Kundenrezensionen

27
4,2 von 5 Sternen
Doppler: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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am 24. September 2008
Die ungewöhnliche Geschichte eines Mannes, der vom erfolgreichen Geschäftsmann und vorbildlichen Familienvater zum Waldbewohner wird und sein bisheriges Leben hinter sich lässt. Der Protagonist, angetrieben durch den Todesfall seines ihm ewig unbekannten Vaters, wird zur Kultperson der Rebllion gegen Tüchtigkeit und Konservativismus. Aus der Ich-Perspektive des Dopplers geschrieben, wird die Identifikation mit dem Protagonisten noch weiter gesteigert. Der Autor versteht es hervorragend den Leser beim Lesen zu halten, was vor allem durch rasche und unerwartete Sprünge in der Erzählung geschieht. Kurze Absätze, direkte Sätze und die Vermeidung von Langatmigkeit ermöglichen auch eine Lektüre im leichten Rauschzustand.

Doppler ist ein Rebell gegen die Tüchtigkeit, gegen ein zum Selbstzweck gewordenen Verhaltenskodex des kapitalistischen Menschen. Mit einem Elchskalb als besten Freund erfährt er im Wald viel über sich selbst und über seinen verstorbenen Vater. Norwegen ist ihm zuwider, Menschen sind ihm zu wieder, doch kämpft er trotz seines Waldexils weiterhin gegen die Menschen, die sich im Laufe der Zeit ebenso den Wald einverleiben wollen. Die Suche nach der Stille und dem Nichts nimmt für den Doppler also kein Ende, auch nicht im Wald.

Gegen Ende des Buches merkt man allerdings leichte Ermüdungserscheinungen des Autors. Oft wirken die bedeutungsvollen Anspielungen wiedergekäut und müde, das Ende meines Erachtens ein wenig notgedrungen. Aber insgesamt eine sehr gute Lektüre, die leider viel zu schnell fertig gelesen ist.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. September 2007
andreas doppler hat einen fahrradunfall.
nicht weiter tragisch, denkt man. aber während doppler nach seinem sturz im wald gen himmel starrt, macht er sich so seine gedanken - vorallem wird ihm eins klar: die tüchtigkeit (eng verbunden mit dem spießertum) wird sein erklärter feind.
in der schule war er tüchtig, hat eine tüchtige frau, war tüchtig in seinem beruf - damit soll nun schluß sein! doppler zieht in den wald, zieht die einsamkeit der nähe zu den menschen vor.
als eine erste große tat des wilden mannes wird beschrieben wie andreas doppler -ausgehungert- eine elchkuh erlegt. diese kuh dient ihm in der kommenden zeit als nahrung sowie als handelsgut.
daß er dem elchkalb -welches er später bongo (im andenken an andreas dopplers vater)- die mutter umbringt, wird ihm in dem moment bewußt, als das röhrende kalb vor seinem zelt steht. nach einem mißlungenen versuch, auch das kalb niederzustrecken, freundet sich doppler mit dem kalb an.
sie verbringen viel zeit miteinander im wald. bongo ist nicht nur, wie doppler bemerkt, ein tierisch guter zuhörer, der sich geduldig dopplers leben anhört, sondern auch ein äußerst schlechter memory-spieler.
im laufe der geschichte des erklärten misanthropen, macht doppler die bekanntschaft mit düsseldorf -einem besessenen modelbauer, den er zunächst bestiehlt-, beschenkt einen einbrecher reich mit einem dvd-player und der dvd-sammlung seines sohnes, bringt seinem jüngsten sohn die freuden des wald-lebens näher, erfährt, daß er einen elbischen namen hat und zu guter letzt offenbart ihm seine frau, daß er erneut vater werden wird und daß dann sein waldleben ein ende haben wird.

