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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung garantiert!
Mag vielleicht mancher das Lob des NDR-Fernsehens über den 1. Stachelmann-Krimi (Stachelmann ersetze Mankells Wallander) für etwas übertrieben gehalten haben, muss er seine Meinung nach "Mit Blindheit geschlagen" revidieren: Dieser Roman kann locker mit den Wallander-Krimis mithalten. Wie Christian von Ditfurth die Spannung aufbaut (und 400 Seiten lang...
Veröffentlicht am 25. Oktober 2006 von Amazon Kundenrezensionen

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kriminalfall im Umfeld ehemaliger Stasi-Seilschaften
Christian von Ditfurth hat erneut einen Kriminalroman mit geschichtlichem Hintergrund geschrieben. Sein Romanheld Stachelmann, der bekannte Hamburger Geschichtsdozent mit nicht endend wollender Habilitationsschrift, gerät ins Visier polizeilicher Ermittlungen, nachdem er die Leiche eines Kollegen im Kofferraum seines Autos entdeckt hat. Pikant ist der Sachverhalt...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Ralf KvF


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26 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hochspannung garantiert!, 25. Oktober 2006
Von 
Amazon Kundenrezensionen "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall (Taschenbuch)
Mag vielleicht mancher das Lob des NDR-Fernsehens über den 1. Stachelmann-Krimi (Stachelmann ersetze Mankells Wallander) für etwas übertrieben gehalten haben, muss er seine Meinung nach "Mit Blindheit geschlagen" revidieren: Dieser Roman kann locker mit den Wallander-Krimis mithalten. Wie Christian von Ditfurth die Spannung aufbaut (und 400 Seiten lang durchhält), ist wirklich meisterlich.

Was passiert? Unserem lieben Freund Josef Maria Stachelmann, Dozent für Geschichte an der Uni Hamburg, geht es schlecht. Bohning, sein Chef, setzt ihm einen gewissen Wolf Griesbach vor die Nase; damit schwinden natürlich die Chancen von Stachelmann, einmal Nachfolger Bohnings zu werden. Aber: Griesbach wird bei einem kleinen Umtrunk vorgestellt, fährt wieder nach Berlin zurück - und taucht in Hamburg nicht mehr auf. Auf Bitten von Ines, der Frau von Griesbach, fährt Stachelmann ebenfalls nach Berlin, um nach Griesbach zu suchen - und kommt mit dessen Leiche im Kofferraum zurück. Damit ist er für die Polizei der einzige Verdächtige; vor allem auch deswegen, weil aufkommt, dass Stachelmann mit Griesbachs Frau nach dem Umtrunk einen "One-night-stand" hatte. Alles scheint sich gegen Josef Maria Stachelmann verschworen zu haben...

"Mit Blindheit geschlagen" ist ein unheimlich spannender Thriller, der einen eine halbe (oder ganze) Nacht durch lesen lässt, bis der Fall geklärt ist.

