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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen27
3,7 von 5 Sternen
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am 13. April 2014
der ist genial, wer ihn mag der wird aus dem schmunzeln nicht raus kommen, es ist herrlich wie er spricht
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am 31. Juli 2011
Helge Schneider hat sich ja schon an die Parodie vieler literarischer Genres gewagt: Nach zahlreichen Krimis, Biographien und zuletzt seinem genialen "Expeditionsroman", nimmt sich Helge mit den "Memoiren des Rodriguez Faszanatas" nun einen im biographischen Duktus einer "Lebensbeichte" verfassten "Picaro"-Roman vor, also einen Text über einen (mal wieder) gesellschaftlichen Außenseiter, der diesmal aber ein Trickser, ein Betrüger ist, der sich windig und lustig zugleich zu einem exklusiven Lebensstil verhilft. Es handelt sich um Rodriguez Faszanatas, einen der größten Heiratsschwindler, dem es mit Charme und Selbstvertrauen immer wieder gelingt, die Herzen reicher, zumeist ältlicher Damen zu erobern, und diese dann nach allen Regeln der Kunst "auszuziehen"; aber nur finanziell, denn der Running-Gag von der sexuellen Abstinenz, der bereits den Expeditionsroman "Globus Dei" durchzogen hat, er findet sich hier wieder. Der Herr Faszanatas kriegt sie alle, und zwar ganz ohne Sex. Nur einmal wird er mit vorgehaltener Pistole zum Beischlaf gezwungen"; überdeutlich ist an dieser Stelle dem geneigten Helge-Leser, wie der Humor dieses Schriftstellers auch hier in gewohnter Weise funktioniert, ohne sich dabei je abzunutzen.
Das schöne an dem Heiratsschwindlermotiv ist die Tatsache, dass es den Stärken des Schneiderschen Schreibens, nämlich dem episodenhaften Aneinanderreihen nur lose zusammenhängender, filmsequenzartiger Episoden voller Absurditäten und regelrechten sprachlichen Slapstickeinlagen enorm entgegenkommt. So erzählen die "Bekenntnisse eines Heiratsschwindlers", trotz des Einstiegs im Kindesalter es Ich-Erzählers, keine stringente Lebensgeschichte, sondern sie funktionieren als einzelne, zumeist voneinander isolierte "Bekenntnisse" all der Frauengeschichten, die dieser Rodriguez Faszanatas so auf dem Kasten hat. Der ganz spezielle Humor dieser Episoden speist sich aus verschiedenen Quellen: Erstens entwickeln sich bestimmte Motive zu regelrechten Running-Gags, auf die man beim Lesen/Hören geradezu wartet, um angesichts der Erwartbarkeit dieser Dinge dann doch umso überraschter zu sein, wenn der Text sie dann liefert; hierzu zählen das (angebliche) Einhalten sexueller Abstinenz bei den Verführungsaktionen, die (angebliche) Siegesgewissheit des Erzählenden bei all seinen Vorhaben und ähnliche charakteristische erzählerische Momente. Zweitens glänzen die Schilderungen all der schwer reichen, verwöhnten, teils naiven, teils kühl berechnenden Frauen, die Rodriguez Faszanatas zu seinem eigenen Vorteil aufs Kreuz legt, mit dieser großartigen Mischung aus totaler Überzeichnung und Karikierung auf der einen, sowie großer empfundener Realitätsnähe auf der anderen Seite. Auch wenn man selbst kein Heiratsschwindler ist, diese Frauen-"Typen" hat man alle so oder so ähnlich schon mal irgendwo gesehen oder getroffen. Drittens, und hier unterschätzen Helge Schneider viele aus einem Vorurteil heraus, ist das Ganze nicht immer nur albern, sondern an vielen Stellen auch nachdenklich, melancholisch und gedankenreich, wenn auch nie ohne das nötige Augenzwinkern. Die vielen Schicksalsschläge, die Rodriguez im Laufe seiner "Karriere" erleidet, sein immer wieder aufblitzendes schlechtes Gewissen gegenüber den Frauen, denen er übel mitspielt, sein Stolz, wenn er auf eine große Erfolgsaussicht aus persönlichem Ekel vor einer korrumpierten Frau verzichtet - all das enthält eben ein Maß an Ernsthaftigkeit, das man nicht vernachlässigen sollte, wenn man auch den humoristischen Faktor hier am höchsten zu werten hat.
Alles in allem ist Helge Schneider mit den "Bekenntnissen eines Heiratsschwindler" ein weiterer seiner zahlreichen literarischen Geniestreiche gelungen; ein Picaro-Roman, eine Reihung witziger Episoden, ein Kaleidoskop absurd anmutender Erlebnisse und melancholisch-gedankenreicher Reflexionen über das Leben am Rande und mitten in der Gesellschaft. Und das alles ohne Sex! ;-)
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am 18. Dezember 2010
Super Helge Schneider Buch - Die Memoiren des Redriquez Faszanatas.

