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am 16. Juni 2006
Diese kaum 40 Seiten lange Anleitung zum Glücklichsein ist alles andere als abstrakt.

Um was geht es?

Lebensnah beschreibt Lucius Annaeus Seneca (ca. 4v. Chr. - 65 n. Chr.), wie wir Menschen zum glücklichen Leben finden können.

Es geht Seneca hauptsächlich um ethische Fragen und Antworten und um das Glück der Weisheit.

Seneca umkreist immer wieder das Ziel seiner Philosophie - das höchste Gut. Das höchste Gut sei die unzerbrechliche Festigkeit der Seele, ihre Voraussicht, Erhabene, Gesundheit, Freiheit, Harmonie und Schönheit. Oder in einem Satz : Das absolut höchste Gut ist die seelische Harmonie.

Wie man nun in diesen Zustand gelangt, wo man sich mit den Menschen, der Natur, und Gott in Einklang lebt wird lebhaft beschrieben.

Der Text ist vor fast 2000 Jahren geschrieben worden, manchmal spüren wir dies beim Lesen. Dennoch sind die Aussagen glasklar und einfach formuliert.

Die Ratschläge lassen sich mühelos in die heutige Zeit ableiten. Kaum ein Text der Antike ist so einfach zu lesen und gleichzeit so inhaltlich Reich.
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am 22. Januar 2003
Seneca ist einer der Autoren, den man lesen sollte, wenn man mehr über antike Glückstheorien wissen möchte. In "Vom glücklichen Leben" beschreibt er seine Theorie und damit auch die Theorie der Stoiker, der Philosophenschule, der er angehört und zu deren berühmtesten Vertretern er gehört. Der Schlüssel zum glücklichen Leben liegt bei ihm in der Einhaltung der Tugend. Tugend besteht aus dem Leben nach der Natur und aus vernunftbedingtem Handeln. Nur durch langes Nachdenken über sich selbst und die Welt kann man ein glückliches Leben in Einklang mit seiner Person und der Umwelt führen. Ein weiteres Ziel ist auch das Freimachen vom Zufall. Glück muss aus dem inneren kommen, äußeres Glück ist nur Zufall. Vor allem in der heutigen Zeit kann Seneca uns neue Einblicke in das Wesen Mensch vermitteln. Sollte man als glück- und wahrheitssuchender Mensch gelesen haben!
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am 14. November 2009
Viele große Philosophen hat die lateinischsprachige römische Antike nicht hervorgebracht, dieses Privileg blieb den Griechen vorenthalten. Zu den wenigen hier bedeutenden zählt neben Cicero und Augustinus aber ohne Zweifel Lucius Annaeus Seneca (4v. - 65 n.Chr.). In seiner kleinen ethischen Schrift "Vom glücklichen Leben" geht er der Frage nach dem richtigen, guten Leben nach. Gemäß dem antiken Stoizismus ist für Seneca das glückliche, gute Leben ein solches, welches der Tugend gemäß gelebt wird - also in Gelassenheit und Seelenruhe.
Besonders die geläufigen Einstellungen zu Reichtum und Besitz werden hier aufs Korn genommen. Wie auch in Zeiten der aktuellen Wirtschaftskrise immer deutlicher geworden ist, so wusste auch Seneca von der den Menschen korrumpierenden Kraft des Besitzes / des Reichtums - was ihn allerdings nicht davon abgehalten hat, selbst über riesige Reichtümer zu verfügen. Man kann nicht sagen, dass Seneca hier den Besitz generell verwirft, vielmehr ermahnt er zu einem verantwortungsvollen Umgang mit diesem - ein Aufruf, der an den Bürotüren diverser Manager allzu oft zu verpuffen scheint. Vielen ethischen Schriften könnte man den Vorwurf machen, dass sie lediglich moralisieren, ohne wirklich über eine Anleitung zu verfügen, wie der Mensch tugendhaft bzw. gut handeln kann. Sicher tut sich auch Seneca mit diesem Problem nicht leicht, doch weiß er um die Schwäche des Menschen, das Richtige tun zu wollen, es aber nicht umsetzen zu können. Das jedoch sollte den Menschen nicht davon abhalten, stets nach dem Guten zu streben. Und damit muss jeder, so endet Senecas Schrift, erst einmal bei sich selber beginnen und nicht anderen ihre Schwächen vorhalten. Seneca ist mit seinen Mahnungen aktueller denn je, fünf Sterne dafür.
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am 1. Oktober 2001
Seneca gilt als einer der großen Philosophen des antiken Rom. In seinem Werk " Vom Glücklichen Leben " verteidigt er sich u.a. auch gegen Publius Suilius, der ihn bezichtigte gegen den Reichtum zu wettern, aber selbst 500 Speisetische aus Zedernholz und Elfenbein zu besitzen.Er bemerkte daß der Weise nicht zur Armut verpflichtet sei, sofern er sein Geld ehrlich verdient habe. Außerdem müsse der Weise fähig sein, es aufzugeben. Zu Beginn des Werkes trennt er auf eindrucksvolle Weise die Zusammengehörigkeit von Lust und Tugend. In dieser Ausgabe sind auch die "Epistulae morales" enthalten, die moralischen Briefe an Lucilius. Dieses Briefwerk in den letzten 3 Lebensjahren des berühmten Stoikers. Seneca wurde von seinem Schüler Nero gezwungen zu sterben.
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am 11. April 2015
Diese Rezension bezieht sich ausschließlich auf die Ausgabe des Marix-Verlags.