Achtung: Hohe Suchtgefahr!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes..., 9. Oktober 2008
Von 
Big Daddy (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall (Taschenbuch)
Eigentlich ist ja schon alles dagewesen, aber einen Historiker, den es in einen kriminalistischen Sumpf zieht, den gab es noch nicht.
Stachelmann ist ein typischer (vielleicht zu typischer) Antiheld, der sich durch seine latente Infantilität und Gutmütigkeit, jedoch auch zu einem guten Teil durch Pech in Schwierigkeiten bringt.
Der Schreibstil ist gefällig, die Charaktere markig. Die Geschichte ist teilweise leider etwas zu durchschaubar, was die Höchstbewertung meinerseits verhindert.
Jedoch handelt es sich um ein fast durchweg spannend zu lesendes Buch, welches in Verbindung mit einer gehörigen Portion norddeutschen Lokalkolorits, unterhaltsame Lesestunden bescheren kann.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wer ist nicht manchmal mit Blindheit geschlagen?, 28. Oktober 2006
Von 
Ewald Judt (Vienna, Austria) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall (Taschenbuch)
"Mit Blindheit geschlagen" (KiWi 924 - Erstauflage 2004) ist das zweite Buch von Christian von Ditfurth mit dem immer-noch-nicht-habilitierten Historiker Josef Maria Stachelmann vom Historischen Seminar der Universität Hamburg. Wie schon im ersten Roman "Mann ohne Makel" (KiWi 826 - Erstauflage 2002) wird Stachelmann erneut in einen Kriminalfall hineingezogen. Die ganzen Troubles beginnen nach einer Willkommensparty, die Professor Bohming für Wolf Griesbach, den vom ihm (anstelle von Stachelmann, der sich nicht und nicht habilitiert) gekürten potentiellen Nachfolger als Lehrstuhlinhaber, gegeben hat. Frustiert verläßt Stachelmann die Party, geht in eine Kneipe, trifft dort die reizende Ines, die Gattin Griesbachs, da dieser noch einmal zurück nach Berlin mußte. Er wird ihr Geliebter, sie wird seine Geliebte. Als Griesbach nach ein paar Tagen nicht auftaucht, läßt sich Stachelmann überreden, ihn zu suchen. Er findet ihn auch - nach seiner Rückkehr aus Berlin - tot im Kofferraum seines Autos. Er gilt der Polizei als einzig Verdächtiger, wenngleich die Beweise nicht ganz hieb- und stichfest sind. Um sich des Verdachts, einen Mord begangen zu haben, zu entledigen, beginnt er nun selbst mit seinen Recherchen. Auf der Suche nach einem Motiv für den Mord an Griesbach beginnt er systematisch dessen Leben nach Momenten zu durchsuchen, die Hintergrund für seine Ermordung sein könnten. Und so findet er im Vorleben von Griesbach, dessen Flucht aus der DDR und seine darauffolgende Tätigkeit für eine Gruppe von Fluchthelfern, die offenbar nicht nur auf dem Wunsch, Fluchtwilligen zu helfen, aufgebaut war. Er dringt sukzessive in dieses Geflecht von Menschen ein, von denen jeder sein damaliges Verhalten anders sieht - und er sieht bald Abgründe. Es kommt zur spannenden Suche nach dem Mörder und schließlich zu einem dramatischen Finale. Man kann schon gespannt auf Stachelmanns dritten Fall sein.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auch der zweite ein Treffer, 3. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall (Taschenbuch)
"Mit Blindheit geschlagen" ist der zweite Fall, in den der Historiker Josef Maria Stachelmann verwickelt wird. Anstelle recherchierender Jagender zu sein wie im ersten Fall, ist er nun selbst der gejagte Mordverdächtigte. Der Aufbau des Krimis ist zwar nicht neu (Unschuldiger wird vom richtigen Täter wie auch von der Polizei in die Zange genommen), aber wie Herr von Ditfurth Stachelmanns Not, Recherche, Liebesleben und aufklärerisches Handeln in Szene setzt, nimmt den Leser mit, hält ihn bei der Stange und verwickelt ihn, zusammen mit dem Protagonisten, immer tiefer in die Spätfolgen des SED-Regimes. Abweichend vom ersten Band gibt es hier schon früher gut verteilte Spannungsmomente und Überraschungen. Treu bleibt von Ditfurth dem Prinzip, dass die Ursache der Verbrechen einen geschichtlichen Hintergrund hat, sodass das aktuelle Handeln nur über die Recherche längst vergangener Zusammenhänge zu finden ist.

