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Das Werk des Arthur Schopenhauer ist ein gewaltiger "Steinbruch", aus dem jeder, der es nur will, herausschlagen kann, was er will. Denn schließlich hatte der Philosoph, der alte Skeptiker, der mürrische Pessimist, zu fast allem eine Meinung. Und die war durchdacht und vor allem hervorragend formuliert.

So gibt es neben vielem anderen nun auch einen "Schopenhauer für Boshafte", etwas, was dem Alten gewiss gefreut hätte. Norbert Wank hat in seinem kleinen Band wunderbare Sottisen, herrliche Frechheiten - kurz Bosheiten aus dem "Steinbruch" eines gewaltigen und bedeutendem Werk zusammengetragen.

Für Arthur Schopenhauer war "der Mensch, eine Fabrikware der Natur". Und den "Lauf der Welt" sah er dadurch charakterisiert, dass "die Wilden" einander fressen und "die Zahmen" einander betrügen. Und deshalb: "Als Zweck unsers Daseins ist in der Tat nichts anderes anzugeben als die Erkenntnis, dass wir besser nicht da wären".

Mit den "Weibern" hatte er nichts am Hut. Und so formuliert er: "In unserm monogamischen Weltteile heißt heiraten seine Rechte zu halbieren und seine Pflichten zu verdoppeln".

Und so weiter, möchte man sagen. Und deshalb die wärmste Empfehlung, sich diesen Band zur Hand zu nehmen. Nicht mit jeder seiner philosophischen Einsichten wird man einverstanden sein. Freude aber bereiten sie alle - nicht allein wegen der Gedankengänge, ihres Witzes, sondern durchweg dank der brillanten Formulierungen und ihrer Bosheit.
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am 10. August 2009
Viele Passagen dieses in Grunde koestlichen Buechleins koennten von Philosophen der Gegenwart geschrieben sein. Ebensoviele erscheinen heutzutage sehr fragwuerdig.
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