durch die Handlung getrieben wird: Kurze Kapitel, Einschübe, zeitverschobene Erzählebenen. Die Charaktere kommen dabei zu kurz, die handelnden Personen können sich nicht entwickeln, wenn die Erzählform und die Geschichte selbst dem Anliegen hintangestellt werden. Lesenswert allemal.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schorlaus bestes Buch, 15. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Georg Denglers gefährlichster Auftrag führt nach Afghanistan, wo er auf ein Staatsgeheimnis stößt. Sarah Singer beauftragt Dengler, ihren Mann zu finden. „Mein Mann ist krank und gefährlich.“ Mehr erfährt Dengler, der sympathische Private Eye aus Stuttgart nicht. Er glaubt zunächst, den Mann zu kennen, der in ihm eine dramatische Kindheitserinnerung weckt. Fasziniert von der Blondine stürzt er sich in seine Ermittlungen. Sarahs Singers Mann ist Berufssoldat, der nach geheimen Einsätzen aus Afghanistan zutiefst erschüttert und traumatisiert zurückgekehrt ist. Nach kurzer Zeit verschwindet er spurlos. Und einige Morde geschehen. Als Georg Dengler sich an die Arbeit macht, erfährt er, dass Hans-Jörg Singer noch von ganz anderen Instanzen gesucht wird. Und plötzlich steht er mächtigen Interessen im Weg. Ein Erlanger Konzern, der im Auftrag des Staates Mikrowellenwaffen herstellt und testet, steht in zentraler Rolle. Wer diese Waffen kennt und versteht lebt gefährlich.

Wieder einmal hat Wolfgang Schorlau ein heißes Eisen angefasst und grundlegend recherchiert. Eine solche Waffe kann gebaut und getestet werden, wenn es nicht schon geschehen ist. Schorlau (Deutscher Krimipreisträger 2006) vermischt geschickt Tatschen und Fiktion miteinander.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Folgen des Afghanistaneinsatzes, 2. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Stabsfeldwebel Florian Singer, Angehöriger des KSK, leidet nach mehreren Geheimeinsätzen in Afghanistan unter Posttraumatischen Belastungsstörungen. Nach einem Zwischenfall in einem Supermarkt wird er in die Psychiatrie eingewiesen, aus der er sich allerdings unerlaubt absetzt. Seine Ehefrau beauftragt den Privatermittler Georg Dengler mit der Suche nach ihm. Während Dengler die Ermittlungen im Fall des Stabsfeldwebels vorantreibt, merkt er nicht, dass Singer ihn und Singers Ehefrau bereits unter Beobachtung gestellt hat. Dengler muss zudem feststellen, dass Florian Singer ein Freund aus seiner Kindheit ist, mit dem er ein einschneidendes Erlebnis hatte, das ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Schon bald steht fest, dass Singer am Versuch der Erprobung einer deutschen Mikrowellenwaffenentwicklung im Afghanistaneinsatz beteiligt war (Delta III-Projekt). Diese Waffentechnologie wird auch bei aktuellen Mordfällen in Stuttgart eingesetzt. Die Verbindung zwischen Singer und dem Einsatz der Mikrowellenwaffe in Stuttgart ist hergestellt. Die Hintergründe dieses Einsatzes offenbaren firmenpolitische Abgründe und staatliche Vertuschungsbemühungen.
Schorlau arbeitet mit kurzen und präzisen Rückblicken, die seinen aktuellen Handlungsstrang begleiten und dem Leser die Chance geben, dosiert die Hintergründe des Falls zu erfassen. Durch die Verbindung von Fakten mit spekulativen Berichten und Verschwörungsszenarien gelingt es ihm erneut, einen spannenden Politkrimi zu präsentieren, den man nur ungern aus der Hand legt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brennende Kälte - Harter Tobak, 5. Oktober 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Brennende Kälte - Harter Tobak

Anders als der Politkrimi, die 'Blaue Liste', der beachtliche Erstling von Schorlau, ist dieser Krimi nicht so geradlinig gestrickt, dass man schon von vornherein weiß, wie er ausgehen wird. Wenn man nicht bereits von traumatisierten Vietnam und Irak GIs gehört hätte, könnte man meinen, der Autor hat eine blühende Fantasie und sich alles nur ausgedacht. Leider ist es nicht so. Die Hintergründe des Afghanistan-Krieges werden aufgerollt und sind, wenn man es wissen will, auch ohne den Krimi erschütternd, im Erzählkontext wohl gewählt und gekonnt verwendet. Unsere deutschen Soldaten bauen nicht nur Brücken und Brunnen und schützen kleine Kinder und Frauen vor den bösen Taliban. Es stellt sich die Frage, warum wir als mündige Bürger eigentlich immer noch zulassen, dass unsere Soldaten dorthin geschickt und verheizt werden. Aber das ist ein anderes Thema. 'Unsere Freiheit wird am Hindukusch verteidigt', klingt genauso fahl wie damals, als sie uns einreden wollten, dass unsere Freiheit in Vietnam verteidigt wird. Der Aufklärungswert dieses Buches - der allerdings den Unterhaltungswert nicht ausschließt - wird dadurch noch gesteigert, dass dem Leser eine Anleitung geboten wird, wie man sich dem bundesdeutschen Überwachungsstaat durch Unbrauchbarmachung des Passchips entziehen kann. Das sollte man sich merken.
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12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Augenöffner: Politkrimi mit Mikrowellenwaffen, 6. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Augenöffner: Politkrimi mit Mikrowellenwaffen

