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TOP 500 REZENSENTam 10. Februar 2011
Viele Quellen, viele Fassungen, viele Geschichten. Die Textgeschichte der 1001 Nacht ist genauso verwinkelt und verwirrend wie die arabisch-persisch-indisch-griechische Geschichtensammlung selbst. Der Übersetzer Littmann schuf in den 20er Jahren des 20.Jh. eine vollständige Übersetzung des sogenannten Kalkutta-II-Manuskripts. Das besondere dieses Manuskripts ist, dass es tatsächlich auch über 1001 Nacht erzählt - die zur Zeit sehr beliebte Mahdi-Ausgabe behandelt dagegen nur 282 Nächte. Man findet also hier auch die Geschichten um Sindbad und Aladin, die von manchen Lesern in der Mahdi-Ausgabe vermisst wurden. Auch die enthaltenen häufigen Gedichte sind in dieser Ausgabe als Nachdichtung vorhanden.

Das Deutsch der Übersetzung ist tadellos, wenn auch (wohl der Entstehungszeit geschuldet) etwas stelzig und staubig. Der Witz und die Erdigkeit der ursprünglichen Geschichten leidet etwas darunter, doch ansonsten bekommt man eine überraschend moderne, lesbare Fassung. Leider expurgiert Littmann die besonders schlüpfrigen Stellen durch Nichtübertragung, wie zum Beispiel das Wortratespiel in der Geschichte des Lastträgers und der drei Damen: "Und es setzte Prügel und Schläge auf seinen Nacken, während er rief: 'Deine rahim! Deine kuss! Deine fardsch! Dein nudul!' und die Mädchen immer antworteten: 'Nein, nein!'" (Band I.1, S. 106). Man lese diese Stelle mal in der Ottschen Übersetzung der Mahdi-Ausgabe, die sich traut, auch diese Begriffe zu verdeutschen.

Die Aufmachung selbst gefällt mir: Dezente Titelillustrationen, schönes, wenn auch etwas dünnes Qualitätspapier, eine Aufteilung in 12 dünne Bändchen und ein Kartonschuber machen durchaus was her. Das Vorwort von Hugo von Hoffmansthal ist in seiner lyrischen Verquastheit heutzutage kaum lesbar; das umfassende und informative Nachwort vom Übersetzer dagegen durchaus interessant, wenn natürlich auch veraltet, was die Textforschung angeht.

Und nun, Leser dieser Rezension, lies doch lieber eine der Geschichten, wenn Du nicht schläfrig bist.
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Fliegende Teppiche, Flaschengeister und bezaubernde Haremsdamen, Ali Baba, Aladin und Sindbad - selbst wer das Buch nie gelesen hat, kennt die märchenhafte Welt der "Erzählungen aus den Tausendundein Nächten". Berühmt ist vor allem die Rahmengeschichte um den eifer- und rachsüchtigen König Schehrijâr, der eine Frau nach der anderen direkt nach der Hochzeitsnacht ermordet und erst von der klugen Schehrezâd überlistet wird. Sie erzählt ihm Nacht für Nacht eine Geschichte, die sie immer im Morgengrauen unterbricht, sodass der König die Fortsetzung hören will und das Mädchen am Leben lässt. Einen einzelnen Autor des fast 5000-seitigen Werks gibt es nicht, die Sammlung ist im Lauf der Jahrhunderte angewachsen und hat sich dabei immer weiter verändert. Das westliche Bild vom Orient wurde nachhaltig von ihr geprägt.
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am 31. Juli 2012
Es handelt sich um eine Art Enzyklopädie der arabischen Kultur: Hier erfahren wir alles über Kaufleute und Diebe, Könige und Sklaven, gute und böse Geister, die Liebe und das Schicksal.
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