Kundenrezensionen

9
4,0 von 5 Sternen
Israel, um Himmels willen, Israel
Format: TaschenbuchÄndern
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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2011
Giordano wurde als Halbjude im Dritten Reich groß. Nach Verfolgung und Flucht bleibt er nach Kriegsende in Deutschland und arbeitet erfolgreich als Fernsehjournalist.
Obwohl er und seine Familie nicht ausgewandert sind, fühlt er sich zu Israel hingezogen.
Er besucht das Land, um für ein Buch über Israel zu recherchieren. Seine Bekanntheit durch den autobiographischen und verfilmten Roman 'Die Bertinis', der auch in Israel gezeigt wurde, öffnet ihm viele Türen. Sein Bild über Israel gewinnt er durch private Gespräche mit Israelis, Palästinensern und Arabern. Er beschreibt die unterschiedlichen Ansichten der Israelis, wie man mit dem Palästinenserproblem umgehen soll. Es wird deutlich, dass die Hardliner auf beiden Seiten und die kulturellen Unterschiede zu den arabischen Völkern das eigentliche Problem sind.
Obwohl von der israelischen Sache überzeugt, äußert sich Giordano auch kritisch insbesondere wenn es um Gewalt und Folter von Seiten der israelischen Armee oder den unhaltbaren Zuständen in den palästinensischen Flüchtlingslagern geht.
Das Bild, das Giordano von Israel zeichnet, ist das Resultat von persönlichen Gesprächen und Eindrücken, die er in monatelangen Fahrten durch das Land gewinnt.
Freunde findet er überall: bei den Siedlern, den Kibbuzim, bei der Armee und sogar bei den Palästinensern im Gaza-Streifen.
Im Gegensatz zu anderen Nahost-Journalisten, wie z.B. Scholl-Latour, versucht er keine exakte politische Analyse. Das Buch liefert eher ein Stimmungsbild, gewonnen aus persönlichen Eindrücken und etwas verklärt durch die Liebe des Autors zu Israel. Konkrete Lösungsvorschläge gibt es nicht und kann es bei der festgefahrenen Situation wohl auch nicht geben.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2009
Giordano legt legt in diesem Buch eine umfassende Bestandsaufnahme des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern dar. Seine Sympathien für Israel hindern ihn in keiner Weise daran, Schwächen und Stärken der Konfliktpartner in Gesprächen mit Menschen aus beiden Lagern zu erfragen und darzustellen. Und es ist durchaus nicht so, dass alle Aktionen z.B. der israelischen Armee seinen Beifall fänden. Als Leser empfindet man Sympathien und Verständnis für viele der Interviewten, gleich ob Israelis oder Palästinenser.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2010
Das Buch ähnelt sehr dem Buch "Die Irren von Zion". In beiden geht es um eine Bestandsaufnahme des Israel-Palästina-Konflikts. Obwohl beide Bücher schon ein paar Jahre alt sind, hat sich an den Grundhaltungen aber nichts geändert und man bekommt einen sehr guten Einblick, worin eigentlich die Probleme liegen.
Dieses Buch wurde noch vor den Oslo-Verhandlungen geschrieben, "Die Irren von Zion" ein paar Jahre danach. Deshalb muss man natürlich bedenken, dass viele Aussagen überholt sind. Aber die Einstellungen sind die gleichen geblieben.
Mich stört an dem Buch, dass der Autor sich sehr in den Vordergrund spielt. Es ist weniger eine Reportage, sondern mehr eine persönliche Auseinandersetzung des Autors mit dem Thema. Er beschreibt also weniger das Problem an sich, sondern wie es auf ihn wirkt.
Das Buch ist sehr dicht und drückend geschrieben. Nach jedem Kapitel brauchte ich eine Pause, um das Gelesene zu verdauen...
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am 6. Juli 2013
Auch über zwanzig Jahre nach Giordanos Besuch in Israel, der zu diesem Buch geführt hat, sind seine Ein- und Ansichten zu diesem Land hochaktuell. Einiges hat sich in der Zwischenzeit geändert, aber viele von Giordanos Beobachtungen und Meinungen gelten heute noch genauso wie damals. Und im Gegensatz zu vielen selbst ernannten Intellektuellen unserer Zeit macht er es sich nicht einfach, sich eine Meinung zu bilden.
