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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen58
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am 17. August 2007
"Damit ist dem Sick seine Trilogie komplett!", rief die fiktive Frau Jackmann. Aus dem Gerufendem kann man durchaus schließen, das Herr Sick kein weiteres Kolumnenbuch mehr veröffentlicht. Nur eine weitere Beifügung erscheint in den Buchläden, diesmal sind es Zwiebelfischchen, Fundstücke von Lesern.

Ich fand die Buchreihe genial und amüsant, selbst das dritte Werk lädt zum Schmunzeln ein. Doch je mehr Sick über dieses spezielle Thema schreibt, desto uninteressanter wird ein weiteres Anhängsel, so wie der dritte Band beweist, unwichtige Themen sind enthalten. Den Kurs "Wie fülle ich 260 Seiten schnell und gewinnerbringend?" hätte Herr Sick schon mal bestanden. Gut gelungene Kolumnen kann man an den Fingern abzählen. Wovon es nicht so viele gibt, weil allein ein Drittel das Quiz und das Zwiebelfisch-ABC ausmachen.
Auch habe ich das Gefühl, dass Bastian Sick manchmal ein wenig übertreibt.
Wenn ich lese, das der Autor jede Werbung zu der "Kunst des SPIEGEL" wie eine Schlange anzischte, muss ich ja glauben, der Mensch leidet an Antiorthophobie, einer Angst vor grammatischem Unsinn, so dass der Mann vor jedem "Back Shop", in der ein "Mamor-Kuchen mit Tassekaffee" angeboten wird, schreiend davonrennt.

Doch Kapitel wie "Haarige Zeiten", "Zweifach doppelt gemoppelt", "Sind Sie die Kasse?" und vielen mehr haben mich einfach zum Lachen gebracht. Als Gesamtwerk sind die Bücher einfach gut zum Nachschlagen, wenn man mit dem eigenen Wissen prahlen will, auch wenn man sonst von Deutsch überhaupt keine Ahnung hätte.
Der Ritter der deutschen Sprache geht in den Bereitschaftsdienst, ein vierter Band wäre des Guten zuviel.
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am 27. November 2006
Die amüsanteste Auseinandersetzung mit den Stolpersteinen der deutschen Sprache bietet immer noch Bastian Sick - und das sowohl auf der Bühne ( durfte der großartigen Show in Köln beiwohnen), als auch im mittlerweile dritten Teil. Dieser beschäftigt sich mit fragwürdigen Anglizismen, erfreut sich an den Stilblüten der mehrfachen Negation ("Dös interessiert doch ka Sau net!")und diskutiert die Frage, ob man nach Aldi, zum Aldi, zu Aldi oder wo auch immer hingehen sollte. Das alles ist immer witzig, auf den Punkt formuliert, aus dem Leben gegriffen und ohne aufdringliche Didaxe formuliert. Hinzu kommt ein hübscher Lerneffekt. Und wer beeindruckt nicht gern mit einem präzise geschliffenen sprachlichen Ausdruck? Denn wie sagte Wittgenstein: "Nicht das Denken bestimmt den Sprachgebrauch, sondern der Sprachgebrauch das Denken".
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am 23. November 2006
Ich habe auch Band 3 der Leidensgeschichte des Genitivs mit Genuss gelesen. Viele Punkte, die Bastian Sick anprangert, gehen auch mir schon lange gegen den Strich. Die Art und Weise, wie er seine Kritik und seine Hähme anbringt, ist begeisternd kurzweilig, pointiert und humorvoll. Über die Vergewaltigung der deutschen Sprache kann sicherlich noch viel mehr geschrieben werden, das Thema ist extrem vielschichtig und fast unübersehbar groß. Täglich kann man neue haarsträubende Beispiele finden, und unsere Gesellschaft tut alles, um das Tempo des Sprachenmordes zu beschleunigen. Viele Rezensenten halten den Band 3 schon für zu viel, ich hoffe, dass es noch mehr Bände geben wird.
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am 11. Februar 2007
Nach den ersten beiden Folgen Bastian Sicks "Der Dativ ist dem Genitiv

sein Tod" durfte man auf die vorliegende dritte Folge gespannt sein.

Dies zumal das abgelaufene Jahr 2006 ereignisreich und voll von

sprachlichen Irrungen war.

