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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Liebe?
Dies ist mein absolutes 5-Sterne-Buch! Der Roman hat mich von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen, die Sprache ist einfach unfassbar schön. Dazu habe ich mich noch königlich amüsiert. Herrlich ist die Szene, als Blum mit dem Herrn vom Beerdigungsinstitut diskutiert. Das Buch macht aber auch nachdenklich. Ich habe mir die Frage stellen müssen -...
Veröffentlicht am 22. Januar 2008 von Kassandra55

versus
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuschend
Da wurde das Buch hochgelobt in den Medien - und ich tief enttäuscht von der Lektüre. Komisch finde ich es nicht wirklich, da liegt mein Humor wohl woanders. Die Personen und ihre Gefühle und Handlungen bleiben mir fremd. Alles scheint mir hohl und oberflächlich. Auch zum Schluss, die Geschichte mit den toten Eltern, die für alle Ewigkeiten von...
Veröffentlicht am 22. April 2008 von Milchbart


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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Große Liebe?, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dies ist mein absolutes 5-Sterne-Buch! Der Roman hat mich von der ersten Zeile an in seinen Bann gezogen, die Sprache ist einfach unfassbar schön. Dazu habe ich mich noch königlich amüsiert. Herrlich ist die Szene, als Blum mit dem Herrn vom Beerdigungsinstitut diskutiert. Das Buch macht aber auch nachdenklich. Ich habe mir die Frage stellen müssen - gibt es wirklich die große Liebe? Und wie erkennt man sie? Blum hat sie sofort erkannt, als Mona "reingeflattert" kam mit ihren großen Flügeln, engelsgleich. Die Person Blum blieb mir allerdings bis zum Ende schleierhaft, oft hatte ich auch Mitleid mit ihm. Wie schade, dass er vorher noch nie richtig geliebt hatte. Ob er sein eher banales Leben von damals im Exil weiterlebt? Trifft er nochmal in seinem Leben auf seine große Liebe Mona? Oder war Mona gar nicht seine große Liebe? Fragen über Fragen. Gerne möchte ich wissen, was Blum genau jetzt gerade macht.
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15 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Satire, Witz und Komik, eine Reise durch die heutige Zeitgeschichte, 1. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Man möchte sich den Icherzähler mit Namen Blum in dieser Erzählung wie einen Varietékünstler vorstellen, der uns in einem Feuerwerk von Geistesblitzen zu Beginn der Vorstellung etwas über das Leben erzählt und über die Erfahrungen, die er gemacht hat.

Dabei geht es um Erklärungen zur Naturwissenschaft, um die Liebe, um ferne Länder und Eindrücke, die zu dem Schluss führen, dass unser Erzähler sich abseits des Alltäglichen unter den Lebenden fühlt. Zum Ende des ersten Kapitels ist man berührt über eine poetisch ganz bescheidene Vorstellung, einem Traum gleich, die der Erzähler hat: auf einem Segelschiff weit hinauf bis nach Vancouver getragen zu werden, in der Ferne Pazifikvögel wie zufriedenes Leergut auf dem Meer wankend.....

Frappierend ist der Wechsel von kühler, rationaler Weltbetrachtung, ja fast Abgeklärtheit, zu dieser zarten Poesie. Man ist gefangen und benommen von der klaren, knappen Eingangssprache und den schnell aufeinander folgenden intelligenten, spritzigen Einfällen, mit denen die Erzählung beginnt. Voller Spannung wartet man auf die Begegnung mit Mona, die der Erzähler uns verspricht.

Denn Blum lebt nicht auf einer Bühne sondern schreibt uns aus einem Versteck heraus seine Lebensbeichte.

Er ist Ingenieur und soll für seine Firma in Rumänien ein Kältesystem für eine Schlachthofkette verkaufen.
Der Schlachthofmanager und sieben Schlachthofhintersassen, so werden sie bezeichnet, spulen die Verkaufsverhandlung zu ihren Gunsten um, wickeln Blum ein, füllen ihn mit Pflaumenschnaps ab, führen ihm Mona als Lockmittel zu,--und er ist hingerissen!
Er weiß: sie ist es! Die Liebe, auf die er gewartet hat.

