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Kundenrezensionen

3,7 von 5 Sternen
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am 30. Mai 2004
Der Mann ist ein Phänomen. Entweder man liebt ihn, oder man hasst ihn. Ich gehöre definitiv zu erstgenannten. Nach Remix jetzt also der Fortsetzungsroman. Und wie das nun mal mit Fortsetzungen ist, so kommt auch Remix II definitiv nicht an die geniale Komposition des Vorgängers heran. Ja gut, er ist erwachsener geworden (einfach, freiheraus gesagt, auch wenn es sich etwas kindisch anhört) aber es war doch gerade diese kindliche Sichtweise, die Betrachtung des Kleinen, um dann Rückschlüsse auf das Große zu ziehen. Der spielerisch unverkrampfte barrsche Tonfall wurde durch pseudoseriöses Geschwätz ersetzt. Die Sammlung der Domtreppenbeschriftungen könnte halbinteressant sein, allein für sich genommen (wie sie im Buche steht) jedoch zäh und uninteressant. Im Remix I wäre so etwas nicht vorgekommen. Da gäbe es noch eine kritische, lustige oder sarkastische Geschichte dazu. So bleibt aber irgendwie alles alleine für sich im Raum schweben. Es fehlt der rote Faden, der Aha-Effekt. Die Aussage hinter dem Text. Wo man sonst noch diskutieren konnte, fehlt jetzt sogar das Interesse hierzu. Der ganze Text wirkt gequälter und gewollter, was schade ist, denn wir wissen alle dass Barre schreiben kann. Er hat es oft genug bewiesen. Warum also nicht in Remix II ? Wäre das Buch eine CD, müsste man wohl von Kommerzliteratur sprechen. Auch wenn es hart klingt, doch so hätte Barre wohl selbst (früher) über dieses "Werk" geschrieben. Er hat sich mit dem Festwertspeicher der Kontrollgesellschaft definitv keinen Gefallen getan.
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am 1. September 2004
Erst einmal Hut ab: Stuckrad-Barre verbrät hier zum zweiten Mal alle seine Essays und Reportagen, für die er schon einmal kassiert hat; Davon kann man schon rein wirtschaftlich was lernen. Ich persönlich lese ihn sehr gerne, was regelmäßig den Unmut meiner Freundin auf mich zieht, da sie ihn menschlich verachtet. Aber er ist halt nunmal eine Rampensau! Zum Buch: Es ist mit 450 Seiten sehr dick, und es ist klar, dass es sowohl super lustige und interessante Texte, aber auch eine (wenige) Langeweiler gibt. Mir gefällt seine Sicht auf die Dinge gut, er schafft es, aus banalen Vorgängen interessante und witzige Texte zu schreiben. Das Buch ist kurzweilig, und nicht zuletzt: Manchmal kommt er richtig bescheiden und sympathisch rüber. Das sind seine stärksten Momente.
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am 6. September 2000
Das Buch mag eine Zusammenfassung schon dagewesener Texte sein, ist aber, vielleicht auch deswegen, recht gut - vorrausgesetzt man kann mit dieser Art von Humor etwas anfangen. Wer Harald Schmidt und Nils Ruf mag, wird dieses Buch lieben. B.v.S.-B. schreibt ueber die (Un)Wichtigkeiten dieser Welt und kratzt merklich an der Fassade diesen und jenen 'Trends' (Oeko, H&M und Tigerente lassen gruessen). Dabei wird vor nahezu nichts halt gemacht -warum auch?
Mag sein, dass die Texte hier und da fuer den ein oder anderen ein wenig arrogant klingen, jedoch kann man die im Buch beschriebenen Szenen immer wieder life erleben und so bestaetigt sich vieles, wenn nicht gar alles. Clevererweise hat man mit den aktuelleren (und nicht nur deswegen auch besseren) Texten angefangen und die aelteren weiter hinten in's Buch gestellt. Nichtsdestotrotz: DAS Buch fuer Bus, Tram, U- oder S-Bahn ...oder fuer die halb-zehn-Uhr-morgens-Schokowaffelkeks-Kruemel-Pause.

Tipp: unbedingt mal eine Lesung besuchen - auch er wird die jeweilige Stadt, egal welche, besonders moegen und das Auditorium, egal welches, besonders schaetzen - "Ihr wart super!" ;-)
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am 1. November 2001
Dieses Buch darf man ganz einfach nicht zu ernst nehmen, schon gar nicht versuchen irgendwas zu interpretieren. Auf ausgesprochen amüsante Art und Weise stellt BvSB hier seine Sicht auf die vielen Dinge dar. Das er dabei bei wahrscheinlich fast jedem Leser auf Widerstand in Einzelpunkten stößt, ist logisch. Wäre ja schlimm, wenn wir alle (s)einer Meinung wären, oder ? Lest einfach dieses Buch, habt Spaß und amüsiert Euch, denn BvSBs Stil und Art zu Schreiben ist echt außergewöhnlich gut. Und bitt nicht beleidigt sein !