Glücklich, wer die Zeit findet, Senecas kleine Schrift in Ruhe zu lesen und auf sich wirken zu lassen.

Traurig, wie die Übersetzerin und der Verlag das Original verhunzt haben:

- voller Druckfehler,
- voller sprachlicher Mängel,
- teilweise falsch übersetzt.

Irgendwer müßte den Analphabeten im Marix-Verlag mal beibringen, daß eine Übersetzung aus dem Google-Translator gegengelesen werden muß!

Alternativ bietet Reclam eine zweisprachige Ausgabe, der Insel-Verlag eine (sehr) freie Übersetzung.

Hätten die Klassiker vor 2000 Jahren gewusst, was dereinst auf sie zukommen würde, nämlich "Dr. Lenelotte Möller" und der Marix-Verlag, sie hätten bitterlich geweint und keine Zeile verfasst.
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am 17. Oktober 2001
Seneca (4 v.C.- 65) war eine der schillerndsten Persönlichkeiten der Antike. Zusammen mit Burrus erzog er den bei der Machtübernahme 17jährigen Kaiser Nero, der ihm später den Selbstmord befahl.
Das vorliegende Werk ist wie viele Stücke Senecas ein Brief an einen Bekannten in hoher politischer Stellung, und ist nur vordergründig eine leichte Lektüre.
Unter dem Deckmantel literarischer Schönheit und Trivialität verbirgt sich ein Text profunder philosophischer Aussagekraft und großer Tiefe. Er spiegelt das ethische Programm Senecas wider: Philosophie als Therapie, als Lebenskunst, als ein Sich-um-sich-selbst-Kümmern zum Zweck der inneren Befriedung.
"De vita beata" ist ein Klassiker der Philosophie, den nicht nur Interessierte sich genauer betrachten sollten.
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am 19. Juni 2016
Lucius Annaeus Seneca Schrift ‚Vom glücklichen Leben’ sucht nach einer Antwort auf die wichtige Frage: Wie führe ich ein glückliches Leben?

Zahlreiche Philosophen konkurrierten im ersten Jahrhundert in Rom um die Gunst des Publikums. Die hedonistischen Gedankenmodelle der Epikureer priesen den Lustgewinn als oberste Maxime. Die stoischen Philosophen hingegen streben nach einem tugendhaften Leben. Seneca selbst fühlte sich der stoischen Philosophie verbunden, sein Bruder Gallio, an den sich die Schrift wendet, mag wohl der epikureischen Lehre den Vorzug gegeben haben.

