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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich irrwitziger, phantastischer Roman...
der einfach Spaß macht! Glücklicherweise ist mir dieses wundervolle Buch zufällig in die Hände gefallen (wann wagen sich deutsche Buchhändler endlich mal weg von ewig gleicher amerikanischer Mainstream-Durchschnittsliteratur, und präsentieren mehr solche "Schätzchen" auf ihren Büchertischen??).

Die Geschichte von Ram...
Veröffentlicht am 26. April 2007 von B. Schulte

versus
2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zu viel davon versprochen...
Ram erzählt zu jeder Frage der Quizshow ein Stück aus seinem Leben, dass passend zu der Frage ist, um damit zu begründen warum er die Frage richtig beantworten konnte.
Insgesamt finde ich die Idee on Vikas Swarup recht nett und eigentlich sehr faszinierend. Doch muss ich zugeben, dass mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen hat.
Ich hatte...
Veröffentlicht am 27. Juli 2010 von Anne Catbooks


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29 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wirklich irrwitziger, phantastischer Roman..., 26. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär) (Taschenbuch)
der einfach Spaß macht! Glücklicherweise ist mir dieses wundervolle Buch zufällig in die Hände gefallen (wann wagen sich deutsche Buchhändler endlich mal weg von ewig gleicher amerikanischer Mainstream-Durchschnittsliteratur, und präsentieren mehr solche "Schätzchen" auf ihren Büchertischen??).

Die Geschichte von Ram Mohammed Thomas, dem in den Slums aufgewachsenen, analphabetischen Gewinner der indischen Staffel von "Wer wird Millionär" - wobei es hier um eine Milliarde, nicht um eine Million geht - ist so umwerfend herzergreifend, traurig und prall geschildert, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann!

Ohne Pathos, nüchtern, klar und mitreißend erzählt ist dieses Buch ein tolles Lese-Erlebnis, eine herrliche Reise in eine doch größtenteils noch unbekannte Welt.

Absolut empfehlenswert, von diesem Buch werden wir sicherlich noch hören!!!
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33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Märchenhaft, lustig, traurig, spannend..., 13. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien! (Gebundene Ausgabe)
...das alles bietet "Rupien! Rupien!".
Ein armer, indischer Kellner, aufgewachsen unter wechselnden, fast immer schwierigen Umständen und fast ohne Schulbildung, gewinnt im indischen Pendant zu "Wer wird Millionär". Das Resultat ist für ihn zunächst Festnahme und Folter durch die Polizei, da keiner glauben will, dass dieser "ungebildete" Mensch so viele schwierige Fragen richtig beantworten kann.
Überraschend taucht eine Anwältin auf, die ihn mit nach Hause nimmt und ihm helfen will. Zusammen sehen sie sich etappenweise eine Aufzeichnung der Quizshow an und der Kellner, Ram Mohammad Thomas erzählt, welche Begebenheit in seinem wechselvollen Leben dazu geführt hat, dass er genau diese Frage richtig beantworten kann.
Die Reihenfolge der Erzählungen ist also bestimmt durch die Reihenfolge der Fragen in der Quizshow und die stimmt nicht überein mit der Chronologie seines Lebens. Sonst wäre es meiner Meinung nach auch langweilig. Teilweise muss der Leser schon ein bisschen nachdenken, wie die jeweilige Geschichte (bzw Erzählung eines Lebensabschnitts) in den Fluss der vorherigen Geschichten passt, aber anders als andere Rezensenten fand ich das nicht schwierig.
Die ganze Geschichte ist ein bisschen märchenhaft und irgendwie auch typisch indisch: halt ein bisschen verkitscht, aber sehr charmant und amüsant.
Ich habe selber eine Indienreise gemacht und bei manchen Beschreibungen, z.B. der Bahnhöfe und der Reisen in den Zügen habe ich meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen wiedergefunden.
Bei allem Witz, Spannung, Traurigkeit und Freude in diesem Buch ist also auch viel von Indien zu erfahren oder zu erspüren.
Bittersüß und faszinierend wie das Land, so habe ich auch das Buch empfunden.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schönes Märchen, 20. Dezember 2006
Von 
Shiraz (Hamburg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär) (Taschenbuch)
So einfach kann es sein, ein gutes Buch zu schreiben. Rupien Rupien hat über 300 Seiten, doch die bemerkt man kaum, weil der Roman von Anfang bis Ende kurzweilig ist.

