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am 25. Dezember 2006
Aus zahlreichen Verfilmungen ist die Handlung größtenteils bekannt. Die wahre Form des Leidens aber, das Mitfühlen und Mitfiebern mit Nemesis (die Göttin der strafenden Gerechtigkeit) und schließlich Dantes' Rache - das erfährt man nur, wenn man es sich erarbeitet und das Buch liest, das sehr gut geschrieben ist. Es gibt Stellen, an denen die Gefühle einen überwältigen, an denen man einen Kloß im Hals runterschlucken muss (als z.B. "Simbad" jene alte Geldbörse mit dem Diamanten auf die Fensterbank legt, auf der Morel senior sie seinerseits Jahre zuvor legte, um dem sterbenden Vater Dantes die Qualen des Hungers zu erleichtern), die einen tiefer bewegen, als es ein Film kann, der mit vorproduzierten Bildern und Tönen arbeitet.

Das geschickt gesponnene Rachewerk Dantes lässt einen mitfiebern, wie es weitergeht, von Seite zu Seite. Teilweise wirkt die Story etwas grotesk (z.B. der unterirdische Palast auf Monte Christo, die Zaubertränke des Grafen und dergleichen), aber durchaus nicht unglaubwürdig - Edmond Dantes wird so hinreissend illustriert, dass der Leser ihm alles zuzutrauen bereit ist... ja, der Leser WILL, dass Edmond wie Deus ex machina handelt, weil die Gerechtigkeit danach schreit, dass Berge versetzt werden.

Besonders gefällt mir der Schluss, denn er ist authentisch, kein Happy-End-Kitsch, und überlässt dem Leser die Beantwortung der Frage, ob Rache wirklich erfolgreich sein kann; denn das, was Edmond am meisten ersehnte, kann er nicht mehr bekommen. Ihm verbleibt Dumas' Fazit : die Weisheit des Menschen besteht nur in den zwei Worten - Warten und Hoffen.
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am 1. August 2011
Wie bereits von den vorherigen Kommentatoren angemerkt, handelt es sich hier um eine stark gekuerzte Ausgabe. Ein Umstand, auf den Amazon hinweisen sollte. Auch wenn das e-book gratis ist: es ist schliesslich meine Lesezeit, die ich fuer eine unvollstaendige Lektuere aufwende. Das geht besser, Amazon!
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am 28. Februar 2007
Mir war bis ich dieses Buch in den Händen hielt nie bewußt das es von Büchern gekürzte Ausgaben gibt.

Nachdem ich die 200 Seiten beendet hatte fragte ich mich wie so ein Buch eine solche Berühmtheit erlangen konnte.

Hatte es doch riesige Plotlöcher und das Verhalten der Personen entbar jeglicher Logik.

Nach ein bisschen Suchen auf Amazon bin ich auf Ausgaben gestoßen die gut den fünffachen Umfang haben.

Wirklich ärgerlich finde ich jedoch das nirgendwo in dem Buch draufhingewiesen wird das es sich um eine gekürzte Fassung handelt.

So wurde ich im Glauben gelassen einen Klassiker zu lesen.
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am 3. Januar 2011
Immer wieder wird ja in Foren gefragt, welchen "Grafen" man denn lesen solle, denn kaum ein Buch der Weltlitetatur ist in deutschland so schmählich mißhandelt und verstümmelt worden wie dieses. Es gibt Ausgaben, die nur ein Sechstel des Originalwerks enthalten!
Die wohl beste vollständige Neuübersetung in drei Bänden ist in den 90ern im Fischer-Taschenbuch erschienen und hoffnungslos vergriffen - nicht mal antiquarisch wird man fündig (oder nur sehr selten).
Sie hat dieser eins voraus: Sie enthält alle Original-illustrationen der Erstausgabe. Der dtv-Band - er war schon mal 2bändig auf dem Markt - ist insofern eine willkommene Neuerung, als er nun endlich eine komplette Edition darstellt, die man bequem mit auf Reisen nehmen kann - und praktisch überall weiterzulesen in der Lage ist.
Schön wäre ein Angebot als epub von dieser Fassung - aber ob sich dtv dazu herbeiläßt?
Und übrigens - entgegen immer wieder aufgewärmten Legenden sind weder die ausgaben bei Insel und schon gar nicht bei Aufbau komplett. Im Grunde ist diese momentan die einzige (im Handel) erhältliche ungekürzte.
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am 25. April 2013
Der junge Seemann Edmond Dantes kehrt 1815 nach Marseille zurück und wird dort, bei seiner Verlobungsfeier, auf Grund einer perfiden Denunziation seiner angeblichen Freunde, als Bonapartist verhaftet und auf der gefürchteten Gefängnis-Insel Chateau d'If 14 Jahre lang eingekerkert. Nach seiner Flucht findet er auf der Insel Monte Christo einen Schatz, bereist den Orient und kehrt, über 24 Jahre später, als reicher und geheimnisvoller Graf von Monte Christo, nach Paris zurück um sich dort an seinen Feinden, ebenso raffiniert wie unbarmherzig, zu rächen und sie zu vernichten!