Zunächst hebt Seneca die Gemeinsamkeiten der stoischen und epikureischen Philosophie hervor: „Wer möchte kein glückliches Leben“, fragt er. Mit seinem Hinweis, dass die Wege zu diesem Ziel verschieden sind, weist er dann auf die Unterschiede hin. Er weist darauf hin, dass nicht immer der Weg, den die meisten Menschen wählen, der rechte sei und kritisiert, dass zuweilen „der richtige Blick“ fehlt. Um den richtigen Weg zu finden, benötigen wir einen Führer, eine „zuverlässige Leuchte“, der wir uns anvertrauen können, dies ist die Vernunft.

Die Lust kennt weder Maß noch Grenze. Der Reiz der Äußerlichkeiten führt zum Verlust der Freiheit. Wer den schimpflichen Verlockungen der Sinnenlust und der „Überfütterung“ des Leibes widersteht, wer mit seiner Lebenslage zufrieden ist und „weder von Begierde noch von Furcht erregt wird“, der darf sich glücklich schätzen.
Wer tapfer und bedacht handelt, wer das Schicksal nutzt und sich nicht zum Sklaven des Schicksals macht, der wird Freude und Freiheit in unerschütterlicher Ruhe genießen. Der Tugend räumte er die Vorrangstellung ein: „Die Tugend, diese erhabenste Herrscherin, zur Magd der Lust zu machen, dazu kann sich nur der verstehen, dem für wirkliche Größe jede Auffassung fehlt. Voran gehe die Tugend, sie sei die Bannerträgerin; an Lust wird es uns trotzdem nicht fehlen; doch werden wir diese zu beherrschen und zu mäßigen wissen …“.

Der Weg, den Seneca dem Leser empfiehlt, der Weg des tugendhaften Lebens, das mit der Natur im Einklang steht. Dieser Weg ist nicht immer frei von Schmerz und schützt auch nicht vor Kummer und Leid. Aber er ist ehrenvoll und bereitet den Wanderer auf Schicksalsschläge vor. „Das höchste Gut ist eine alles Zufällige gering achtende, nur der Tugend sich erfreuende Sinnesart“. Wer den Gipfel der Tugend erreichen will, muss Entbehrungen auf sich nehmen und denen, die „Großes versuchen, auch wenn sie stürzen“, darf man die Achtung nicht versagen. Seneca ruft seinen Lesern zu, nicht zu jammern und heldenhaft standzuhalten. Er glaubt an eine übernatürliche Fügung: „Was nach dem unabänderlichen Weltenplan an Leiden uns auferlegt ist, das müssen wir guten Mutes auf uns nehmen … der Gottheit zu gehorchen ist Freiheit“.

Einprägsam sind Senecas bildhafte Vergleiche. Oben wurde bereits der Weg zur Tugend mit einem mühsamen Anstieg zum Gipfel verglichen. Die Lust vergleicht er mit einem wilden Tier, das nicht nur mit Mühe eingefangen wird, sondern seinem Besitzer auch gefährlich werden kann. An anderer Stelle bezeichnet er den Lustgewinn, der sich bei einer tugendhaften Tat einstellt, als ergötzlich und vergleicht ihn mit einem Acker, auf dem nicht nur die Saat wächst, sondern auch Blumen gedeihen „ohne dass etwa für dieses Nebengewächs, mag es auch dem Auge gar wohl tun, soviel Mühe verwandt worden wäre“. Die Tugend vergleicht er mit einem „braven Soldaten“, dessen Narben und Wunden von seinen Taten berichten und „von Geschossen durchbohrt, sterbend noch denjenigen lieben, für den sie (die Tugend) fällt, ihren Feldherrn“.

