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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen12
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Das Buch, das in der Presse etwas pompös als "neue Kunstform" und bahnbrechende, nie da gewesene Interviewtechnik gefeiert wurde, ist nicht uninteressant. Doch manchmal hat man Mitgefühl man mit den Interviewten, denen zusammenhangslose, oft hergeholte und abwegige Fragen gestellt werden. "Gott wie langweilig!" stöhnte Mick Jagger. Omar Sharif brach wütend ab. Doch an manchen Stellen geht von Uslars Rechnung auf. Gerade weil er seine Interviewpartner reizt, nervt und provoziert und damit einfach weitermacht, auch wenn sie sich beschweren, "menschelt" es an vielen Stellen und man erfährt erstaunliche Dinge. Highlights sind die Gespräche mit George Clooney und Hillary Clinton - hier wird die Lektüre zum Genuss.
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am 29. Mai 2004
Ein Buch zum Todlachen. Selten konnte man die Prominenz von solch einer Seite erleben. Die Fragen reichen von unverschämt ("Vermissen sie ein Y-Chromosom?" an Hillary Clinton) bis tiefgründig ("Wer ist ihr Lieblingsnazi?" an Woody Allen).
Wer sich gerne mal wieder amüsieren will, sollte unbedingt dieses Buch lesen. Deshalb 5 Sterne!
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VINE-PRODUKTTESTERam 2. Juli 2004
Von Uslars Konzept ist zwar aus der Not geboren, funktioniert aber perfekt: Das Führen eines Interviews ist immer mehr zur Akkordarbeit verkommen und ein Journalist hat häufig nur die Zeit seine Fragen zu stellen, die in einem ganz normalen Gespräch für Plattitüden übers Wetter drauf gehen würden. Von Uslars 100 Fragen, die sich seit Jahren im SZ-Magazin bewährt haben, gibt es nun auch in Buchform.
Prominente Menschen aller Couleur stellen sich seinen Fragen - und ich bewundere sie für ihren Mut, ihre Schlagfertigkeit und bin in manchen Fällen auch überrascht über ihre Dummheit. Von Uslar ist nämlich der Mann mit der Schnellfeuerpistole, seine Munition sind seine Fragen. Diese sind mal verdächtig unverdächtig ("Was ist sexy an den Bermudas?" zu Hillary Rodham Clinton), mal provokant ("Wie hieß der Stasityp, mit dem Sie verhandelt haben?" zu Gregor Gysi), mal hintersinnig ("Gegen welche Ihrer Ängste soll Sie Ihr Lächeln schützen?" zu George Clooney) und mal einfach nur albern ("Sagen Sie Klo oder Toilette?" zu Dieter Bohlen). Und wenn 99 Fragen am Ziel vorbei schießen, trifft eine doch immer ins Ziel und verrät dem Leser etwas über den Interviewten, was er bisher noch nicht wusste. Irgendwann lassen sie alle ihre Deckung fallen, ob aus Überraschung, Genervtheit oder Freude, einmal nicht auf Standardfragen antworten zu müssen.
Dieses Buch ist keines, das man am Stück lesen sollte, das ist klar. Ich würde nicht so weit gehen und es - wie in der obigen Kurzbeschreibung - einen Extremtext nennen. In kleinen Dosen verabreicht ist es aber originell, spannend und vor allem amüsant.
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HALL OF FAMEam 16. Januar 2005
HEIDI KLUM ("tausendmal so berühmt wie angela merkel") antwortet auf die frage, wen sie zuletzt an ihrem busen getröstet habe, sehr elegant mit: "shila, meine hündin. ich war ihr auf die pfote getreten." ANGELA MERKEL enthüllt auf die frage "mal von einem fahrenden zug gesprungen?" zur verblüffung des lesers: "mit rucksack. auf der russischen seite des kaukasus." HILLARY CLINTON ("gnädig amüsiert") gibt preis, dass sie MICK JAGGER dafür bewundere, dass er allen, die schon älter wären, mit seinem vorbild mut gäbe, unbeirrt weiterzumachen. JAGGER selbst antwortet auf die schlichte einstiegs-frage, was er bevorzuge, tee oder kaffee: "ich trinke tee und kaffee. selten gleichzeitig." UDO LINDENBERG nennt als lieblins-sport-gerät "schwimmflügelchen" und als lieblings-ossi den gysi. GREGOR GYSI selbst wiederum ballert auf die frage "ist berlin zu groß?" direkt aus der hüfte mit: "ja kleiner wird's nicht!" WOODY ALLEN kontert auf das eifersüchtige gefrage, ob er mit der auf die damenwelt so wirksamen hundebraunen augenfarbe zufrieden sei: "lieber als die gelben augen einer katze. lieber als die roten augen einer ratte." davon können sich alle etwas abgucken, die auch braune augen haben und mal so doof gefragt werden. MICHEL FRIEDMAN antwortet auf: "ihr rauschgift?" ganz unverfänglich mit: "das leben." KARL LAGERFELD quittiert moritz von uslars ratlosigkeit "sich ständig weiterentwickeln - wohin eigentlich letzten endes?" mit einem hyper-kreativen "eben dahin: weiter!" ein bodyguard von HANS EICHEL petzt, dass der finanz- und spar-minister als spitznamen wohl gut fände "hans the tiger" und ULRICH WICKERT windet sich aus der frage "eine person, mit der man BUSH vergleichen darf, ohne ins gefängnis zu kommen?", indem er mit texas-treuer unterwürfigkeit entgegnet: "STEVE MCQUEEN." vielleicht hätte er auch ARNOLD SCHWARZENEGGER sagen dürfen. moritz von uslar hilft uns für den fall, dass uns jemand mal interviewen würde: wir wären dann bestimmt mit allen wassern gewaschen.
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am 22. September 2006
Ich habe dieses Buch vom Fleck weg aufgrund eines Zeitungsartikels gekauft und muss nach der Lektüre leider feststellen: reingefallen! Ich hatte mir wohl etwas zuviel davon versprochen bzw. Herrn von Uslars Anliegen mißverständlich eingeschätzt. Man wird in keinem der Interviews den Eindruck los, dass es ihm mittels teilweiser recht stil- und geschmackloser Fragen um bloße Provokation geht; Informationen über den jeweiligen Interviewpartner bekommt man quasi nur zwischen den Zeilen. Oder durch die mitunter arg selbstgefälligen Zwischenbemerkungen des Autors. Bemerkenswert bleibt, wen Moritz von Uslar da u.a. vors Mikrofon bzw. Aufnahmegerät zerren konnte und wie diese Personen die 100 "ausgewählten" Fragen über sich ergehen ließen...
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am 3. Mai 2009
Angela Merkel und Dieter Bohlen, Woody Allen und Hans Eichel, Heidi Klum und Martin Walser - all diese Persönlichkeiten finden ihren Platz in Moritz von Uslars Buch «100 Fragen an...», eine Sammlung seiner Interviews für die wöchentliche Magazin-Beilage der Süddeutschen Zeitung.

