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am 12. November 2004
Toleranz ist ein hohes Gut, das bestreitet kein vernünftiger Mensch. Was aber genau bedeutet der Begriff "Toleranz"?
Die Herausgeberin Alice Schwarzer hat sich jahrzehntelang u.a. mit den Gefahren des radikalen Islam beschäftigt und beantwortet diese Frage zunächst in ihrem Vorwort "ex negativo", d.h., sie differenziert zwischen echter und vorgeblicher Toleranz und macht klar, dass jede echte Toleranz einen Standpunkt braucht, der sich auf die Menschenrechte bezieht, und deswegen nicht einfach alles hinnehmen kann. Auf diesem Grundsatz fußen alle Beiträge, die dieses Buch versammelt.
"Falsche Toleranz", man kann es auch präziser formulieren mithilfe von Begriffen wie "Opportunismus", "Bequemlichkeit" oder "Naivität am falschen Ort", wird in den einzelnen, durchweg gründlich recherchierten und klug durchdachten Beiträgen in vielen Facetten näher beschrieben -- die hierzulande stillschweigend geduldete Unterdrückung von Frauen in etlichen islamischen Ländern wie z.B. Pakistan, Algerien oder dem Iran, die islamistische Unterwanderung von bisher eher säkulären Balkanstaaten, die Umtriebe selbsternannter Religionswächter in Deutschland, die hierzulande verbreitete Bereitschaft, im Zweifelsfalle lieber die Augen zu verschließen, oder generell eine Tendenz zur Radikalisierung vieler islamischer Bevölkerungsschichten weltweit - diese und noch andere Themen werden zur Sprache gebracht. Dabei bleibt die Argumentation sachlich; von "Hetzpropaganda" kann keine Rede sein, und mitnichten wird der "Islam verteufelt", wie man in einschlägigen Kritiken über dieses Buch immer wieder lesen kann.

Besonders hervorgehoben werden sollten der Beitrag von Bassam Tibi über die Ursachen, warum man in Deutschland so gern den Blick abwendet ("Die deutsche verordnete Fremdenliebe"), Cornelia Filters aufschlussreiche und erschreckende "Fromme Reise durch Deutschland" und Alice Schwarzers Recherchen im "Fall Ludin" -- bei der Kopftuch-bewehrten Grundschullehrerin handelt es sich schließlich mitnichten um eine harmlose, naive Frau. Das heißt aber keineswegs, dass die anderen Beiträge uninteressant oder weniger aktuell wären.
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am 2. März 2003
Dieses Buch sollte allen PolitikerInnen zur Pflichtlektüre gemacht werden. Und allen "politisch korrekten" Zeitgenossen auch. Uns sind heutzutage Demokratie, Pluralismus, Menschenrechte, Freiheit, Gleichberechtigung und Laizismus derart zur Selbstverständlichkeit geworden, dass wir sie nicht mehr als hohe Werte zu schätzen wissen, die einst unter großen Opfern schwer erkämpft werden mussten. Stattdessen neigen heute allzu viele deutsche Gesinnungsethiker dazu, diese Grundlagen unserer Kultur und Lebensart gering zu schätzen und achtlos einer ad absurdum geführten "Toleranz" zu opfern. Wir lassen uns in "Dialogen" einlullen, die nur dazu dienen, uns Sand in die Augen zu streuen und uns hinzuhalten, während unter unseren Augen mehr oder weniger radikale Gegner unserer Demokratie mit Raffinesse an deren Zerstörung arbeiten.
Um Bassam Tibi zu zitieren: "Keine Toleranz gegenüber der Intoleranz!" Das Grundrecht auf Religionsfreiheit dient dem Schutz des Einzelnen vor Verfolgung aus Glaubensgründen. Als Legitimierung antidemokratischer politischer Bestrebungen unter "religiösem" Deckmäntelchen mit langfristigen Umsturzabsichten ist es nicht gedacht.
In einer funktionierenden Demokratie muss es möglich sein, alles und jeden zu kritisieren, auch Minderheiten. Lässt man sich hier einen "politisch korrekten" Maulkorb anlegen, ist die Demokratie in größter Gefahr. Ängste und Konflikte müssen offen ausgesprochen und ausgetragen werden, sonst gären sie im Untergrund und werden unkontrollierbar und gefährlich.
Das vorliegende Buch ist bestens geeignet, der geradezu unglaublichen Blauäugigkeit und Naivität entgegenzuwirken, mit der ein Großteil der Deutschen den Machenschaften einiger radikaler Minderheitengruppierungen in unserem Land gegenübersteht. Vor Jahren waren wir vielleicht auf dem rechten Auge blind. Heute sind wir stattdessen nicht mehr in der Lage, angemessene Toleranz von selbstzerstörerischer Dummheit zu unterscheiden.
In unserem Land darf nur Platz sein für politische Bestrebungen, die mit dem Grundgesetz vereinbar sind. Verfassungsfeindliche Gruppen jeder Art und Herkunft müssen dagegen genauso energisch bekämpft werden, wie es gegen die Neonazis schon lange der Fall ist. Demokratie muss wehrhaft sein in jeder Richtung, aus der sie angegriffen werden könnte und wird. Andernfalls zerstört sie sich langfristig selbst.
Die demokratische Staatsform mag ihre Schönheitsfehler haben, aber sie ist die einzige, unter der ALLE gleichberechtigt und in Frieden leben können.
