Kundenrezensionen


678 Rezensionen
5 Sterne:
 (185)
4 Sterne:
 (82)
3 Sterne:
 (89)
2 Sterne:
 (124)
1 Sterne:
 (198)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannender Wälzer
Ich habe zuerst gezögert wegen der 1300 Seiten, aber auf dem Kindle macht das ja keinen Unterschied ;-) Ich fand das Buch sehr spannend und kann es nur empfehlen. Aufgrund Umfang und zum Teil der Komplexität sollte man allerdings "dran bleiben" sonst verliert man evtl den Faden.
Vor 1 Monat von Amazon Customer veröffentlicht

versus
154 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäher Anfang...rasante Mitte..schnödes Ende.
Mit über 1300 Seiten ist Limit in jederlei Hinsicht ein dicker Schinken. Letztendlich scheitert das Buch an seiner Quantität und auch
Trivialität, obwohl es durchaus ein leidlich spannender Lesegenuß war. Schätzing läßt sich Zeit und baut die Story sehr langsam auf, zwei Haupthandlungsstränge ein Nebenstrang, dazu eine...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Roger Menneken


‹ Zurück | 1 268 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

154 von 176 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäher Anfang...rasante Mitte..schnödes Ende., 12. Februar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Mit über 1300 Seiten ist Limit in jederlei Hinsicht ein dicker Schinken. Letztendlich scheitert das Buch an seiner Quantität und auch
Trivialität, obwohl es durchaus ein leidlich spannender Lesegenuß war. Schätzing läßt sich Zeit und baut die Story sehr langsam auf, zwei Haupthandlungsstränge ein Nebenstrang, dazu eine Vielzahl an Charakteren, die nicht unbedingt für den Plot notwendig gewesen wären. Das Buch hätte sich als Action Sc-Fi Thriller sicherlich flüssiger gelesen, wenn auf eine gewisse Opulenz verzichtet worden wäre und die Story sich auf 600-700 Seiten beschränkt hätte. Andereseits gelingt es Schätzing durch den Detailreichtum ein Kopfkino des Jahres 2025 zu entfesseln, welches so von mir noch nicht erfahren wurde. Wobei der amüsante Technologieoverkill realistischerweise wohl eher im Jahr 2075 stattfinden könnte. Als teilweise dystopische, aber auch utopische Vision der nahen Zukunft, ist Frank Schätzing ein großer Wurf gelungen. Die eigentliche, vor allem ab der zweiten Hälfte ordentlich an Fahrt aufnehmende Story, erweist sich zum Schluß doch als Durchschnittsware. Schuld daran ist auch die Tatsache, das nach dem eigentlichen Klimax noch die wenig spannende formale Auflösung nachgereicht wird. Fazit : Etwas weniger wäre hier deutlich mehr gewesen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Versuch einer ausgewogenen Besprechung, 1. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich war zunächst gar nicht abgeneigt: Die Aufzugs- und Mondgeschichte ließ sich eigentlich recht spannend und interessant an. Die Atmosphäre des Mondes (Wortwitz: der Mond hat keine Atmosphäre im astronomischen Sinn) ist beeindruckend gelungen - man fühlt förmlich die schroffe, graue Leere.
Dann aber folgen mächtige Exkursionen in Chinas Unterwelt, eingeleitet von einer völlig überflüssigen - weil ausufernden - Jagd nach Pädophilen, zu afrikanischen Despoten, Berliner Restaurants, kriminellen Ölmultis und diversen Geheimdiensten. Natürlich gibt es den beinahe übernatürlichen Killer mit 7 Katzenleben und den gewitzten Detektiv mit vermasselder Beziehung und 8 Katzenleben (Blade Runner lässt grüßen). Manche Passagen sind ein wenig kindisch, andere sehr seriös, aber genau das darf ja auch die Freiheit eines Autors beim Schreiben ausmachen.

Wie letztendlich alle Stränge zum großen Finale - ok, drei bis vier kleinen Finalen - zusammenlaufen, ist eher eine Enttäuschung.

