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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen44
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Format: TaschenbuchÄndern
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am 2. Januar 2006
Als langjähriger Red Hot Chili Peppers Fan war ich sehr erfreut, als man mir Scar Tissue von Anthony Kiedis schenkte. Es hat mich auch erwartungsgemäß von der ersten Seite an gefesselt. Alles in allem beginnt Anthonys Leben Recht harmlos, nur um sich dann schneller und schneller in den Sex, Drugs & Rock'n'Roll Himmel zu katapultieren. Schonungslos erzählt Kiedis von seinen vielfältigen Erfahrungen, sei es Drogen oder Frauen. Der lockere, jungenhafte Ton macht es einfach das Buch zu lesen, auch wenn der Inhalt teilweise nichts für allzu schwache Gemüter ist. Einerseits wirkt Kiedis wie ein naiver Junge, andererseits sprechen seine Erlebnisse eine ganz andere Sprache. Dieser Riss in seiner Biographie erschwert das Verständnis der Person Kiedis für mich, da ich einige seiner Handlungen und Überlegungen nur schwer nachvollziehen kann.
Auch, oder gerade weil Kiedis kein Blatt vor den Mund nimmt, hat das Buch doch einige Längen. Die Wiederholungen seiner intensiven Drogen- und Sex-Exzesse, abgewechselt mit Entzügen und Klinikaufenthalten, wirken irgendwann nicht mehr schockierend, sondern eher langweilig. Aber zwischen diesen Episoden gibt es immer wieder lustige Geschichten und Anekdoten, die das Weiterlesen trotzdem belohnen.
Fazit: Für Red Hot Chili Peppers Fans sehr empfehlenswert. Andere Leser sollten vorsichtiger sein, der Stoff ist sicherlich nicht jedermanns Geschmack.
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am 18. März 2007
Der Sänger der Red Hot Chili Peppers hat seine Autobiographie" veröffentlicht. Wer denkt, dies sei mit gerade einmal 42 Lenzen eventuell verfrüht, könnte nach turbulenten 544 Seiten anders denken.

Kiedis widmet seiner Jugend immerhin fast ein Viertel des Buches. In den beigefügten 50 Photos ist auch eine Photoserie, in der er als 12-jähriger (!) seinen ersten Joint raucht. Den Drogen bleibt er von da an treu, selbst seine Schulzeit ist davon geprägt. Kein Wunder bei dem Vater. Gebürtig in Michigan (1962) ist Kiedis mit 14 zu seinem Dad nach Los Angeles gezogen, der dort sein Auskommen findet, indem er Drogen verkauft und seinem Sohn mit seinem Party-Lifestyle ein ums andere Mal den Schlaf raubt. Während der Highschool Zeit entstehen die Peppers eher zufällig aus der Freundschaft mit Flea und Hillel Slovak. Der nun folgende Aufstieg der Band von ihrer Gründung 1983 zu einer der erfolgreichsten Bands dieses Planeten wird wider Erwarten in diesem Buch nur en passant abgehandelt. Drei Viertel des Buches nehmen Drogenexzesse, Frauengeschichten und abgebrochene Entziehungskuren ein. Dass dies nicht für jeden Leser interessant ist, versteht sich von selbst.

Mir hat Scar Tissue sehr gut gefallen. Die Offenheit und Ehrlichkeit von Kiedis haben mich wirklich berührt. Und als Fan der Musik der Peppers habe ich erfahren, unter welchen Umständen ihre tollen Alben entstanden sind. Ein Fazit zu ziehen ist sehr schwierig. Als Fan vergebe ich 5 Sterne, als kritischer Buchleser mit Mühe und Not drei.
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am 22. April 2012
Tage nach dem Auslesen der Lektüre war ich noch nicht in der Lage, aus dem Leben des AK auszusteigen, ich bin einige Zeit drin hängengeblieben. Das Buch endet ca. 2003, ich habe es kürzlich (2012) gelesen und hätte mir Teil II gewünscht um zu erfahren, ob z.B. AK clean bleibet, John F. in der Band bleibt (obwohl ich das seit Jahren weiss!) und was in den letzten 8-9 Jahren passiert ist. Ich habe nach dem Fertiglesen Wiki und Google bemüht um etwas mehr zu erfahren.

Ich habe nicht erwartet, ein literarisches Kunstwerk vorzufinden, deswegen konnte ich mich mit dem Schreibstil/Anspruch ganz gut arrangieren. Ich habe geahnt, von einem Egomanen zu lesen und bin am Ende kaum überrascht ob des beschriebenen Charakters. Aber überrascht hat mich, wie Eltern es schaffen, ihre Kinder draufzubringen (und machen wir uns nichts vor, Mme Kiedis hat auch ihren Teil beigetragen) und wie Kinder, auch wenn sie schon 35 sind, immer noch versuchen, den Beifall der Eltern zu erringen.

