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Kundenrezensionen

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am 9. Juni 2014
Ich sah dieses Buch in der Bücherei rumliegen, und dachte, es sei ein reines "Elternratgeber-bashing-Buch", das man mal so nebenbei zum Amüsement lesen könnte.
Und war ganz verblüfft, als ich feststellte, dass es sich hier um ein gut geschriebenes, reflektiertes Denkstück handelt, in dem "Erziehungsweisheiten" wirklich auf ihre Bedeutung untersucht und auf Tauglichkeit überprüft werden.
Manche werden komplett abgelehnt, manche relativiert.
Der Ton ist grundsätzlich unterstützend, die Eltern ernstnehmend. Kein Bashing in irgendeine Richtung.
Die Grundhaltung erinnert mich an Jesper Juul.
Und letzendlich geht es tatsächlich um eine alltagstaugliche Hilfestellung, um Eltern das Navigieren zwischen "altmodischen" Weisheiten, Ratgebern, dem eigenen inneren "aber wir MÜSSEN doch", der Notwendigkeit, die Kinder zu leiten und dem "modernen" Wunsch, gleichwertig zu erziehen, behilflich zu sein.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. März 2016
... und weckt Assoziationen zum zweifelhaften Bestseller "Jedes Kind kann schlafen lernen", den ich persönlich eher kritisch sehe.
Ich versprach mir deshalb vom vorliegenden Buch eine humorvolle, gelassene Sichtweise auf das Leben mit Kindern, aber irgendwie fremdelte ich - nach anfänglicher Sympathie - mit diesem Machwerk zusehends. Mir fehlt da das Überraschende, das Unverwechselbare! Mag sein, dass ich schon zu viele Erziehungsbücher und generell zu viel an pädagogischer Fachliteratur gelesen habe, mag auch sein, dass ich grundsätzlich beim Thema "Erziehungs-/Elternberatung" nur noch schwer zu beeindrucken bin, da ich selber in dieser Branche tätig bin und diesbezüglich sehr viele unkonventionelle und oft auch gegen den Strich gebürstete "Tricks" an Eltern weitergebe, als dass mich dieses Sammelsurium an Tipps der beiden Autoren besonders vom Hocker hauen könnte, ja, das mag alles sein! Und trotzdem - selbst, wenn ich das alles in Gedanken abziehe - komme ich nicht umhin, dieses Büchlein als "merkwürdig" im negativen Sinne zu bewerten. Die Autoren haben mit vielem völlig recht, aber: Was ist daran so neu und so besonders, dass man es in ein Extra-Buch packen müsste?
Julia Heilmann und Thomas Lindemann beginnen ihre Kapitel meist ganz pfiffig, indem sie über beobachtete Szenen mit anderen Kindern und Eltern berichten - das ist oft noch ganz lustig und nett zu lesen. Sodann erfolgt meist der Schwenk an den heimischen Herd, und die beiden Autoren erklären abwechselnd, wie sie das familiäre Chaos mit ihren eigenen Kindern daheim in Bahnen zu lenken versuchen. Und das machen sie ja gar nicht so schlecht, allerdings verfranzen sie sich regelmäßig innerhalb ihrer Kapitel, weil sie nämlich selten am Thema bzw. an der Kapitelüberschrift bleiben, sondern plötzlich über alles und nichts fabulieren. Das wirkt alles bissel nebulös, da wird nicht wirklich was konkret, da bleibt man an einer Sache nicht mal länger dran, und insofern frage ich mich, ob es ein Buch ist, das (jungen) Eltern in und bei ihrem täglichen (Über-)Leben mit Kindern wirklich eine Hilfe sein kann. Ich empfinde es mehr oder weniger als Aneinanderreihung diverser Situationen, in die man mit Kindern kommen kann, ohne dass die Autoren wirklich konkrete, pragmatische, umsetzbare und nachhaltige Umgänge mit diesen Situationen aufzeigen könnten. Es bleibt zu oft beim "Schön, dass wir drüber geredet haben". Und ergänzend werden dann noch lauter prominente Pädagogen - tot oder lebendig - zitiert, und deren Aussagen werden entweder zerpflückt oder sogar manchmal auch gewürdigt. Aber wo, bitte, bleibt das "Eigene", das "Selbst-Ausgedachte", das "authentische Familienkonstrukt", wo bleibt das "Das-Ist-Das-Was-Wir-Draus-Machen", das anderen Eltern vielleicht neue Wege aufzeigen könnte? Das fehlt weitgehend! Mir wird da viel zu viel angerissen - und viel zu wenig ausgeführt bzw. "gelebt". Mir ist das alles zu theoretisch, zu mainstream auch, obwohl es doch so wahnsinnig authentisch "rüberkommen" möchte. Und oft passt eben die Kapitelüberschrift nicht wirklich zu dem, was im betreffenden Buchabschnitt behandelt wird.
Zudem, und das nervt mich im Verlauf des Buches wirklich, liest sich das Buch auch grammatikalisch etwas holperig: Das Autorenduo scheint Probleme mit dem Relativpronomen zu haben, denn andauernd stolpert man im Text über Satzkonstrukte dieser Art: "Wir kennen das und versuchen, Restaurantbesuche mit den Kindern auf ein Mindestmaß zu reduzieren oder eine Lokalität aufzusuchen, wo das Personal auf Kinder eingestellt ist." Autsch! Solcherlei grammatikalische Holpereien kommen alle 5 Seiten vor. Das hat bissel was von Klinsmann-Deutsch: "Der Trainer isch der auf'm Platz, der wo sagt, wie's geht! Und der Platz isch der Rasen, wo gespielt wird." Das mag jetzt spießig klingen, aber ich persönlich lese lieber Bücher, in denen Menschen Lokalitäten aufsuchen, "in denen" das Personal auf Kinder eingestellt ist...
Insgesamt: Aus diesem Buch hätte sich - zumal unter dem gewählten Titel - wirklich was machen lassen. Das ist meines Erachtens aber nur im allerkleinsten Ansatz gelungen. Wer wirklich etwas Lebensnahes und Pragmatisch-Anwendbares über das wunderbare Leben mit Kindern lesen möchte, der sollte zu einem Buch von Jesper Juul greifen. Diesem attestieren die beiden Autoren immerhin, eine "coole Socke" zu sein. Womit sie - in diesem Fall - uneingeschränkt richtig liegen!
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TOP 500 REZENSENTam 10. September 2014
Erziehungsweisheiten begleiten uns unser Leben lang. Als Kinder sind wir genervt von den Sprüchen von Mama und Papa, die Sätze wie Muss ich alles dreimal sagen?, Uns hat das auch nicht geschadet und Wenn du nicht aufhörst zu heulen, geb ich dir einen Grund zum Besten geben.

