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Kundenrezensionen

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am 10. September 1999
Die alte Tradition der Familie de la Garza besagt, daß Tita, die jüngste Tochter des Hauses, nicht verheiratet werden kann: sie ist dazu bestimmt, ihrer Mutter bis an ihr Lebensende zu dienen. Eine Tradition, die im Mexiko der 20er Jahre noch gepflegt wird und an der Tita fast zerbricht. Denn sie liebt Pedro, der ihre Liebe leidenschaftlich erwidert und um Titas Hand anhält. Doch Titas strenge Mutter untersagt die Hochzeit und so kommt es zu einem obskuren Handel: Pedro heiratet Titas Schwester, nur um Tita nahe zu sein und seine Liebe zu ihr doch noch zu erfüllen.
Die ganze Familie lebt weiterhin unter einem Dach und unter dem strengen Regime der Mutter, finden Pedro und Tita einen anderen Weg, sich ihre Liebe immer wieder zu beweisen, nämlich die Küche. Tita läßt ihre Gefühle in die kulinarischen Köstlichkeiten einfließen, die sie mit Hingabe und Phantasie erstellt und die so mach seltsame und wunderbare Reaktion bei denen hervorrufen, die davon kosten. Titas Küche bringt ganze Gesellschaften in einen Liebestaumel, treibt ihre Schwester ins Bordell und in die Revolution und bestimmt die Geschicke der Familie. Schmerz und Freude sind für Tita eng verwoben und lassen sie einen langen und harten Weg beschreiten, an dessen Ende sie mit der Tradition bricht und ihre wahre Liebe findet. Ein bezaubernder Roman über die Liebe, das Leben und die Küche, in der Realität und Magie in einem wunderbaren Reigen zusammenfließen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 3. Oktober 2012
Das Buch ist ganz interessant geschrieben: Jedes einzelne Kapitel beginnt mit einem Rezept, das die Protagonistin Tita leidenschaftlich zubereitet. Die Gerichte verfehlen ihre Wirkung nicht und beeinflussen das Verhalten der Esser je nach Gefühlslage der Köchin...
Die Geschichte um ihr Schicksal und das der anderen Frauen in ihrer Familie liest sich flüssig, ohne große Ansprüche an den Leser zu stellen. Mir war das Buch stellenweise zu surreal und auch das Ende hat mich enttäuscht. Für Romantikerinnen mit viel Sinn für Fantasie ist diese Liebesgeschichte aber die perfekte Lektüre.
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am 15. Juni 2002
Der Inhalt des Buches gleicht einem Festbankett und spielt um die Jahrhundertwende von 1800 zu 1900. Es ist die Zeit der Bürgerkriege in Mexiko. Es fängt an mit der Geburt von Tita, der Hauptperson und die jüngste von insgesamt 3 Töchtern der Mama Elena, einer mexikanischen Hofbesitzerin. Ein paar Tage nach ihrer Geburt starb ihr Mann, und durch den Schreck versiegte Mama Elenas Milch. Die alte Köchin Nacha nahm Elena die Bürde über die jüngste Tochter ab und peppelte und zog sie mit auf, sodas Tita die meiste Zeit ihres Lebens in der Küche des Hauses verbrachte und die Geheimnisse der traditionellen Kochkunst und die Verzauberung durch kulinarische Köstlichkeiten erlernte. Der harten Mama Elena war dies nur recht, denn nach der alten Sitte war es usu, das die jüngste Tochter für die Mutter im Alter sorgen mußte und sich nicht verheiraten durfte. Anfangs fügte sich Tita ihrem Schicksal, doch als sie sich immer mehr in Petro verliebt rebelliert sie gegen ihr Schicksal an, leider ohne Erfolg. Um ihr nahe zu sein willigt Petro in die Heirat mit der ältesten Schwester Rosauro ein. Doch Tita kämpft weiter um ihr Recht, zu leben und zu lieben ..... es geht also mehr als spannend weiter. Versprochen. :))
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juli 2007
Tita wächst in der Küche bei Nacha, der Köchin der Familie auf, die ihr den Schatz an traditionellen Rezepten vererbt. Als jüngste von drei Schwestern, so besagt es das ungeschriebene Familiengesetz, muss sie bis zu deren Tod bei der Mutter bleiben und darf keine eigene Familie gründen. Pedro, ihre große Liebe, heiratet die ältere Schwester Rosaura, um für immer in Titas Nähe bleiben zu können. Aber die despotische Mutter Elena hat andere Pläne.