Blum bleibt seinem scharfen Intellekt treu: hintergründig und pointenreich muß man fix mitdenken, wenn er seine Wissenspfründe preisgibt.

Nicht nur die sprühende Lebendigkeit seiner Gedanken macht das Buch so lesenswert; natürlich gibt es den fortlaufenden Handlungsstrang, der uns in die Abgründe östlichen Handelswahns führt, und der Blum allerlei betäubende Abenteuer durchstehen lässt. Seine Eskapaden bringen ihn in vielfache Nöte und treiben die von ihm vertretene Firma fast in den Ruin.

Fünf Tote bleiben auf der Strecke, Freunde wandern ins Kittchen, und Blum bleibt mit seiner Liebsten in Frankreich am Atlantik hängen. Dort darf er Mona von seiner Kindheit und seinen durchgeknallten Eltern berichten.
Und Mona? Sie hört ihm zu! Seit Jonathan Foer hat man ein derartig verdrehtes Deutsch nicht mehr gehört! <Alles ist eine Verwehung, Blum. Oder nicht?> Wie schön sie auf seine Jugenderinnerungen kontert! Selbst in der Verdrehung scheint noch ein Hintersinn zu lauern.

Zwischen den überpointierten und nonchalanten Sätzen findet man dann auch diesen:<... der Mensch, den man wirklich liebt, ist der Mensch, in dessen Armen man sterben will, wenn es so weit ist>.
Poetisch, sanft und unerwartet endet die Geschichte.

Dieses Buch aus der Feder des SZ Journalisten Alexander Gorkow kann man uneingeschränkt empfehlen. Nicht viele deutsche Autoren schreiben so spontan, geistreich, versonnen, zügig und klar.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen enttäuschend, 22. April 2008
Von 
Milchbart "marcon" (Münster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Da wurde das Buch hochgelobt in den Medien - und ich tief enttäuscht von der Lektüre. Komisch finde ich es nicht wirklich, da liegt mein Humor wohl woanders. Die Personen und ihre Gefühle und Handlungen bleiben mir fremd. Alles scheint mir hohl und oberflächlich. Auch zum Schluss, die Geschichte mit den toten Eltern, die für alle Ewigkeiten von Flughafen zu Flughafen weiter geschickt werden - absurd und eher blöd als komisch. Wenn er so wenig von seinen Eltern hält, der Erzähler, warum möchte er sie nach Düsseldorf überführen lassen?? Wahrscheinlicher wäre doch, er lässt sie in den USA beisetzen und kann sich das Geld sparen - aber das scheint ihm irgendwie eh alles egal zu sein! Mir ist es das auch. Ich bedauere einfach, dass ich das Buch bis zuletzt durchgelesen habe. Ich wartete immer noch auf die "goldene" Wende und etwas Ansprechendes, Fesselndes, Begeisterndes ... Vergebens. Wenigstens waren es nicht zu viele Seiten, das ist positiv!
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Zäh und langweilig, 20. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Was soll an diesem Werk witzig sein? Dem Protagonisten passiert ein Missgeschick nach dem anderen ganz offensichtlich aus Dummheit und einer gewissen Weltfremdheit. Dass dann noch ein paar Morde vorkommen macht den Roman nicht heiterer, der Leser fragt sich verwundert: Warum? So wie er oft über den Sinn der Handlung im Unklaren gelassen wird so auch bei diesem zweifelhaften Höhepunkt. Auch als Liebesroman kann das Werk kaum durchgehen - die Beischlafgelegenheiten sind eher missglückt. Mein Rat: Im Buchhandel mal reinsehen, bevor man/frau einen Fehlkauf tätigt.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Hoch gelobt - und dennoch nicht ganz schlecht, 17. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil Frank Schirrmacher in der FAZ es "für Liebhaber" empfohlen hat. Wie ich dann festgestellt habe, hatte es auch Elke Heidenreich in "Lesen!" über den grünen Klee gelobt. Und das Selbstlob auf dem Schutzumschlag zieht gar Parallelen zu "Homo Faber" !

