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am 8. Februar 2006
Ein äusserst schwer zu bewertendes Buch. Einerseits sind die Kurzbeschreibungen der Opern absolut kindergerecht und ausgezeichnet (dafür eigentlich 5 Sterne), andererseits werden die Briefe im Original, also teilweise schwer verständlichem Deutsch, präsentiert, was bei unseren Kindern zuerst für Erstaunen und dann zu Desinteresse geführt hat (während sie die Opernbeschreibungen geradezu verschlangen). Etwas mehr Kommentar wäre hier vielleicht angebracht gewesen, oder zumindest der Hinweis, dass Eltern hier die Lektüre erklärend unterstützen müssen!
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am 16. November 2006
Dass Mozart kein Mensch war wie die meisten anderen, dass er schon sehr früh viel und schöne Musik geschrieben hat, dass er jung gestorben ist, gehört zum Repertoire des schulischen Musikunterrichts, in dem natürlich auch der Begriff "Wunderkind" fällt. Und schon ist Mozart in unerreichbare Sphären abgeglitten; für die Kinder verschwindet der Mensch Mozart als flüchtiger Spuk hinter seiner unsterblichen Musik.Der Herausgeber legt daher Wert darauf, den Menschen Mozart zu porträtieren. Der Schwerpunkt liegt auf Briefen, die Mozarts Charakter und seine Lebensumstände widerspiegeln. Adressaten sind vor allem Mozarts Schwester und seine geliebte Cousine, das "Bäsle". Zwischen den Briefen findet man kalendarische Übersichten über die Reisen, Kompositionen, großen Auftritte und sonstige bedeutende Ereignisse im jeweiligen Zeitraum. Eingeschoben wurden zudem kindgerechte, knappe und ausgesprochen liebenswert illustrierte Zusammenfassungen der Handlung wichtiger Mozart-Opern.

Durch dieses Buch lernt man Mozart als einen fröhlichen, ausgelassenen Jungen mit recht derbem Humor kennen, als jemanden, der sich mit den Widrigkeiten des Reisens im 18. Jahrhundert ergeben arrangierte, und der manchen Schicksalsschlag hinnehmen musste: Ergreifend sind zwei unmittelbar nach dem Tod der Mutter geschriebene Briefe.

Wie ein anderer Rezensent richtig kritisiert, können Kinder mit den Briefen unmittelbar nichts anfangen. Es sind bei der Lektüre also begleitende Erwachsene gefragt, denn die vielen Fußnoten allein, die fremdsprachliche und antiquierte Audrücke erläutern, helfen beim Verstehen der über 200 Jahre alten Briefe kaum weiter. Daher ziehe ich auch einen Stern ab - eine Übertragung der Briefe in modernes Deutsch, gern zusätzlich zu den Originalen, wäre im Rahmen eines Kinderbuchs nicht nur statthaft, sondern wünschenswert gewesen. Und auch wenn die Orthographie der Briefe natürlich keinen modernen Regeln gehorcht, hätte der Verlag bei einem Kinder- und Jugendbuch eine Ausnahme von seinem Grundsatz machen und bei den erläuternden Texten die neue deutsche Rechtschreibung anwenden sollen.
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