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62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen
Lediglich Zitatsammlung aus verschiedenen Werken M.'s,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Machiavelli für Manager: Sentenzen (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Das Buch wird meines Erachtens dem im Titel geweckten Anspruch nicht gerecht, höchstens dem Untertitel. Es handelt sich hier nicht um einen Ratgeber für Manager, basierend auf dem Gedankengut Machiavellis, sondern lediglich um eine Sammlung von Zitaten aus verschiedenen Werken Machiavellis (u.a. Il Principe, Discorsi, Die Geschichte von Florenz) die einen gewissen Bezug zu Managementaufgaben haben können und sollte daher eher einen Titel tragen wie "Zitatsammlung aus verschiedenen Werken Machiavellis". Es erinnert eher an eine Sammlung von Sprüchen, wie sie in der Kopfzeile von Terminkalendern abgedruckt werden. Nachdem sich Machiavelli in seinem Literarischen Schaffen zu einem großen Teil Macht, Staatsführung, vulgo Management, beschäftigt hat haben viele Zitate aus seinen Werken automatisch einen Bezug zu diesem Thema. Als Management- und Karriereratgeber fand ich das Buch von M.P.Basiliankov deutlich ergiebiger, da dieser Gedanken und Zitate in einen zweckgerichteten Kontext setzt, was bei L.u.E.Spagnol nicht passiert. Einzig der Schlagwortindex für die Zitate mag nützlich sein. Von einem Kauf von Machiavellis bekanntestem Werk "der Füst" hat man meines Erachtens mehr.
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Halbgebildet ist schhlimmer als gebildet,
Rezension bezieht sich auf: Machiavelli für Manager: Sentenzen (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Der Autor bringt in kleinen Kapitelchen Zitate von machiavelli und gibt eine Art Quintessens seines Denkens wieder was das heute beinhalten könnte.Ein typisches Bsp. "Der Fürst muß der Stärkste sein, als lädt er seine Gegner ein und vergiftet sie" so machiavelli. Gespannt laß ich weiter, wie der Autor wohl vorliegenden Tipp in die heutige Zeit umsetzt,leider oder glücklicherweise stand da dann nicht mehr als das der Manager sich auch in der heutigen Zeit durchsetzten muß. Das geht so zu zwei dritteln des Buches dann spinnt der Autor selbst einige Überlegungen zur Firmenführung ein. Ob das Buch daran scheiter das machiavelli und seine Thesen nicht mehr so ganz in unser Demokratisches Staatsystem passt oder der Autor dies nicht vermittelt, ich bin nicht dahintergekommen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Was draufsteht, das ist auch drin,
Rezension bezieht sich auf: Machiavelli für Manager: Sentenzen (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Ich habe diesem Buch fünf Sterne vergeben! Grund: Es hält genau, was es verspricht. Der Untertitel lautet "Sentenzen - Ausgewählt von ...". Sorry für die Besserwisserei, aber eine Sentenz ist ein knapp formulierter, "auf viele konkrete Fälle anwendbarer Sinnspruch" . Sprich: Wo "Sentenzen" draufsteht, darf man keine eigenen Ausführungen des Auswählers erwarten. Wenn man ausführlich ausformulierte Ratgeber sucht, die auf Machiavellis Gedankengut aufbauen, wird man woanders fündig.Aber ich finde, dass kein Ratgeber einem das eigenständige Nachdenken abnehmen kann. Und Nachdenken ist genau das, wozu das Buch einen anregt. In diesem Sinne: Alles in allem eine sehr gelungene Zitatensammlung - deswegen auch fünf Sterne! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Ein lehrreiches Büchlein für Pragmatiker,
Von Helga König - Alle meine Rezensionen ansehen (#1 HALL OF FAME REZENSENT) (TOP 10 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Machiavelli für Manager: Sentenzen (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Dieses Büchlein beinhaltet eine Vielzahl kluger Sentenzen aus unterschiedlichen Werken des italienischen Schriftstellers Niccoló Macchiavelli (3.5.1469 - 22.6.1527).Mich hat der Titel neugierig gemacht. Ich wollte wissen, welche Gedanken Machiavellis man Führungskräften in der Wirtschaft an die Hand geben möchte. Machiavelli ging von einem sehr pessimistischen Weltbild aus. Das machen alle Sätze des Buches klar. Oberstes Gebot bei ihm ist, dass der Zweck stets die Mittel heiligt, wenn es um die Machterhaltung geht. Machiavelli ist kein Idealist, sondern sieht die Menschen so wie sie offenbar sind: bis zum Exzess vorteilsbezogen. Er geht sogar noch einen Schritt weiter und lässt den Leser wissen:" Die Menschen sind immer schlecht, wenn die Notwendigkeit sie nicht gut macht" (Zitat: Der Fürst, XXIII) und führt an anderer Stelle erklärend aus:" Die Menschen fügen einander Schaden zu entweder aus Furcht oder aus Hass" (Der Fürst XXIII). Diese beiden Sätze sollte sich nicht nur jede Führungskraft in der Wirtschaft klar machen, solange es eine Wettbewerbsgesellschaft gibt, um gegen Angriffe von Konkurrenten gewappnet zu sein und nicht unnötigen Hass unter den Mitarbeitern zu sähen. Gerechtigkeit mindert Hass, demokratische Strukturen in Firmen vermindern Furcht. Nur ein starkes Team kann sich gegen die Angriffe von außen erfolgreich zur Wehr setzten. Dass es solche Attacken fortwährend gibt - besonders im Turbo-Kapitalismus- wird kein realistisch denkender Mensch bestreiten. Ich gebe Machiavelli in seiner Betrachtung vollkommen Recht, dass ein Volk oftmals, von einem Trugbild des Guten getäuscht, ins Verderben stürzt, (vgl.: Vom Staat, Erstes Buch, 53.Kapitel). Genau so geht es Firmen, wenn deren Manager zu idealistisch sind. Idealismus und kapitalistische Strukturen sind eine unheilvolle Melange. Wer im Kapitalismus bestehen möchte, ist gut beraten sich mit Machiavelli zu befassen und seinem Rat in vieler Hinsicht zu folgen. Einen Satz aus der "Geschichte von Florenz", Sechstes Buch, sollten sich alle Manager immer wieder vergegenwärtigen :"Machthungrige können verwandtschaftliche Beziehungen eingehen, Freundschaften kann sie jedoch nicht verbinden." Insofern sollte man sich seine Gegenüber im Berufssektor genau ansehen und ausloten wie machthungrig sie sind. Machthungrige sägen immer am Ast ihres Gegenübers . Man muss ihnen nicht noch das Handwerkszeug schärfen. Ich stimme Machiavelli auch in der Sentenz zu "Misstrauische Leute sind nicht redlich", (Clizia, III. Akt, 7. Szene). Misstrauen ist keine Frage von Intelligenz, sondern von innerer Schlechtigkeit. Misstrauen beruht auf Projektion. Man ist gut beraten, misstrauischen Menschen aus dem Weg zu gehen. Von ihnen kann man selten etwas Gutes erwarten. Die Sentenz "Ein Feldherr, zur Flucht oder Schlacht genötigt, wählt immer die Schlacht, da er durch diesen Entschluss, so gefährlich er auch sein mag, auf Sieg hoffen kann, durch den anderen aber von vornherein verloren ist" (Vom Staat, Zweites Buch, 10. Kapitel), halte ich für sehr wichtig im Umgang mit seiner Konkurrenz. Zu glauben einen starken Gegner zu verängstigen und zur Flucht bewegen zu können, ist blauäugig. Durch solche Manöver holt man sich den Krieg ins Haus und der ist auch im Bereich der Wirtschaft teuer und so unnötig wie ein Kropf. Merken sollte man sich auch als Manager: "Es ist töricht, die Menschen zur Verzweiflung zu bringen. Denn wer auf nichts Gutes mehr hofft, fürchtet nicht das Schlimmste"(Geschichte von Florenz, Zweites Buch) . Wer das Schlimmste nicht fürchtet, möchte ich anfügen, wird unberechenbar, das haben alle Revolutionen gezeigt. Um eine florierende Wirtschaft möglich zu machen, sollten einzelne Führungskräfte nicht zu viel Macht in die Finger bekommen, denn "Je mehr Macht die Menschen haben, um so mehr missbrauchen sie diese und werden übermütig." (Geschichte von Florenz, Zweites Buch) Ich habe nur eine kleine Anzahl der im Buch enthaltenen Sentenzen in meine Rezensionen einfließen lassen. Im Grunde könnte man jeden einzelnen Gedanken auf den Prüfstand stellen und hinterfragen, ob sie für Manager zweckdienlich sind. Die meisten sind es und zwar so lange die Menschen in erster Linie vorteilsbezogen denken und handeln. Vor einigen Wochen habe ich Roger de Weck "Nach der Krise" Nach der Krise: Gibt es einen anderen Kapitalismus? rezensiert. Der Autor sagt zu Recht, dass Skrupellosigkeit, Gleichgültigkeit, Gier, Menschenverachtung und Eigennutz das Gesicht des Turbo-Kapitalismus prägen. Solange es keinen Wertewandel gibt, ist es also- systemimmanent gedacht- klug, Machiavellis Ratschläge zu befolgen, um im Haifischbecken der Vorteilsdenker zu bestehen und erfolgreich Geschäfte machen zu können. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
gekauft wie gesehen,
Von J. (Ditzingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Machiavelli für Manager: Sentenzen (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
das Produkt ist das, was es verspricht... aber auch nicht mehr...Leider Fehlkauf von mir. Ich hätte ggf. ein paar Erläuterungen zu den Zitaten gewünscht. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Machiavelli für Manager: Sentenzen (insel taschenbuch) von Niccolò Machiavelli (Taschenbuch - 24. Oktober 1995)
EUR 6,50
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