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4.0 von 5 Sternen Das können wohl nur Männer verstehen
Ein sehr gutes, kurzweiliges Buch, an dem ich viel Spaß hatte. Kein Stern der Weltliteratur, aber für dunkle Winterabende sehr zu empfehlen. Ich weiß nur nicht, ob Frauen die Gedanken des Ich-Erzählers ganz verstehen werden. Ein Buch für Männer!
Veröffentlicht am 29. Oktober 1999 von hille75@gmx.de

versus
16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Soloalben gelingen selten.
irgendwann in seinem buch sagt stuckrad-barre, daß die meisten soloprojekte scheitern und einfach schlechte platten ergeben. insofern ist der titel seines buches programm: st.-b. hätte bei einer kleinen szenezeitschrift bleiben sollen, und von dort aus die welt mit seinen gedanken über cool/uncool, aufregend/langweilig, etc. zumüllen sollen...
Veröffentlicht am 31. Januar 2000 von thenenbach.anno@buh.de


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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Soloalben gelingen selten., 31. Januar 2000
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
irgendwann in seinem buch sagt stuckrad-barre, daß die meisten soloprojekte scheitern und einfach schlechte platten ergeben. insofern ist der titel seines buches programm: st.-b. hätte bei einer kleinen szenezeitschrift bleiben sollen, und von dort aus die welt mit seinen gedanken über cool/uncool, aufregend/langweilig, etc. zumüllen sollen. besonders peinlich wird das buch, wenn der erzähler versucht, zynisch zu werden, dabei aber zynismus mit plumper polemik verwechselt. er outet sich so, seite für seite, als arroganten kleinen schnösel, der sich mit einer geradezu unerträglichen arroganz durchs leben greint. man kann dabei nur hoffen, daß der autor sich hier nicht selbst beschreibt, doch leider ist dies zu befürchten. selbstgefällig, überheblich, blasiert und dabei voller selbstmitleid erzählt stuckrad-barre eine geschichte, die jeder hätte erzählen können und die schon besser erzählt wurde. besonders, da ihm fast jegliche selbstironie abgeht - und gerade die ist es, die z.B. "high fideltiy" von nick hornby so lesenswert macht. wenn auch beide bücher das gleiche thema behandeln, so ist hornby doch um klassen besser, obwohl (oder gerade weil?) er nicht die üblichen mittel (koksen, "ficken", onanieren) bemüht, mit denen st.-b. sein buch in den bereich der jugendkultur zu befördern versucht. zwar gelingt es st.-b. hin und wieder, mit einer gelungenen formulierung zu überraschen und ein nickendes "ja das kenn ich, so gings mir auch" auszulösen. aber das entschädigt nicht für die vielen seiten des selbstmitleids und der dummen arroganz, in denen hier ein spätpubertierender naseweis versucht, seine elitäre weltanschauung darzulegen und dabei muttern zu beweisen, daß er das eine oder andere fremdwort aufgeschnappt hat. für eines jedoch gebührt stuckrad-barre respekt: einen verlag für dieses buch zu begeistern, ist wahrhaft eine meisterleistung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Lärm um nichts, 1. Februar 2000
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Um es kurz zu sagen: das Buch hat bei mir keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Der Autor präsentiert eine öde, farblose Geschichte in einer ebensolchen Sprache. Zynismus und Ironie bewegen sich meist im Bereich des Belanglosen. Es wird ein Blick auf die Gesellschaft geworfen, und festgestellt, daß diese langweilig ist. Gleiches kann man leider auch von diesem Buch sagen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich war jung und brauchte das Geld, 27. Mai 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Buch. Kann man an einem Abend lesen (ohne über die Witzeschreiber von Schmidt etwas zu wissen) und amüsiert sich herrlich. Man erkennt viele Sachen wieder und freut sich über das "Korrektiv der Zeitverzögerung", um nicht alle Zitate sofort als e-mail an Freunde zu verschicken. Eine Freundin des Ich-Erzählers heisst Nadja; läßt man nur das D weg: Naja. Von Stuckrad-Barre leistet keine große Arbeit, sondern lediglich eine Zustandsbeschreibung der Menschen, die ihr Abitur gerade hinter sich haben, nicht wissen, wieso und wofür sie arbeiten, aber immerhin einer Stadt mit nur einem Buchstaben im KFZ-Kennzeichen leben möchten (außer den Hansestädten natürlich). Genau das ist auch, was dieses Buch so unterhaltsam macht und den Leser soviele banale Ansichten sofort unterzeichnen läßt. Doch nach dem Lesen ist das Buch wie Nadja: Ein wenig farblos, deswegen: Naja.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das können wohl nur Männer verstehen, 29. Oktober 1999
Von 
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Ein sehr gutes, kurzweiliges Buch, an dem ich viel Spaß hatte. Kein Stern der Weltliteratur, aber für dunkle Winterabende sehr zu empfehlen. Ich weiß nur nicht, ob Frauen die Gedanken des Ich-Erzählers ganz verstehen werden. Ein Buch für Männer!