Dieses Buch wird hohe Wellen schlagen. Packend,
fesselnd und enthüllend: Worst case for bad
guys. Unbedingt lesen!
Mikrowellenwaffen in Deutschland spielen darin
eine wesentliche Rolle. Und ein Konzern in
Erlangen, der Mikrowellenwaffen herstellt und
testet; BKA, Bundeskanzleramt, eine
Sondereinheit der Bundeswehr, die Geheimhaltung
der Waffen und deren Anwendung, durch Mauern
beobachten und strahlen, Mikrowellenangriffe auf
Menschen in der Wohnung, sogar das bayerische
Polizei(aufgaben)gesetz kommt vor.
"Mikrowellen. Mikrowellenwaffen. Ich sage dir, das ist die
Zukunft. Du wirst schon sehen...". Wer diese
Waffen bereits kennt und versteht lebt
gefährlich - nicht nur in diesem Thriller. "Ihm
war, als sei in seinem Inneren ein Höllenfeuer
angezündet worden. Er brannte. Innerlich."
Heimtückischer gehts nicht: "Keiner sieht sie
kommen. Keiner weiß, dass sie da sind. Und wenn
ihre Mission beendet ist, gibt es keinen Beweis
dafür, dass sie jemals da waren. Genau so hatten
sie den Überfall auf ihn durchgeführt."
Auf der Suche nach der geheimen Mikrowellenwaffe
wurde gründlich recherchiert: "Der testweise
Betrieb der neuen Waffe ist in Bayern kein
Problem" (S. 150). Und natürlich auch manches
vom Autor erfunden, besonders was Amerikaner und
Bundeswehr anbelangt. "Finden und Erfinden" ist
die größte Stärke des herausragenden deutschen
Autors für Politische Thriller.
Der geniale schwäbische Dichter Hölderlin schrieb:
"Wo aber Gefahr ist, wächst das Rettende auch". Der
mutige Stuttgarter Autor Schorlau (Deutscher
Krimipreisträger 2006) hilft mit bei der
Aufdeckung ungeheuerlicher Verhältnisse.
Vielleicht kann das Buch sogar Leben retten?!
Info: Weitere Aufklärung über Verbrechen mit
Mikrowellenwaffen: [...]
Dr. Reinhard Munzert, Erlangen
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin vom "Dengler Fieber" befallen! Vorsicht Ansteckungsgefahr!!!, 19. Dezember 2013
Von 
Bernd Floyd "Kinkdyolf" (Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Brennende Kälte: Denglers vierter Fall (Taschenbuch)
Vom "Dengler Fieber" befallen, habe ich nunmehr den vierten Fall von Wolfgang Schorlaus Ermittler gelesen. Auch dieser Band hat mich gefesselt. Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, um nicht den Plot zu verraten. Es sei aber gesagt, und das ist auch dem Buchumschlag zu entnehmen, dass sich Dengler in diesem Fall mit einem traumatisierten Soldaten, der in Afghanistan in einer geheimen Sondertruppe, gekämpft hat und nach Deutschland zurückgekehrt ist, beruflich kümmern muss. Allerdings hat er zu diesem Mann in seiner Vergangenheit auch einen persönlichen Kontakt gehabt. Zudem handelt das Buch von der deutschen Waffenlobby.
Alles ist wieder sehr spannend und bewegend vom Autor zu Papier gebracht worden. Beim Lesen dieses Buches ergriff mich so manches Mal die Wut über die geschilderten Ereignisse. Aber das Buch ist nicht nur spannend, sondern auch absolut unterhaltend. Wer die vorhergehenden Fälle von Georg Dengler gelesen hat, wird das lesen dieses Buches nicht bereuen. Deshalb spreche ich für diesen Leserkreis und für Freunde anspruchsvoller Politkrimis eine begeisternde Empfehlung für "Brennende Kälte" aus.
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Brennende Kälte: Denglers vierter Fall
Brennende Kälte: Denglers vierter Fall von Wolfgang Schorlau (Taschenbuch - 16. April 2008)
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