Die buntesten, verwegensten und magischsten Geschichten werden derzeit von südamerikanischen Autoren verfasst, und diese Attribute passen auch auf das vorliegende Buch einer mexikanischen Autorin. Eine Nachfahrin der zweiten Generation nach Tita (wer genau, erfährt der Leser erst im Schlusskapitel) erzählt deren Lebensgeschichte in einzelnen Episoden, die inhaltlich aufeinander aufbauen und mit einem Rezept aus der mexikanischen Küche eingeleitet werden. Dabei ist dieses Rezept mehr als die Erklärung, wie man dieses oder jenes Essen zubereitet. Ein Menu steht jeweils für ein bestimmtes Fest, eine bestimmte Begebenheit und drückt aus, was Tita mit diesem Ereignis verbindet. Die Gäste an ihrem Tisch schmecken Traurigkeit, Verzweiflung, Liebe und Freude aus den Speisen und erfahren ein Geschmackserlebnis, das über die reine Sättigung hinausgeht. Doch dieses ist nicht das einzige "Wunder", das in Titas Umgebung geschieht. Ihre Welt ist voller Geheimnisse und Mysterien, die weniger metaphysischen Ursprungs sind als der Magie des Alltags entstammen.
Dreh- und Angelpunkt im Leben der drei Schwestern ist die Liebe, weniger deren Erfüllung, denn Tita genießt ihr Leben trotz ihres andauerndes Schmerzes um Pedro, während Rosaura, obwohl sie Familie hat, ohne Höhepunkte oft krank und einsam vor sich hin lebt. Gertrude, die Älteste, findet durch die Liebe ihren Platz als Befehlshaberin einer Miliztruppe.
Es gibt Bücher, die über das bloße "Sehen" einer Geschichte mit den inneren Augen auch andere Sinne ansprechen, die man also über das Visuelle hinaus noch hören oder riechen kann. Das vorliegende Buch kann man "schmecken". Zu sagen, dies liege an den Rezepten, macht die Sache zu einfach. Man schmeckt (und riecht natürlich auch), während Tita die Zutaten verarbeitet, am Herd steht und die Gäste speisen. Zur Zubereitung eines Essens gehört mehr als nur das Schippeln und Zusammenrühren seiner Bestandteile. Tita macht aus dem Kochen eine Kunst, sie zelebriert es; von Arbeit ist nie die Rede (nicht einmal, als sie 1000 frische Walnüsse schälen muss - eine Horrorvorstellung).
Ein Buch, das den Leser in eine fremde, sinnliche Welt abtauchen lässt, das man nur unterbricht, um zum Kühlschrank zu gehen (dieses Lesen macht hungrig!), wo man sich, verglichen mit Titas Köstlichkeiten, mit Profanem zufrieden geben muss.
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am 16. Februar 2014
Bittersüße Schokolade - Ein sehr fesselndes, ca. 280 Seiten starkes, Märchenbuch. Ich habe es mir gekauft, da demnächst ein Urlaub in Mexiko ansteht, und ich mir einen Überblick über moderne mexikanische Literatur verschaffen wollte. In den Artikeln zu diesem Thema taucht immer wieder dieses Buch auf.