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4.0 von 5 Sternen Glänzender Zynismus, 9. Januar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
... und dann blätterst du um und stellst fest: Das war ja die letzte Seite! Was denn, schon zu Ende? Und du hättest nie gedacht, daß du dich an die kurzen, lieblos aneinander gereihten Sätze würdest gewöhnen können. Als nach den ersten irritierenden Seiten plötzlich lebensphilosophische Exkurse auftauchen, die nicht nur nach pathologischem Zynismus klingen, sondern auch noch siegessicher meine völlige Zustimmung einstreichen, mußte ich erst mal schmunzeln. Verblüffend, was da für eine Beobachtungsgabe umgesetzt wird. Klar, daß da keine Zeit zum Aufräumen bleibt. Auf die Idee, die Namen der nackten Bildzeitungs-Girls zu sammeln, wär ich zwar nicht unbedingt gekommen, aber schließlich bin ich ja auch ein 'Mädchen'. Dafür werde ich irgendwie an eine Erzählung von Helmut Krausser erinnert, über eine Silvesternacht in Berlin ... nur Durach fehlt, und die Sätze waren nicht so vermurkst ... (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5.0 von 5 Sternen Nichts als die reine Wahrheit!, 27. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
B.S.-B. ist einer der Autoren der es versteht unverblümt zu schreiben und das ist das Geniale an diesem Buch. Mit jeder Seite des Buchs wird das zu Blatt gebracht, was einem im Leben mit anderen Menschen auffällt, was man über bestimmte Gruppen denkt und worüber man sich auch wirklich aufregen kann. Das der Ich-Erzähler ein absoluter Oasis-Fan ist mag vielleicht manchmal nervig sein, aber alles andere in diesem Buch macht das wieder wett. Der Erzähler dieses Buchs mag vielleicht arrogant rüberkommen, aber gerade das ist es. Würde er sich als netter und verständnisvoller SW-Student präsentieren, wären seine Aussagen unglaubwürdig. Beim Lesen der anderen Rezesssionen ist mir zum Teil aufgefallen, dass sich viele durch das Buch angegriffen fühlen. Ich auf jeden Fall kam beim Lesen dieses Buchs garnicht mehr aus dem Lachen raus! Zum guten Schluß kann ich nur frei nach B.S-B sagen: "Rock on"!
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Definitiv nicht lesenswert, 24. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Nachdem dieses Buch von Kritikern in den Himmel gelobt wurde, legte ich es mir auch kurzerhand zu und meine Erwartungen wurden leider enttäuscht. Man kann bei dieser Bewertung leider nicht weniger als einen Stern vergeben, denn sonst würde ich es tun.
Der Protagonist dieses Buches ist ein depressiver Mittzwanziger, der in seinem Leben noch nichts erreicht hat, allerlei Drogen (aber hauptsächlich Koks) nimmt, ständig an Geldmangel leidet (aber nicht arbeitet, also fragt man sich als Leser, woher der Nachschub kommt), und sowieso einfach alles Scheiße findet. Zusätzlich weint er auch auf über 200 Seiten seiner Exfreundin nach, wobei sich dieses Buch über mehr als ein Jahr zieht. Das armselige Herumgejammere über den Verlust kann man wohl kaum als "schärferes Bild von Mode und Verzweiflung in den späten 90ern" bezeichnen (Zitat Stern).
Dieses Buch ist kein avantgardistischer Blick auf das Deutschland der 90er, sondern ein weinerliches Spektakel eines unglaubwürdigen Protagonisten.