Fairerweise und jenseits von persönlichen Anwürfen an den Autor in Sachen Besserwisser oder Oberlehrer seitens anderer Rezensenten muss ich zugeben, dass die im All und auf dem Mond spielenden Passagen richtig gut gelungen sind, mir fällt dazu als Vergleich "Terminus" von Lem ein, ähnlich dicht hinsichtlich der Stimmung - wobei: Lem spielt(e) natürlich in der "Ekstraklasa", bei Limit reicht es nur zur Regionalliga.

Ich kann dieses Buch nicht uneingeschränkt empfehlen, aber ich kann es auch nicht kategorisch schlechtreden.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


52 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Hochgelobt, Angepriesen, DURCHGEFALLEN, 19. Oktober 2009
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Leider muss man sagen, dass die selbstverliebte Schreibweise von Schätzing in diesem Buch mehr als deutlich hervorgehoben wird. Er zeigt zwar (wie immer), das er etwas vom Schreiben, Recherchieren und der Materie versteht, denkt aber nicht mehr daran dass der gemeine Leser nicht ausschließlich auf ihn und seine mehr als überflüssige und detailreiche Beschreibung zahlreicher Charaktere und Begebenheiten gewartet hat. Selbst ein Viel- und Gerne-Leser wird seine Probleme mit diesem Werk haben.
(Zitat: ....für manchen Leser vielleicht eine Zumutung.....)

Limit grenzt an ein "Monumentalwerk der Mitwirkenden" und eine "Technische Meisterleistung der Überflüssigkeit". Unnötige Absätze lassen Fragen aufkommen(Zeitsprünge...?) Kleine Schrift und die bis ins Intimste reichenden Beschreibungen der Personen fordern den Leser heraus. Wer nicht die Zeit hat, das Buch durchgehend zu lesen, sollte sich Stichpunkte zu den wichtigsten Personen aufzeichnen, die auf den ersten 300 Seiten den Band unnötig in die Länge ziehen. Während Schätzing in "Der Schwarm" noch mit kurzen Details auskommt, hat er sich mit Limit nicht mehr an ein Limit gehalten. Selbstverständlich sind einige Beschreibungen wichtig, aber welche? Ab wann weiß ich das, wann wirds endlich Spannend, Wie soll ich mit den hohen Erwartungen an Limit umgehen, wenn ich schon im ersten drittel des Buches die Lust am Lesen verliere, weil weder Spannung noch Kurzweil aufkommt und ich mit zu vielen Details schlicht überfordert werde. (Vermutlich hat Schätzing selbst sich, ein zwei mal, beim Schreiben verzettelt....;-))

Lesen sollte entspannen, in eine andere Welt entführen, Phantasie fördern, Lust auf das nächste Buch machen. Limit erreicht zu einem gewissen Grad jedoch das Gegenteil.

Wer sich durchringt, trotzt der aufkommenden Lesemüdigkeit, nach spätestens 250 Seiten weiter zu lesen, der wird mit einer An- und Abschwellend Interessanten Story voller Menschen und ihren Geschichten genervt, welche auf ein Bruchteil reduziert hätten werden können. Der angenehme Effekt wäre auch ein etwas leichteres Buch, etwa 500 Seiten weniger, (Schwer und Dick heißt eben nicht immer gut) oder größere Schrift gewesen. Wenn das Ende der Story dann wenigstens ein "Leserbelohnendes Ergebnis" wäre, würde das evtl. für den Aufwand des anstrengenden Lesens entschädigen. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Bedingt zu empfehlen ist Limit wirklich nur den eingefleischten Schätzing-Fans, oder dem ein oder anderen Intensiv-Leser, der sich gerne mit kleinsten Details aufhält. Allen anderen sei eine seichtere Geschichte empfohlen, bzw. die Geduld, auf das evtl. kommende Taschenbuch zu warten. (Bei dem dort zu erwartenden Preis kann man dann das Buch auch mal als Fehlkauf abhaken....)

Der Hype um Limit, der im Vorfeld der Bucherscheinung Neugierig gemacht hat, steht falscher Werbung jedenfalls in nichts nach. Nach meiner Meinung hat sich S. mitt diesem Werk überschätzt! 1 Sternchen bekommt es nur, weil die vorhandenen Fakten eben Informativ sind, und weil die Recherche Gut war. Alle anderen Sterne gehen zu Lasten der überflüssigen Detailverliebtheit, die einfach zu viel Langeweile aufkommen lässt.

