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31 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts Neues - und dabei brandaktuell!
Ich sage es lieber gleich: ich bin absolut parteiisch! Ich bin bekennende Feministin, seit etwas mehr als zehn Jahren Leserin der EMMA und Bewunderin von Alice Schwarzer. Ich habe viele ihrer Bücher gelesen und obwohl ich nicht immer ihre Meinung teile, bin ich fest davon überzeugt, dass ihre Forderungen und Thesen keineswegs überholt oder "von gestern"...
Am 6. Januar 2003 veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufruf zum Kaufboykott – bestraft die heuchlerische angebliche Elite in Deutschland
Die Steuerhinterziehungsanklage gegen Alice Schwarzer ist ein typische Anzeichen für eine verfaulende Gesellschaftsmoral.
Ich fordere daher ALLE auf in den Kaufboykott verlogener gesellschaftlicher Vorbilder zu treten!
Wer jetzt noch Bücher der Wasser predigenden und Champagner saufenden Elite etwas abkauft macht sich moralisch mit schuldig am...
Vor 8 Monaten von MiHoe veröffentlicht


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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Aufruf zum Kaufboykott – bestraft die heuchlerische angebliche Elite in Deutschland, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Alice im Männerland: Eine Zwischenbilanz (Gebundene Ausgabe)
Die Steuerhinterziehungsanklage gegen Alice Schwarzer ist ein typische Anzeichen für eine verfaulende Gesellschaftsmoral.
Ich fordere daher ALLE auf in den Kaufboykott verlogener gesellschaftlicher Vorbilder zu treten!
Wer jetzt noch Bücher der Wasser predigenden und Champagner saufenden Elite etwas abkauft macht sich moralisch mit schuldig am gesellschaftlichen Verfall da er die Verlogenheit auch noch belohnt und honoriert!
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31 von 49 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nichts Neues - und dabei brandaktuell!, 6. Januar 2003
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alice im Männerland: Eine Zwischenbilanz (Gebundene Ausgabe)
Ich sage es lieber gleich: ich bin absolut parteiisch! Ich bin bekennende Feministin, seit etwas mehr als zehn Jahren Leserin der EMMA und Bewunderin von Alice Schwarzer. Ich habe viele ihrer Bücher gelesen und obwohl ich nicht immer ihre Meinung teile, bin ich fest davon überzeugt, dass ihre Forderungen und Thesen keineswegs überholt oder "von gestern" sind, im Gegenteil.
Dennoch war ich zu Beginn der Lektüre dieses Buches enttäuscht, ja sogar wütend: Was? Fast lauter Texte aus der EMMA? Hat Alice (wieder mal) ihr Archiv recycelt? Ich atmete tief durch und versuchte nachsichtig zu sein mit meinem Idol: naja, sie sagt ja selbst, dass EMMA 90% ihrer Arbeitskraft schluckt. Also muss ein "neues" Buch wohl zu 90% aus "alten" Texten der EMMA bestehen. Wie gut, dass ich weitergelesen habe! Was habe ich gestaunt!
Zunächst einmal darüber, wie aktuell die Artikel aus der EMMA der 70er und 80er Jahre auch heute noch sind. War Alice Schwarzer ihrer Zeit weit voraus (sehr oft!), oder drehen wir uns permanent im Kreis (leider noch öfter!)?
Dann staunte ich über die Artikel, die ich bereits aus der EMMA zu kennen glaubte. So thematisch geordnet und in "historischen" Zusammenhang gebracht, erschienen sie mir in völlig neuem Licht und es wurde vieles klarer.
Und dann staunte ich, weil ich feststellte, dass die Gleichung EMMA = Alice Schwarzer nicht funktioniert. Sicher, es ist IHR Blatt, aber EMMA ist mehr als Alice und Alice ist mehr als EMMA.