Geirrt habe ich mich indes mit meiner Vermutung, Folge 3 müsse

mindestens so gut wie seine Vorgänger sein. Eher ist es so, dass

Bastian Sick deutlich nachgelassen hat. Lasen sich die Vorgänger noch

recht vergnüglich und kurzweilig, war diesmal streckenweise Langeweile

angesagt. Auch blieben die Aha-Erlebnisse aus, die ich sonst immer

hatte. Nichts wirklich Überraschendes! Teilweise waren die einzelnen

Kapitel so überdehnt, dass einen der Verdacht beschlich, es sollten

wohl die Seiten gefüllt werden. Dies ganz besonders immer dann, wenn

Frau Jackmann zu Wort kam... nach dem ersten Absatz dachte man sich

"Ja! Ich habe verstanden, worum es geht". Warum dann aber in drei

weiteren Absätzen sog. Pleonasmen anhand von Beispielen verdeutlicht

werden, ist mir schleierhaft. Und warum muss Sybille auf über drei

Seiten beweisen, dass sie jeden Spruch verdreht?

Ganz nett der Deutschtest und das Zwiebelfisch-ABC, die jedoch einen

Gutteil des Buches ausmachen, das ein wenig zum Lehrbuch verkommen

ist. Schade, denn Sprache kann man auch unterhaltsamer vermitteln. Und

Stoff gibt es genug. Ein paar Kapitel waren dann aber doch noch ganz

unterhaltsam, so dass ich gerne drei Sterne vergebe und auf einen

besseren vierten Teil hoffe.
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Nun habe ich mich doch einmal breitschlagen lassen, einen Blick in den dritten Teil von dem Genetiv seinem Tod zu werfen und es hat sich wahrlich gelohnt! Man wundert sich ja immer, dass Deutsch als Fremdsprache an ausländischen Schulen immer unbeliebter wird. Nun, wir Deutsche können glücklich sein, dass wir diesen Wust quasi mit der Muttermilch aufgesogen haben, denn lernen wollte ich diese schöne und doch so seltsame Sprache auch nicht.

Vollends in den Wahnsinn abgegeglitten ist die Sprache der Dichter und Denker seit der Rechtschreibereform. Wolllappen, Wolllappen oder Woll-Lappen, das ist mittlerweile scon eine 500.000 Euro-Frage bei einer bekannten Quiz-Show. Diejenigen, die das lernen müssen, können einem leid tun oder Leid tun, ich habe doch auch keine Ahnung.

Auf gut 250 Seiten listet Bastian Sick Beispiele aus dem Dschungel der deutschen Sprache auf, dass einem nur noch die Haare zu Berge stehen. Dabei wird dem Leser bewusst, wie wenig er eigentlich mit diesem Medium, das er täglich benutzt, vertraut ist. Eigentlich sollte das ein Grund zur Trauer sein, doch kommt man bei der Lektüre des Buches aus dem Lachen nicht mehr heraus. So aberwitzig ist die ganze Geschichte.

Also, wer mal richtig ablachen will, dem sei "Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Folge 3" wärmstens empfpohlen. Und jedem, der sich richtig wundern oder ärgern will, erst recht. Teil 4 dürfte nicht lange auf sich warten lassen. Material gibt es bestimmt noch reichlich!
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TOP 500 REZENSENTam 3. September 2007
...ob seiner eigenen Fehler. Ich hätte nicht gedacht, mit wie vielen Sprachirrtümern man aufgewachsen ist und jahrelang der Meinung war, man drücke sich ordnungsgemäß aus. Es ist unglaublich, wie vieles man wiederfindet und plötzlich merkt "Das wußte ich ja gar nicht!" Ich habe sehr viel gelernt in diesen drei amüsant geschrieben Büchern. Besonders, wenn der Autor von seinen Freunden Sybille und Harry schrieb (die entweder mit besonderem Beharren bestimmte Wörter falsch verwenden bzw. - auch wenn es im Restaurant ist - Fehler der Mitmenschen auf den Punkt bringen) war so viel Spaß im Spiel, daß man oft nur noch laut lachen konnte.

Sehr gut gefallen haben mir auch immer die Gegenüberstellungen von "Falsch" und "Richtig". Endlich konnte man auch einmal Erklärungen dazu lesen, weshalb bestimmte Wörter oder Wortkombinationen nicht richtig sind, welche man jedoch immer so angenommen hatte.