Tragen Gespräche über mehr als 300 Seiten? Aber ja! Moritz von Uslar gelingt es, sich selbst zurückzunehmen. Er begeht nicht den klassischen Fehler, sich selbst geistig oder moralisch überlegen zu fühlen und deswegen den Interview-Partner in eine Falle locken zu wollen, um eine große Schlagzeile zu bekommen.
Das Konzept des Interviews wird auf seine ursprünglichste Form zurückgeführt, das Frage-und-Antwort-Spiel. Innerhalb kürzester Zeit stellt von Uslar seinen Gästen exakt einhundert Fragen, die sehr pointiert sind und dennoch eine überraschende Antwort erlauben.

Moritz von Uslar entlockt seinem Gegenüber mehr als ein gewöhnlicher Journalist. Er durchbricht für seine Gäste den Rahmen des Interviews, indem er es für sie zum Spiel werden lässt. Der Medienzirkus macht Interviews zur Massen- und Stangenware, von Uslar widerspricht dieser Idee und hat das gute Ergebnis auf seiner Seite. Er lässt es nicht zu, dass sich seine Gäste in Sicherheit wiegen - denn das Interview ist ein Spiel. Absurde oder groteske Fragen werden unvermittelt gestellt, das Ringen um eine gute und zugleich spontane Antwort ist unmittelbar zu sehen und macht einen großen Teil der Faszination der Interviews aus.