Ich habe mich echt kaputt gelacht, wie kann man nur so einen Schwachsinn zusammen schreiben. ich musste das ab und zu zur Seite legen, weil ich mich auf das Buch bzw. auf die Zeilen nicht mehr so gut konzertrieren konnte, weil ich so am schmuzeln, lachen und mich fast schon weg geschmissen habe.

SUPER Buch von Helge Schneider!
Kann ich nur wärmstens weiterempfehlen!

Mit freundlichen Grüßen
Samuel Schmidt
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am 23. Januar 2010
In einer wunderbar trockenen, aber äußerst humorvollen Art und Weise erzählt Helge Schneider aus dem Tagebuch eines romantischen, leidenschaftlichen und hemmungslosen Casanovas. Der Beruf als Heiratsschwindler übt Rodriguez Faszanatas mit Leidenschaft aus, auch wenn Ihn die eine oder andere Tücke fast den Kopf kostet!
Lohnenswert!
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am 2. September 2009
Nur Helge Schneider kann solche ernsten und lustigen Bücher schreiben.... leider etwas dünn aber es lohnt sich. BDHC
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am 10. Juli 2008
Mit viel Vorfreude habe ich mir das HÖRBUCH gekauft, da ich schon lange Schneider - Fan bin und auch die Bücher,die von ihm gelesen werden, noch einmal richtig aufwerten.
Die Story ist schnell erzählt: Als Heiratsschwindler laviert sich der gute Faszanatas durchs Leben immer auf der Suche nach Frauen mit Geld und auf der Flucht vor ehemaligen Opfern und der Polizei bis die Geschichte ihr unausweichliches Ende nimmt.
Witzige Idee und sehr witzig geschrieben und vor allem mit typisch übertriebener Stimmdynamik (von schrill bis Bariton) gelesen, was das Buch meines Erachtens zu einem Hörgenuss macht. Dies gibt auch die Geschichte her, die stets zwischen Lebensbeichte und Slapstick pendelt und Schneider alle Figuren (auch weibliche) mit verschiedensten Stimmen versieht, die zu den beschriebenen Charakteren m.E. gut passen.
Die Gags im Hörbuch sind gewohnt albern, abstrus und genauso wie man es haben will. Allerdings sind diese nicht so zahlreich wie in vorangegangenen Werken.
Alles in allem ein "typischer" Schneider, der aber für meinen Geschmack länger gehen könnte und nicht an die Absurdität und Gagdichte von Vorgängern heranreicht wie etwa in "Aprikose, Banane, Erdbeer". Für Fans ein Muss und auch für alle die sich gerne vorlesen lassen.

Gelifert wird alles in einer 3 CD Plastik Box, Tonqualität ist sehr gut, Laufdauer liegt bei etwa 3,5 Stunden.
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Die Memoiren des berüchtigten Hochstaplers und Heiratsschwindlers Rodriguez Faszanatas liegen nun in dieser von Helge Schneider mit großem Sachverstand edierten Ausgabe vor. Hut ab - es gibt sogar einiges zu Lachen. Hier findet sich die Schnittmenge aus Kunst und Literatur, Gesellschaftskritik (Zusammenleben zwischen Mann und Frau) und Humor, der auch vor der eigenen Person nicht haltmacht, die große Memoiren entstehen lässt. Rodriguez Faszanatas ist auch für Freunde des schönen Städtchens Barcelona ein besonderer Lesegenuss, aber auf den Spuren des großen Charmeurs besucht und bereist man ganz Europa. Da diese Geschichte wirklich so vorgefallen ist kann man sie entweder zur Mahnung und Warnung heranziehen oder sich auch ein paar Tricks abgucken...Na, ein bisschen Meinung kommt auch noch dazu: manchmal tritt die Story schon etwas auf der Stelle, aber so spielt das Leben - schnell weiterlesen....
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am 6. März 2008
Unglaublich kreativ und abwechslungsreich, absolut albern, dabei gleichzeitig intelligent und zum sich wegschmeissen witzig: unbedingt lesen!