Besten Dank, Herr Sick, für Ihre Bemühungen, den Deutschen ihre eigene Muttersprache in deren Grammatik näherzubringen! Es waren tolle Lern- und Lesestunden!
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TOP 500 REZENSENTam 17. Dezember 2006
Die Maschinerie des Bastian Sick läuft auf vollen Touren. Der dritte Band in 24 Monaten, Lesungen, mit denen er Stadien füllt, Auftritte auf allen Kanälen. Und ich gönne es ihm. Sick hat die deutsche Sprache zum Thema gemacht. Gut, das haben alle, die rund um die Rechtschreibreform etwas zu sagen hatten, auch. Aber mit Sick verbinde ich Positives. Er holt die deutsche Sprache aus den deutschen Klassenzimmern heraus und konfrontiert jedermann damit. Der erste Band unterhielt mich wie nur wenige Lesestoffe.

Nur leider kommt mir der dritte Band wie ein Massenprodukt vor. Die 260 Seiten sind in Wahrheit maximal 150. Wenn man Inhaltsverzeichnis, Zwiebelfisch-ABC, Deutschtest und die vielen Tabellen abzieht. Immerhin, es bleiben auch diesmal wieder ein paar nette Geschichten, insbesondere um regionale Besonderheiten der vielseitigen deutschen Sprache.

Vielleicht nimmt Bastian Sick sich bei der Veröffentlichung von Band 4 ein wenig mehr Zeit, bis der gesammelte Inhalt wieder ein Buch rechtfertigt. Verständlich, dass das Weihnachtsgeschäft mitgenommen werden soll, schließlich gibt es wenige Bücher, die sich so gut zum Verschenken eignen, wenn man den Literaturgeschmack des oder der Beschenkten nicht ganz genau kennt.

Meine Wette, dass bei der nächsten Auflage das >Allgemeine Gleichstellungsgesetz< und die verbogenen Anreden und Ansprachen, die man benötigt, um nicht dagegen zu verstoßen, eine Rolle spielt, gilt.
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am 31. Dezember 2006
Das gute ist, dass man dieses Buch auch lesen kann, ohne vorher die beiden ersten Bände gelesen haben zu müssen. wenn man die beiden ersten gelesen hat, dann wundert man sich, dass es noch immer Fehler in der deutschen Sprache gibt. Sehr amüsant zu lesen und man ertappt sich sehr oft dabei, dass man genau diese Fehler im Alltag auch macht. Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Stilistisch sehr gut geschrieben.!
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am 30. April 2007
Ich bin alles andere als ein Sprachgenie, ja ich bin ja schon froh dass ich die deutsche Sprache wenigstens einigermaßen beherrsche. Deshalb wunderte ich mich auch sehr, dass man mir als naturwissenschaftlich interessierten Mensch, jemanden, der Sprache als infrastrukturelles Mittel sieht und der meint dass Sprache sich unbedingt der Zeit anpassen und weiterentwickeln muss, ein Buch von Bastian Sick zum Geburtstag schenkte. Einen Mann, von dem ich glaubte er ist so etwas wie ein Feindbild von mir.

Aber weit gefehlt ' ich muss mich revidieren - Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 3 ist ein herrlich informatives, lehrreiches und vor allem kurzweiliges Buch. Er betrachtet vorurteilsfrei die Vor- und Nachteile der neuen Rechtschreibung und der Sprachentwicklung. Selbst wenn ich seiner Meinung nicht immer zustimmen konnte, so konnte Bastian Sick mit Sprachgefühl und Witz mir doch die deutsche Sprache und seine Sprachphilosophie näher bringen.

Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod - Folge 3, bietet an unzählig vielen Stellen sowohl einem Aha-Effekt als auch Schmunzeln. Ich kann es bedenkenlos jedermann weiter empfehlen.
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am 31. Mai 2007
Ich habe die ersten beiden Bücher bereits regelrecht verschlungen und mit dem dritten Buch des "Zwiebelfischs" war es genauso. Schöner kann man die (Un)kenntnisse mancher (oder vieler?) Deutschen in ihrer Muttersprache nicht darstellen.

Besonders das Kapitel mit den ulkigsten Friseurnamen gefiel mir sehr gut, sehe ich doch auch immer wieder die verrücktesten Geschäftsnamen (wie z.B. Kamm-In etc.).

Alles in allem ein gutes Buch; leider sind einige wenige Kapitel etwas altbacken, aber das positive überwiegt. Daher 4 Sterne.
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