Ich habe das Buch seit 2006 auf meinem Tisch liegen und hab' mich eine lange Zeit nicht getraut, es zu lesen. Ich kannte so viele Menschen in meinem persönlichen Leben, die ihr Leben so ver... - ver.. was eigentlich..? haben. AK resumiert am Ende, dass seine Drogensucht auch zum Teil eine Bereicherung war. Für mich als Leser ist dieses Resumee ein aufgezwungenes Happy End und für den Autor eine notwendige Schutzbehauptung um nicht seine ganze Existenz infrage stellen zu müssen.

Ich bin froh, dass ich den jungen Mann 1983 nicht als Freund gehabt habe weil ich mit ihm untergegangen wäre, kurz bevor er immer wieder den Absprung geschafft hat.
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am 30. Oktober 2008
Musik, Drogenkonsum, Geschlechtsverkehr, Musik, Drogenkonsum, Geschlechtsverkehr.
So ungefähr könnte eine kurze Inhaltsangabe der doch 544 Seiten starken Autobiographie von Anthony Kiedis lauten. Der Mann hat sich die Maxime Sex, Drugs and Rock & Roll" wirklich zu Herzen genommen. Aber selbst die beste Droge verliert mit der Zeit an Reiz, ebenso Berichte über deren Einnahme. Das Buch könnte auch halb so dick sein, ohne dass man etwas vermissen würde.
Eine literarische Meisterleistung ist das Werk sicher nicht, dafür erfährt der Fan der Red Hot Chili Peppers einiges über den Hintergrund der Songtexte seiner Lieblingsband. In denen verarbeitet Kiedis nämlich offenbar oft eigene Erlebnisse, und wer dieses Buch gelesen hat, wird anschließend seine Lieblingssongs mit anderen Ohren hören.
Für Fans also quasi ein Pflichtkauf.
Ansonsten sei das Werk all jenen ans Herz gelegt, die sich für Musik, Drogenkonsum und Geschlechtsverkehr interessieren.
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am 28. Juni 2006
Selbst bin ich ein riesiger Peppers-Fan, besonders von Anthony Kiedis.Er ist ein ganz besonderer, sympathischer und tiefgründiger Mensch was man durch sein ebenso tiefgründiges Buch erfährt. Anthony Kiedis hat viele schwierige Momente durchlebt und in diesem Buch wirlich kein Blatt vor den Mund genommen.Man erfährt so viele Details über ihn, die Red Hot Chili Peppers, die Songs, das Leben in LA und über sein Umfeld.Auch ein tolles "Dokument" der Musikgeschichte seiner Zeit in den USA. Es ist erstaunlich wie Detailreich sich Anthony Kiedis an sein Leben erinnern kann.

Im deutschen klingt die Wortwahl ein wenig umgangssprachlich, aufjedenfall empfehlenswert nach der deutschen Fassung die originale englische Fassung zu lesen.

Ein super Bonus sind die Ausschnitte einiger Songs und ihre Hintergründe und die privaten Fotos, auf die man beim lesen immermal wieder zurückblättern und die Situation besser verstehen kann.

Sehr sehr lesenswert, nicht nur für Fans, und auf jeden Fall mein absolutes Lieblingsbuch.
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am 6. Juni 2005
Ein packendes Buch, nicht nur für Fans der Red Hot Chili Peppers.
Anthony Kiedis erzählt sehr offen und schonungslos - gerade mit sich selber - sein Leben. Drogenexzesse, tagelange Speedball-Touren, die ihm zwischenzeitlich sogar mal den Ausschluss aus der Band bescherten, Frauengeschichten noch und nöcher, ... "Sex & Drugs & Rock'n Roll" bis zum Abwinken. Dazu erfährt man die komplette Erfolgsstory der Peppers und bekommt viele interessante Infos über diese vier wirklich aussergewöhnlichen Musiker.
Zudem ist das Buch so gut geschrieben, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
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am 14. Januar 2012
Saugeiles Buch, absolutes Pflichtprogramm, absolut irre, was bei dem alles passiert ist. Sein Vater war ein Drogendealer im großen Stil, der den 11-jährigen Anthony in seine Geschäfte eingespannt hat und er lernte als Kind schon Cher, Sylvester Stallone und Keith Moon von The Who kennen. Dann war er mal mit Sinead O'Connor zusammen, sowie Nina Hagen, auf die sogar das Lied "Give it away" zurückgeht, wie geil ist das denn!? Und das ist nur die Spitze des Eisbergs, also wenn das kein absolut mega-saugeiles Buch ist, heiß ich Karl-Heinz Ottokar!
Nervig ist nur, dass er seine Bettgeschichten im Detail erzählt, also wie auf welche Art, wo und wie lange, also das interessiert mich ungefähr so wie Hella von Sinnens Stuhlgang. Slash war da wesentlich stilvoller in seiner Bio, also A. Kiedis hat scheinbar echt fiese Komplexe. Wen das nicht stört, der wird das Buch verschlingen, der Rest ist nur noch vom Allerfeinsten.
Habe das Buch auf Englisch gelesen, war wie immer nicht ganz einfach, aber man lernt ja auch was dabei.
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VINE-PRODUKTTESTERam 27. Mai 2006
Voll Speed nach vorne: Anthony Kiedis beschriebt in seiner Autobiographie sein hartes Leben zwischen Drogen, Sex, Zweifel und seiner Band, den mittlerweile weltbekannten Red Hot Chili Peppers. Doch bevor der Erfolg einsetzte, musste Kiedis oftmals hart einstecken - was ihm so manches Mal beinahe in den Tod getrieben hätte. Dieses Buch ist nicht nur für Fans der Chilis empfehlenswert: auch Musikliebhaber werden in diesem Buch viele interessante Details finden. Hinzu kommen noch einige Farbfotos aus Kiedis' persönlicher Sammlung.

