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am 5. Juni 2013
Wie kommt der Arzt zu seiner Therapieentscheidung? Ist es seine Erfahrung, sein erlerntes Wissen?
Lehrbücher haben heute eine Halbwertzeit von weniger als 5 Jahren. Bis neue Erkenntnisse in diese
Fachbücher eingehen, dauert es häufig Jahre.
Woher stammen die Informationen - aus fairen nachvollziehbaren Studien oder ist es die landläufige
Meinung vieler "Experten", die es immer schon so gemacht haben...
Die Pharmaindustrie führt Studien durch, mit denen sie den Einsatz neuer Medikamente belegt.
Sind diese Studien immer "neutral"? Was macht eine faire Studie aus, wie und wo kann man Fehler erkennen?
Die katastrophalen Folgen nicht ausreichend durchgeführter Untersuchungen sind uns allen aus dem letzten Jahrhundert bekannt (Contergan).
Das Buch beantwortet in auch Nichtmedizinern sehr gut zugänglicher Art die aufgeführten Fragen und
erläutert das nicht einfache Gebiet von "Studien" mit anschaulichen Beispielen.
F. Simm
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am 16. November 2013
Den Autoren kommt das große Verdienst zu, ein wichtiges Thema anzusprechen und in allgemein verständlicher Form darzustellen.
Es wird eine Fülle an Beispielen dafür geboten, wie durch unzureichend geprüfte Diagnoseverfahren, Medikamente und Therapien Patienten geschädigt und Gelder im Gesundheitswesen verschwendet werden können. Der Ton ist sachlich und analytisch, es geht nicht um eine Pauschalkritik an Ärzteschaft, Forschung oder Pharmaindustrie. Das Buch ist unterteilt in kurze, klar voneinander abgegrenzte Kapitel, die sich jeweils einzelnen Ebenen der Medikamenten-/Therapieprüfung, den unterschiedlichen Akteuren im Gesundheitswesen und den verschiedenen Motivationen, die zu mangelhaften medizinischen Studien führen können, widmen. Die große Anzahl an Fallbeispielen ist beeindruckend und sowohl für Laien als auch für in Gesundheitsberufen Tätige interessant und erhellend.
Leider beschränken sich die meisten Kapitel darauf, einige Fallbeispiele zu skizzieren und daran kurz zu erläutern, wo und ggf. auch warum Fehler gemacht wurden. Die Analysen sind recht knapp und oberflächlich und enden meist mit dem vagen Appell, dass Studien in Zukunft besser gemacht werden müssten. Die Handlungsvorschläge stellen für Fachleute keine Neuigkeiten dar. Insbesondere die Abschnitte zu den Themen Statistik und Patientenaufklärung sind umständlich erklärt. Der interessierte Leser wird beispielsweise in dem Buch "Risiko" von Gerd Gigerenzer umfangreicher und verständlicher informiert.
Der Sprachstil ist etwas hakelig, was eine Folge der Übersetzung aus dem Englischen ins Deutsche sein könnte.
Insgesamt also eine interessante Fallsammlung, die für Fachleute etwas zu oberflächlich ist, für Laien aber durchaus eine gute Einführung in das Thema evidenzbasierte Medizin darstellt.
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