Seneca war ein sehr vermögender Bürger Roms. Er verteidigte seinen Reichtum und lehnte Freude nicht generell ab. Auf die Frage, warum er ein reicher Mann sei, entgegnet Seneca, dass der Reichtum bei ihm sicher verwahrt sei und wenn das Schicksal ihn zurückverlange, er nicht an seinem Besitz festhalte und ihn ohne jede Klage zurückgeben werde. „Wenn der Reichtum mir entschwindet. so nimmt er mir nichts weg außer sich selbst; du aber wist in solchem Falle außer dir sein und dir selbst wie verloren vorkommen, wenn er dich verlassen hat; bei mir gilt der Reichtum bis zu einem gewissen Grade, bei dir gilt er alles; kurz, ich bin Herr des Reichtums, du sein Sklave“. Seneca bezeichnet sich als großzügig, aber nicht als verschwenderisch.

Seneca kannte den Vorwurf, den man an ihn richtete: „So sprichst du, aber dein Leben nimmt sich ganz anders aus.“ Er ist sich seiner Schwächen bewusst und bekennt, dass er nach philosophischen Maßstäben kein Weiser sei, aber besser sei als die „kleinen Hunde“ und die „Schurken“, die ihn vor Neid mit Schmutz bewarfen. Er ist sich seiner Fehler bewusst und ruft die Götter als Richter über seine Taten. „Und wenn entweder die Natur mein Leben zurückfordert oder die eigene wohlüberlegte Entscheidung ihm entsagt, dann werde ich scheiden mit dem Zeugnis, dass ich ein gutes Gewissen geliebt und Edles erstrebt habe …“.

Resümee: Eine wunderbare Schrift, kurz und leicht zu lesen. Zusammen mit den anderen philosophischen Schriften gewinnt der Leser ein sehr anschauliches Bild der stoisch geprägten Philosophie des römischen Staatsmannes. Durch die vom Autor eingeflochtenen fiktiven Dialoge und bildhaften Vergleiche wirkt die Schrift noch lebendiger. Souverän entkräftet Seneca die Einwürfe seiner Gegner und verteidigt seine Lebensweise.
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am 18. August 2011
Vom Glücklichen Leben gehört zu den wichtigsten Werken der späten Stoa und kann jedem nur wärmstens ans Herz gelegt werden der sich für Philosophie interessiert. Mich persöhnlich hat beim Lesen ein wenig gestört, dass ich oft den Eindruck hatte Seneca schreibt in erster Linie um sich und seinen Lebensstill gegen andere oder sich selber zu rechtfertigen.

Der Grund für die 3 Sterne ist jedoch das diese Ausgabe, vom MarixVerlag, zwar billig, aber sehr fehlerhaft ist. Das Buch hat einige Tippfehler und die Fussnoten sind teilweise katastrophal verwirrend.

Also Seneca lesen, aber bitte in einer anderen Ausgabe.
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am 5. August 2012
Es ist ein sehr interessantes Buch, was auch heute noch große Aktualität besitzt. Ich habe es leider noch nicht ganz gelesen, weil man immer nur stückchenweise lesen kann und dann verarbeiten muss. Von dem, was ich gelesen habe,kann ich jedoch schließen, dass es ein treuer Ratgeber in vielen Lebenssituationen ist, und ich habe es auch schon weiterempfohlen.

Von Amazon bestätigter Kauf
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am 11. Oktober 2014
aber was soll man schon werden oder sein,
wenn man den späteren Kaiser Nero gelehrt hat.
Jedenfalls ist dies ein genialer philosophischer Disput über das,
was man zu Senecas Zeiten als ein glückliches Leben bezeichnet hat.
Der Mensch hat sich seitdem nicht sehr viel weiter entwickelt,
weshalb man es, unter dem Vorbehalt des damaligen Glaubens an die Macht der Götter,
von Herzen weiterempfehlen kann.
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