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13 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die erträgliche Leichtigkeit des Schreibens, 18. Februar 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Benjamin schreibt in dem Buch endlich mal das nieder, was viele Mädels in unserem Alter wissen wollen, sind Jungs wirklich so cool, wie sie immer tun, oder kann sie auch mal Trennungsschmerz/Liebeskummer aus der Bahn werfen. Demnach also ein aufrichtiges JAWOHL! Finde ich im Allgemeinen sehr sympathisch, daß er mit so einer Leichtigkeit dieses Buch geschrieben hat, daß so ziemlich jeder Leser sich in einer der Rollen wieder findet. Ich persönlich habe das Buch verschlungen, weil diese Art der Schreibe viel zu kurz kommt heutzutage. Es gibt nicht genug Schriftsteller, oder solche die es werden wollen, die auch in unserer Sprache schreiben. Sie drängen vehement darauf intellektuell zu wirken, dabei kommt es nur albern rüber. Er verknüpft es einfach, verwendet viele Fremdwörter, die womöglich einigen zu hoch sind, aber bleibt seinem jugendlichen Stil auf alle Fälle treu. Ich fand es gut und egal was andere schreiben, ich schnapp mir heute Livealbum.
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18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Prise Metaperspektive hätte nicht geschadet, 1. September 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Das Lesen dieses Buches als auch die begeisterten Rezensionen haben bei mir Unverständis hervorgerufen. Der Inhalt des Buches ist schnell erzählt: Der Hauptakteur wird von seiner Freundin verlassen und berichtet über sein Leben "danach". Dies tut er auf solch aggresive und egozentrische Art und Weise, dass es keinen Spaß macht weiter zu lesen. Dem Hauptakteur gelingt es nicht eine Metaperspektive einzunehmen um sich zu hinterfragen. Wie angenehm anders ist hier "Herr Lehmann" von Frank Regener, der auch ein Singeldasein fristet und sich über "Frühstücker" lustig macht, dennoch aber durch den Blick von Außen über sich und seine Eigenarten lachen kann ... und damit auch die Lesenden. Der Hauptakteur in "Soloalbum" dagegen versucht sich mit Zynismus und Aggresivität von "den Anderen" zu distanzieren, verliert sich allerdings in Trostlosigkeit und durch das ständige Kreisen seiner Gedanken um sich selbst bleibt ein fahler Geschmack von Egozentrismus zurück. Nebenbei scheint es außerdem wieder "in" zu sein, über "Titten" zu schreiben, Frauen als Gebrauchsgegenstand zu betrachten und mit Freunden einen Abend im Puff zu verbringen (siehe auch Beigbeder und Hoellebecq). Eines der wenigen Bücher, die ich 50 Seiten vor Schluss zur Seite gelegt habe.
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wer Liebeskummer kennt, sollte dieses Buch lesen!, 8. Dezember 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Soloalbum (Taschenbuch)
Lange habe ich es vor mir hergeschoben, nicht, weil ich keine Lust auf das Buch hatte, sondern weil ich auf den Geburtstag gewartet habe, an dem mir jemand dieses Buch schenken konnte. Und dann habe ich es innerhalb von zwei Tagen verschlungen und konnte erst aufhören zu lesen, als die letzte Seite umgeblättert war. Der Ich-Erzähler berichtet von einem der universellsten Dinge überhaupt: Liebeskummer. In seiner ganz eigenen Art erzählt Benjamin von Stuckrad-Barre von dem Horror, den bestimmt schon jeder einmal erlebt hat, dem eine Beziehung in die Brüche gegangen ist. Alle Anstrengungen die Geliebte zurückzuerobern, verlaufen im Sande. Und ganz nebenbei verabschiedet sich das restliche, das nun eigentlich einzige Leben, das einem noch geblieben ist. Noch nie hat jemand für den Schmerz und die Gefühle, die den Liebeskranken plagen, so offene und vor allem so treffende Worte gefunden. Und ganz nebenbei spiegelt der Roman schlicht und ergreifend das Lebensgefühl einer ganzen Generation wider. Einfach ein Muss! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Soloalbum
Soloalbum von Benjamin v. Stuckrad-Barre (Taschenbuch - 16. März 2005)
EUR 8,99
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