Ich empfehle dieses Buch allen Menschen. Ich empfehle es aber besonders den Menschen, die ernsthaft wissen wollen, was Alice Schwarzer in den vergangenen 30 Jahren zu sagen und zu schreiben hatte - und immer noch hat. Und ich lege es ganz ausdrücklich jenen Menschen ans Herz, die bisher nur die Etiketten kannten, die man Alice Schwarzer verpasst hat, und die nun über diese Etiketten hinaus blicken wollen. Ich meine, dieser Blick lohnt sich.
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16 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Kein seriöser Journalismus, 22. Januar 2006
Das Buch enthält die wichtigsten Artikel Alice Schwarzers in den letzten 30 Jahren. Dieses Buch bemüht sich in keiner Weise um Sachlichkeit und Objektivität. Da es der Autorin letztlich nur um die Verwirklichung vorgefaßter politischer Ziele geht, bleiben Falschinformationen und Einseitigkeiten natürlich nicht aus. Es gibt in diesen Artikeln keinerlei Trennung von Meinung und Information. Während ein seriöser Journalismus seine Wertungen als Hilfe dem Leser anbietet, suggeriert Alice Schwarzer, wie jeder gute Politiker auch, ihren Lesern, daß ihre persönlichen Wertungen sich von selbst verstehen. Argumentiert und abgewogen wird ebenfalls nicht in diesem Buch, sondern eine Behauptung an die andere gereiht. Entweder behauptet sie einfach das, was sie braucht, oder sie stellt suggestive rhetorische Fragen. Es gibt in diesem Buch keinerlei Begründungen, keinen argumentativen Aufbau. Gerechtfertigt wird eine Sache einfach durch ihre Bezeichnung mit einem positiv wertgeladenen Begriff, verworfen wird eine Sache einfach durch ihre Bezeichnung mit einem negativ wertgeladen Begriff. Einfacher geht es wirklich nicht.
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15 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine absolute Pflichtlektüre für jederMANN, 10. Dezember 2004
Von Ein Kunde
So wie es in der Musik regelmässig "Best of"-Alben gibt (die sich in der Regel immer sehr großer Beliebtheit erfreuen), so hat auch Alice Schwarzer in diesem Werk ihre besten Arbeiten (Essays, Vorworte, div. Artikel aus EMMA, etc.) zusammengetragen. Dabei sind die meisten Themen heute noch genau so aktuell wie damals. Jeder, der einmal mehr erfahren möchte, wer Alice Schwarzer ist und warum sie (auch in meinen Augen) eine so wichtige Person ist, der greift mit "Alice im Männerland" zur bestmöglich Einstiegslektüre. Wer das Buch liest wird erkennen, dass Schwarzer viel zu oft falsch verstanden und zitiert wird. Sie ist nämlich gar nicht mal die männerhassende Emanze, die findet, dass Frauen die besseren Menschen sind. Ihr Aussage ist - und das geht als Resümee aus "Alice im Männerland" auch schön hervor - dass alle Menschen gleich sind. Die Themen sind so reichhaltig wie das Leben: es geht um Abtreibung, Gewalt gegen und auch von Frauen, um den Islam (und deren Frauenbild) und Pronografie. Im Gegensatz zu einer Kritik weiter unten ist es eben NICHT nur Schwarz/Weiß-Malerei. Ganz im Gegenteil: in den zahlreichen Essays greift Schwarzer zu sämtlichen Grau-Schattierungen, die die Rhetorik hergibt und beleuchtet die Sachverhalte jeweils von zwei Seiten aus. Realität ist jedoch, dass Frauen dabei oft schlechter abschneiden aufgrund der Gesellschaft. ich bin ein begeisterter Fan dieses Buches und darf dazu erwähnen, dass ich ein männlicher Leser bin.