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am 24. Februar 2000
Soso, "Remix" also. Wer nach "Soloalbum" und "Livealbum" auf ein ähnlich zusammenhängendes Buch gehofft hat dürfte (eigentlich gar nicht) enttäuscht sein. Auch wenn man gerade gegen Ende des Buches zu der Auffassung gelangen könnte, Benjamin Stuckrad-Barre sei nach seinen Erfolgen auf die Idee gekommen seine frühen Niederschriften (oder: Quasi-Tagebuch) kommerziell zu verwursten. Remix halt.
Aber Quasi-Tagebuch ist ja nichts Verwerfliches, im Gegenteil, wie bei Livealbum, und es sind so einige deren Tagebuch man gerne mal in die Hände bekäme. Die wenigen Kapitel die einen wirklich nicht interessieren vergisst man schnell wenn man eintaucht in die mit gehässigem Humor und mehr als Abitur-plus-x-Bildung erzählten Geschichten über die alten (deutsch-) Pop-Helden und Jugendzeiten. Das muss wohl mit der erstaunlichen Beobachtungsgabe, die ich für gesunden Menschenverstand halte, und der Fähigkeit den trivialen Dingen des Alltags einen Namen zu geben, zu tun haben. My favorite wie man jetzt wohl sagt: "Kassettenmädchenkassetten".
Auch wenn man manchmal den Eindruck bekommt, dass Stuckrad-Barre seine eigene Weltanschauung zum Mass der Dinge machen möchte und versucht etwas Pseudo-Objektivität dazwischenzustreuen. Und: wer hört eigentlich noch Musik von Leuten wie Westernhagen und Lindenberg (800000?), die offensichtlich Ende der 70er verpasst haben das Schiff zu verlassen? Der Autor! Was die Vermutung nahelegt dass es eine Art musikalische Phyllogenese in der Ontogenese zu geben scheint. Und ich dachte ich wäre der letzte meiner Art die das noch mitgemacht haben. Da stellt sich auch die Frage ob der Leser mehr als zehn Jahre nach oben und unten vom Alter des Autors abweichen darf damit ihn die Geschichten interessieren.
Wie komnmt eigentlich ein 25-jähriger auf die Idee seine Meinung zu durchaus banalen Themen könnten irgendjemanden interessieren? Ja, und wie komme ich darauf meine Meinung zu diesem Buch könnte irgendjemanden interessieren? Interessante Frage... Wie dem auch sei, gemessen an der Zeit in der ich das Buch durch hatte muss es wohl ziemlich gut sein.
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am 27. Mai 2004
Wie lange hab ich auf Remix 2 (Untertitel) gewartet, wie oft wurde der Erscheinungstermin verschoben.
Als großer BvSB-Fan waren die Erwartungen natürlich riesig. Nach der Lektüre muss ich nun sagen, ich bin ein wenig enttäuscht. Bei dieser Textsammlung (journalistische Texte zu den verschiedensten Themen) merkt man deutlich, wie sich Barres Still geändert hat. Er ist (wie dämlich das auch anhört) erwachsener geworden, der früher stilgebende Sarkasmus, bzw die Ironie verschwinden immer mehr, rücken zur Seite, um den teils ausschweifenden Beobachtungen Platz zu machen.
Dabei zieht Stuckrad-Barre immer wieder interessante Schlüsse. Doch besonders die ersten Texte (wie Gartennazis oder 11.09.2001: Daheim bei Walter Kempowski) liessen mich mit den Seiten kämpfen. Kommt man allerdings über die ersten 100 (von 485) Seiten wird man mit Texten wie Rockliteratur, Lesereisen den Tagebuchauszügen belohnt.
Die letzten knapp 220 Seiten sind übrigens quasi eine Beschreibung des Dokumentarfilms Ich war hier. Seitenlang wird hier eingeritzes oder hingeeddingtes von den Treppen zum Kölner Dom, von der Viva garage oder dem Trainingsplatz von Borussia Dortmund stenographiert.
Also: Insgesamt steigt der Anspruch, aber lesenswert ist das Buch allemal, man muss ja nicht alle Kapitel lesen ;-). Zum Anfang würde ich jedoch erst Soloalbum oder Livealbum empfehlen.
Trotzdem, viel Spaß mit dem Buch!
