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Das Buch "Lösungen" ist nach "Menschliche Kommunikation" das zweite Buch, das aus der Schmiede des Mental Research Institute (MRI) bzw. der "Palo Alto Gruppe" stammt. In einem späteren Werk mit dem Titel "Strategien der Veränderung" von Weakland, Fisch und Segal wurde versucht, die in "Lösungen" sehr abstrakt gehaltenen Theorien in praktische Interventionen zu präzisieren. Allerdings liegt für mich im abstrakten Charakter des hier rezensierten Buchs gerade seine Inspirationskraft. Denn die Abstraktheit hilft (mir), die Grundgedanken auf verschiedenste Kontexte zu übertraen.

Ein sehr bekanntes Beispiel im Anfangsteil des Buchs ist etwa das "Neun Punkte Problem" (Bei Nichtkenntnis einfach googlen). Anhand diesem wird der Unterschied von Lösungen erster und zweiter Ordnung verdeutlicht.

Die Publikation versucht aus einem höheren Sichtpunkt heraus zu erklären, durch welche Prozesse Probleme entstehen, aufrecht erhalten werden und gelöst werden können. Ich las das Buch vor einigen Jahren, habe die grundlegenden Einteilungen wie die in Lösungen erster und zweiter Ordnung oder die Einteilung in verschieden Probleme stets im Hinterkopf. Die grundlegenden Inhalte aus Lösungen in den Grundzügen zu verstehen, ist bei jeder Art von Problem sehr hilfreich. Vor allen Dingen, da die Terminologie(n) dazu verleiten, die grundlegenden Denkrahmen, in welchem man nach Lösungen sucht, zu verlassen.

Teils ist der Inhalt komplex verpackt, beispielsweise indem analog mathematische Theorien der Typen- und Mengenlehre herangezogen werden. So kommt es dann hier und da zu nicht immer nachvollziehbaren Gedankengängen usw.. Aber wie bei vielen komplexeren Büchern, die ich so kenne, lassen sich diese Stellen problemlos überlesen und sich der Inhalt dennoch praktisch dennoch praktisch nutzbar machen.

Es ist bedauerlich, dass alle Autoren des Buchs inzwischen tot sind und den Inhalt nicht mehr überarbeiten oder ergänzen können. Aber das alle Autoren auch zu Lebzeiten nach der Erstfassung nie wieder Hand angelegt haben, spricht dafür, dass alle bis zu ihrem Lebensende zu den aufgestellten Regeln, Mechanismen und Phänomenen stehen konnten. Und diese Unterlassung von Änderungen ist meiner Meinung auch gerechtfertigt. Es ist auch ein Beispiel dafür, dass man - wie im Vorgängerbuch "Menschliche Kommunikation" formuliert - nicht nicht kommunizieren kann. Mit der Nichtänderung (Nichtkommunikation) haben die Autoren, die das Buch allesamt mehr oder weniger lang überlebt haben, kommuniziert: So wie es ist, halten wir es für richtig.

Aus meiner Sicht sind die meisten Gedanken von Paul Watzlawick, der das vorliegende Buch mit zwei Kollegen (Weakland, Fisch) schrieb, zeitlos und inspirierend. Herr Watzlawick vermag es wie nur wenige andere Konstruktivisten und Systemiker, mit wenigen Sätzen meinen bis dahin angenommenen Wirklichkeitsrahmen zu "dekonstruieren" oder zumindest in Frage zu stellen. Dafür bin ich ihm zu tiefem Dank verpflichtet und bereue, ihn nie persönlich getroffen zu haben.
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am 18. Juni 2016
Der erste Teil führt in die Grundlagen ein und geht in die Philosophie und Mathematik, im zweiten Teil werden die praktischen Anwendungen und Fälle aufgezeigt. Auch wenn der erste Teil zT etwas mühsam zu lesen ist: im zweiten Teil versteht man, warum man ihn lesen musste und wie die Dinge zusammenhängen.
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am 14. Juni 2016
Die Autoren unterscheiden zwischen zwei grundlegenden Arten von Lösungen. Nach dem Motto, es ist zwar anders, aber nichts hat sich geändert, geht es in der ersten Art von Lösungen darum, dass Menschen etwas ändern, danach jedoch alles beim Alten bleibt. Als Beispiel: eine Frau lässt sich von ihrem Mann scheiden, weil er zuviel trinkt. Sie lernt einen neuen Mann kennen und "verliebt" sich in ihn. Nach der Hochzeit stellt sich heraus, dass er Alkoholiker ist und die Situation ist für sie die gleiche wie vor der Scheidung, nur mit einem anderen Mann.
Bei den Lösungen der zweiten Art ist die gesamte Situation geändert, der Blickwinkel ist der aus einer Metaebene. Als Beispiel: ein Manager, der vor lauter Stress einen Herzinfakt bekommt. Hier wird jemand komplett aus der Bahn geworfen. Was auf den ersten Blick als furchtbar erscheint, ist in gewisser Weise ein Segen, hat ihn dieser Einschnitt doch aus dem System herausgehoben. Jetzt besteht die Möglichkeit aus einer anderen Situation die Sachlage zu betrachten und Schritte der positiven Veränderung zu unternehmen.
Die Autoren gebrauchen mathematische Vergleiche, ein Umstand, der nicht jedem Leser liegen wird. Die Lösungen erster Ordnung wäre demnach mit einer Addition vergleichbar, die der zweiten Ordnung mit einer Multiplikation. Dementsprechend wäre eine Bewegung eine Lösung erster Ordnung und eine Beschleunigung eine Lösung der zweiten Ordnung.
Zahlreiche Beispiele aus der therapeutischen Praxis veranschaulichen am Schluss des Buches den Einsatz von den "paradoxen" Lösungen zweiter Ordnung.
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am 4. Mai 2016
Für einen Laien ist das Buch sehr gut zu lesen und zu verstehen. Wlatzlawick gibt wie immer nachvollziehbare "logische" Ansätze
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am 10. Januar 2014
Da es sich um einen Psychologen handelt, der versöhnlich und humorvoll unterwegs war, gehe ich davon aus, dass dieses Buch von ihm erstens einen guten Stil hat und zweitens eher lösungsorientiert als problemtrancemäßig daher kommt, wie es einige andere Fachbücher tun. Ich habe es verschenkt, weil ich andere Bücher von ihm sehr gut fand.
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