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39 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schwarz(er)-Malerei, 31. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Alice im Männerland: Eine Zwischenbilanz (Gebundene Ausgabe)
Wer die moderaten Fernsehauftritte der Alice Schwarzer kennt und dieses Buch liest, gewinnt den Eindruck, man habe es hier mit zwei verschiedenen Menschen zu tun. Das Buch besteht im Wesentlichen aus Schwarzers EMMA-Artikeln aus 25 Jahren. Die Artikel sind nach Themen chronologisch geordnet und durch einige Bilder von legendären Fernsehauftritten aufgelockert. Das Buch ist mit feministischen Klischees überladen, die bis zum Erbrechen wiederholt werden. Schwarzer verwendet Begriffe bis ins Lächerliche verzerrt (z.B. "Frauenmörder - die SS des Patriarchats"), interpretiert Zahlenmaterial inkompetent und bar jeder Vernunft (z.B. die Zahlenmagie in der Vorbemerkung zum Thema Prostitution) und enthält einiges an Selbstbeweihräucherung (z.B. Schwarzer über Schwarzer: "die hat ja Humor ...").
Die meisten Kernaussagen der Texte bauen auf dem Grundirrtum des Radikalfeminismus auf, dass sich Gleichberechtigung und biologisch geprägtes Verhalten der Geschlechter gegenseitig ausschließen. So schreibt Schwarzer im Vorwort: "Wie alle meine Texte dokumentieren, bin ich Universalistin, also Anti-Biologistin. Das heißt, ich glaube nicht an die Natur des Menschen - weder an die der Geschlechter noch an die der Rassen oder Hautfarben -, sondern daran, dass der Mensch frei geboren und alle Menschen die gleichen Chancen haben sollten." Ganz abgesehen davon, dass ich keinen vernünftigen Menschen kenne, der behaupten würde, alle Menschen sollten nicht die gleichen Chancen haben, kann ich hier nur sagen, dass der Glaube ein schlechtes Fundament für ein rationalistisches Weltbild ist, und die Behauptung, es gäbe keine menschliche Natur und damit keinen Einfluss der Biologie auf unsere Psyche und unser Verhalten, ist aus wissenschaftlicher Sicht blanker Unsinn. Im Artikel "Der neue Biologismus" zitiert Schwarzer einen namhaften Professor: "In Wahrheit jedoch ist es rein wissenschaftlich bis heute unmöglich, den biologischen und den gesellschaftlichen Einfluss auf menschliche Verhaltensweisen überhaupt auseinander zu dividieren und den Anteil der Gene daran zu bestimmen. ... Wenn überhaupt, lässt sich maximal von einer genetischen Disposition reden ..." Ohne hier aktuellere wissenschaftliche Ergebnisse zu erwähnen (das genannte Zitat ist 20 Jahre alt!), lässt sich hier doch mindestens feststellen, dass es biologische Einflüsse auf das Verhalten gibt, die sich aber möglicherweise schwer von gesellschaftlichen Einflüssen trennen lassen. In völliger Ignoranz dieser Minimalerkenntnis argumentiert Schwarzer jedoch so, als hätten biologische Faktoren keinerlei Einfluss auf das Verhalten der Geschlechter, und baut darauf ihr feministisches Weltbild auf. Ein Weltbild aber, dass auf einer derart fragwürdigen Basis ruht, kann auch wieder nur fragwürdige Thesen hervorbringen. Mit Wissenschaft hat dies jedenfalls nichts zu tun. Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass hier in bekannter Schwarz(er)-Malerei das Patriarchat als Universalübel herhalten muss: es ist nach Schwarzer die Ursache von Krieg, Macht, Sklaverei, Kapitalismus, Rassendiskriminierung, Antisemitismus, Ausländerfeindlichkeit, Rechtsradikalismus, Sexismus, Prostitution, Vergewaltigung, Pornographie, extreme Sexualpraktiken etc. Hier wird suggeriert, man müsse nur das Patriarchat abschaffen und schon seien alle Grundprobleme unserer Zeit gelöst. Diese naive eindimensionale Weltsicht gilt längst als widerlegt, ist aber offensichtlich bei Schwarzer und ihren bewegten Frauen erstaunlich konserviert geblieben - ein Beleg für die geistige Erstarrung des Radikalfeminismus.