Mit diesen Vorschusslorbeeren im Gepäck ging die Sache natürlich erst einmal schief. Mitte des (kurzen) Buchs war ich doch einigermaßen frustriert. Für eine Satire zu realitsfremd (welche Firma schickt einen einzelnen Mitarbeiter nach Rumänien, damit dieser - allein - bei einem Besäufnis am Abend einen monströsen Großauftrag verhandelt und gleich auch noch unterzeichnet ? Und schickt ihn - nachdem die Sache offensichtlich schief gegangen ist - gleich nochmal allein hin ? Oder: Sechs Morde mit Giftpilzen und - aua ! - einem Fön im Whirlpool ?) Für einen Szene-Roman zu wenig krass. Und wer sich darauf eingestellt hat, endlich mal einen originellen Osteuropa-Roman mit Kulturschock und allem was dazugehört zu lesen, findet sich im zweiten Teil des Romans völlig unmotiviert in Frankreich wieder. Irgendwann fragt man sich unwillkürlich: Was zum Teufel soll das Ganze ? Schreibt hier ein Houellebecq, der endlich ein voll wirksames, wenn auch völlig abstumpfendes Antidepressivum gefunden hat ?

Dazu kommt noch, dass die Hauptfiguren völlig blass und ohne jegliche Tiefe bleiben. Sogar der Ich-Erzähler. Es ist zum Schreien ! Bis - ja, bis gegen Ende des Romans der Erzähler seiner Mona sein Leben erzählt. Dann wird das Buch endlich interessant und man kann sich an einigen wirklich originellen Einfällen erfreuen.

Fazit: Große Literatur ist das sicher nicht, dafür über weite Strecken sehr spaßig.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar geschrieben, witzig und anrührend, 17. November 2007
Von 
Carl-heinrich Bock "Literatur- und Kinofan" (Bad Nenndorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
"Mona" ist ein schmales Buch das sich durch eine Vielzahl von unterschiedlichen Eigenschaften auszeichnet. Es ist ungeheuer turbulent, lustig, rührend und im Resümee durchaus bitterernst. Alexander Gorkow beleuchtet die großen Themen Technik versus Natur, Romantik versus Aufgeklärtheit. Und wie überall auf der Welt gibt es Licht und Schatten, nichts klappt wie geplant, vieles verläuft in nicht geahnten Bahnen ob in München, Paris oder Bukarest. Das sind die Haupthandlungsplätze dieses Buches.

Der Protagonist ist Ingenieur in einer Firma für Kühlkettensysteme, wo durch die Installation von geeigneten Kühlsystemen sichergestellt werden soll, dass der zwischen Anbietern und Verbrauchern kreuz und quer durch Rumänien führende Transport, nicht nur von Schlachttieren, kühlungstechnisch einwandfrei abläuft.Unser homo faber Blum erklärt uns zunächst aus seinem sonnigen, steinigen Versteck, in das er sich nach der ganzen Aktion zurückgezogen hat, wie man Schweinehälften, lebende und tote Ochsen, lebende und tote Hühner, eingefrorene Fische und manchmal auch Leichen kreuz und quer durch Rumänien karrt. Hauptproblem, die lebenden Tiere dürfen nicht gefrostet werden, die Leichen dürfen nicht auftauen. Besondere Probleme hat er auch bei Buffets, auch da geht es darum, dass die Dinge frisch bleiben auf ihrem Weg von hier nach dort, denn die meisten Sachen die nicht gleich verzehrt werden gelangen mit Sicherheit im zweiten Schritt auf ein Buffet. Unter hygienischen Gründen ist ein Buffet nicht zu empfehlen. Im Laufe der Jahre reduziert sich Gott sei Dank die Wahrnehmung.