Lest dieses Buch, Freundinnen und Freunde der Freiheit, und versteht endlich, wer gegen sie (und uns) arbeitet!!!!
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HALL OF FAMEam 16. November 2004
das titelbild hat besonderes kompliment verdient - man brauch schon fast gar nicht mehr weiterzulesen, so eindeutig klar und langfristig erinnerbar ist das cover-foto mit seiner message; weil aber seit dem 11. september 2001, weil seit jener geiselnahme im irak, um frankreich zu zwingen, das kopftuch-verbot zurückzunehmen, weil seit dem mord an dem niederländischen filmregisseur und islam-kritiker theo van gogh einige scheite im konflikt der kulturen nachgelegt worden sind, zahlt es sich zunehmend aus, sich mit alice schwarzer zu beschäftigen, die seit 1979 zäh und unbeirrbar am thema festgehalten hat wie ein weiblicher voltaire, der für vernunft und gleichberechtigung statt für gehorsam und skurrile religiösität kämpft. der politologe bassam tibi, eine der stimmen, die schwarzer für das von ihr herausgegebene buch gesammelt hat, er fordert, dass sich moslems an der europäisch-westlichen leitkultur zu orientieren hätten (noch zahm formuliert; alice schwarzer textet gern etwas bissiger: auf den fahnen stehe heutzutage statt "BLUT und BODEN" nun "BLUT und KORAN"). das wort GOTTESKRIEGER ist demnach kein neurotisches oder rassistisches hirngespinst, sondern kühle realitäts-wahrnehmung, von keiner multi-kulti-partei-ideologie vernebelt. zu tolerieren, dass eine frau unter stoffbergen dahinstolpert, während ihr mann lässig in jeans voranschreitet, zugleich zwangsheirat oder eheliche prügelstafe als religiöses brauchtum juristisch zu tolerieren - das treibt alice schwarzer immer noch die wut in die knochen. man sollte sich mit weitsichtigen textzusammenstellungen, wie in diesem buch über die fatale toleranz, mindestens solange beschäftigen, wie sie ihrer zeit vorausgeeeilt sind - 20-30 jahre also - somit eine lohnende buch-anschaffung ...
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am 25. September 2002
Wer dieses Buch liest wird die Zusammenhänge des islamistischen Fundamentalismus und die Gefahr die davon ausgeht, besser verstehen. Es ist erschreckend festellen zu müssen, mit welcher Blauäugigkeit das Treiben der Fundamentalisten toleriert und unterstützt wird. Das Buch geht auf das bin Laden System ebenso ein wie auf die Klage der Lehrerin Ludin, die durchsetzen wollte mit Kopftuch an deutschen Schulen zu unterrichten. Dies ist keine billige populistische Hetze, sondern ein realistischer Einblick in die islamistische Welt, deren Motive, Ziele und Methoden. Unbedingt empfehlenswert.
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am 3. Februar 2011
"Warum hat niemand den Kreuzug unter der Flagge des Kopftuchs und im Namen Allahs ernst genommen, als "nur" die Frauen die Opfer waren?" Wie hat dieser unerklärte Krieg eigentlich begonnen, der heute darin gipfelt, dass eine Frankfurter Verwaltungsangestellte die Bürger nur in der Burka bekleidet bedienen will? Die Autorinnen und Autoren führen uns zurück ins jahr 1989 in Frankreich in die Zeit der "Schleieraffaire", ins Jahr 1999 nach Deutschland zum Fall "Ludin", erklären uns die Ursachen für die "verordnete Fremdenliebe der Deutschen".

Ich weiss nicht, was mich mehr verstört hat, der mit rotem Stachendraht und schwarzem Schleier verhüllte Frauenkopf? Oder dass wir ein dreissig Jahre altes Problem noch nicht gelöst haben? Ein leider immer noch aktuelles Buch. Sehr lesenswert.
Sehr zu empfehlen auch Die große Verschleierung: Für Integration, gegen Islamismus!
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am 4. Dezember 2011
Die Zusendung erfolgte sehr zügig und due Bücher sind in einem sehr guten Zustand.
Danke!
Das Buch ist ein muß gerade heute und nach der Nordafrikanischen Reveolutionsperiode.
Gerdae um die sehr lückenhaften Infos der Medien sinnvoll zu ergänzen.
Es ist wichtig zu erkennen wie sich der fundamentaliste Islam organisert, wie ein Pilz,
in Europa ausbreitet. Die Rechte der Frauen weiter beschnitten werden.
lieben Gruß
Hans Kühne
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am 13. Oktober 2009
Gerade in der z.Zt. stattfindenden Diskussion über die Äusserungen Sarrazins, gewinnt dieses Buch wieder an Aktualität. Manchen "Multikultiträumern" würde es die Augen öffnen.
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am 5. Dezember 2012
Jeder sollte das Buch gelesen haben, das umfassend über den Islam und seine Gefahr für die Demokratie aufklärt. Die falsche Toleranz durch das Nichtwissen und Nichtwissenwollen wird uns noch viel Leid bescheren.
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am 7. Januar 2015
Sehr interessantes Buch mit der Behandlung einer Thematik, die aktueller nicht sein könnte. Hier werden Probleme angesprochen, die viele am liebsten verschweigen würden. Dieses Buch kann ich nur weiterempfehlen.
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am 25. Februar 2013
Wurde weitergeschenkt von mir, zeigt die geistige Verblendung auf die in manchen sektiererischen Kreisen herrscht und bei der Toleranz fehl am platz ist
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