Eine philosophische Erklärung der Welt braucht man von der Zusammenstellung der Interviews nicht erwarten, viele davon sind witzig oder interessant, eine eher leichte Lektüre. Gelegentlich blitzt der Funke von Genialität durch, eine Frage, die sitzt, oder eine Antwort, die überrascht. Jedes der 25 Interviews schafft es, einen authentischen Eindruck des Interviewten zu vermitteln - und das ist schon eine große Leistung in einer Zeit, in der Interviews zunehmend inflationär auftreten.
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am 14. August 2007
In Zeitungen und Zeitschriften lese ich Interviews ja an sich recht gerne, denn meist sind diese zielgerichtet auf ein aktuelles Ereignis. Hier versucht der Autor mit den 100 Fragen in möglichst kurzer Zeit möglichst viele pointierte Antworten zu erhalten. Leider sind die meisten dieser Fragen allerdings völlig belanglos, sollen den Interviewten wohl einlullen um diesem dann im richtigen Augenblick eine möglichst spontane Antwort auf DIE entscheidende wichtige Frage zu entlocken. Das ist das eine und andere Mal auch wirklich gelungen. Nur das grosse Drumherum ist grösstenteils belanglos und unwitzig.

Dazu kommt das grosse Sammelsurium von Prominenten. Man muss sich beispielsweise ein wenig mit Lenny von Mötörhead auskennen, um vieles in dem Interview komisch zu finden - meine Freundin konnte absolut nichts damit anfangen. Auch sollte man sich bei Hillary Clinton schon einige Jahre zurückversetzen, um die Pointen nicht zu verpassen, vieles in all den Interviews ist eben Zeitgeist und der ist vergänglich. Genauso wie das Gespäch mit Angela Merkel zu einer Zeit, als sie noch weit von der Kanzlerin entfernt war.

Viele Witze gehen leider auch durch die Übersetzungen aus dem Englischen völlig verloren, da hilft es auch nicht viel, wenn Fragen und Antworten gelegentlich in Klammern in O-Ton wiedergegeben werden. Ausserdem sollte man Leute wie George Clooney oder Woody Allen nicht nur lesen, sondern auch sehen und hören, erst das ist richtig komisch. Bestes Beispiel hierfür ist Harald Schmidt, hier kommt es oft darauf an, was er eben nicht sagt und welches Gesicht er dazu macht. Das hätte mich bei diesem Interview brennend interessiert.

Zum Schluß, was blieb übrig? Nicht viel. Am nächsten Tag gefragt kann ich mich an kaum ein gutes Zitat erinnern. Mal ganz nett zu lesen, aber mehr leider auch nicht.
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am 29. Dezember 2008
Ein tolles Buch! Unterhaltsam und intelligent.
Wer die furchtbarer Schleimer-Interviews von Kerner und Co schon lange nicht mehr erträgt, wird hier Erlösung finden! Wer konnte ahnen, daß ausgerechnet das Interview mit dem alten Säufer Lenny Kilminster zu den besten gehört? Egal, an welcher Stelle man das Buch aufschlägt - man liest sich sofort fest.
Und falls sie für Studium oder Beruf selbst Interviews führen müssen, lohnt sich die Anschaffung des Buches auf jeden Fall: als Lernhilfe!
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am 30. September 2015
Hundert Fragen in einer viertel Stunde? Sehr kurzweilige, erhellende und amüsante Interviews. Ideal um die Zeit unter der Trockenhaube zu verkürzen, seinen Zahnarzt daraus mit Anekdoten zu versorgen oder auf langen Spaziergängen zu zweit seinen Kompagnon mit erschütternden Abgründen aus der Welt der Prominenz bei Laune zu halten.
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am 19. September 2013
Lesen! Lesen! Lesen! Die Sammlung der "100 Fragen"- Interviews darf man nicht verpassen. Uslar ist rotzfrech, unbekümmert, aber dabei auch investigativ und es entstehen beeindruckende Interviews, die man sonst nirgendwo so lesen kann und wird.
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