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Kundenrezensionen

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am 17. Januar 2004
Dieses Buch stellt für mich das Beste dar, was es zum Thema Taoismus gibt. Sehr struktuiert werden die Begriffe Yin und Yang, Tao, Wu-Wei und Te erklärt. Evtl. den Anfang überspringen und die Lektüre mit dem Kapitel Yin und Yang beginnen, alles andere ergibt sich dann von selbst. Seit 1986 begleitet mich dieses Buch, ich lese es immer wieder und ich bin froh, dass es wieder neu aufgelegt wurde. Alan Watts ist einer der bedeutendster Autoren zu diesem Thema, trotzdem ist das Buch nicht zu trocken zu Lesen, ganz im Gegenteil.
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am 12. September 2008
Alan Watts' letztes Buch, "Der Lauf des Wassers", ist eine Auseinandersetzung mit der taoistischen Philosophie - auch wenn diese begriffliche Einschränkung, wie immer bei Watts (und beim Tao sowieso), zu kurz greift. Das Tao ist kein philosophisches System, wie wir es gewohnt sind, sondern das Grundprinzip des Lebens, welches sich der begrifflichen Klassifizierung entzieht. Schreiben über Tao ist eigentlich so unmöglich wie das Tanzen einer mathematischen Formel. Da Sprache nur eine vage Annäherung an das Tao darstellen kann, bleibt die Frage, wie man dies am besten bewerkstelligt. Watts, wie schon Laotse, benutzt hierzu gerne das Bild des Wassers.
Sein eigenes Leben stellt eigentlich eine wunderbare Klammer dar, innerhalb dieser das Prinzip des Tao hervor tritt: angefangen als steifer, etwas snobistischer Theoretiker, entwickelte sich Watts nach und nach zu dem neugierigen, respektlosen und leichtfüßigen, grenzüberschreitenden Weisen, der sich selbst als Weiser nicht erkannte und deswegen umso wirkungsvoller zu sprechen wusste. Sein bisweilen beissender Humor tritt in diesem Buch deutlich zurück. Stattdessen ist deutlich Demut erkennbar; Demut vor dem Leben, das sich nicht in enge Bahnen und Kategorien pressen lässt, so sehr wir das auch immer wieder probieren. Watts wusste genau, dass er der Weisheit des Tao nichts hinzuzufügen hatte, und hat vielleicht gerade deshalb das für mich beste Buch über Tao geschrieben: grenzenlos, ausgewogen, stets nachvollziehbar und (wie immer)leichtfüßig und verspielt. Watts spannt einen eleganten Bogen von der Betrachtung der Bedeutung chinesischer Schriftzeichen hin zu der Weisheit des wu wei - des Nichthandelns. Fans von Theo Fischer, die bisher nur Theo Fischer kennen, finden bei Watts übrigens die Gelegenheit, ihr Verständnis dieses Prinzips zu vertiefen (und zu merken, woher Fischer seinen manchmal etwas verwässerten Most holte).
"Der Lauf des Wassers" macht die oft etwas fremd wirkende, östliche Philosophie für uns hüftsteife, mit festem Glauben an die Macht der Rationalität ausgestattete Westler greifbar, und ist deswegen für mich unverzichtbar und in eine Reihe mit Laotse und Dschuang Dsi zu stellen.
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am 3. August 2007
Man kann nicht mehr dazu sagen, als dass man hier ein Werk in den Händen halten wird von einem Mann, der die Lehren des Daoismus nicht Wort für Wort wieder gibt, sondern die Erfahrungen, die er mit dieser Lehre machte, nutzt um uns selbst die Lehre zu veranschaulichen und besser verständlich zu machen. Man merkt die tiefe und eingehende Beschäftigung Alan Watts mit dem Daoismus jeder Zeile an.

