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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsante Satire
Mitte des 19. Jahrhunderts spielt der Autor, William Makepeace Thackeray, ein Stück menschlicher Eitelkeiten auf dem Jahrmarkt des Lebens auf und hinterlässt der Nachwelt ein satirisches Original seiner damaligen Welt.
Hierzu hat er zwei der gegensätzlichsten Frauengestalten erfunden, die uns in der Literaturgeschichte begegnen. Die junge Becky Sharp...
Veröffentlicht am 18. Juli 2008 von Tanja Heckendorn

versus
5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jede Menge Eitelkeiten
Für dieses Buch kann ich nur 3 Sterne vergeben. Die Geschichte an sich war sehr interessant, der Charakter der Becky wird von Seite zu Seite interessanter und vielschichtiger. Allerdings sind das Buch und der Autor Kinder ihrer Zeit. Sein Stil, seine Einmischungen und Witze sind einfach an die damalige Zeit angepasst und waren für mich teilweise einfach nervig...
Veröffentlicht am 18. Dezember 2006 von atanvarne


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5.0 von 5 Sternen Unbedingt lesen!, 27. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein sehr schönes Buch. Ruhige Erzählweise und sonderbarerweise immer noch auf unser Leben im 21. Jahrhundert übertragbar. Daran sieht man, dass die Menschen sich kaum verändert haben. Der Schein ist auch heute noch wichtiger als das Sein. Humorvoll geschrieben und in der Tat: "Ein Roman ohne Helden!"
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5.0 von 5 Sternen Gesellschaftssatire vom feinsten!, 18. Dezember 2014
Thackery ist ein Meister der Gesellschaftssatire. Das macht dieses Buch so lesenswert. Hinzu kommt der herrliche britische Humor, wie man ihn auch von Austen oder Dickens kennt. Ein Klassiker, den Kenner der englischen Literatur einfach gelesen haben müssen.... Und dann immer wieder lesen wollen.
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen großer europäischer Roman, 9. März 2008
Von 
"Jahrmarkt der Eitelkeit" ist einer der großen Gesellschaftsromane des 19. Jahrhunderts und in mancher Hinsicht mit Tolstois "Krieg und Frieden" vergleichbar, nicht nur darin, dass beide zur Zeit Napoleons spielen oder was den fast 1000-seitigen Umfang angeht. Man glaubt ohne weiteres, dass Tolstoi bei Thackeray auch Charakterzüge für seine "Anna Karenina" entnommen hat.
Charakteristisch wie bei Tolstoi ist auch für Thackeray das Einbeziehen der historischen Geschehnisse in den Erzählstrang und die direkte Auswirkung des Geschehens an historischen Eckpunkten auf die Hauptpersonen.
Was zunächst nervt an diesem Roman ist das permanente Einmischen des Erzählers in die Handlung. In der Tat walzt Thackeray seine Idee des menschlichen Lebens als "Jahrmarkt der Eitelkeit" derart aus, dass er den Leser immer wieder darauf hinweisen zu müssen meint. Mit der Zeit gewöhnt man sich dann daran.
Wichtiger als der Titel selber ist für das Verständnis dieses Werks der Untertitel: Roman ohne Held.
Die Stärke dieses umfangreichen Werks liegt darin, dass es tatsächlich keine Helden gibt. Wie in einer Lindenstraße des 19. Jahrhunderts sind alle Charaktere ausnahmslos mit großen Schwächen und Fehlern gesegnet.
Die Hauptfiguren sind zwei Frauen: Becky, die für das Zugehören zur "guten Gesellschaft" bereit ist, alle menschlichen Beziehungen zu opfern und die naive Amelia, die zwar von nichts eine Ahnung hat, aber mit großem Mitgefühl und Einfühlungsvermögen jeweils den Menschen beisteht, die ihres Beistandes bedürfen. Daneben finden sich trinkende Parlamentsabgeordnete, spielende Offiziere, Blender und Frauenhelden sowie grobschlächtige Geschäftsleute wie Weichlinge unter dem Personal des Romans.
Keine dieser Figuren ist letztlich wirklich sympathisch, was den Untertitel ohne weiteres rechtfertigt.
Der Roman ist inhaltlich ein Panorama des Kampfes gegen Napoleon und des (nach-)napoleonischen England und deckt rund 20 Jahre Zeitgeschichte ab. Obwohl er weitgehend in England spielt, wirft er auch einen Blick auf das zeitgenössische Belgien und karikiert am Ende mit spitzer Feder insbesondere auch die Duodezfürstentümer in der Nachfolge des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation.
Der Roman hält sich weitgehend an den Adel, die Probleme und das Leben der "niederen Stände werden nur am Rande gestreift.
Thackeray mag in der psychologischen Zeichnung nicht so präzise sein wie später die Russen des 19. Jahrhunderts, als deren Vorreiter macht er ihnen aber alle Ehre.
Seine satirische Ader hebt ihn von seinem wesentlich bekannteren Zeitgenossen Dickens ab, auch jegliche Verkitschung der Handlung wird man bei Thackeray vergeblich suchen. Seine Satire ist spöttisch, aber nie umwälzlerisch.
Fazit: Ein psychologisch wie soziologisch und politisch beeindruckendes und menschlich anrührendes Gesellschaftsporträt des (nach-)napoleonischen England, das sich zu den ganz großen europäischen Romanen rechnen darf und auch den Vergleich mit den russischen Meisterwerken des 19. Jahrhunderts nicht scheuen muss.
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Will auch 'mal wieder 5 Sterne vergeben, 7. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Jahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Held. Zwei Bände in Kassette (insel taschenbuch) (Taschenbuch)
Ein Meisterwerk. Auch andere Werke von Thackeray verdienen 5 Sterne (Pendennis, The Newcomes, Barry Lyndon, Henry Esmond, Philip, ... ich habe sie alle gelesen).
Ich frage mich und den Experten, der vielleicht liest: Warum finde ich Thackeray dem Dickens so überlegen? Warum langweilt mich Dickens und fesselt mich Thackeray? Warum hat Dickens so viel mehr Erfolg gehabt als Thackeray? Wenn ich den Oliver Twist lese, dann lese ich ihn 'ratz fatz, verdrücke dabei eine leichte Träne und bin froh, wenn`s fertig ist. Wenn ich einen Thackeray lese, dann sehr, sehr langsam, ich genieße jede Seite und verdrücke dann die Tränen, wenn der Roman fertiggelesen und nichts mehr da ist ...!
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5 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jede Menge Eitelkeiten, 18. Dezember 2006
Für dieses Buch kann ich nur 3 Sterne vergeben. Die Geschichte an sich war sehr interessant, der Charakter der Becky wird von Seite zu Seite interessanter und vielschichtiger. Allerdings sind das Buch und der Autor Kinder ihrer Zeit. Sein Stil, seine Einmischungen und Witze sind einfach an die damalige Zeit angepasst und waren für mich teilweise einfach nervig und _nicht_ komisch. Es reicht einfach nicht an Jane Austens herrlichen Stil heran!
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Jahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Held. Zwei Bände in Kassette (insel taschenbuch)
Jahrmarkt der Eitelkeit: Ein Roman ohne Held. Zwei Bände in Kassette (insel taschenbuch) von William Makepeace Thackeray (Taschenbuch - 1. Dezember 1980)
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