Swarup wählt einen geschickten Aufbau: Zu den 12 Fragen der Quizsendung erzählt der Held jeweils ein Kapitel aus seinem Leben, in dem klar wird, wo er das zur Beantwortung nötige Bildungs-Puzzlestück aufgesammelt hat. Die Episoden vermitteln einerseits einen Eindruck vom Leben in Indien. Andererseits sind sie sehr rührend, dramatisch und wimmeln von Zufällen. Rupien Rupien sollte man daher eher als Märchen denn als realistische Geschichte lesen. Ein Happy End gibt`s natürlich obendrein. Ich werde das Buch dreimal zu Weihnachten verschenken.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück im Unglück ?, 10. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien! (Gebundene Ausgabe)
Rupien Rupien

Rupien! Rupien ist das fulminante Debüt des indischen Diplomaten Vikas Swarup und nimmt den Leser mit auf eine Reise durch das heutige Indien.

Der 18-jährige Waisenjunge Ram Mohammed Thomas hat den größten Jakepot Indiens geknackt, bei der dortigen Ausgabe von Wer wird Millionär hat er alle 12 Fragen richtig beantwortet und eine Milliarde Rupien ( ca. 18 Millionen Euro) gewonnen.

Doch wie war dies möglich? Wie konnte der Kellnerjunge Ram Mohammed Thomas die Antworten auf alle Fragen beantworten wo er doch weder, weiß wer der amtierende amerikanische Präsident ist, noch hat er einen blassen Schimmer, ob die Pyramiden in A) in New York, B) in Rom C) in Kairo oder D) in Paris stehen.

Die Produktionsfirma der Fernsehshow will und kann keine Milliarde Rupien bezahlen, da die Auszahlung des Gewinnes die Produktionsfirma in den Ruin treiben würde. Deshalb wird Ram Mohammed Thomas von der Polizei verhaftet, gefoltert und soll dazu gedrängt werden ein Geständnis zu unterschreiben, indem er zugibt, bei der Show betrogen zu haben.

Doch in letzter Minute entreißt die Anwältin Smita Shah Ram der staatlichen Willkür

Zuerst zu der Frage wie Ram Mohammed Thomas zu seinem ungewöhnlichen Namen kam. Mit zwei Jahren kam er als Waisenjunge zu dem Geistlichen Vater Timothy, Vater Timothy gibt ihm den Namen Joseph Michael Thomas. Doch nach einigen Tagen steht das All-Glauben-Komitee vor der Tür und beklagt, dass, das Kind einen christlichen Namen trägt, obwohl man nicht wisse, ob es christliche, hinduistische oder muslimische Eltern gehabt hat. Außerdem habe der Mob in dieser Gegend schon ein par Kirchen in Brand gesteckt in denen angeblich Massenbekehrungen zu Christentum stattgefunden haben. Um dem Gerücht er habe ein wehrloses 2-jährieges Waisenkind zum Christentum konvertiert entgegenzutreten, heißt der 2-Jähriege Junge von da an Ram (hinduistisch) Mohammed (muslimisch) Thomas (christlich.)

Gemeinsam mit ihr schaut sich Ram sich eine Aufzeichnung der Show an. Zu jeder der 12 Fragen, die jeweils ein Kapitel bilden, erzählt Ram einen Abschnitt aus seinem Leben, so erfährt der Leser warum, er die Quizfragen richtig beantworten konnte und einfach alle Antworten wusste.