Für jeden, der sich mit Daoismus beschäftigt wird dieses Werk aufgrund seiner Anschaulichkeit und Beschreibung eine Bereicherung zu dem Daodeijing und Dschuang Dsi sein.
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am 10. November 2005
...und es gibt meiner Meinung nach kein besseres über den Daoismus. Das Buch ist ein Liebeswerk und das Vermächtnis des damals schon sehr altersweisen Alan Watts, (was ihn jedoch nicht daran hinderte, ausgelassen zu tanzen und auf der Wiese herumzukugeln) das zusammen mit Huangs herrlichen Kalligraphien einmalig ist in der westlichen Literatur über den Daoismus.
Ganz unverkrampft, aber doch auch sehr gescheit läßt Watts die Inhalte des Daoismus begreiflich machen, durchaus auch auf der ganz praktischen, alltäglichen Ebene.
Gott sei Dank ist es aber kein "Esoterikbuch" oder gar ein "Ratgeber". Aber es kommt eine klare, wunderschöne Message durch!
Dieses Buch hat mein Leben zum Besseren hin gewandelt, gönn' es Dir auch!
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am 3. Februar 2008
...ja, so habe ich den Taoismus kennengelernt - immer mit einem Schmunzeln auf den Lippen! Alan W Watts erst nach seinem Tod erschienenes Büchlein präsentiert hier seine herzerfrischende Lebensnähe verbunden mit dem spielerischen "Sein" . Keine langwierigen Lehrübungen auf dem harten Weg, eher die fröhliche Leichtigkeit des Wassers als Sinnbild - und doch: Ohne Wasser kein Leben!!
Alan W Watts legte hier keinen Grundkurs in Taoismus auf. Vielmehr griff er einzelne wichtige Schlagworte auf und brachte sie in fröhlicher, aber sehr begründeter Weise an ein verständliches Licht.
Wem das TaoDe Jing bisher in seiner Tiefe verschlossen blieb oder gar durch poesiealbum verhunzte moralinsaure Deutungsversuche zum Greuel wurde , dem sei dieses sonnige Büchlein ans Herz gelegt.
Von Liebe wird dieses Büchlein getragen, das Lachen von Alan W Watts und seinen chinesischen Freunden ist an allen Ecken und Enden zu spüren. Mir hat es viel Freude bereitet und so manche Lachsalve entlockt.
Wer des Chinesischen mächtig ist, bekommt die wichtigsten Zitate auch noch als Kalligrafisches Bonbon präsentiert.
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am 27. April 2014
Ein sehr schönes Buch, dass sich - trotz der nicht gerade trivialen Materie - sehr gut liest.

Mit viel Liebe und Kompetenz verfasst gelingt es dem Autor, die taoistische Sicht der Welt darzulegen und sich dabei nicht in für westliche Gemüter unverständlichen Details zu verlieren.

Wer Interesse hat, ein tieferes Verständnis für die Sicht der Welt aus östlicher Perspektive zu erlangen, dem sei die Lektüre sehr empfohlen!
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am 24. November 2009
Alain Watts war als Religionsphilosoph einer der ersten westlichen Schriftsteller, der sich den Themen Taoismus und Zen auf sehr profunde Weise annahm. "Der Lauf des Wassers" erschien erstmals 1975, zwei Jahre nach dem frühen Tod von Alain Watts, und vereinigt Gedanken über das Tao, Yin und Yang, Wu-Wei, und Te - die elementaren Themen des Taoismus. Scheinbar wollte Watts noch weitere Kapitel schreiben, kam aber nicht mehr dazu. Aber auch so ist dieses Buch sicherlich etwas vom Besten, das man auch heute noch über den Taoismus lesen kann. Al Chung-liang Huang, ein Freund Watts, übernahm die Aufgabe, das Buch zu editieren und fertig zu stellen.

Im "Lauf des Wassers" findet man neben sehr fundierten Erklärungen zu dieser alt-chinesischen Philosophie auch sehr schöne Sätze, beispielsweise zum Thema "Leere": "Wir erfassen nicht so leicht, dass die Leere schöpferisch und dass Sein aus dem Nichtsein kommt wie der Klang aus der Stille und das Licht aus dem Raum."

Oder über die grundlegende Art des idealen taoistischen Verhaltens (Wu-wei): "...man kennt die Prinzipien, Strukturen und Neigungen menschlicher und natürlicher Dinge so gut, dass man im Umgang mit ihnen ein Minimum an Energie verbraucht." Das ist meiner Meinung nach wesentlich besser erklärt als es üblicherweise getan wird, indem man Wu-wei einfach mit "Nichtstun" übersetzt.. Solche Heranführungen beweisen einfach das tiefe Verständnis von Watts hinsichtlich des Themas.

Das Buch mag zwar also unvollendet sein, aber es bietet auf seinen beinahe 200 Seiten doch noch mehr als genug Erkenntnisse und Weisheiten, damit es für jeden am Taoismus (oder einfach am Leben) Interessierten ein Gewinn ist.

Peter Steiner, Autor von "Das Wesentliche so nah", "Weisheit für Minimalisten" u.a.
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am 7. Januar 2007
Alan Watts Erkenntnisse bauen auf das chinesische und taoistische Denken auf. Ich konnte in wenigen Punkten den Lebensweisheiten folgen da der Autor von Punkt zu Punkt springt ohne tiefer in einige Beispiele zu gehen, die er dort anschneidet. Der Text sollte für mich philosophisch oder wissenschaftlicher rüber kommen - wie er es dort nicht tat. Ein kapitel gibt es fuer diejenigen die sich fuer die Schrift interessieren - dort geht es mehr darum warum es im Chinesischen Zeichen gibt und nicht diese linerare Schrift des Westens. Er lässt sich auf ein komplexes Thema zu kreativ ein - damit wird es schwer den Inhalt zu fassen.
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am 22. August 2008
Ich finde anfangs ist das Buch sehr sachlich geschrieben und eher etwas langweilig zum lesen , zum Ende hin wird es dann lebendiger zum lesen.
Im Großen und Ganzen hat es mir gut gefallen.
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