Alles beginnt mit der Reise des Herrn Blum nach Bukarest, wo er bei den Rumänen seinen Verkaufsschlager "SnowThron M9", ein validiertes Kühlketten-Palettenversandsystem, vermarkten soll. Im hart umkämpften Markt für Kühlkettensegment bietet seine Firma diese kostengünstige Gesamtpaketlösung an, bei der selbst osteuropäische und asiatische Konkurrenten nicht mithalten können.
Bei den Verhandlungen mit dem Besitzer der rumänischen Schlachthofkette und dessen sechs Handlangern, bei der auch neben Tibethunden immer schöne Frauen anwesend sind, hat Blum so seine Sprachprobleme, auch wenn Mona ausgesprochen bemüht ist richtig zu übersetzten. Alles führt zu ungeahnten Komplikationen. Die Rumänen sind umtriebige Geschäftsleute. Sie trinken Blum unter den Tisch und er wacht schließlich lädiert in einer Kühlkammer auf.

Blum verliebt sich in diese Mona mit ihrem blassen, schmalen Gesicht, den pechschwarzen Augenbrauen, den spöttischen Augen, dem weichen Muschelmund, der blassen Haut und ihre "reizenden nahezu schneeweißen Füße mit den karmesinroten Fußnägeln". Bisher glaubte er die Liebe sei ein "Platzkonzert der Hormone", eine leicht ins "Metaphysische gehende Verherrlichung des Gegenübers". Doch diese Mona, die bei den Verhandlungen immer mit dem linken Zeigefinger die Spitze ihrer Nase berührt, verdreht ihm mit ihren witzigen Übersetzungen den Kopf, mit ihrer "verzweigten Art" zu reden. Sie muss die benutzten Vokabeln im deutschen Fernsehen aufgeschnappt haben oder sie hat aus einem schlechten Lehrbuch Deutsch gelernt. Herr Blüm verliebt sich also sofort in sie, weil sie Sätze sagt wie diese. "Wir müssen die Verhältnisse einfach machen, zum Kuckuck". Und mit dem Satz: "Immer ist Feuer,und das Leben verbrennt, und dann am Ende ist kaum mehr etwas übrig aus dem Lauf der Ströme, die wir nehmen, nein?" da spätestens entfacht sie bei Blum ein Blaufeuer der Liebe.

Blum sah jedenfalls in der Rumänensache eine große Herausforderung für Wissenschaft und Wirtschaft, aber er hat unglücklicherweise bei der Installation des deutschen Validierten Kühlketten-Palettenversandsystems die rumänische Gesamtstromlage verkehrt eingeschätzt.

Unser Protagonist fährt mit seinem Freund Möll zu Victor und Katrin nach Paris. Victor hat es im Leben gelernt immer als Diener vieler Herren zu erscheinen, hat letztlich aber immer nur sich selber gedient und so ist er unter anderem auf dubiose Weise Chef einer riesigen französischen und belgischen Hotelkette geworden. Es kommt neben Turbulenzen in Victors Gewächshaus auf dem Dach am Boulevard de La Tour Maubourg auch zu einem Festdiner, wo alle eingeladen sind. Unverhohlen stellt Victor die Frage, ob Blum es sich vorstellen könnte, dass es sich bei den Rumänen um Leute handeln könnte, die nicht nur Fleisch transportieren? Und plötzlich sind da nicht nur Mona, Piranda, die Tibet Hunde und die sieben Kühlhaus-Rumänen, sondern sechs Leichen, nämlich die Handlanger, während der Besitzer der Schlachthofkette wieder in Bukarest gelandet ist. Drei Rumänen sind nicht ins Hotel zurück gefahren, sondern direkt vom Diner ins Krankenhaus, wo einer nach dem anderen "jeweils auch einen Tag nach dem anderen an einer Pilzvergiftung verstarb". Die drei anderen rumänischen "Schlachthofhinterassen" fand man am nächsten Tag zusammen mit einem Föhn im Hotel Whirlpool.

Letztendlich klappt also nichts, weder die Liebe mit Mona noch die Verhandlungen mit den Rumänen. Neben Blums Liebesverblendung wird auch der ganze "Globalisierungswahn" zum Thema. Als unserem homo faber einfällt "Ich liebte Mona nicht aus Mitleid, aber ich sorgte mich um sie, da sie mir flammengleich erschien, ungezügelt, kaspernd und umherschwirrend", da war es schon um ihn geschehen. Als auch für Blum und Mona die Lage in ihrem Versteck in Saint Girona brenzlig wird, Mona ängstlich fragt:"Keine Festlegung zur Gegenwärtigkeit", da ist sie eines Morgens verschwunden. Ein Zettel mit dem Wort:"Danke" lag auf dem Wohnzimmer Tisch. Blum taucht in Amerika unter und lässt uns wissen. "Wenn sie Mona sehen, sagen Sie ihr, dass ich sie immer noch liebe."