erlend loe nimmt den leser in einer 160 seitigen reise mit auf den weg in den wald, läßt doppler über den sinn des lebens philosophieren; stets in einer ironisierenden, doppelbödigen art und weise, so daß einem nie langweilig wird. eine oberflächlich komische, tiefgründig ernste geschichte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. Januar 2009
Über den Inhalt des Buches wurde ja schon einiges geschrieben, das muss ich nicht auch noch wiederholen.
Wer kennt sie nicht, diese Frage nach dem eigentlichen Sinn des Lebens und wer hatte nicht schon mal den Wunsch, einfach alles hinter sich zu lassen, auf den Job zu pfeiffen, alle materiellen Sicherheiten auf's Spiel zu setzen und sein Leben neu zu leben?
Doppler wagt dieses Risiko und zieht in den Wald, mit einer minimalen Ausstattung will er seinen Alltag bewältigen, was ihm auch gelingt. Allein auf sich gestellt sieht er sein Leben und seine Vergangenheit mit anderen Augen. Wenn da nur diese Frist nicht wäre, vor Geburt seines Kindes wieder in die tüchtige Zivilisation zurückzukehren.
Dass er den verschrobenen Modellbauer Düsseldorf kennenlernt, öffnet ihm die Augen im Hinblick auf seine Beziehung zu seinem verstorbenen Vater.
Den Schluss finde ich keinesfalls konstruiert, er ist eine Metapher für die Versöhnung. Mit sich selbst, mit anderen, mit dem Leben.
Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht und habe oft in mich selber hineingehorcht. Nicht, dass ich zu tüchtig werde und das Leben am Ende noch verpasse ... *ggg*
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Februar 2010
Die Edition 'Handverlesen' von Andreas Fröhlich erscheint seit März 2009 beim von Oliver Rohrbeck initiierten Berliner Label Lauscherlounge. Bei mittlerweile vier Titeln ist Andreas Fröhlich 'Stoffscout', Produzent und alleiniger Sprecher. Für den Roman 'Doppler' vom Norweger Elend Loe kann Andreas Fröhlich seine Fähigkeiten hier bestens Ausspielen. Doppler, das ist ein Charakter, der Fröhlichs Stimme und Art wie auf dem Leib geschnitten scheint.
Vom Tod des Vaters und einem Fahrradunfall aus dem Alltag aufgeweckt erkennt Doppler seine Unzufriedenheit mit dem Spießbürgertum, in das er sich perfekt integriert hat. Als Lösung präsentiert Loe dem Leser einen abstrusen Aufenthalt im skandinavischen Wald mitsamt Elchkalbsidekick und skurrilen Detailbeobachtungen verpackt in die Geschichte von Doppler und seiner Familie. Angeekelt von der Tüchtigkeit und Konformität der Menschen sucht Doppler die Zuflucht im Wald, doch die Schwangerschaft seiner Frau zwingt ihn dazu, sein Handeln zu reflektieren.
Ohne jedweden Effekt oder 'Begleitton' spricht Andreas Fröhlich die aus der Erzählperspektive von Doppler geschriebene Geschichte. Er scheint mit der Romanfigur zu verschmelzen und gibt dem Hauptcharakter eine authentische Stimme. Dies wird nur von der wörtlichen Rede andere Figuren gebrochen, die Fröhlich besonders gut bei der Tochter des Protagonisten gelingt.
Der deutsche Hörbuchpreis wird Andreas Fröhlich am 10.03.2010 als 'Besten Interpreten 2010' auszeichnen. Zur Begründung wird genannt, das Fröhlich die Tiefen der Geschichte mit totwitzigen und zutiefst tragischen Elementen perfekt wiedergibt. Obwohl dies natürlich in einer derart perfekt passenden Rolle vielleicht einfacher ist, als in einem vollkommen anders geartete Stoff, schmälert dies nicht das Hörbuch an sich. Fünf Sterne und eine Empfehlung, auch für das hochwertige Design und das liebevoll gestaltete Booklet.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. März 2013
geschickt von einer kanadischen Freundin, habe ich dieses Buch teils schmunzelnd, teils lachend gelesen.
Inzwischen habe ich es mehrfach verschenkt und immer begeisterte Kommentare geerntet.
Die Story ist skurril und nimmt Vorstellungen von Ehe mit Kindern, Tod, Vater-Sohn-Verbindungen und naturnahes Leben
herzhaft auf's Korn.
Es beginnt mit einem brutalen Messer-Mord an einer Mutter, dessen Sohn, da nun mutterlos, den Moerder, Doppler, bei seinen
Streifzuegen im Wald bei Oslo begleitet. Die Tote war ein Elch und das Fleisch wird eingefroren, dann verspeist oder
gegen Milch, Batterien oder was man sonst so braucht als ausgestiegener Zelter am Stadtrand, beim Supermarktleiter eingetauscht.
Als Doppler von immer mehr Besuchern heimgesucht werden, die auch natuernah erleben wollen, wird es ihm und Bongo zuviel.
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am 21. Dezember 2011
Mit dem Roman "Doppler" erzählt der norwegische Autor Erlend Loe die Geschichte eines durchschnittlichen, im Berufsleben durchaus erfolgreichen tüchtigen Familienvater zweier Kinder, der auf dem Nachhauseweg von der Arbeit (wie der biblische Saulus) vom Fahrrad fällt (in der Bibel war es noch ein Pferd), was ihm Anlass gibt sein Leben zu überdenken und völlig umzukrempeln. Er beschließt kurzerhand, sich eine Auszeit zu genehmigen und zieht als neugeborener Misanthrop und in den Wald (eigentlich ist es nur der Waldrand bei Oslo), wo er - fast ohne Kontakte zur Zivilisation (ohne die große Errungenschaft der Zivilisation, die fettarme Milch, geht es nun doch wieder nicht) - sein Dasein gemeinsam mit dem Elchkalb Bongo fristet, mit welchem er große Zwiegespräche über die Sackgasse führt, in welcher sich die moderne Zivilisation befindet und Tiermemory spielt. Ganz so einsam wie geplant bleibt es dann aber doch wieder nicht, brechen doch immer wieder Menschen in die gesuchte Einsamkeit ein: einmal ist es seine Ehefrau die den gemeinsamen Sohn Gregor bei ihm abgibt, weil sie verreisen will, dann wieder ein konservativer Yuppie der - gewissermaßen als Jünger - dem Beispiel Dopplers zu folgen versucht; oder der Einbrecher, den Doppler dabei erwischt hat, wie er in seinem Haus einzubrechen versuchte oder wiederum der schrullige Pensionist, der über den Tod seines Vaters nicht hinwegkommt, obwohl er diesen nie kennengelernt hat.
Wie im zweiten Teil der geplanten Trilogie (Volvo), überzeugt Erlend Loe besonders in der Beschreibung des Zusammentreffens zwischen Individuen und den daraus entstehenden unerwarteten und antikonformistischen Situationen und frappierend skurrilen Dialogen. Im Unterschied zu "Volvo" wiegt hier der "crusoesche Teil" mehr, was dem Buch etwas an Rhythmus nimmt.
Das gesamte Buch brilliert aber dennoch an Ironie, Sarkasmus, Unbeschwertheit, Skurrilität, ohne jedoch nie ins Vulgäre abzugleiten. Besonders amüsant ist die tiefe Gesellschaftskritik, die die Hauptfigur antreibt.
Eine unterhaltsame, nicht banale aber ungemein skurrile Lektüre ...
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Andreas Doppler mag keine Menschen. Aus diesem Grund hat er sich aus der Zivilisation zurückgezogen und lebt nun in den Wäldern Norwegens. Zusammen mit einem kleinen Elch, den er Bongo getauft hat, nachdem er ihn nicht mehr losgeworden ist, weil er seine Mutter auf brutale Weise mit einem Messer getötet hat, um an ihr Fleisch zu gelangen - schließlich hatte er Hunger - da ist sowas doch wohl verständlich.
Diese Tat wirft ihm der kleine Elch allerdings allenfalls in Form von erwartungsvollen Blicken vor. Von Dopplers Seite weicht er seitdem nur noch, wenn es sich gar nicht vermeiden lässt.
Doch Dopplers Abschied von der Zivilisation ist nicht endgültig. Dazu ist vor allem sein Verlangen nach Magermilch, die er im Wald nicht bekommt, schlicht zu groß. Später soll es auch die mehr oder weniger unfreiwillige Begegnung mit Düsseldorf sein, die Doppler immer wieder zurücklockt. Und auch seine Frau versucht mit allen Mitteln ihn zu überreden, seinen verrückten Plan aufzugeben.

