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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen 52 Jahre Wartezeit, 23. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in Zeiten der Cholera: Roman Sonderausgabe (Gebundene Ausgabe)
51 Jahre, 9 Monate und 4 Tage wartet Florentino Ariza auf seine große Liebe Fermina Daza.

Als Jugendliche verlieben sie sich ineinander, für Florentino ist es von Anfang an die große Liebe und auch Fermina scheint nicht abgeneigt. Doch vom Vater von Florentino abgeschottet, entwickelt sich zwischen dem Liebespaar ein zarter Briefwechsel, der nach einem zufälligen Treffen von Ferminas Seite abrupt beendet wird. Denn die jugendliche Schwärmerei hält der Realität nicht stand:

„In einem Augenblick enthüllte sich ihr das ganze Ausmaß ihres Selbstbetrugs, und voll Entsetzen fragte sie sich, wie ein so bösartiges Hirngespinst über so lange Zeit in ihr wachsen hatte können.“ (S. 200)

Aber Florentino gibt nicht auf und setzt sein Werben um die große Liebe die nächsten Jahrzehnte fort.

Der Schreibstil des Autor ist überwältigend. Ausgeschmückt, blumig und mit einem ordentlichen Schuss Sarkasmus sowie Ironie beschreibt er die Leben der beiden Protagonisten. Humorvoll regen einzelne Stellen zum Schmunzeln, teilweise sogar zum Lachen an.

Wenn die Handlung an sich nur nicht so langweilig wäre. Die Geschichte wäre auch in weniger Seiten erzählt und so wird sie auf über 600 Seiten ausgeweitet. Sie verliert sich in ermüdende Details, die kaum zum Weiterlesen anregen.

Für Freunde gewählter Sprache und Nobelpreisliteratur (1982) durchaus geeignet, wer sich allerdings eine aufregende Liebesgeschichte erwartet, wird enttäuscht werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Bildgewaltige Geschichte, unglaubwürdige Handlung, 16. November 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Liebe in Zeiten der Cholera: Roman Sonderausgabe (Gebundene Ausgabe)
Der Autor schreibt in einer sehr blumigen, bildgewaltigen Sprache, die mir ausgesprochen gut gefallen hat. Neben der Liebesgeschichte von Fermina und Florentino fand ich vor allem die Beschreibung der Lebensweise in Lateinamerika um die Jahrhundertwende sehr interessant. Was die Liebesgeschichte selber betrifft, naja. ziemlich unglaubwürdig das Ganze, vor allem den Schluss fand ich seltsam. Abartig fand ich auch des Autors erotische Altmännerfantasien, von einer Liebe zwischen einer 14Jährigen und einem 70Jahrigen. Deshalb nur eine durchschnittliche Bewertung
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Die Liebe in Zeiten der Cholera: Roman Sonderausgabe
Die Liebe in Zeiten der Cholera: Roman Sonderausgabe von Gabriel García Márquez (Gebundene Ausgabe - 13. November 2006)
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