Folgt also nun aus Patriarchat und unterschiedlicher biologischer Prägung der Geschlechter eine Unmöglichkeit der Gleichberechtigung? Natürlich nicht! Denn wie alle anderen Forderungen der Menschen nach Gleichbehandlung ist sie nichts weiter als ein Gebot der Vernunft und damit einer zutiefst menschlichen Angelegenheit. Wir können weder das Grundgesetz noch die Menschenrechte noch irgendetwas anderes, was Menschen kraft Vernunft er- und beschlossen haben, aus der Natur ableiten, weil es diese Konzepte in der Natur einfach nicht gibt. Es sind dies immer Übereinkünfte von Menschen, die wieder und wieder im historischen Kontext verändert und weiter entwickelt werden können und müssen, und an denen Menschen wegen ihrer biologischen Prägung auch oft genug scheitern. Der Weg zur Gleichberechtigung der Geschlechter geht sicher nicht über die Leugnung der Unterschiede, sondern wird erst dann begehbar, wenn sich die Geschlechter in ihrer Verschiedenheit gegenseitig ernst nehmen und diese Verschiedenheit für unser Leben belanglos wird. Ob dieses Ziel je erreicht werden kann, hängt im Wesentlichen von der Zukunft der Vernunft ab.
Gleichberechtigung lässt sich auf keinen Fall mit dem "Viktimismus" erreichen, den Radikalfeministinnen allen voran Alice Schwarzer seit 30 Jahren praktizieren. Ihre Zwischenbilanz zelebriert jedoch weiterhin hingebungsvoll die bequeme Opferrolle. Symptomatisch schließt Schwarzer das Buch mit dem Satz: "Höchste Zeit also, dass wir Frauen uns wichtig nehmen." Wenn dies Feministinnen in 30 Jahren nicht gelungen ist, dann ist dies eher eine traurige Zwischenbilanz und zeigt, dass irgendetwas mit der Frauenbewegung nicht stimmen kann.
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32 von 65 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Zu wenig Ehrlichkeit, 13. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Alice im Männerland: Eine Zwischenbilanz (Gebundene Ausgabe)
Ist die Selbstverständlichkeit, mit der Frauen heute in der Arbeitswelt präsent sind, ein Verdienst von Alice Schwarzer? Mag sein, zum Teil. Nur ist dieses Buch (genau wie etliche ihrer früheren Bücher) in entscheidenden Punkten sehr fragwürdig: Alice Schwarzer verlangt für Frauen gleiche Rechte, aber nicht gleiche Verantwortung. Um diese einseitige Strategie zu kaschieren, bedient sie sich rhetorischer Taschenspielertricks, die hart an der Grenze zur Unseriosität sind, und äußert passagenweise Unwahrheiten sogar wider besseres Wissen. Beispiele:
- Sie stellt ihre Siebziger-Jahre-Kontrahentin Esther Vilar (gegen die sie 1975 in einem Fernseh-Streitgespräch antrat) als frauen- und emanzipationsfeindlich hin. Sie verschweigt jedoch, dass diese sehr wohl entschieden für die Emanzipation war und nur die mangelnde Bereitschaft von Frauen zum Tragen von Verantwortung (z. B. materieller Verantwortung für Männer!) beklagte. Statt dessen schert Schwarzer Vilar mit einem bekennenden "Weibchen" wie Verona Feldbusch über einen Kamm, indem sie ihr Streitgespräch mit Frau Feldbusch (bei Johannes B. Kerner 2001) wörtlich "Vilar-Revival" nennt! Sehr clever... Frau Schwarzer weiß eben, wie man eine alte Gegnerin am besten diffamiert und diskreditiert: Man muss diese nur als reaktionär hinstellen, notfalls gegen besseres Wissen.