Lesen sie dieses ironisch grundgescheite, atmosphärisch dicht geschriebene Buch. Ein lohnendes Lesevergnügen, bei dem sie sehr viel zu lachen haben. Ich denke von dem Buch gilt, was Robert Gernhardt einmal über gute, gelungene Gedichte gesagt hat; "Gut gefühlt, gut gefügt, gut gedacht und gut gemacht."
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Langweiling und nicht empfehlenswert, 16. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nach einer interessanten Rezession im Rundfunk schien es mir eine interessantes Buch mit einer einmal anderen Geschichte. Das zeigte sich auch auf den ersten 20 Seiten, aber dann stürzte es ab. Die Geschichte und die Handlung sind sehr dünn, die dargestellten Charaktere völlig flach und langweilig und ewig irgendwelche Tabletten schlucken. Der Autor verliert sich in Details und Beschreibungen des Öffnens von Weinflaschen, Einkauf und Zubereitung von Lebensmitteln, die den Leser in geistige Paralyse versetzten. Von der Zusammenfassung glaubt man einen kriminalistisch angehauchten Roman in der Hand zu halten, aber die Geschichte mit den Giftpilzen und dem Fön in der Wanne ist zu sehr gekünstelt und erinnert eher an Kalle Blomquist, dessen Geschichten mehr Witz haben. Wenn es sich um eine Satire handeln soll, so fehlt ihr jeglicher Bezug zur Realität und Ironie. Dass die Handlung dann in Frankreich und nicht mehr in Bukarest weiter geht kann man mit dem Hinweis auf einen Großauftrag eines Protagonisten nicht glaubhaft nachvollziehen.

Also, was soll das Ganze? Zeitvertreib nur wenn man wirklich schon alle Bücher in seinem Regal gelesen hat und im Fernsehen nichts Vernünftiges kommt.
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2.0 von 5 Sternen Nicht mein Fall, 17. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Habe es zum Geburtstag geschenkt bekommen. Ich persönlich habe vorher nichts darüber gehört und ich habe sehr lange gebraucht, um es zu lesen. Nicht, weil es sonderlich dick ist, sondern sehr langatmig. Es hat keine besonderen Höhen oder Tiefen, noch ist es besonders witzig. Dieses Buch ist absolut Geschmackssache. Ich konnte ihm nichts abgewinnen. Ausleihen reicht für den, den es interessiert.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen begeistert, 17. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich habe über MONA im ZDF Frühstücksfernsehen erfahren (Autor Alexander Gorkow war dort zu Gast) und mir gekauft. Diese wirklich tiefgehende, rührende Liebesgeschichte habe ich in einem Rutsch durchgelesen und ich muss sagen - fantastisch. Am Anfang ist man erstmal überrascht über die Thematik des viel gelobten Buches (Kühlkettensysteme, Rumänien, etc.), davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen. Denn schon bald trifft Herr Blum auf seine Mona und es beginnt eine hinreißend turbulente Lovestory. Die Sprache ist ? wie vom Autor/SZ-Redakteur nicht anders erwartet ? brillant.
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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Geschmäcker sind verschieden, 22. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Mona: Roman (Gebundene Ausgabe)
Auch ich habe Frühstücksfernsehen gesehen und der "Käsehasser" Gorkow war mir gleich sympatisch. Als die Moderatorin sagte , sie habe sehr gelacht, stand mein Kaufentschluss fest. Aber ich habe nicht gelacht. Die Story quält sich hin. Nichts für jemand der humorvolle, leichte Unterhaltung sucht. Aber die Geschmäcker ......
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Mona: Roman
Mona: Roman von Alexander Gorkow (Gebundene Ausgabe - 18. September 2007)
EUR 17,90
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