Doch wenn wir selbst Jahre später Eltern geworden sind, bemerken wir plötzlich, dass wir auf das gleiche Instrumentarium wie unsere Eltern zurückgreifen und bisweilen die gleichen Sprüche unserem Nachwuchs unüberlegt verbal um die Ohren hauen.

Julia Heilmann und Thomas Lindemann haben sich mit mehr als zwei Dutzend dieser Erziehungsweisheiten beschäftigt und gehen deren (Un-)Wahrheitsgehalt in Alle Eltern können schlafen lernen: Erziehungsweisheiten auf den Kopf gestellt auf den Grund.

Heilmann und Lindemann sind Erziehungs-Experten. Und zwar nicht, weil sie Pädagogik studiert haben, sondern weil sie seit Jahren den Alltag mit drei Kindern im Alter von sieben, fünf und einem Jahr mal mehr, mal weniger erfolgreich stemmen und jeden Tag etwas Neues dazulernen.

Schon zu Beginn des Buches wird klar, dass beide nicht mit erhobenem Zeigefinger arbeiten, sondern die Thematik durchaus entspannt und mit einem Augenzwinkern angehen.

Die Autoren sind als Eltern alles andere als perfekt und versuchen auch gar nicht, sich als solches darzustellen. In den kurzweiligen Erzählungen - beide Autoren wechseln sich ab - werden alle Bereiche des Erziehungslebens bearbeitet: Konsequent sein ist genauso mit dabei wie Sexualität, Grenzen ziehen wird genauso behandelt wie Nachgiebigkeit im Umgang mit den Kleinen.

Auch Conni Klawitter, Star der millionenfach verkauften Conni-Bücher bekommt ihr Fett verbal von Julia Heilmann ab. Denn in der Welt von Conni gibt es weder Alte noch Kranke, geschweige denn Schwule. Conni ist immer lieb und ihre Eltern sind immer gut drauf. Die Kinderbücher von heute sind kein Vergleich mit dem Rotzlöffel Michel aus Löneberga, der nicht vor Diebstahl und anderen Delikten zurückschreckt.

Und nach diesem Muster werden in Alle Eltern können schlafen lernen: Erziehungsweisheiten auf den Kopf gestellt gleich 26 solcher Weisheiten genüsslich filetiert.