Die Geschichte erinnert sehr an Aschenputtel, ein junges Mädchen (Tita) wird unterdrückt, hier von ihrer Mutter Mama Elena. Sie liebt Pedro, und der liebt sie, und um ihr nahezubleiben, heiratet er Titas Schwester Rosaura. Es könnte von der Ausgangslage ein kitschiger Liebesroman werden, das ist es allerdings iüberhaupt nicht, schon allein, weil das Buch - zumindest in meinen Augen - kein Happy End hat. Es könnte, mit den Rezepten am Anfang jedes Kapitels, ein Kochbuch sein, ist es aber auch nicht richtig, weil die wenigsten Gerichte zu Hause leicht nachkochbar sind (es sei denn, man verbringt den ganzen Tag in der Küche, so wie Tita).

Ich habe mich dafür entschieden, dass es ein Märchen sein muss, wegen 3-4 Vorkommnissen, die die sonst so realistische Geschichte unterbrechen ("Sie [die selbstgehäkelte Decke] bedeckte inzwischen die gesamte Fläche der Farm, die nicht weniger als drei Hektar betrug...."). Das ist ein ganz besonderer, unvergleichlicher Stil, und deswegen bin ich froh, das Buch gelesen zu haben, denn es war sehr interessant. Gleichzeitig war es auch fesselnd und ich hatte es sehr schnell durchgelesen. Allerdings gebe ich einen Stern Abzug, da mich das Buch nicht zum Lachen und/oder Weinen gebracht hat, mir das Happy End gefehlt hat und die Geschichte teilweise an den Haaren herbeigezogen war....
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am 2. Januar 2004
Auch wenn ich dieses Buch mag, weil es unterschiedliche Frauencharaktere mit viel Hingabe, Phanatasie, Geduld und Leidenschaft beschreibt, habe ich beim Lesen ímmer wieder den Eindruck, dass hier etwas fehlt: Möglicherweise ist es die deutsche Sprache, die den Witz und die Sinnlichkeit der Geschichte nicht annähernd authentisch abbildet oder aber es ist die Übersetzung. In jedem Fall ist das Buch zum Eintauchen wunderbar, kann gleichzeitig als Kochbuch verwendet werden und ist eine wunderbare Geschichte über die Macht der Liebe, die bekanntermaßen durch den Magen geht. Da kann man auch über kleine sprachliche Magenverstimmungen hinwegsehen.
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am 10. Januar 2013
Eines meiner absolten Lieblingsbücher. (Übrigens gibt es auch eine wundervolle Verfilmung.)
Es sprüht vor Leidenschaft und Erotik ohne je vulgär zu sein ... Leidenschaft und gutes Essen - die perfekte Kombination!
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am 18. Juli 2012
Das Buch ist gut gestaltet und wer gern Rezepte liest, damit sehr ausführlich bestückt, die sich im Text wiederfinden, wie diese zubereitet werden. Ich selbst hatte mir etwas anderes vom Titel "erhofft".
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am 21. Juni 2003
Like water for chocolate ist ein sehr mitreißendes, mitleidendes, mitträumendes Buch. Ich finde es sehr gelungen, da es den Spagat zwischen Titas Pflichten als jüngste Tochter und ihrem Traum, den Mann zu lieben den sie will, darstellt. Die Geschichte ist gut gewürzt und zeigt an den Nebenwirkungen der Kochkunst die Zerrissenheit Titas und ihre Leidenschaft. Das Kochen muß mit Liebe geschehen damit jeder das Menü genießen kann, das dürfte jeder kennen. Man muß lieben um kochen zu können und um das einem widerfahrene Unrecht zu überstehen auch wenn das Ende verstörend wirken kann. Die Rezepte habe ich allerdings noch nicht ausprobiert, obwohl ich das Buch schon vor vielen Jahren gelesen habe.
Eine wundervoll mitreißende Geschichte ist hier gelungen und fast ein Muß für jeden der mit Liebe kocht.
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am 25. Juli 2013
Was für ein Buch.
Es zieht einen förmlich hinein.
Lebensgewohnheiten, Familientraditionen, Geschichte, Kochen,Spannung und große Gefühle alles in einem Buch
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