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12 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Pflichtlektüre!
Mit schonungslosem Realismus, untermauert mit fundierenden Argumenten und erschreckenden Tatsachen, beschreibt sie den wirklichen Standpunkt der Frauen in dieser, unseren Welt. Wenn man dieses Buch gelesen hat, dann fühlt man sich wachgerüttelt aus einem naiven Traum, den man bisher "fortschrittliches und emanzipiertes" Leben genannt hat.
Am 22. Februar 2001 veröffentlicht

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28 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgestandene Ideologien
Leider findet man keine neuen Gedanken in diesem Buch - stattdessen wurden mehr oder weniger lieblos alte "Emma"-Texte neu zusammengesteckt. Diesem Buch nach zu urteilen scheint seit gut einem Jahrzehnt bei der Autorin keine geistige Weiterentwicklung stattgefunden zu haben. Fragwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Schwarzer immer noch an ihrem...
Am 24. Oktober 2000 veröffentlicht


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28 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Abgestandene Ideologien, 24. Oktober 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen (Gebundene Ausgabe)
Leider findet man keine neuen Gedanken in diesem Buch - stattdessen wurden mehr oder weniger lieblos alte "Emma"-Texte neu zusammengesteckt. Diesem Buch nach zu urteilen scheint seit gut einem Jahrzehnt bei der Autorin keine geistige Weiterentwicklung stattgefunden zu haben. Fragwürdig ist in diesem Zusammenhang auch, dass Schwarzer immer noch an ihrem Kreuzzug für die Zensur von erotischen Bildern und Schriften festhält. Über die zahllosen wissenschaftlichen Untersuchungen, die sämtlich die Harmlosigkeit solcher Darstellungen belegen und auf die auch von Feministinnen wie etwa Nadine Strossen hingeweisen wird, verliert Alice Schwarzer kein einziges Wort. Nach meinem Empfinden ist dieses Buch daher eine massive Veralberung des Lesers bzw. der Leserin. Es tut mir leid, dass ich dafür soviel Geld ausgegeben habe.
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29 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Eine Verzweiflungstat - wie schon der Titel zeigt, 20. Dezember 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen (Gebundene Ausgabe)
Okay, auch im Jahr 2001 kann man Emanzipationsbüchern nicht per se jede weitere Existenzberechtigung absprechen. Und natürlich muss ein Thema wie männliche Gewalt weiterhin öffentlich diskutiert werden. Die Frage ist nur, wie man das macht, und was alles unter dem Begriff "Gewalt" mit eingeschlossen wird. Über die Haltung von Alice Schwarzer hierzu kann ich nur den Kopf schütteln. Gebetsmühlenartig wird die abgedroschene These wiederholt, der Geschlechtsverkehr an sich sei eine subtile Form männlicher Gewalt. Den Vogel schießt die Autorin auf S. 56 ab, wo sie sagt, es sollte den Koitus, außer zum Zwecke der Fortpflanzung, eigentlich gar nicht mehr geben. (Die Schuld daran, dass es ihn noch gibt, gibt sie übrigens der Pornografie!) Sagt Fürstin Gloria von Thurn und Taxis mit anderen Worten genau dasselbe, wird sie, zu Recht, schallend ausgelacht. Alice Schwarzer dagegen nicht. Denn sie ist ja keine dekadente Adlige, sondern die "Fürstin" der Feministinnen, und da sie clever ist, hat sie längst gemerkt, dass sie in dieser Position auch die absurdesten Theorien verbreiten kann, ohne hierfür das fällige Gespött zu ernten. Hier sieht man eindeutig, wie die Öffentlichkeit, oder besser gesagt: v. a. das Fernsehen mit zweierlei Maß misst bei der Beurteilung bekannter Personen. Nie im Leben müsste Frau Schwarzer fürchten, z. B. in Talkshows wegen solcher Thesen wie der oben genannten bloßgestellt zu werden.
Auch sonst gibt's bei ihr nicht viel Neues: An der Tatsache, dass trotz Emanzipation noch immer viele Frauen ihre äußerliche Attraktivität spielen lassen, um sich von Männern finanzieren zu lassen, gibt sie den Männern die Schuld (ein alogischer Argumentations-Purzelbaum erster Güte).
Die - durchaus nicht immer unberechtigte - Klage, Männer beteiligten sich oft zu wenig an Hausarbeit, fehlt natürlich ebenfalls nicht. Dass es aber trotz Emanzipation auch unter den gut verdienenden Frauen nach wie vor nur sehr wenige gibt, die freiwillig auf die Idee kämen, jahrzehntelang Mann und Kinder zu ernähren (und einen entsprechend weniger erfolgreichen, in der sozialen Hierarchie tiefer stehenden, aber dafür kinderlieben Mann zu heiraten), kritisiert sie selbstverständlich nicht. Wie könnte Alice Schwarzer so etwas auch schreiben? Die Illusion von der "Männergesellschaft", über die sie sich so gern beklagt und die im Wesentlichen ihre publizistische Existenzberechtigung ausmacht, muss schließlich verteidigt werden wie ein Gral. Und zu diesem Zweck spricht sie, im Gegensatz zu ihrem berühmten Frühwerk "Der kleine Unterschied", nun vom "großen Unterschied".