Zusammengefasst:
1. Vor dem Kauf besser einmal ausleihen und die ersten Seiten lesen, meist spart das dann wahrscheinlich schon € 26,- und viel Zeit und Nerven......
2. Sollte jemand mit dem Gedanken spielen, das Buch zu verschenken, der sollte besser Rücksprache halten.
3. Lesern der "Generation Neu" empfehle ich eher "Das Marsprojekt.", von A. Eschbach. (5 Bände insgesamt, behandelt ein ähnliches Thema, jedoch verständlich umgesetzt und auf die "Generation Neu" zugeschnitten. Eingespielte Leser sind mit "Solarstation" gut bedient.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


131 von 160 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade, schade, 19. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Wie schreibt mein Vorredner:
"Wer wert auf eine objektive Kritik legt ... sollte sich bei anderen und renommierteren Quellen (Anm. "als Amazon") bedienen..."

OK machen wir:

Stern: Eine quälend langsame Reise zum Mond
Zitat: "Und immer wieder bremsen Einschübe, psychologische Betrachtungen, Vermittlung von Wissen à la Volkshochschule über Siedepunkte, Temperaturverhältnisse... Immer wieder Längen. Ich ertappte mich beim Überblättern, sprang zurück, nahm wieder Anlauf, überblätterte erneut..."

Deutschland Radio Kultur: "Verhängnisvoller Mondausflug"
Zitat: "Frank Schätzings Roman liest sich wie ein auf 1300 Seiten aufgeblasenes Drehbuch von der Stange: ziemlich ermüdend."

usw.

Naja - ich war bekennender Schwarm-Fan: Innovativ, packende Story, nicht oberflächlich - einfach genial. Aber das was Schätzing hier abliefert > siehe "renommiertere Quellen".

Eigentlich gehört dem Lektor eine drübergebraten. Aber der konnte sich wohl gegenüber dem Verlag und der Marketing-Maschinerie nicht durchsetzen. Auch mit diesem Buch werden die Ökonomen ihren Schnitt machen, der Leser leider nicht.

EINFACH NUR SCHADE!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


29 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schwerster Schätzung - und zugleich der schwächste, 2. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Vorneweg: Ich bin ein Schätzing-Fan und habe alle seine Bücher gelesen. Limit ist wiederum gut recherchiert und hat eine spannende Grundstory. Soweit so gut. Enttäuschend sind aber die vielen überflüssigen Längen. Es ist deshalb der erste Schätzing, der kein "Suchtpotential" hatte, den ich nicht in einem Rutsch durchgelesen, sondern mehrfach weggelegt habe. Schade, auf ca. 700 Seiten gekürzt wäre Limit wieder ein spannendes Lesevergnügen gewesen. Oder man hätte die beiden Handlungsstränge auf 2 Romane aufgeteilt - hätte dann evtl. sogar doppeltes Vergnügen sein können. So aber bleibt nur ein schwergewichtiges Buch, für das ich zuviel Geld ausgegeben habe - hätte ich mal besser auf die Taschenbuchausgabe gewartet.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


42 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Quälende Langeweile, 3. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Taschenbuch)
Ich habe mich gezwungen, die knapp 1300 Seiten geballte Langeweile zu Ende zu lesen, in der Hoffnung, die Geschwätzigkeit ende doch noch in einem furiosen Abschluss.
Leider habe ich mich getäuscht.
Man kann Herrn Schätzing sicherlich nicht mangelnden Fleiß vorwerfen, denn so viele Worte müssen ja erst mal zu Papier gebracht werden.
Allerdings schafft der Duden das auch und ist an manchen Stellen sicherlich spannender..
Frank Schätzing hat mit Akribie versucht, der staunenden Leserschaft seinen geballten Intellekt vorzuführen und alle gängigen Klischees unterzubringen.
Die bösen Ölmultis geben die dunkle Macht die den Jedi Ritter Julian Orley bedrohen.
Ein afrikanischer Staat, in dem Regierungen von anderen Staaten eingesetzt und gestürzt werden.
Der übliche Wettkampf gegen die Zeit, der 'oh Wunder- in allerletzter Sekunde gewonnen wird.
Der Kampf der Systeme USA und China, den China moralisch ja schon wegen seiner Kulturrevolution nur verlieren kann.
Ein Dreierteam mit Owen Jericho, Yuyun Chen und Tian Tu (Harry Potter mit Hermione und Ron?), das nur überlebt, weil der ansonsten unfehlbare Voldemort als Kenny Xin gerade bei ihnen immer wieder dumme Fehler macht.
Ein wenig Psychologie im Tochter-Vater Verhältnis bei dem Hongbin für die Geschichte(n) des Buches so unnütz wirkt wie ein Kropf.