Mit acht Jahren entlieht er in letzter Minute einer Gruppe Gangster, die ihm und seinem Freund Salim zu Krüppeln machen wollen, damit er und Salim mitleiderregend für sie bettelt und Geld verdient. Eine zeitlang arbeitet Ram als Touristenführer am Taj Mahal, die meiste Zeit seines Lebens hat er allerdings als Hausdiener gearbeitet, sicher kein Traumberuf, besonders bei diesen schillernden, wie seltsamen Arbeitgebern: einem Berufskiller, der ein notorischer Spieler ist, eine depressive alternde Schauspielerin, die der Zeit nachtrauert wo sich noch hübsch, jung und begehrt war, ein australischer Diplomat, Mr. Taylor, der schnell den Spitznamen der-Mann-der-Alles-weiß , vom Ram bekommt. Mr. Der Diplomat ist über das Geschehen in allen Zimmern seines Haus immer bestens informiert. Sein Zimmer, seine Höhle darf aber niemand betreten, aus gutem Grund Mr. Taylor versucht seine kleine Nebentätigkeit vor jedem zu verbergen.

Rupien! Rupien ist ein leicht zu lesender unterhaltsamer, witziger, rührender Roman voller Tempo. Ram Mohamed Thomas hat zwar in seinem Leben keine Bücher gelesen und keine Schulebank gedrückt hat aber die nötige Cleverness um sich allein auf sich durch das Leben zu schlagen, es macht Spaß ihm dabei zuzusehen
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Glück im Unglück im Glück., 9. September 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien! (Gebundene Ausgabe)
In Delhi wird ein Säugling in der Altkleidertonne der katholischen Kirche St. Mary gefunden. Er kommt dort ins Waisenhaus, aber lange Zeit will ihn niemand haben. Dominic Thomas, der Gärtner der Pfarrei, adoptiert ihn, um das Leben seiner Frau auszufüllen. Deren Leben wird längst ausgefüllt und zwar vom Damenschneider des Viertels. Als sie den Gatten und das Baby sitzen lässt kommt der Junge zu Father Timothy.
Der nennt unseren Helden Joseph Michael Thomas und wird die ersten Lebensjahre sein Vater. Der Name hält nur ein paae Tage, dann kommt das "All-Glauben-Komitee". Es besteht aus einem Moslem und einen Hindu, der dazugehörige Sikh ist verhindert. Selbstredend will die religionsübergreifende Mission nur das Beste für Kirche und Kind. Nicht dass die Kirche niedergebrannt wird, weil ein Hindukind getauft wurde. Oder ein kleiner Moslem.
So kommt unser Held zu einem recht grotesken Namen: Ram Mohammad Thomas. Ram ist der Hauptgott der Hindus, Mohammad der Prophet Allahs, Thomas wie sein Pflegevater. Sein Glück, "dass Mr. Singh an diesem Tag aufgehalten wurde." Am Ende wären es vier Namen geworden.
Ram Mohammed Thomas' Leben wird ein ständiges Wechselbad aus Glück und Unglück, und immer ist das eine mit dem jeweils anderen irgendwie verbunden oder vermischt, wenn es allzu kitschig zu werden droht oder allzu utopisch.
Was ist irrwitziger? Soviel Glück oder soviel Grausamkeit, soviel ohnmächtiges Leid, schreiende Ungerechtigkeit, herzzerreißende Gewalt, Tod. Er wird gefoltert, bekommt fast die Augen ausgestochen, ein Freund wird vergewaltigt, ein anderer stirbt den furchtbaren Tollwuttod, die Kindheitsfreundin wird vom Vater angefallen, die Geliebte fast umgebracht. Ihm wird sein mühsam erarbeitetes Geld gestohlen. Er stiehlt selbst und tödet und geht dennoch durch sein bis dahin kurzes Leben wie die Unschuld vom Slum.