Der Graf von Monte Christo ist das spannendste und faszinierendste Buch das ich je gelesen habe! Ich habe das Buch in den letzten 50 Jahren wohl mehr als zwanzig Mal gelesen und auch heute lese ich noch gerne darin, manchmal nur kapitelweise. Die Geschichte ist einfach grandios geschrieben und Dumas arbeitet die Charaktere so plastisch heraus, dass man förmlich ihre Physiognomien zu erkennen meint! Keine der vielen Verfilmungen kommt an die atmosphärisch dichten Schilderungen Dumas heran! Ebenso entführt Dumas den Leser immer wieder in fremde Welten und Zeiten, die für die heutigen Menschen kaum noch vorstellbar sind. Am eindrucksvollsten die Szenen zu Beginn im Gefängnis Chateau d'If: Mit dem grandios dargestellten Abbé Faria, der Beschreibung der Geschichte und Herkunft des Schatzes der Familie Spada und der Erziehung Dantes, vom einfachen Seemann und naiven Gefangenen, zu einem gebildeten Edelmann. Danach die spektakuläre Flucht im Leichensack des Abbé Farias und dann, in dem kleinen Schmugglersegler "Jeune Amelie" des Patrone Baldis, über das Meer nach Italien! Nie erstrahlte mir das Azur des Mittelmeeres leuchtender als in diesem Kapitel!

Ebenso phantastisch auch die Episoden in der märchenhaften Grotte auf der Insel Monte Christo, man riecht förmlich die Haschischpfeifen und spürt die knöcheltiefen Teppiche unter den Füßen. Die grotesken Karnevalsszenen in Rom, mit der grausamen Schilderung der Hinrichtung, der kleine Abstecher über den Banditen Luigi Vampa und dann die perfide ausgeklügelte Rache Edmond Dantes/Graf von Monte Christo, mit dem Sturz seiner Feinde in Paris.
Eine Anlehnung an die Geschichten aus 1001-Nacht ist teilweise unverkennbar und auch wohl so gewollt! Die von Dumas dann geschickt eingeführten Pseudonyme, deren sich der Graf von Monte Christo/Edmond Dantes zur Ausführung seiner Rachepläne bedient, wie „Sindbad der Seefahrer“, „Abbe Busoni“, und „Lord Wilmore“, sind ebenso erwähnenswerte Figuren mit eigenständigen Profilen!
Auch die später eingeflochtenen Erzählungen, wie die Leidensgeschichte der Haydee und Ihres Vaters, des Paschas von Janina, ebenso wie die Entwicklung der Figur des Intendanten Bertuccios, sind fast schon eigenständige Nebenhandlungen, ähnlich wie die Geschichten in Tolstois „Anna Karenina“, die einen unvergesslichen aber auch teilweise sehr komplexen Gesamteindruck hinterlassen. Meisterhaft schildert Dumas hier wie der Graf von Monte Christo/Edmond Dantes die vielen Figuren zur Ausführung seiner Rachepläne instrumentalisiert!

Mit am emotionalsten sind dann die Schlussszenen mit dem Wiedersehen mit seiner ehemaligen Verlobten Mercedes, im Hause seines verstorbenen Vaters in Marseille, auf dem Chateau d'If, mit dem Wärter in seiner alten Zelle und in der Grotte auf Monte Christo, mit dem Wiedersehen der totgeglaubten Tochter Villeforts, Valentin, und dem Sohn Morrels, Maximilien!.
Wunderbar - aber auch ein bisschen wehmütig stimmend - das Ende, ohne kitschiges (Film-) Happy End, jedoch mit dem schönen Schluss, dass die einzige menschliche Weisheit in den beiden Worten liegt: „Warten und Hoffen“! - Und dann spürt man eine leichte Traurigkeit - darüber dass die Geschichte zu Ende ist!
Diese kompletten Episoden sind allerdings nur in dieser 1500-seitigen Ausgabe enthalten! Endlich gibt es wieder eine ungekürzte Gesamtausgabe!
Was für ein großartiges Buch!

Hubert-Paul Martin
Hamburg
simbad_martin@web.de
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am 16. Januar 2012
Voller Freude lud ich das Jugendbuch runter, 0,00 Eu. Die große Anzahl an kostenlosen Klassikern war ein Großteil der Kaufentscheidung für mein Kindle. Allerdings ist diese Ausgabe so brutal zusammengekürzt, dass sogar das Verständnis der Handlung und der Zusammenhänge stark leidet. Schade um meine Zeit, dann lieber nichts verschenken, AMAZON oder als gekürzte Fassung kennzeichnen.