Von allem ein wenig und leider auch von allem erheblich zuviel.
Die sicherlich reizvollen Ideen sterben im Feuer intellektueller Selbstbefriedigung des Autors, der vielleicht mehr an die Selbstdarstellung dachte als an die Freude seiner Leser.
Mit rund 800 Seiten weniger hätte man vielleicht nicht den Silver Dragon so gründlich beschreiben können, dass man ihn zuhause als Modell nachbauen kann, aber es hätte dem Buch sicherlich nicht geschadet.
Gerade weil ich Frank Schätzing in der Vergangenheit gerne gelesen habe, bin ich besonders enttäuscht, dass er mit "Limit" ein Buch geschrieben hat, dass den Begriff "quälende Langeweile" neu definiert..
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


76 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zeitverschwendung, 10. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Den zumeist bescheidenen Rezensionen meiner Vorredner schließe ich mich an.

Ich habe mich immer wieder durch Absätze, ja ganze Seiten gequält, weil ich bis zuletzt die Hoffnung nicht aufgegeben habe, dass Schätzing hier eine hoch komplexe und spannende Handlung aufbauen würde. Irgendwann würde dann schon alles zu einem großen Ganzen zusammenfinden und jede vorangegangene, sterbend langweilige Seite würde letztlich in einem überraschenden Feuerwerk der Spannung ihren zwingenden und unverrückbaren Platz finden. Dieser Moment kam jedoch bis zum Schluss nicht.

Das Buch würde als SciFi-Kurzgeschichte, auf ca. 200 Seiten gekürzt, bestimmt angenehm unterhalten. Mehr braucht man nicht, um die Handlung von Limit abzubilden. Es macht den Eindruck, als würde Schätzing hier nach Seitenzahlen bezahlt werden weil er sich extrem viel Mühe gegeben hat, Druckerschwärze zu verpulvern. Wenn sich in dem Buch auch noch 80 Seiten über das Paarungsverhalten südafrikanischer Stabheuschrecken fänden - den Leser würde es kaum wundern.

Irgendwie war ich erleichtert, als ich mit dem Schinken durch war - genauso, wie wenn man mit dem Frühjahrsputz endlich durch ist und sich den angenehmen Dingen des Lebens wieder mehr widmen kann.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


32 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Geschafft..., 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
...geschafft, das Buch nach 250 Seiten wegzulegen. Das gelingt mir selten, weil die Hoffnung, dass noch etwas kommt, im Allgemeinen zuletzt stirbt.
Auch ich bin vom "Schwarm" begeistert, aber an diesem Schinken freut mich nur, dass ich ihn geschenkt bekommen habe. Die Welt des Autors (eine der Schwächen auch beim "Schwarm") scheint aus Kinobesuchen und Fernsehdauerlauf zu bestehen, diese Neigung hat er auf viele seiner Figuren übertragen, was das Buch so zeitverschwendend macht, wie das Fernsehprogramm.
Es gäbe noch viel mehr zu kritisieren, aber das Buch ist es einfach nicht wert, mit gleicher Geschwätzigkeit abgehandelt zu werden.
Zusammengefasstes Urteil: Quantität statt Qualität.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