Einziges Mankum: die ständigen Drogen- und Sexeskapaden werden von Kieidis teilweise zu breit ausgelegt und stören den Lesefluss.
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am 24. Juni 2005
Also, vorweg: ich bin ein Riesenfan der Peppers, deswegen habe ich mir dieses Buch gekauft. Ich hatte gehofft, mehr über die Band und ihre Entwicklung zu erfahren.
Das Buch las sich auch ganz gut an, die ersten Kapitel über seine Kindheit und Jugend sind interessant, man kann ungefähr erahnen, wie Anthony Kiedis so geworden ist, wie er ist.
Aber im weiteren Verlauf des Buchs wird seine Lebensgeschichte eine einzige Aneinanderreihung von Frauengeschichten und Drogeneskapaden. Ich persönlich fand die zweite Hälfte des Buches sehr ermüdend zu lesen, weil sie sich spannungsmäßig fast die ganze Zeit nur auf einer Ebene bewegt: keine Höhepunkte, keine Pausen. Immer nur Anekdoten nach dem Muster: Junge trifft Mädchen, verliebt sich, sie werden ein Paar, Junge wird rückfällig, Mädchen trennt sich, Junge knallt sich drei Wochen lang zu und geht dann auf Entzug. Und die gleiche Geschichte wird in etwa der Form fünf oder sechs Mal erzählt.
Da ist kein Lernprozess erkennbar, Mr. Kiedis weigert sich standhaft, den Gründen für seine Sucht auf die Schliche zu kommen. Ganz abgesehen von dem leicht fragwürdigen Grundtenor des Buches ("ich würde niemandem raten, Drogen zu nehmen, aber ich würde die Zeit des Zuballerns auch nicht missen wollen") erfolgt keinerlei kritische Reflexion seiner Sucht oder seines Verhaltens gegenüber FreundInnen.
Ich warte quasi schon auf seinen nächsten Rückfall. Und den wird er nicht überleben, und das wäre äußerst bedauerlich, denn ich halte ihn für einen der besten Entertainer unserer Zeit.
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am 4. Juli 2005
ein unglaubliches buch.
angefangen mit einer kindheit wo man ständig den wohnungsort zwischen L.A und Michigan (Grand Rapids) tauschte.
mit 11 jahren angefangen mit drogen, mit 12 erste sexuelle handlungen und bereits mit 20 jahren kurz vor dem "goldenen schuss". Scar Tissue ist ein buch über ein leben auf der überholspur. drogentouren, frauen, die band red hot chili peppers sowie viele wahre freunde von anthony kiedis spiegeln das buch wieder. es macht wirklich spaß diese 543 seiten purer energie zu lesen. man erfährt vieles über die bedeutung vieler songtexte, über frauengeschichten, über kurt cobain, courtney love, nina hagen und vielen anderen stars. kiedis schreibt oft sehr selbstkritisch und stand oft kurz davor, sich den "goldenen schuss" zu setzen, jedoch kam er immer wieder davon weg, jetzt ist er seit 5 jahren clean und ist wie er selbst sagt, erwachsener geworden. für red hot chili peppers fan`s ein richtig interssantes buch, man erfährt vieles über einzelne bandmitglieder und über die bandmitglieder als menschen. insbesondere die starke beziehung zu flea wird oft ausgedrückt.
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