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am 6. August 2001
ein wirklich tolles buch. es hat (dem schreibstil & der begabung des autors entsprechend) genau das richtige format: kleine texte über themen wie tigerenten bishin zu thoms d. und jenny elvers. es ist herrlich dafür geeignet einfach mal zwischendurch einen text zu lesen, das buch dann wieder hinzulegen und über eben erfahrenes nachzudenken und auch die letzte indirekte spottattacke des autors zu realisieren. es ist verwunderlich aber dennoch bemerkenswert wie BvSB es schafft mit puren alltagsbeobachtungen und eingebauten zitaten sowie autorenkommentaren einen solch phänomenalen und vor allem angenehmen humor in sein schreiben zu involvieren. auch die ordentliche deutsche sprache, welche trotz extraordinärer wortschöpfungen zum tragen kommt und das tiefgreifende vokabular des autors begeistern. jugend dieser welt: kauf dieses buch und lies es!
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am 21. September 1999
Endlich mal ein Autor aus meiner sogenannten „Generation" , der Bücher schreibt, die tun, was gute Bücher zu tun haben: Nämlich zu polarisieren! Entweder man liebt die Bücher von Stuckrad-Barre, oder man kann mit ihnen, zumindest größtenteils, nichts anfangen. Das nennt man dann wohl Kult (so oder ähnlich würde wahrscheinlich die Schlussfolgerung des Autors selber aussehen). So habe ich es, nach dem „superkrassen" (jaja, was für ein übles Wort!) Erstlingswerk auch geschafft, "Livealbum" und "Remix" nacheinander und nahezu ohne Pause durchzulesen.... Und endlich mal einer der das sagt, was man selber immer über bestimmte „Mitarbeiter der Unterhaltungsindustrie" so denkt oder erst jetzt merkt, dass man genau SO über diese denken sollte. Mit Arroganz, Überheblichkeit und teilweise Menschenverachtung werden hier Berühmtheiten, NichtMEHRberühmtheiten oder nur die ganz normalen Mitmenschen beschrieben, beziehungsweise verbal vernichtet. „Schlimmschlimm" denkt da manch einer und schlägt, sofern er denn Kritiker ist, zum Gegenangriff über und zerreißt dieses Buch(ebenfalls verbal). „Gutgemacht, gutgemacht!" kann ich aber nur zu den Ergüssen von Herrn Stuckrad-Barre sagen. Pointierter Schreibstil, „Dejá Vu"-Erlebnisse und innerliche „Jajaja! Genauso issas!"-Triumphe beim lesen, lassen auch „Remix" wieder zum einem „begeisterndem Chartbreaker" werden! Mach weiter so, GOTT Stuckrad-Barre! (Finde ich aber irgendwann auch nur ein negatives Wort über Depeche Mode in deinen Büchern, dann hast du ganz plötzlich wieder einen Feind mehr!- aber davon hast du ja inzwischen 'ne Menge...)
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am 12. Juni 2013
In "festwertspeicher der kontrollgesellschaft - remix 2" vereint stuckrad-barre viele gelungene journalistische bis literarische texte. Dafür ein großes lob, es handelt sich um kluge texte, die einen unterhalten bzw. gegenwartsphänomene genau auf den punkt bringen. Beispielsweise die fernsehaufzeichnungen für eine verkuppel-show, auch wenn in vielen texten eine leichte bis starke abwertung der wahrgenommenen umwelt und der menschen in ihr stattfindet. Dies kommt nicht selten arrogant rüber. Relativ überflüssig finde ich allerdings die vielen gästebuch-"abschriften", die sich im buch finden. Der autor erklärt zwar in einem text, was für ihn diese "ich war hier"-einträge bedeuten, nämlich nicht viel mehr als ein menschliches bein-heben, um einen gewissen ort zu markieren, also "bepinkeln". Deshalb allerdings zahlreiche gästebücher ins buch zu übertragen, ist für den/die leserIn in meinen augen irrelevant. kritzeleien wie name, datum, "ich war hier" sind vielleicht interessant, wenn man selbst gerade an irgendeinem der bezeichneten orte/ausstellungen/hotels ist. Als nicht-involvierte person ist dies allerdings nicht viel spannender als die lektüre eines telefonbuchs. Hierbei wird der eindruck erweckt, das buch sollte dadurch nur dicker werden. Inhaltlich geben diese abdrucke leider wenig bis gar nichts her. Da ansonsten aber viele texte durchaus spannend und interessant sind, vergebe ich drei sterne. Eine ok-e lektüre, die man aber nicht uneingeschränkt weiterempfehlen kann.
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am 25. September 2004
Der "Festwertspeicher" ist ein bunter Eintopf aus erheiternden, erschreckenden und auf jeden Fall tiefgründigen Texten, die auf diese Weise doch ein erschreckend gutes Bild unserer modernen Gesellschaft malen. Für alle, die mal etwas andere Denkanstöße brauchen könnten: Höchst empfehlenswert, aber nur für Menschen mit einer Prise gutem Humor.
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