Mich hat die Story gut unterhalten. Einen Stern ziehe ich für kleinere Logikfehler am Ende der Geschichte sowie für die nicht so gut gelungene Rettung des Protagonisten auf den letzten Seiten ab. Ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Band.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Auf den Spuren der Vergangenheit, 30. August 2004
Wie schon in seinen historischen Alternativweltromanen steht auch im zweiten Stachelmannkrimi für den Historiker von Ditfurth nicht in erster Linie die Frage nach dem Täter sondern die Suche des Motivs im Vordergrund.
Dabei ist der an Anthrose erkrankte, von Frauen - insbesondere seiner Kollegin Anne- enttäuschte und mit seinem Leben als Junggeselle nicht ganz zufriedene Stachelmann nicht der Prototyp eines Ermittlers, sondern wie vom Autor beasichtigt eine liebenswerte schrullige Parodie eines Historikers und verzweifelnden Universitätslehrer. In "Mit Blindheit geschlagen" ist Stachelmann dieses Mal Ermittler in eigener Sache, denn er gilt als Tatverdächtiger, als ein neuer Kollege ermordet wird. An dessem ersten Tag landet Stachelmann mit dessen attraktiver Frau Ines im Bett. Als sie ihn kurz darauf bittet, nach ihrem plötzlich verschwundenen Mann in Berlin zu suchen beschleicht ihn ein ungutes Gefühl. Als Mann auch noch dessen Leiche in Stachelmanns Auto findet, ist seine geordnete Welt am Zusammenbrechen.
Der Roman lebt von der Figur Stachelmanns. Mit einem Auge für Details entwickelt von Ditfurth den Charakter aus dem ersten Roman weiter. Einzelne Züge erkennt der aufmerksame Leser wieder, andere ergänzen das Bild. Dabei erdrückt allerdings die Figur fast alle anderen handelnden Personen und insbesondere seine eigentliche Liebe Anne wird auf eine stichwortgebende, aber hilfsbereite Mutter mit anstrengendem Säugling reduziert.
Stachelmanns Heimat Lübeck ist passend und kenntnisreich in Szene gesetzt, doch einige Bermerkungen - wie Neustadt - sind für fremde erklärungsbedürftig, ansonsten gehen sie in den immer gut lesbaren und natürlichen Dialogen unter.
In einer handlungstechnisch geschickten Parallelmontage laufen die Ereignisse um seinen Ermittler wider Willen und das Scvhicksal einer Gruppe von DDr Fluchthelfern bis zur unvermeidlichen direkten Konfrontation zusammen. Ohne den Leser mit trockenem historischem Stoff zu langweilen befaßt sich der Autor - wie z.B. auch in seinem Roman Der Consul - mit einem wenig erforschten Teil neuerer deutscher Geschichte. Neben den für einen Krimi notwendigen Spannungselementen und einem lebendig beschriebenen durch und durch natürlichen Protagonisten erweitert der Autor ungemein unterhaltsam den geschichtlichen Horizont seiner Leser.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wann kommt der 3. Fall für Stachelmann?, 7. Januar 2005
Christian von Ditfurth versteht es, Bücher zu schreiben, die man einfach an einem Stück lesen muss. Schon mit "Mann ohne Makel" schuf er mit dem Hauptdarsteller "Stachelmann" einen selten komischen Vogel, der urplötzlich den polizeilichen Ermittlungen den Rang ablief und so einen spannenden Fall löste. Auch in dem aktuellen Buch von von Ditfurth gerät Stachelmann in eine rätselhafte Geschichte, die ihren Ursprung in der Vergangenheit hat... Der fließende und einfach gute Schreibstil, die Beschreibung, die Gedankengänge des sich ewig quälenden Stachelmanns erlauben es dem Leser, sich tief in diese Hauptperson einzufühlen. Bis zum Schluss des Buches laufen zwei Handlungsstränge nebeneinander, die erst gegen Ende des Buches geschickt miteinander verknüpft werden. Einfach ein tolles Buch! Wann kommt der nächste Fall für Stachelmann, Herr v. Ditfurth?
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meisterhafter Krimi mit Lerneffekt, 10. September 2004
Von Ein Kunde
Man liest diesen Krimi in einem Rutsch durch, weil man nicht aufhören kann. Und so nebenbei lernt man einiges, wie schon beim ersten Band der Stachelmann-Reihe "Mann ohne Makel". Ging es da um ein besonders perfides Kapitel der NS-Geschichte - "Arisierung" -, versinkt Stachelmann diesmal im Stasi-Morast, und er muss kräftig strampeln, um wieder aufzutauchen. Aber wie immer wenn Stachelmann in Not ist, läuft er zu Bestform auf. Und schließlich gibt es da noch Anne. Ich finde den zweiten Band fast besser als den ersten. Ditfurth hat sich noch mehr auf seinen Hauptprotagonisten konzentriert, und davon profitiert das Buch. Die Handlung ist dichter, und vor allem der langsam aufziehende Psychoterror, dem Stachelmann sich ausgesetzt sieht, ist meisterhaft inszeniert.
Wichtig ist allerdings: Man sollte unbedingt den ersten Fall vor dem zweiten lesen.
Summa summarum: Die Verlagswerbung hat in diesem Fall mal Recht. Ditfurth gehört zu den besten Krimiautoren, die man zurzeit lesen kann. Nun heißt es wieder warten: auf Stachelmanns dritten Fall.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Besser als der erste, 31. Dezember 2006
Von 
Ulrich Hartmann (Mulfingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall (Taschenbuch)
Dieser Krimi hat mir besser gefallen als Ditfurths erstes "Stachelmann"-Buch. Auch dieser Fall hat etwas mit neuerer Geschichte zu tun, aber der Autor serviert ihn mit weniger Moralin und dafür mehr Spannung. Vor allem die ersten zwei Drittel des Buches sind geradezu beklemmend, da der Held selbst in Verdacht gerät. Gegen Ende zu läßt das etwas nach, weil man allmählich merkt, in welche Richtung die Auflösung gehen wird, und der Schluß ist für einen Krimi ziemlich abgedroschen. Was das Buch interessant macht, sind die unterschiedlichen Einstellungen zum SED-Regime, die einem darin begegnen und in der Handlung eine Rolle spielen. Was beim Lesen stört, ist außer der neuen Rechtschreibung Ditfurths eigenwilliger Umgang mit der deutschen Grammatik. Statt "Er wußte, daß er mit dem Rauchen aufhören mußte" schreibt er "Er wusste, er musste aufhören mit dem Rauchen". Gesprochen mag das noch angehen, geschrieben ist es unmöglich. Wieso korrigiert das keiner, bevor so ein Buch in Druck geht? Oder habe ich verpaßt, daß es nach der Rechtschreibreform auch noch eine Grammatikreform gegeben hat?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Josef Maria Stachelmann - ein Name zum Merken, 1. August 2009
Von 
Herta Masarié "Malende Gedankenstürmerin" (A - Burgkirchen, Innviertel, OÖ) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Der Ermittler Stachelmann ist kein Kommissar, sondern ein Historiker, Dozent für Geschichte an der Universität Hamburg, der in einen Mordfall verwickelt wird, in welchem dem Leser die Verarbeitung der deutschen Geschichte nach 1989 aufgezeigt wird.
Stachelmann pendelt zwischen Berlin, Hamburg und Lübeck hin und her und es ist interessant mitzuverfolgen, daß er nicht nur seine prekäre Lage - er ist Mordverdächtiger an einem Kollegen, der ihm an der Uni vor die Nase gesetzt wurde und mit dessen Frau er eine Nacht verbrachte - sondern auch sein etwas kompliziertes Liebesleben, auszuloten versucht.