Die Schilderung von Dopplers Leben im Wald ist schon ein ziemlich grotesker Akt. Man kann es wohl am ehesten als eine schräge Charakterstudie beschreiben. Genährt aus Dopplers Bewusstseinsstrom erfahren wir nach und nach, wie es dazu gekommen ist, dass er in den Wald gezogen ist, warum er Menschen nicht mag, sprich: was letztlich die Beweggründe für sein Handeln sind, und was sein neues Leben auszeichnet.
Die Transformation des Elches hin zu einem in Dopplers Augen fast schon menschlich denkenden Wesens, ja gar einer Art Ersatzkind, ist wohl das prägnanteste und zugleich bezeichnendste Stilmittel, welches sich wie ein roter Faden durch diese Erzählung zieht. Leute wie Düsseldorf und der Konservativling sind im Vergleich dazu nur Mittel zum Zweck, um aufzuzeigen, welch schräge Bahnen das Leben unter gewissen Vorraussetzungen einschlagen kann.

Der Erzählung geht es zu keinem Zeitpunkt um einen sonderlich hohen Grad an Realismus, das merkt man an allen Ecken und Enden, sobald Dopplers Leben im Wald etwas detaillierter beleuchtet wird. Nicht nur die Haltbarkeit des Elch-Fleisches dürfte hier nicht mit den realen Gesetzmöglichkeiten übereinstimmen. Somit gilt es gewisse Abstriche an die innere Logik der Geschichte zu machen. Da hierauf aber kein expliziter Schwerpunkt liegt, mag man das verzeihen.