Am Schluss, also am Anfang des Romans, der dieses Leben in chronologisch mäandernden Rückblenden erzählt, ist er der erste und letzte Gewinner der neuen Super-TV-Show "Wer wird Milliardär?" Er gewinnt die Milliarde Rupien, aber damit ist die Produktionsfirma pleite und hetzt ihm die folternde Polizei auf den Hals. Im Gefängnis findet er eine Rechtsanwältin bzw. sie findet ihn. Und alles wird gut.
Nach den zwölf Fragen der Milliardärs-Show wurden die Kapitel sortiert und am Ende des Kapitels findet sich die jeweilige Frage. Als Leser kann man also miträtseln, welches Detail aus diesem Kapitel wird zur Frage oder man kann spicken und weiß schon vorher Bescheid. Es gibt ein plausible Erklärung, warum dieser angeblich so ungebildete, arme Waise die jeweilige Frage richtig beantworten konnte. Mit lauter zufällig im Überlebenskampf aufgeschnappten Spezialwissen kann man nämlich auch Milliardär werden.
"Rupien! Rupien!" ist ein Großstadtroman über Freundschaft, Anstand, Liebe. Ganz leicht und nebenbei werden kostbare Lektionen über Leben und Sterben in der größten Demokratie der Welt mitgeliefert. Man erfährt viel über Indien, seinen Kulturen, Glauben und Aberglauben, den dritten indisch-pakistanischen Krieg von 1971, den größten Slum Asiens in Mumbai und das Taj Mahal, australisches Englisch, Spione, Auftragskiller und Bollywood. Belohnt wird man mit einem Hollywood-Happy-End.
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut..., 10. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien! (Gebundene Ausgabe)
Ich kann die Vorredner nicht verstehen, die das Buch langweilig fanden und/oder sagen, sie würden indische Filme mögen, aber dieses Buch nicht... Anscheinend waren sie niemals in Indien. Denn wer in Indien war und Indien kennt, wird sehr schnell sagen, dass die Geschichte zahlreiche Aspekte der indischen Gesellschaft anspricht und als Roman auch angenehm "an den Leser bringt". Das Buch ist gut geschrieben, lediglich der grobe Rahmen hätte gar nicht sein müssen. Im Prinzip sind es kleine, aber sehr detailreiche Geschichten über "typisch" indische Gesellschaftsformen und Probleme. Hervorragend! Absolut lesenswert.
Nochmal: Wer Indien kennt, wird auch das Buch mögen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Witziges, trauriges, berührendes Märchen, 10. Mai 2009
Von 
H. P. Roentgen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär) (Taschenbuch)
Ein Kellner gewinnt 1 Milliarde Rupien in der indischen Version von "Wer wird Millionär?". Doch wie kann ein ungebildeter indischer Kellner zwölf Fragen beantworten? Einer, der keine Schulbildung hat? Die Polizei verhaftet ihn wegen Betrugs und will seine Masche aus ihm herausfoltern. Doch dann taucht Smita auf, erklärt, sie sei seine Anwältin. Ihr erzählt er zu jeder Frage eine Geschichte aus seinem Leben, eine Geschichte, die begründet, warum er die Antwort im Quiz wusste.

Ram Mohammad Thomas heißt der Kellner und warum er einen christlichen, einen mohammedanischen und einen Hindu-Namen hat, auch das ist eine Geschichte. Die Geschichten stehen zunächst unverbunden nebeneinander, Geschichten aus Indiens Slums, von denen, die nicht am indischen Technologie-Boom teilhaben. Brutale, traurige, witzige Geschichten, prall voller Leben, von Menschen, die immer wieder auf die Nase fallen und doch wieder aufstehen - und am Ende gewinnt einer von ihnen eine Milliarde Rupien (15 Millionen Euro).