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23 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. März 2004
Ich kenne kein besseres Buch zum Thema Nahostkonflikt. Meinem Vorgänger hier kann ich nicht zustimmen: Es gibt nicht wirklich sachliche Bücher zum Thema. Jedes ist gefärbt von Parteinahme.
Ralph G. liebt Israel - und das ist gut! Denn er kann sich durch diese Liebe der Kritik nicht verschließen und öffnet seine Ohren und sein Herz für beide Seiten gleichermaßen.
Eine neutrale, sachliche Sicht ist beim Nahostkonflikt kaum möglich. Und keinem gelingt das so gut darzustellen wie Ralph G. in seinem Buch. Man ist hin- und hergerissen zwischen der schweren Lage Israels und dem Leid der palästinensischen Araber. Beide Seiten erleben Unrecht, beide Seiten müssen ihren Beitrag leisten, um einen Frieden zu schaffen, der unmöglich scheint.
Wer Jahreszahlen und geographische Daten sucht, ist hier nicht an der richtigen Stelle.
Wer den Konflikt mit dem Herzen verstehen will, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 13. Februar 2008
Anlässlich meiner bevorstehenden, ersten Reise nach Israel, kommt mir, auf der Suche nach Israelinformationen, dieses ehrliche Buch in die Hände. Es ist mehr als eine Beschreibung dieses sicher schönen, und doch so widersprüchlichen Landes. Ralp Giordano beschreibt so gerecht wie möglich mit Gefühl die verfahrene und aussichtslos erscheinende Situation. Toda raba
R. Herrmann
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. Januar 2012
Am 14.Januar 2012 habe ich dieses eindrucksvolle Buch zu Ende gelesen. Unser Türkei-Urlaub hat dies ermöglicht. Als Halbjude liebt Ralph Giordano das Land seiner Mutter über alles. Dies lässt ihn aber nicht in eine Schwärmerei verfallen, sondern er hat sehr realistisch dargestellt, was in diesem Land gut und was schlecht ist. Für mich sind seine Darstellungen der israelischen Leistung in einem "Pionierstaat", das es ja mal war, von großer Bedeutung. Denn die Ergebnisse dieser Leistungen haben in den Nachbarstaaten Neid hervorgerufen und es ist eine Kain und Abel - Situation entstanden, die einfach nicht hinweggefegt werden kann. Abel ist getötet worden und das will Israel nicht mit sich machen lassen. Ist das schwer zu verstehen?
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24 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Juni 2003
Da ich mich sehr für Israel und die Konflikte rundherum interessiere, habe ich mir dieses Buch sofort gekauft, als es mir eines Tages zufällig in einem Uni-Bookshop auffiel. Es erschien mir vielversprechend, jedoch sagte mir schon nach ein paar Seiten der Stil absolut nicht zu. Ich glaube es liegt daran, dass es einfach ein sehr subjektiver Bericht ist, was eigentlich oft ein Beweggrund ist, ein Buch wie dieses einem trockenen Sachbuch vorzuziehen - das war auch in meinem Fall so. Nun finde ich aber, dass man sich in dieses heikle Thema doch lieber mit Hilfe eines sachlicheren Buches einlesen sollte, auch wenn eine gewisse Sensibilität absolut angebracht ist. Vielleicht ist jemand, der sich auf der Suche nach einem Buch über die Situation Israels befindet, mit etwas anderem besser dran, vor allem wenn man sie neutral betrachen möchte - ich werde mich auf jeden Fall weiter umschauen.
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Mai 2013
Das ist ein Reisebericht, jedoch heute inhaltlich vollkommen überholt. Armselig recherchiert, selbst aus Sicht des Jahres 1991. Redaktionell, philosophisch lässt sich das Thema Israel (und seine Nachbarn) nicht angehen. Der Freigeist, Ralph Giordano, der Toleranz findet da keine Grenze und verliert sich im Diffusen.
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