115 von 142 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Muss mich leider vielen Vorrednern anschließen, 7. November 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Was hatte ich mich auf dieses Buch gefreut, natürlich vorbestellt bei amazon und am Erscheinungstag gierig aus dem Postfach geholt.
Was dann folgte war leider nicht sehr erbauend.
Unendliche Personenvorstellungen, keinerlei Spannung, einfach nur zum Durchquälen.
Habe jetzt aufgegeben nach 600 Seiten ( und das passiert mir wirklich nicht oft)
Auch wenn das Buch noch so gut recherchiert sein mag, der Leser muss nicht alles wissen, was der Autor in seinen jahrelangen Studien gelesen hat, der möchte einfach auch mal HANDLUNG!!
Na ja, der Buchhandel wird sich gefreut haben, Schätzing bringt ja sicher Geld in die Kasse.
Also für mich der Totalausfall des Jahres, eine absolute Fehlinvestition.

Ich möchte dazu sagen, dass ich mich von 1200 - 1400 Seiten nicht abschrecken lasse und auch bisher alle Schätzings verschlungen habe, aber in diesem Buch vermisse ich sowohl Spannung wie Handlung, wenn ich mich über neue Technologien informieren möchte dann in einem Sachbuch oder auf N24.

Werde das Buch meiner Stadtbücherei schenken.... ist ja quasi neu.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


164 von 203 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 700 Seiten zu viel..., 1. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Limit: Roman (Gebundene Ausgabe)
Hätte Schätzing "Limit" auf gut die Hälfte gestrafft, wäre es vielleicht ein würdiger Nachfolger zu "Der Schwarm" geworden. Mit der vorliegenden Größe von ca. 1400 relativ klein bedruckten Seiten gelingt es dem Autor leider nicht bzw. allenfalls ansatzweise, Spannungsbogen und Atmosphäre von "Der Schwarm" in sein neues Werk zu übertragen.

An sich wäre das Thema Energieversorgung in naher Zukunft/Abkehr von fossilen Brennstoffen in Form eines Science-Fiction-Romanes ja eine spannende Sache. Leider ging die Umsetzung in "Limit" gründlich daneben, weil der Autor - wie in zahlreichen hier schon vorhandenen Rezensionen zu lesen - sich viel zu sehr in vollkommen überflüssigen Details verliert:

- In der ersten Buchhälfte werden drei Handlungsstränge aufgebaut, die sich gegen Ende letztendlich zu einem verdichten. Dabei hat die im Rahmen des Handlungsstrangs "Mond" geschilderte Zukunftstechnologie durchaus ihren Reiz und lässt phasenweise richtig Spannung aufkommen. Die Lust auf "Mehr" wird einem aber durch wiederholte - teilweise bis zu 100 Seiten andauernde (!) - Unterbrechungen durch die anderen beiden Handlungskomplexe (Shanghai und Kanada) genommen, die für das Gesamtwerk wenig hergeben.

An sich liebe ich ja komplex aufgebaute Erzählstrukturen (gerne auch auf zahlreiche Bände verteilt). Doch Schätzung bietet hier eben keine komplexe oder vielschichtige, sondern nur langatmige, breit getretene Handlung, ohne dass die Geschichte richtig vorankommt.

- In der zweiten Buchhälfte mündet "Limit" in sämtlichen Handlungssträngen, v.a. aber bezüglich der Ereignisse auf dem Mond, in einen total übertriebenen "0815"-Aktionroman. Die Handlung wirkt hoffnungslos konstruiert und lustlos zu einem (vorhersehbaren) Ende gebracht. Schon das Ende von "Der Schwarm" wurde ja viel diskutiert, das hatte aber wenigstens noch etwas Kurioses an sich. "Limit" liest sich die letzten 500 Seite dagegen wie eine schlechte Folge "Cobra 11".

- Gerade in der zweiten Hälfte ist man daher um so mehr am "Querlesen" (wie hier schon von vielen Rezensierenden erwähnt...).

Fazit: In Ansätzen spannend (teilweise anregender Ausblick auf die Technologie in naher Zukunft - daher 2 Sterne), ansonsten aber große Chance vertan und viel (Fan-)Kredit verspielt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 268 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xb2cd9f6c)

Dieses Produkt

Limit: Roman
Limit: Roman von Frank Schätzing (Gebundene Ausgabe - 5. Oktober 2009)
EUR 26,00
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen