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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lesevergnügen im alt-englischen Stil
Sehr verehrter, lieber Dr. Watson,
leider habe ich Ihre Berichte über die Zusammenarbeit mit Ihrem langjährigen Wegbegleiter Sherlock Holmes erst jetzt kennengelernt. Aus einem mir nicht mehr ersichtlichen Grund sind Ihre bisherigen Erzählungen (die Sie wohl in Zusammenarbeit mit einem gewissen Mr Doyle verfasst haben) an mir vorbeigegangen, obwohl man...
Vor 17 Monaten von Caillean veröffentlicht

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz Sir Arthur
Das Buch war zwar nicht schlecht aber leider auch nicht wirklich für mich. Es lässt sich sicher nicht bestreiten, dass Horowitz sich mit dem Holmes-Canon sehr gut auskennt, die Stimme seines Watson ist nicht von der Doyles zu unterscheiden und die Geschichte ist gespickt mit Anspielungen auf die Original-Geschichten. Allerdings war mir das schon fast ein wenig...
Vor 22 Monaten von Aoife veröffentlicht


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lesevergnügen im alt-englischen Stil, 11. November 2012
Sehr verehrter, lieber Dr. Watson,
leider habe ich Ihre Berichte über die Zusammenarbeit mit Ihrem langjährigen Wegbegleiter Sherlock Holmes erst jetzt kennengelernt. Aus einem mir nicht mehr ersichtlichen Grund sind Ihre bisherigen Erzählungen (die Sie wohl in Zusammenarbeit mit einem gewissen Mr Doyle verfasst haben) an mir vorbeigegangen, obwohl man sie doch zu den Klassikern der Kriminalliteratur zählt!
Erst dieser Bericht über ein fast in Vergessenheit geratenes Abenteuer, das Sie gemeinsam erlebt haben (diesmal zu Papier gebracht mit Hilfe des ehrenwerten Mr Horowitz) kam mir als Lektüre vor die Augen. Ich bin beeindruckt von Ihren Schilderungen - ganz im Stil der Zeit, immer korrekt in Ausdruck und Kontext, das Wesen von Holmes offenbar ungeschönt wiedergebend (Unter uns gesagt - es macht den Eindruck als sei Mr Holmes zuweilen nicht ganz Herr seiner Sinne. Dennoch scheint er erstaunlicherweise über einen recht wachen Geist zu verfügen!). Überdies war es eine äußerst spannende, wenn auch zuweilen abgründige Literatur, aber das bringt wohl der Gegenstand Ihrer Ermittlungen in diesem Fall mit sich.
Ich hoffe doch sehr, dass Sie sich noch weiterer Anekdoten annehmen und diese niederschreiben. Es wäre mir eine Freude, auch in Zukunft wieder von Ihnen zu lesen.
Mit den besten Wünschen
Eine Verehrerin Ihrer Kunst
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr bzw. die Originale, 16. Dezember 2011
Meine Erfahrung mit Sherlock Holmes begrenzen sich auf drei kurze Geschichten, die ich zudem auf Englisch gelesen habe. Ich kann daher nicht vollkommen beurteilen, ob dieses Buch den Ansprüchen Doyle ebenbürtig zu sein vollends entspricht und gebe daher lediglich meine Eindrücke wieder.

Die Gestaltung des Buchs hat mir überzeugt: Schwarzem Leineneinband mit weißer Schrift. Dazu ein weißes Lesebändchen ' Absolut passend zum Titel und Inhalt. Sehr schön.

Für mich wirkte der Schreibstil sehr gelungen und kam gut an die Originale von Sir Arthur Conan Doyle heran. Ich habe mich in das England des Sherlock Holms versetzt gefühlt und kann am Stil nicht wirklich etwas bemängeln. Auch Watson, der die Geschichten über Sherlock niederschreibt, wirkt stilecht und fängt die Charakterzüge des berühmten Detektivs gut ein.

Die Handlung selbst ist verstrickt, undurchsichtig und auf Ebenen verwoben, die dem Leser wirklich erst am Ende der Lektüre vollends klar werden. Tempo und Höhenpunktsetzung sind gelungen. Immer wieder lässt einen der Detektiv stauen, welch herausragende Auffassungsgabe er besitzt.
Der Inhalt selbst ist wohl einer, den Doyle nicht gewählt hätte und der schon eher modern anmutet, auch wenn er durchaus passend für die Zeit ist. Was mich teils etwas gestört hat, waren Watsons Rückblicke in der Form, dass er plötzlich darüber sinniert, warum er beispielsweise den vielen Straßenkindern, die die Londoner Straßen bevölkern, nie mehr Aufmerksamkeit geschenkt hat. Die Momente wirkten auf mich belehrend und daher unpassend und vor allem so, als wenn sie in einem Original nichts zu suchen gehabt hätten. Natürlich ist Horowitz nicht Doyle ' erwähnen sollte man es trotzdem.

FAZIT:
Für mich Anreiz auch die Originale noch einmal zu lesen. Ein spannendes Leseerlebnis, das sprachlich überzeugen kann und mit gut getroffenen Charakteren wohl auch viele Holmes-Fans besticht.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht ganz Sir Arthur, 19. Juni 2012
Das Buch war zwar nicht schlecht aber leider auch nicht wirklich für mich. Es lässt sich sicher nicht bestreiten, dass Horowitz sich mit dem Holmes-Canon sehr gut auskennt, die Stimme seines Watson ist nicht von der Doyles zu unterscheiden und die Geschichte ist gespickt mit Anspielungen auf die Original-Geschichten. Allerdings war mir das schon fast ein wenig zu viel des Guten. Wenn in fast jedem Kapitel Watson erklärt 'Das war ja fast genauso wie damals bei...' wirkt das auf mich als ob der Autor seine Kenntnis ein bisschen zu sehr raus hängen lässt. Das ist allerdings durchaus noch verzeihlich.
Leider hat mich aber die ganze Geschichte einfach generell nicht gepackt. Es ist schwer zu erklären was mir nicht besonders gefallen hat ohne zu viel über die Handlung zu verraten aber der Klappentext verspricht ja schon 'eine Verschwörung, die sie in Konflikt mit hochstehenden Persönlichkeiten bringen wird' und Holmes' 'spektakulärsten Fall' und genau da liegt mein Problem. Für mich passen Sherlock Holmes und großangelegte Verschwörungen einfach nicht zusammen und deswegen hat sich für mich, trotz Horowitz' Fähigkeit Doyles Stil wirklich gut zu imitieren, nie so wirklich das 'Holmes-Feeling' eingestellt, es war eher ein (für mich persönlich eher mittelmäßiger) Krimi, in dem die Hauptfiguren zufällig Holmes und Watson heißen.
Für mich ist einfach ein Teil des Reizes der Original-Geschichten, dass es oft um Dinge geht, die eben nicht spektakulär sind, zumindest nicht in dem Sinn das hochgestellte Persönlichkeiten verwickelt sind, höchstens die Art wie das Verbrechen ausgeführt wurde ist herausragend, aber es bleibt doch eine einfache Entführung oder ein Raub. Auf den Leser macht es trotzdem Eindruck, weil Holmes so clever ist und den Leser immer überrascht. Horowitz bemüht sich ein bisschen zu sehr den Leser durch schockierende Enthüllungen und Plot-Twists zu begeistern.
Dann ist da noch das Problem, das häufig in historischen Romanen vorkommt: Der Hauptcharakter hat überraschend moderne Ansichten für seine Zeit, die eher in die Zeit in der der Roman geschrieben wurde passen. Auch Watson (und bis zu einem gewissen Grad auch Holmes) hat plötzlich ganz überraschende Ansichten zu einigen Themen. Da wir aber aus den Original-Geschichten wissen, dass Holmes nun mal wenig von Frauen hielt und auch an seine 'Baker Street Irregulars' (Notiz am Rande: Musste das unbedingt mit 'Baker Street Irregulären' übersetzt werden?) nicht all zu viele Gedanken verschwendet hat wenn er sie gerade nicht gebraucht hat wirkt es ein bisschen sehr verzweifelt wenn Watson plötzlich lange Reden schwingt warum er die Themen früher nie ausführlicher angeschnitten hat und das er eigentlich ganz anderer Meinung ist.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Er hatte einen wahren Sumpf des Bösen betreten, und wir standen kurz davor, darin unterzugehen" (155), 11. Dezember 2011
Von 
Isabelle Klein "vintage books" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eine Inhaltsangabe spare ich mir an dieser Stelle, ich fasse mich kurz und komme gleich zu meinen Eindrücken.

Sehr stimmig und atmosphärisch wunderbar dicht entwickelt Horowitz einen mehr als würdigen Sherlock Holmes-Nachfolge-Roman, der in bester Doyle-Manier steht. Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet und der Spannungsaufbau durchweg vorhanden. Das viktorianische London wird vor dem Auge des Lesers lebendig und er wird unversehens in selbiges Anfang des 20.Jahrhunderts versetzt.

Er -der Leser- erlebt eine sehr unterhaltsame und verschlungene Spurensuche, um den Mörder und dessen Tatmotive zu enthüllen. Insofern ein klassischer Kriminalroman, der durch deduktive Logik und "Ratiocination" im Geiste von Poes Dupin besticht. Gefallen haben mir die immer wieder neuen "Verdächtigen" und ihre Geschichte, die Verweise auf wissenschaftliche Methoden/Erkenntnisse, als auch die Zufälle, die das Leben in unvorhergesehener Weise prägen!

Durch den Prolog ist das Autauchen dieses düsteren und spektakulärsten Falles stimmig erklärt. Auch die Zeitsprünge und Erklärungen Watsons sind hifreich und lassen uns einiges über das Leben einiger Protagonisten über den Fall hinaus erfahren.

Auch Sprache und Stil überzeugten mich voll und ganz. Es hat großen Spaß gemacht das Buch in einem Rutsch zu lesen
Beste Unterhaltung ohne Längen auf knapp 350 Seiten.

Fazit:
UNBEDINGT LESENSWERT- nicht nur für Holmes-Fans sondern für jeden der einen guten viktorianischen Krimi in eben dieser klassichen Manier mag.Viktorianische Schnitzeljagd vom Feinsten!
Glatte 5* von mir

P.S. ich hatte mir überlegt ihn mir als Kindle-Ausgabe zuzulegen- ABER bei dem schönen Stoffeinband- ein ganz besonderser visuelles und haptisches Vergnügen- also unbedingt als Buch kaufen!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der neue Sherlock Holmes macht Lust auf mehr!, 7. April 2012
Von 
Claudias Bücherregal (Schl.-Hol.) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Dr. Watson erzählt einen der schockierendsten Fälle seines Freundes Sherlock Holmes. Bisher wurde dieser nie erwähnt, denn zu erschreckend waren die Geschehnisse. Zunächst fing alles mit einem "harmlosen" Kunstraub in den USA an, doch dann entpuppte sich das ganze als weitreichende Verschwörung, in die einige der mächtigsten Familien Londons verwickelt waren. Zahlreiche Morde, in den verschiedensten Schichten der Gesellschaft erfordern Holmes schnelles Handeln, jedoch besteht sein einziger Hinweis aus einem weißen Seidenband, befestigt am Handgelenk eines ermordeten Straßenjungen.

"Das Geheimnis des weißen Bandes" war für mich die erste Sherlock Holmes Geschichte, die ich gelesen bzw. gehört habe. Ich habe mir zwar vor mehreren Monaten die englische Gesamtausgabe gekauft, jedoch hatte ich noch keine Zeit zum Reinlesen. Trotzdem habe ich beim Namen "Sherlock Holmes" gleich eine gewisse Vorstellung, was die Geschichte angeht, und dieses Hörbuch könnte meine Erwartungen erfüllen. Der Hörer erlebt London Ende des 19. Jahrhunderts. Das Setting spiegelt das damalige Leben zwischen Armut und Reichtum authentisch wieder und man erhält ein tolles Gesamtbild über die faszinierende Stadt, die jedoch auch etliche Schattenseiten besitzt.

Die zugrunde liegende Handlung hat mir sehr gut gefallen. Der Plot ist interessant und spannend und die einzelnen Handlungsstränge wurden gekonnt miteinander verwoben, so dass das ganze Geschehen erst nach und nach offensichtlich wird. Sherlock Holmes, der für seine schnelle Auffassungsgabe bekannt ist, kann immer wieder überzeugen, in dem er Spuren und Hinweise entdeckt, die keinem anderen aufgefallen sind. Obwohl ich die Geschichte schon toll fand, konnte mich der Sprecher am meisten fesseln. Johannes Steck, der das Hörbuch spricht, hat es geschafft Watson und allen anderen Charakteren Leben einzuhauchen und durch seine Stimme, die perfekt zu der Zeit, dem Setting und den Figuren passt, das Hörbuch wirklich zu einem Hörgenuss zu machen. Ich glaube nicht, dass es irgendjemand besser hätte präsentieren können. Der neue Sherlock Holmes Fall und Johannes Steck passen einfach wie die Faust aufs Auge.

Fazit: Perfekte Hörbuchunterhaltung, Dank der tollen Kombination aus einem genialen Sprecher und einer spannenden Geschichte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tolle Leistung mein lieber Watson!!!, 16. März 2012
Als ich das Buch kaufte, war ich ein bisschen mistrauisch. Bis jetzt kannte ich diesen Anthony Horowitz nicht und ich gehe mal davon aus, da bin ich nicht der Einzige. Und ich dachte mir, nur annähernd so gut zu erzählen, wie es Doyle getan hat, hmmm....das würde keiner schaffen. Aber da habe ich mich komplett getäuscht, schon von der ersten Seite an vergisst man sofort, dass es kein Werk von Sir Arthur Conan Doyle ist. Als wäre der alte Doyle in Horowitz wiedergeboren worden. Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, nach alter Tradition.
Bravo Horowitz!!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Herrlich!, 31. März 2012
Von 
Ich will gleich eines vorwegschicken: ich kann dieses Buch nur für sich genommen beurteilen und nicht vergleichend. Mit den Fällen des berühtem Sherlock Holmes aus der Feder des großen Sir Arthur Conan Doyle kenne ich mich nicht genügend aus, um beurteilen zu können, ob Horowitz dem eigentlichen Wesen dieser Figur und ihres Schöpfers nah gekommen oder ferngeblieben ist.
Ich kann nur eines sagen: ich habe diesen Roman genossen! Ich mag die leicht antiquierte Sprache, die zu einem echten englischen Krimi einfach dazu gehört, und ich liebe die deduktive Methode! Ich kann auf alle Thriller dieser Welt verzichten, wenn ich eine Geschichte dieser guten alten Art vor mir habe, da bin ich durch und durch altmodisch.
Horowitz schildert in seinem Roman einen Fall der beiden Gefährten Holmes und Watson, den Watson, der Biograph des großen Detektivs, erst niederschreibt, als Holmes schon lange tot ist und er selber ebenfalls an der Schwelle des Todes steht. Und auch jetzt schiebt er den Zeitpunkt der Veröffentlichung noch 100 Jahre in eine ferne Zukunft, da die Ereignisse, die er zu schildern hat, einfach zu schockierend sind und gesellschaftlich weitreichende Folgen haben könnten.
Ich will zu dem eigentlichen Fall nicht viele Worte verlieren, weil man die einzelnen Fäden einfach selber zusammenbringen muss, alles ändere würde einem diese Freude rauben. Nur soviel: Nichts ist, wie es scheint, und die Gedankengänge eines Sherlock Holmes sind einfach faszinierend logisch und dabei gleichzeitig so ungeheuerlich wie offensichtlich. Es macht Laune, gemeinsam mit Holmes und Watson in den nichtig scheinenden Kleinigkeiten nach der Lösung zu suchen und sie dort auch tatsächlich zu finden.
Freunden des deduktiven Krimis kann ich diesen Roman nur empfehlen! Wer jedoch moderne Thriller liebt und dem Flair des viktorianischen Englands nichts abgewinnen kann, wird diese kleine Geschichte vielleicht ein wenig schlicht finden. Das ist dann jedoch wahrlich eine Frage des persönlichen Geschmacks, denn innerhalb des eigenen Genres weiß dieser Roman vollkommen zu überzeugen!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch das viel mehr als nur überzeugt !!!, 3. Februar 2012
Von 
A. Springer (Wittlich) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Ich habe soeben die letzten Seiten des neuen Sherlock Holmes Romanes gelesen und ich muss sagen, dass ich am liebsten noch viel, viel mehr gelesen hätten.
Die Geschichte ist so lebendig erzählt, spannend- aber auch emotional, dass ich jede Seite dieses Buches ausnahmslos genossen habe. Es gab keine Stelle, wo es auch nur ansatzweise langweilig gewesen wäre. Der Schreibstil passt sehr gut zu dieser Zeit. Das alte London mit dem tiefsitzenden Nebel, der sich in jede Pore des Körpers frisst wird spürbar, genauso wie das dunkle Grauen. Aber auch die einzigartige Freundschaft der beiden Hauptcharaktere ist absolut lesenswert dargestellt. Man fühlt sich, als wäre man dabei in der Baker Street und könnte Watson und Holmes über die Schulter blicken.
Der Plot ist spannend und unvorhersehbar. Ich wünsche mir wirklich der Autor würde noch mehrere Bücher über Sherlock Holmes schreiben. Ich wäre auf jeden Fall dabei..
Absolute Leseempfehlung, ich werd die Geschichte sicher irgendwann nochmals lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Echte Sherlock-Holmes-Stimmung, 8. Juli 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Geheimnis des weißen Bandes: Ein Sherlock-Holmes-Roman (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Jeder kennt den Ur-Detektiv Sherlock Holmes, und auch jeder kennt die Geschichten von Arthur Conan Doyle. Wie erfrischend, eine neue Geschichte, bei der das originale Sherlock-Feeling aufkommt!
Der heutigen Zeit geschuldet ist die persönliche Involvierung des Detektivs, denn Sherlock gerät in die Mühlen einer korrupten Gesellschaft, ein verschworener Sumpf von Polizei bis Politik. Und das Bemerkenswerte ist, dass ich mich wirklich aufs Glatteis habe führen lassen, ich habe schon bei ein paar Indizien gestutzt, aber mich vom Erzählfluss doch einlullen lassen, so dass mich die Auflösung tatsächlich überrascht hat.
Etwas unmotiviert fand ich die Selbstjustiz Sherlocks am Schluss, hier sehe ich eine zeitgemäße Ächtung des Verbrechens, hier finde ich den echten Sherlock nicht wieder. Aber was soll ich sagen - ich habs verkraftet. :)

Fazit: Mehr davon!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene fortführung, 5. Februar 2013
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
ich konnte ja schon sehr früh lesen und nach inhalierung fast aller karl may bände im volksschulalter musste es interessanter werden und so stöberte ich in weiterer folge in der bibliothek meines großvaters, fand bücher wie robinson crusoe, moby dick, einiges von charles dickens, edgar allen poe und vieles andere.

besonders in erinnerung blieben mir auch die werke conan doyles, manche las ich gleich mehrmals und sie prägten sich derart ein, dass ich sie als erwachsener nicht mehr lesen konnte/wollte. zu lebendig waren noch die bilder, zu bekannt die lösungen aller fälle, zu vertraut der erzählstil des fiktiven dr. watson.

anthony horowitz ist hier etwas ganz besonderes gelungen. er trifft den stil conan doyle's punktgenau, der geneigte leser hat von beginn an nicht das gefühl, eine moderne weiterführung eines anderen autors in händen zu halten, alles ist authentisch, ich konnte keine regiefehler ausmachen.

die von beginn an vorhandenen spannungselemente ziehen den leser in die geschichte hinein, es geschieht viel unerklärliches, das sich im zuge der story sehr einfach erklärt, die charaktere sind vielschichtig dargestellt, die grenzen zwischen gut und böse vielfach verwischt.

am ende haben wir es dann mit einer dimension eines verbrechens zu tun, an die conan doyle vermutlich nie gedacht hätte und er hätte darüber wohl zu seiner zeit auch kaum geschrieben, ein skandal wäre möglicherweise die folge gewesen.

ich werte das positiv, auch inhaltlich eine fortführung, eine weiterentwicklung, aber immer innerhalb der historisch gesteckten grenzen.

klasses buch, gute unterhaltung, für sherlock-holmes-affine leser, die schon alles kennen, absolute pflicht!
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