Doch es sei schon verraten, dass nicht alles schlecht gewesen ist, was unsere Eltern und Großeltern pädagogisch zum Besten gegeben haben. Wie so oft kommt es auf die Perspektive an.
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am 21. Oktober 2014
Ich habe das Buch "Kinderkacke" der beiden Autoren mit Vergnügen gelesen und mir von diesem Buch eine ähnlich unterhaltsame "mal etwas andere" Elternlektüre versprochen.
In der ersten Hälfte klappt das ganz gut, mit Humor und Augenzwinkern und einigen schrägen Anekdoten aus dem Familienleben (zum Beispiel im Kapitel über das Fluchen).
Später wurde es mir einfach zu belehrend in Richtung "wir coolen alternativen Großstadteltern mit den vielen lustigen, kreativen Ideen, die Kinder ohne Chefallüren zu erziehen". Viele alte oder neue Meinungen zum Thema Erziehung (z.B. über die viel zitierten Tyrannenkinder) wurden fast völlig von der Hand gewiesen. Wenn man alte und neue Ratschläge, Weisheiten oder populäre Erziehungsthesen auf den Kopf stellen möchte, wie im Untertitel zu vermuten, dann wäre es schön, wenn man sie trotzdem von mehreren Seiten anschaut und nicht den eigenen Stil über alles stellt. So kam es mir vor. Jede Erziehungs-Tendenz oder Elternansage wird hier scheinbar in ein kreatives Spiel verpackt und über allem steht ein stets überpräsentes sich-hineinversetzen ins Kind und seine Gefühlswelt. Frustrationstolerenz müssen hier nur die Eltern üben, die Kinder relativ wenig. Das war mir leider zu viel alternatives Sendungsbewusstsein, eine gute Mischung aus alt und neu und Raum für verschiedene Ansätze hätte mir besser gefallen. Das Thema Humor, Selbstironie, ein wenig lustiger Abstand zum ganzen Familientrubel hat unter diesem Erziehungsversuch der Leser leider etwas gelitten.
Wer's lustiger haben möchte, dem empfehle ich also weiterhin das "Kinderkacke" Buch der beiden, das hat doch mehr Schwung.
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am 11. Januar 2015
Der Gegenpol zu den seit einigen Jahren gängigen Erziehungsratgebern (Stichwort "Kinder brauchen Grenzen")...zumindest möchten die Autoren es gerne sein. In Wirklichkeit aber wird hier einfach jedes Kapitel aus dem Leben mit Kindern einmal kurz aufgegriffen (z.B. Essen in der Familie), es wird gesagt, dass der gängige Stil ("Gegessen wird, was auf den Tisch kommt" - ist das der gängige Stil?) unnütz, weil nicht Erfolg bringend ist, und dargestellt, dass es doch viel leichter ist, den Kindern zu geben, was sie wollen, da sie dann ganz alleine das wollen was die Eltern essen (im Fall der Autoren vegan). Dabei sagen die Autoren noch, dass es ja gar nicht die heutige Generation ist, die mit Prügeln droht, wenn der Teller nicht leer gegessen wird, sondern die vorherige. Es könnten zu jedem Kapitel Darstellungen dieser Art folgen. Ein sehr oberflächliches Buch, welches sich wahrscheinlich einfach aufgrund seiner Grundthematik (Kindererziehung - einmal ganz anders) gut verkauft. Gute Idee der Autoren - so kommt man leicht zu Geld! Im Grunde ist dieses Buch so nützlich und amüsant wie die wöchentliche Werbebeilage der kostenlosen Stadtzeitung!
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am 27. März 2014
Ich habe dieses Buch fast verschlungen. Es ist witzig und ehrlich geschrieben und bietet auch den ein oder anderen Trost für verzweifelte Eltern, die ihr Kind kindgerecht erziehen möchten und nicht nur "den Willen brechen" - mit allen Konsequenzen. Die Autoren haben gut recherchiert und bringen die Quintessenzen verschiedener Erziehungstheorien und -ratgeber zusammen, anhand eigener Beispiele aus dem anscheinend recht lustigen Familienalltag liest sich alles recht anschaulich. Ihre teilweise recht unkonventionellen Tipps für einen entspannteren Familienalltag sind nachahmenswert. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch und muss es auch noch ein zweites Mal lesen.
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am 9. Juli 2014
Wer selber Kinder hat oder sich an seine eigene Kindheit erinnern kann, wird Sprüche kennen wie ‘Es wird erst aufgestanden, wenn du aufgegessen hast’, ‘Wenn du im Dunkeln liest, bekommst du schlechte Augen’ oder ‘Es wird gegessen was auf den Tisch kommt. Verfeinert werden solche Erziehungshilfen mit Allgemeinsätzen wie Kinder brauchen Grenzen oder Das verwächst sich. Sprüche die sich eingebrannt haben in die Köpfe der Kinder und die diese als Erwachsene an ihre eigenen Kinder weitergeben,. Das merke ich in bestimmten Situationen auch bei meinem Kind, indem ich ansetzen will und solche Sätze sagen möchte, einfach, weil einem in dem Moment nichts besseres einfällt. Meist kann ich mich im letzten Moment bändigen und solche Sprüche nicht von mir geben. Julia Heilmann und Thomas Lindemann sind selbst Eltern von 3 Kindern (2, nach eigenen Aussagen, sehr lebendige Söhne – 5 und 7 – und eine, zum Zeitpunkt des Buchschreibens, 1 jährige Tochter). Sie haben aus ihren Erfahrungen heraus ein Buch geschrieben, in dem sie sich die bekanntesten Sprüche vorknöpfen und auf ihren wahren Kern hin untersuchen, was zuweilen einer sehr amüsanten Feldstudie im eigenen Familienleben gleichkommt. Sie haben beide mit „Kinderkacke: Das ehrliche Elternbuch“ und „Babybeschiss: Wie Eltern über den Wickeltisch gezogen werden“ schon zwei, teils sehr erfolgreiche Bücher herausgebracht, in dem sie, wenn man nach den Titeln geht, aller Wahrscheinlichkeit kein Blatt vor den Mund nehmen.