Vorgetragen wird all dies von Andreas Fröhlich, vielen Hörspielfans bekannt als Bob Andrews bei den drei ???, Synchronisationsfreunden als die deutsche Stimme von Edward Norton. Fröhlich gelingt es mühelos die Figur des Dopplers sehr lebendig darzustellen.

Fazit: Eine zugleich interessante wie schräge Geschichte, die zweifellos Spaß macht. "Doppler" erzählt zwar eine geradlinig verlaufenden Story, bei der die rein äußerlichen Handlungen aber nicht Kern der Sache sind. Vielmehr geht es hier um Situationen, Gedanken und auch ein gutes Stück Lebensphilosophie.
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am 31. Juli 2008
Zugegeben, das Buch ist reine Unterhaltungsliteratur. Aber: na und? Trotzdem ist es sehr gut gemacht, witzig, absurd, temporeich. Es kann, wenn man so will, mit jedem derzeit aktuellen Kinofilm mithalten. Der Schluss mag unwahrscheinlich sein, doch das Lesevergnügen wird dadurch nicht geschmälert. Absolut empfehlenswert, wenn man mal entspannen will und "leichte Kost" benötigt.
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am 13. Mai 2010
Ich muss zugeben, ich bin mit einer gewissen Erwartung an dieses Hörbuch herangegangen, da ich eine gute Meinung von "Andreas Fröhlich" habe und Ihn für einen tollen Sprecher halte. Das Hörbuch konnte meine Erwartung schließlich sogar noch übertreffen. Die Handlung ist ziemlich außergewöhnlich und sprüht nur so vor Witz; hat aber auch etwas sehr tiefgründiges, das einen nachdenklich stimmt.

Der Familienvater "Doppler" beschließt plötzlich, nach einem Sturz von seinem Fahrrad, in die norwegischen Wälder außerhalb der Stadt zu ziehen und dort vollkommen allein in einem Tippi zu leben. In über vier Stunden Hörbuchlänge erfährt der Zuhörer wie es "Doppler" im Wald ergeht und was er so denkt. Die gesamte Handlung ist aus der Sicht von "Doppler" geschildert. Der Sprecher "Andreas Fröhlich" wird so während des Hörbuchs selbst zu "Doppler". Er bringt dem Zuhörer sehr gekonnt die verschiedenen Stimmungslagen von "Doppler" näher und spricht auch die anderen auftretenden Charaktere unverwechselbar.

Beim Hören musste ich ziemlich oft anfangen zu lachen. Vor allem bei der Szene, in der "Doppler" auf den Elternabend seiner Tochter geht, konnte ich mich eine ganze Zeit lang vor Lachen gar nicht mehr einkriegen.

Ein großer Dank geht an Andreas Fröhlich für die wunderbare Lesung dieses tollen Buchs!!!

>klare Kaufempfehlung
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am 28. Dezember 2012
Inhalt:
Andreas Doppler, 40 Jahre alt, Familienvater und erfolgreicher Geschäftsmann, kommt nach einem Sturz vom Fahrrad zu der Erkenntnis, dass er sein wohl geordnetes, tüchtiges Leben satthat, und so zieht er in den Wald. Als der Winter kommt, erlegt er eine Elchkuh und nimmt ihr nun verwaistes Kalb auf, das schon bald sein bester Freund wird. Seine Familie – er hat bereits zwei Kinder und ein drittes ist unterwegs – akzeptiert zunächst Dopplers Rückzug, doch stellt seine Frau eine Bedingung: Wenn das Kind geboren wird, ist mit dem Waldleben Schluss. Nach und nach suchen immer mehr Menschen im Wald eine neue Erfüllung und stören Dopplers Einsiedlertum, und als der Geburtstermin naht, muss er sich entscheiden …

Meine Meinung:
Ich finde die Idee von Doppler einfach nur klasse. Natürlich ist es ein bisschen verrückt mitten im Winter in Norwegen im Wald zu leben, aber was tut man nicht alles um nichtmehr tüchtig zu sein und seine Ruhe zu haben. Der Schreibstil war ein bisschen gewöhnungsbedürftig, es gibt zB keine richtige wörtliche Rede. Dennoch hat mich das Buch überzeugt.

Fazit:
Ein interessantes Buch über einen Mann, der das Leben mit Menschen satt hat und versucht mit seinem Elch Bongo glücklich zu werden. Schnell zu lesen und regt zum Nachdenken an!
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