Der Graf von Monte Christo
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am 3. Januar 2005
Viele in meinem bekanntenkreis haben die Nase gerümpft als wir in einer gemütlichen Runde wo wir gerade darauf gekommen sind was, wer gerade liest gesagt habe, dass ich den Grafen von Monte christo lesen werde. Ein alter, langatmiger Schinken, dessen Verfilmungen es unnötig machen sich dadurch zu quälen, aber ich darf allen Menschen die dasselbe Denken sagen, dass sie alle falsch liegen. Dumas' Roman lässt den Leser ein Abenteuer durchleben, was in keiner der Verfilmungen auch nur annähernd wiedergeben kann. Die Story ist so toll durchdacht, dass es eine Freude ist die knapp 1200 Seiten zu "durchfliegen"
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am 29. November 2008
Es ist äußerst ärgerlich, dass AMAZON die Rezensionen für -zig verschiedene Versionen des "Graf von Monte Christo" zusammenführt. Dabei kommt nur Verwirrung auf. Die dtv-Ausgabe, um die es mir geht, hebt sich positiv von den meisten anderen ab, da sie ungekürzt und recht gut übersetzt ist. Obgleich nach heutigem Geschmack ein paar Stellen gekürzt werden könnten, so ist doch die Motivation der Charaktere und das komplizierte Geflecht ihrer Beziehung nur in dieser Version wirklich verständlich.
Wer die Verfilmung mit Gerard Depardieu kennt, ahnt, dass der Inhalt des Buchs mit den vielen Rollen, die Edmond Dantes spielt, verwickelter ist, als es kurze Ausgaben ahnen lassen. Dumas packende, selten wirklich weitschweifige Erzählweise zieht einen in den Roman hinein und lässt einen auf gut 1500 Seiten nicht mehr los. Liebe und Verrat, Loyalität und Rache sind die Themen, die vor einer großen Kulisse ausgebreitet werden.
Ein echter Schmöker und zu Recht ein Klassiker, wenn auch nur in dieser Version.Der Graf von Monte Christo: 2 Bde.
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am 20. Dezember 2005
Es handelt sich hierbei nicht um das Buch "Der Graf von Monte Christo" von Alexandre Dumas, sondern um eine Kurzfassung für Kinder von Max Kruse.
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am 18. Januar 2003
Durch Zufall wird Edmond Dantes Kapitän eines Schiffes, als der eigentlich Inhaber dieses Postens verstirbt. Noch auf dem Sterbebett bittet der scheidende Kapitän Edmond um einen letzten Gefallen. Er soll ein Schreiben von Napoleon Bonaparte, an einen Empfänger in Paris überbringen. Im heimatlichen Hafen findet Edmond Dantes jedoch viele Neider, die ihn schließlich vor dem Staatsanwalt de Willefort, wegen Hochverrats anzeigen.
Um sich zu entlasten, händigt Edmond den Verräterischen, napoleonischen Brief an de Willefort aus. Doch statt dass dieser Edmond die versprochene Freiheit schenkt, lässt er den Ahnungslosen in das tiefste Verließ werfen.
Nach langen Verzweifelten Jahren lernt Edmond den scheinbar verrückten Abbé kennen der ununterbrochen von einem sagenhaften Schatz redet.
Auf dem Sterbebett vertraut ihm Abbé seine Schatzkarte an. Edmond gelingt es zu fliehen und sinnt seit dem Auf Rache. Die Art, wie Dantes Rache nimmt, ist gleichermaßen schrecklich, wie subtil...
Durch Zufall stieß ich auf eine uralte, zerfallene Ausgabe dieses Buches. Eigentlich wollte ich ja nur mal reinschauen, doch dann konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen.
Natürlich habe ich die einschlägigen, klassischen Verfilmungen im Fernsehen mitverfolgt, so dass mich eigentlich, innerhalb der Handlung, nichts mehr überraschen konnte. Dennoch war ich nicht in der Lage dieses Buch aus der Hand zu legen.
Die Geschichte ist packend erzählt, wenn auch einfach geschrieben. Alexandre Dumas hat nahezu gänzlich auf Schnörkel und „schmückendes Beiwerk" verzichtet, mit denen Autoren normalerweise die Handlung aufplustern, um Atmosphäre zu schaffen.
Dieses fehlt diesem Buch und dennoch scheint von ihm eine eigene, hiervon gänzlich unabhängige Atmosphäre auszugehen, die den Leser packt und in ihren Bann zieht.
Fazit: Eines der besten Bücher, das mir jemals in die Hände viel und das Sie bestimmt nicht aus der Hand legen werden.
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