Denn die Geschichten sind so unverbunden nicht, was in der einen passiert, hat Folgen für andere und am Schluss kann Swarup die offenen Fäden tatsächlich miteinander verweben. Er ist ein glänzender Dramaturg, versteht sich auf Spannungsbögen und sprüht vor Phantasie. Ähnlich wie Aravind Adiga ("Der weiße Tiger") benutzt er eine Rahmenhandlung - die Quizsendung -, mit der er seine einzelnen Erzählungen verbinden kann. Adiga ist sicher der literarischere der Beiden, Swarup der fesselndere. Aber beide sind Erzähler, die sich nicht scheuen, die Gefühle der Leser anzusprechen, ohne im Bollywood Kitsch hängen zu bleiben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut und hundertprozentig korrekt, 27. April 2009
Von 
Bianca Wenzel (MKK, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Der Kellner Ram Mohammed Thomas wird verhaftet nachdem er alle zwölf Fragenbei der Quizshow "Wer wird Milliardär" richtig beantworten konnte und so eine Millarde Rupien gewonnen hat - doch wieso wird er festgenommen? Niemand glaubt ihm, dass er diese zwölf ungewöhnlichen Fragen ohne Weiteres beantworten konnte und nun soll er erklären, wie er durch diese zwölf Fragen kam oder wie er betrogen hat. Denn er hat nie ein Buch gelesen, nie eine Zeitung und eine Schule hat er ebenfalls nie von innen sehen können - wie also kann er wissen, welches der kleinste Planet des Universums ist und in welchem Shakespeare-Stück ein gewisser "Schädel" mitspielt. Im Gefängnis besucht ihn eine geheimnisvolle Anwältin und gemeinsam schauen sie sich die Aufzeichnung der Sendung an und Ram erzählt ihr die Geschichte seines Lebens...

Nicolás Artajo liest diese Geschichte kurzweilig und mit viel sensiblem Gespür für die Geschichte, ihre Charaktere und das Land, in dem "Slumdog millionär" spielt. Die tolle Geschichte rund um einen Kellner, der den ganz großen Coup landet, wird wunderbar flüssig und angenehm vorgetragen, so dass die Bilder der Geschichte direkt von den Ohren vor die Augen des Hörers transportiert werden. Also, Ohren auf, Augen zu und genießen!
Wer sich nicht in unbequeme Kinosessel setzen mag, kuschelt sich aufs Sofa und genießt die Lesung gemütlich daheim - beste Bollywoodunterhaltung garantiert!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen In eine andere Welt, 18. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär) (Taschenbuch)
Von diesem Roman habe ich jede einzelne Seite genossen. Eine wunderbare Erzählung über das Leben eines Strassenkindes, das im Alter von 18 Jahren alle Fragen bei Wer wird Milliadär gewinnt, obwohl er nie ein Buch oder eine Zeitschrift gelesen hat und keinen Fernseher besitzt. Wie das sein kann, erzählt er seiner Anwältin. Nach und nach wird deutlich, wie die Fragen mit seiner ungewöhnlichen Lebensgeschichte verstrickt sind... Das Buch ist spannend zu lesen und läßt einen über die eigenen Werte und Moralvorstellungen nachdenken.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eines der besten Bücher, das ich seit langem gelesen habe, 5. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär) (Taschenbuch)
Die Geschichte muss hier nicht noch mal erzählt werden, das haben meine Vorredner bereits getan. Es ist ein Buch, auf das man sich ganz und gar einlassen kann, mit Herz und Verstand, und dann stört es überhaupt nicht, dass man zuweilen nicht weiß, in welchem Abschnitt von Rams Leben oder in welcher Stadt man sich befindet. Swarup erzählt mit soviel Leidenschaft und Fabulierlust von den wechselhaften Schicksalsfällen des Lebens, die, ob gut oder böse, einander bedingen und Teil einer ganz persönlichen Geschichte werden, dass man lachen und weinen zugleich möchte und nicht rastet, bevor man nicht atemlos die letzte Seite erreicht. Dieses Buch ist eine wunderbar kluge, zärtliche, liebevolle Hommage an das Leben, voller Demut, Stolz und Zuversicht.
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Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär)
Rupien! Rupien!: (Slumdog Millionär) von Vikas Swarup (Taschenbuch - 21. August 2006)
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