- Sie wiederholt gebetsmühlenartig uralte Texte über die Hausfrauen, die angeblich 60 - 100 Stunden in der Woche arbeiten (wie viele Stunden muss Hausarbeit dann erst vor hundert Jahren gebraucht haben, ohne all die moderne Technik, und mit mehr Kindern pro Haushalt...??). In Wirklichkeit ist heutige Hausarbeit ein Bruchteil dessen, wie praktische (!) Tests durch Beobachtung von Hausfrauen bereits in den 70ern in mehreren Ländern ergaben. Der Grund, warum Hausarbeit von Feministinnen wie Alice Schwarzer dennoch als moderne Sklaverei hingestellt wird, ist eigentlich relativ leicht zu durchschauen: Der Mann soll glauben, er habe es in seiner traditionellen Rolle als lebenslanger Geldverdiener besser, so dass er diese Rolle brav weiterspielt und nicht selbst auf die Idee kommt, sich ernähren zu lassen. Auch sehr clever...
So ist und bleibt Frau Schwarzer leider eine Meisterin der selektiven Wahrnehmung (aber selbstverständlich spenden Fernsehen und Printmedien weiter artig Applaus). Ich bin mal gespannt, wie viele Jahre noch vergehen werden, bis Männer endlich mal auf die Idee kommen, sich gegen diese Verlogenheit zur Wehr zu setzen. Und auch gespannt, wann die wirklich emanzipationswilligen Frauen in unserer Gesellschaft endlich begreifen, wer ihre Feinde wirklich sind: nämlich nicht die Männer, sondern diejenigen Frauen, die immer noch wie "Schutzobjekte" mit altmodischem Versorgungsdenken auftreten und damit dem Ruf aller Frauen schaden.
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen faszinierende essayistik ..., 2. Juli 2004
Von 
FrizzText "frizz" (Wuppertal) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
grübelnd über die energie, die im fundamentalistischen islamismus steckt, der seit dem 11. september 2001 endlich dem letzten ins auge gesprungen sein müsste, gelingt alice schwarzer in ihrem "best-of"-sammelband die entdeckung: "Die Parallelen zu 1933 drängen sich auf. Und auch damals handelte es sich um (zunächst) reine Männerbünde, waren von 42.000 NSDAP-Mitgliedern 1933 93 Prozent männlich, die Mehrheit im Alter von 27 bis 29 Jahren. Auch damals handelte es sich (zunächst) um eine Minderheit, die von einer gleichgültigen oder sympathisierenden Mehrheit toleriert wurde. Auch damals waren (zunächst) die Juden im Visier - und die Frauen. Und nicht zufällig war eine der ersten Maßnahmen sowohl in Hitlers wie auch in Khomeinis Regine das Berufsverbot für weibliche Juristen. In beiden Fällen treibt die Männerbünde ein explosives Gemisch aus Nationalismus und Sozialismus, aus Rassismus und Mystik." - wenn das ganze restliche buch unnütz wäre, würde allein ihr essay, der um dieses thema kreist, den kauf lohnend machen. wieviel anthropologie und tiefen-psychologie, wieviel politik-wissenschaft und geistesgegenwärtigkeit nötig ist, um essayistik der jetzt-zeit zu einem magnetischen, bleibenden anziehungs-punkt werden zu lassen - dies beweist uns wieder einmal diese publikation der alice im männerland ...
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da lernt man was!, 30. Juli 2009
Von 
Nanni (Wuppertal, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Alice Schwarzer schneidet in ihrem Buch ganz unterschiedliche Themen an, die Frauen (aber auch Männer) betreffen. Auch wenn man vielleicht nicht immer die Meinung der Autorin teilen kann und / oder will, so regt dieses Buch auf jeden Fall zum Nachdenken und Diskutieren an! Zudem lernt man auch Einiges über Soziologie und das Geschlechterverhältnis! Dieses Buch ist sehr interessant und ich kann es jedem nur empfehlen (auch den Männern)! ;-)
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Alice im Männerland: Eine Zwischenbilanz
Alice im Männerland: Eine Zwischenbilanz von Alice Schwarzer (Gebundene Ausgabe - 20. September 2002)
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