Querverweise zum ersten Fall von Stachelmann sind einige Male angeführt, dienen aber nur dazu, seine Beziehung zu einer bestimmten Frau besser zu verstehen.
Der zweite Fall ist genauso wie der erste, ein abgeschlossener Roman, der nicht in Folge gelesen werden muß.

Fazit:
Dieser literarische Krimi behandelt die neuere deutsche Geschichte vor und nach dem Mauerfall auf eine ausgesprochen mitreißende, bestens recherchierte und spannende Weise.
Es ist einer dieser gutgeschriebenen Thriller, die man sofort in einem durchlesen möchte.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Stachelmanns zweiter Fall, 2. Oktober 2004
Der Historiker Stachelmann wird unfreiwillig in einen Mordfall verwickelt und dabei zum Hauptverdächtigen der Polizei.
Die Geschichte ist leicht zu lesen und auch spannend, wird aber anfangs zwischendurch immer wieder etwas langatmig. Dieses Manko wird aber im Laufe des Buches immer geringer. Spätestens ab der Buchmitte häufen sich die Ereignisse und die Spannung nimmt immer größere Ausmaße an.
Die am Ende jeden Kapitels eingefügten Erzählungen eines Gefangenen in der ehemaligen DDR erscheinen anfangs als nicht der Geschichte zuordenbar, was dem Ganzen einen gewissen Reiz verschafft. Erst nach und nach werden dem Leser die Zusammenhänge eröffnet.
Der Autor befasst sich viel mit dem Gefühlsleben Stachelmanns, vor allem seine Gedanken während seines kurzen Gefängnisaufenthaltes und seiner öffentlichen Anprangerung werden einfühlsam geschildert. Dies lässt teilweise das kriminalistische Geschehen in den Hintergrund rücken, fördert aber eine positive Zuwendung des Lesers zu Stachelmann.
Besonders hervorzuheben ist, dass Stachelmann als „Mensch" dargestellt wird, der eher einem Langweiler als einem kaltschnäuzigen Typ gleicht. Dieses Bild passt so gar nicht zu der Vorstellung über einen Hobby-Detektiven, erhöht aber die Sympathie, die ihm entgegengebracht wird.
Bleibt nur zu Hoffen, dass es auch einen dritten Fall Stachelmanns geben wird.
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Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall
Mit Blindheit geschlagen: Stachelmanns zweiter Fall von Christian von Ditfurth (Taschenbuch - 20. Februar 2006)
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