Manche meinen, Helge Schneider schreibe infantil wie ein kleines Kind. Kleine Kinder können doch auch sehr lustig sein. Aber ich versteh schon was gemeint ist und ebenfalls, dass man es durchaus auch so sehen kann! Geschmackssache. Manchen gefällt ja auch "Comedy" a la RTL und Co. Womit ich aber niemand, der Helge Schneider nicht mag, herabsetzen möchte. Nur wer Helge auf eine Stufe mit dämlicher Fernsehunterhaltung stellt, hat ihn meiner Meinung nach nicht richtig verstanden. Der Unterschied zu einfach nur infantil und albern ist vielleicht, dass Helge Schneider den Mut hat, alle Konventionen zu brechen und auch für lächerlich gehalten zu werden? Und dass infantiles Zeug einfach nur so hingeschmiert wird, seine Sachen dagegen aber eben nur irgendwie so wirken sollen als ob? Und er nur scheinbar, auf den ersten und vielleicht manchmal auch zweiten Blick, wie infantil schreibt, aber tatsächlich, und zwischen (oder über?) den Zeilen...eben doch einen Tick anders, nämlich absolut genial? Das ist jedenfalls meine Überzeugung, und ich bin Fan von Helge live UND seinen Büchern. Wobei ich auch Unterschiede sehe, die Kommissar Schneider Bücher finde ich z.B. gut, aber die späteren NOCH besser.
Helge ist übrigens auch mein Lieblings-Philosph. Ganz im Ernst.
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am 28. Dezember 2007
In den "Memoiren des Rodriguez Faszanatas" beweist Helge Schneider einmal mehr, was er für ein herrausragendes Talent zur Unterhaltung besitzt. Herrausragend nicht, weil er dabei besser als alle anderen ist, sondern viel mehr weil er sich durch seine Art der guten Unterhaltung von der groben und leider immer größer werdenden Einheitsmasse absetzt. Er und seine Art sind einmalig und auch ein Johann König, der mir gerade noch als ihm am nächsten ähnlichen Künstler einfällt kommt an Helge Schneider nicht ran. Wenn man dioe negativen Kundenrezensionen sich so anguckt, mag man einen schlechten Eindruck auf das Buch (und Helge selbst) bekommen. Doch wer von den "Memoiren des Rodriguez Faszanatas" einen sprachlich einwandfreien 300 Seiten Roman mit strammer Handlung erwartet, dem sei natürlich abzuraten. Bei Helge Schneider ist die Definition seines Könnens einfacher als beim ganzen Rest. Wer Helges Art mag, wird alles von ihim mögen, wer Helges Art nicht mag, wird weder Auftritte auf der Bühne, noch Bücher, noch Filme mögen. Und deshalb empfehle ich potentiellen Käufern, bevor sie das 128 Seiten lange Meisterwerk nachher noch in eine verstaubte Ecke werfen, guckt euch die Filme an, hört eine Cd von ihm oder guckt ihn im Fernsehen. Von wegen "Nonsens" und dass er sprachlich zu doof wäre, wer soetwas meint (siehe andere Rezensionen) hat in schlichtweg nicht verstanden und sollte in Zukunft besser die Finger von seinen Werken lassen. Von einem, dessen Filme fast nur aus Outtakes bestehen, die trotzdem in den Film mit aufgenommen wurden, muss man genau das erwarten.
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am 28. November 2007
Erlebt man Helge Schneider auf der Bühne, hat man immer das Gefühl, er hätte sich die ganze Show gerade erst ausgedacht und wäre eher zufällig auf die Bühne gestolpert. Dem ist natürlich nicht so, Schneider ist ein Perfektionist und begnadeter Musiker. Gerade die Tatsache, das alles so improvisiert und unbeholfen wirkt, macht einen Teil des Reizes dieses Mannes aus, spaltet andererseits aber auch die Gemüter. Genau so verhält es sich mit diesem Buch. Die Sätze wirken wie gerade so daher gesagt, nichts gestelztes, nicht konstruiertes und schon gar keine zusammenhängenden Sätze. Dazwischen ein paar Brocken Spanisch. Aber immer grotesk und mit feinem Gespür für die gerade gängigen Klischees. Leider aber nur selten richtig lustig und immer mit der Frage im Hinterkopf, was das alles soll. Auf der Bühne funktioniert das sehr gut, da man die Gestik und Mimik von Helge Schneider vor Augen hat. In Buchform fehlt das gewisse etwas.
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