Aber dass sich das Buch verkauft (wie ja auch schon eine Unzahl feministischer Bücher zuvor), überrascht mich kein bisschen.
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24 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Alice Schwarzer veralbert ihre Leser, 10. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen (Gebundene Ausgabe)
Das Problem bei Alice Schwarzer ist, dass sie sich sehr oft bewusst einem seriösen Journalismus verweigert. Ein typisches Beispiel ist, wie sie in ihrem Buch mit einer Studie Henner Ertels über Konsum und Wirkung von Pornographie umgeht. Die Studie ergibt eindeutig, dass von einer Förderung von Aggression gegen Frauen durch pornographische Medien nicht die Rede sein kann. Dieses Ergebnis passt Schwarzers Zensurfeldzug jedoch nicht in den Kram. Daher nimmt sie diese Studie zwar zur Kenntnis, verheimlicht dem Leser aber ihr Ergebnis, sondern greift einen Nebensatz heraus, der Schwarzers Porno-Hysterie vermeintlich zu stützen scheint, um allein diesen zu zitieren. Auf ähnliche Weise verfährt sie bei zahlreichen anderen Gelegenheiten.
Fazit: Die feministische Kaiserin trägt seit langem keine Kleider mehr, und irgendwann werden die Leute es bemerken. Statt diesem Buch sollte man sich vielleicht doch etwas Sachlicheres, wissenschaftlich Fundierteres kaufen. Das kann bis hin zu Werken über die heilende Kraft von Edelsteinen allerdings sehr viel sein.
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12 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Pflichtlektüre!, 22. Februar 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen (Gebundene Ausgabe)
Mit schonungslosem Realismus, untermauert mit fundierenden Argumenten und erschreckenden Tatsachen, beschreibt sie den wirklichen Standpunkt der Frauen in dieser, unseren Welt. Wenn man dieses Buch gelesen hat, dann fühlt man sich wachgerüttelt aus einem naiven Traum, den man bisher "fortschrittliches und emanzipiertes" Leben genannt hat.
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6 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Immer wieder Neues, 29. Oktober 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen (Gebundene Ausgabe)
Wider aller Kritiker, die seit dem "kleinen Unterschied" noch immer nicht gelernt haben, was "wissenschaftlich fundiert" bedeutet, liefert dieses Buch zahlreiche Fakten, wenn auch nicht auf dem neuesten Stand. Es bietet eine Abrechnung mit der angeblich überflüssig gewordenen Emanzipation und zeigt zynisch, dass die steinzeitliche Keule des Männerregimes noch immer näher ist als Alices Schwarzers Traum der Unwichtigkeit der Beurteilung von Menschen allein aufgrund ihres Geschlechts.
Lesenswert besonders für all diejenigen, die sich einbilden, sie seien so emanzipiert, das sie "so etwas" doch gar nicht (mehr) nötig hätten.
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4 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Umfassende Bestandsaufnahme, 26. November 2000
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen (Gebundene Ausgabe)
Wann immer Alice Schwarzer sich gegenüber einer breiteren Öffentlichkeit äußert, sind die Reaktionen gespalten: die einen (Männer und Frauen) gießen eimerweise Häme über die engagierte Autorin und Journalistin, die anderen (Männer und Frauen) fühlen sich angesprochen, verstanden und bestätigt. Es stimmt. Wer in den vergangenen Jahren regelmäßig "Emma" gelesen hat, findet in diesem Buch nichts wesentlich Neues. Das liegt aber weniger daran, dass Alice Schwarzer nichts mehr einfiele, sondern eher, dass die gleichen alten Probleme lediglich in immer neuer Verkleidung daherkommen. Alice Schwarzer entlarvt das immer wieder gekonnt - auch wenn sie dadurch am Ende zur Wiederholung "veralteter" Thesen gezwungen ist. Oh ja, es gibt durchaus Grund zu Freude und Stolz über das, was die so genannte zweite Frauenbewegung in den letzten rund dreißig Jahren alles erreicht hat - und Alice Schwarzer freut sich mit. Doch sie mahnt auch zur Vorsicht, denn die (Frauen-)Geschichte lehrt: es wäre nicht das erste Mal, dass den Frauen das mühsam Erreichte wieder aus der Hand genommen würde, sie auf den Ausgangszustand (oder gar schlimmer) zurückgeworfen würden und sie - Jahrzehnte oder Jahrhunderte später - wieder ganz von vorne anfangen müssten. Darum ist dieses Buch eine wichtige Bestandsaufnahme aller Frauen-Themen. Ein Rückblick auf das, was war und ein Ausblick auf das, was noch vor uns liegt. Es gibt - immer noch! - viel zu tun...
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Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen
Der grosse Unterschied: Gegen die Spaltung von Menschen in Männer und Frauen von Alice Schwarzer (Gebundene Ausgabe - 16. Oktober 2000)
EUR 15,00
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