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Kundenrezensionen

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Wissenswege. Methoden für das persönliche Wissensmanagement (Lernen mit neuen Medien)
Format: BroschiertÄndern
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die Gewichtung von Theorie und Praxisteil beeinflusst die Bewertung stark. Und ob der Leser akademische Formulierungslust schätzt, spielt wohl ebenfalls eine Rolle bei der Vergabe der Sterne. Da ich keine grosse Freude an vielen Fachbegriffen habe und die Einführung neuer Termini meist für überflüssig halte, kommt dieses Buch bei mir nicht so gut weg. Wieso die Autoren von "enaktivem Wissen" sprechen müssen, wenn dafür bereits bekannte Begriffe im Gebrauch sind, ist mir nicht klar. Es sei denn, es handle sich dabei um einen Schlüsselbegriff, der sorgfältig erklärt wird und immer wieder vorkommt. Ist jedoch nicht der Fall.

Wenn heutzutage das Frühstück, die Kinderbetreuung und die Freizeit gemanagt werden muss, scheint es nur logisch, dass wir auch für unser Wissen einen Managementratgeber brauchen. Und über allem steht dann ein Ratgeber für Zeitmanagement, um alle Bereiche unseres privaten und beruflichen Lebens managen zu können. Wer hinter solchen Worten Polemik heraushört, liegt nicht ganz falsch. Denn ich tendiere immer mehr dazu, den Lebensratgebern meine Sympathie zu schenken, die von allzu viel Management abraten und eine Lanze für den gesunden Menschenverstand brechen. Das machen die Autoren dieses Managementbuches sicher nicht.

Nach dem Theorieteil, der mir reichlich kompliziert dünkt, beginnt auf Seite 65 die eigentliche Vorstellung verschiedener Methoden, mit denen wir unser Wissen besser managen können. Auf sechzig Seiten lernt der Leser 15 Methoden kennen, um operative Zielsetzungen besser erreichen zu können. Darunter trifft man neben alten Bekannten wie Mind Mapping oder Feedback auch auf eher Unbekanntes. Unter der Rubrik "Werkzeuge" finden wir 39 Vorschläge für visuelle Metaphern, wobei ich mich wundere, warum die Autoren es eleganter finden, eine Software zu verwenden und den Bleistift liegen zu lassen. Würden sie den zitierten Manfred Spitzer ernster nehmen, hätten sie einen anderen Tipp abgegeben. Sechs Methoden mit strategischer Zielsetzung werden unter der Überschrift "Langfristige Kompetenzenentwicklung" vorgestellt. Bei der Lektüre begleiteten mich wie bei den vorangegangenen Seite guten und schlechte Gefühlen. Viele Ordnungsmuster und Veranschaulichungen überzeugten mich, viele Formulierungen und Unterteilungen fand ich zu kompliziert. Das vierte und letzte Kapitel deutete ich so, dass die Autoren die eigene Skepsis nicht ganz ausräumen konnten, ihr Buch könne die konkrete Praxis des persönlichen Umgangs mit Wissen stark verändern. Denn unter dem Titel "Reflexion, Synergien und Perspektiven" werfen sie die Fragen auf, die mich während der Lektüre dauernd begleiteten. Nur halten sie andere Antworten als ich bereit.

Mein Fazit: Wer es gewohnt ist, locker über Fremdwörter hinwegzulesen und nur das herauszupicken, was er gebrauchen kann, erhält mit diesem Buch ein nützliches Arbeitsinstrument. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autoren mehr vom realen Menschen ausgehen und in ihren Überlegungen berücksichtigen, dass wir vor lauter Managen kaum noch Zeit finden, im Leben da zu sein.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2009
Das Buch ist mit Abstand eines von den besten Büchern auf diesem Gebiet. Obwohl es viele Bücher über Wissensmanagement gibt, findet man nur wenig Interessantes über persönliches Wissensmanagement. Der Theorieteil möge einem zu lang vorkommen, doch das 3. Kapitel mit den Methoden gibt einen sehr guten Überblick über sämtliche Methoden an.
Die Übersichtstabelle auf der Seite 65 ist sehr hilfreich beim Auswählen der geeigneten Methode und deren Anwendung. Danach sollte man Methoden auswählen und gleich ausprobieren, was auch ohne Software nur mit Bleistift und Papier möglich sei. Wobei jeweils bei der Beschreibung der einzelnen Methoden einen Hinweis auf vorhandene Werkzeuge und SW-Programme gibt. Die angegebenen Beispiele und die Szenarien im Kapitel 3.4 veranschaulichen den Nutzen im Alltag und Beruf.
Ich finde das Buch ist sehr gut gelungen und erfüllt seinen Zweck. Ich habe kein vergleichbares Buch über persönliches Knowledge Management auf Englisch gefunden.
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8 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. März 2008
Die Autoren Gabi Reinmann und Martin J. Eppler sehen die Perspektive, die den Mensch und seine Ziele in den Vordergrund stellt, in den bisherigen Wissensmanagementmethoden vernachlässigt. Deswegen ist der Fokus dieses Buches das persönliche Wissensmanagement. Das Buch soll den Leser unterstützen, Anforderungen zu analysieren und zwischen Methoden die jeweils passende auszuwählen. Das Buch gliedert sich nach einem Einführungsteil in vier Kapitel:

Kapitel 1: Die vielen Gesichter des Wissensmanagements
Kapitel 2: Theorie. Entwicklung eines theoretischen Rahmens für die Praxis
Kapitel 3: Praxis. Methoden für das persönliche Wissensmanagement
Kapitel 4: Reflexion. Synergien und Perspektiven

Den Hauptteil des Buches nehmen die Methoden in Kapitel 3 ein. Gabi Reinmann und Martin Eppler unterscheiden dabei zwischen Methoden für das akute Problemlösen und Methoden für eine langfristige Kompetenzentwicklung. Die Methoden sind für mich sehr anregend präsentiert und haben mich gleich zum Ausprobieren bewegt. Die meisten waren mir schon bekannt, wie z.B. Mind Mapping, Minto-Pyramide und Lifeline - trotzdem hat mir das Buch neue Aspekte und Anregungen geliefert.
Was mir besonders gut gefällt, ist der Abschnitt "Methoden im Kontext - Methoden in Aktion". Hier wird in drei Szenarien das Arbeiten mit den Methoden sehr anschaulich dargestellt. Gabi Reinmann und Martin Eppler zeigen auch, wie verschiedene Methoden aufgrund einer bestimmten Anforderung miteinander verknüpft angewendet werden können.
Das Buch ist eine sehr gute Einführung, um sich über Methoden des persönlichen Wissensmanagements zu informieren und sie dann anzuwenden. Das Buch zeichnet sich aus durch eine verständliche Sprache, durch einen nachvollziehbaren Aufbau und durch viele anschauliche Grafiken und Tabellen.
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