Dieses Buch, wenn auch im Titel gemäßigter, ist in meinen Augen eine freche Anspielung auf das allseits beliebte Ratgeberbuch „Alle Kinder können schlafen lernen“. Ich habe es selber noch nicht gelesen (und werde es wohl auch nie), aber es ging den beiden Autoren sicher auch darum, mit dem Titel auf eine Problematik anzuspielen: das man versucht sein Leben mit Kind mit einem Ratgeber so einzurichten, dass das Kind am wenigsten nervt – allgemein und sehr pauschalisierend ausgedrückt. Dazu gehören auch die weiter oben genannten Sprüche, die einem immer wieder einfallen, wenn man sich darum bemüht, dass Kind ruhig zu stellen oder wenn man keine Nerven hat, dem Kind die Welt zu erklären und es mit einfachen, pauschalen Aussagen abspeist. Ich bin der Meinung, dass man den beiden, was Kindererziehung angeht, nichts mehr vormachen muss, da sie mit 3 Kindern in den Dingen des Alltags gestählt sind. Das zeigen die beiden auch, indem sie bekannte und weniger bekannte Sätze in diesem Buch durch eigene Erfahrungen so widerlegen, dass man Ende eines jeden Kapitels sagen muss: „Diesen Satz sage oder denke ich nie wieder“. Natürlich sind das ganz speziell Erfahrungen von den beiden und das muss nicht jeder genauso durchmachen, schon allein, weil die beiden mit ihren Kindern mitten in Berlin leben und somit ganz andere Bedürfnisse beziehungsweise Probleme haben, als Eltern, die mit ihren Kindern auf dem Land oder in der Vorstadt leben. Doch in den allgemeinen Dingen, die zum Beispiel das gemeinsame Essen, die Rücksicht auf andere Menschen oder der respektvolle Umgang untereinander betreffend, zeigen sie auf, dass viele Sätze, die in diesem Zusammenhang gesagt werden, den Kindern einfach nicht helfen.

Das Buch ist so aufgebaut, dass Julia und Thomas kapitelweise ihre Sicht der Dinge auf die das jeweilige Kapitel überschriebene Erziehungsweisheit eingehen. Sie zeigen anhand ihres ganz normalen, chaotischen Alltags wie man es anders, aber nicht unbedingt besser, machen kann. Sie speisen einen dabei nicht einfach mit allgemeinen Tipps ab sondern geben ihre ganz eigenen Erfahrungen aus dem Alltag mit 3 Kindern wieder, denen man sich annehmen kann, aber nicht muss. Letztendlich muss jeder auf sein eigenes Bauchgefühl hören und auf die Bedürfnisse des eigenen Kindes eingehen, die von Kind zu Kind unterschiedlich sind. Nimmt man sich im Allgemeinen den Hinweisen der beiden an, macht es das Leben in vielen Punkten entspannter und man geht lockerer mit seiner Umwelt, seinen Kindern und auch mit sich selbst um. In diesem Sinne sollte man das Buch nicht als Ratgeber denn als lustige Anektodensammlung verstehen, von Eltern für Eltern geschrieben und als kleiner Seitenhieb auf viele Ratgeberbücher zu verstehen ist, die auf dem Markt sind und das Leben mit Baby, Kleinkind und Kind erleichtern sollen und eigentlich größtenteils absoluter Quatsch sind, wenn man auf sich selbst hört.

Ich fand, dass das Buch locker und witzig geschrieben. Es gab keinen erhobenen Zeigefinger, der einen moralisch auf den rechten Pfad bringen sollte. Auch wenn in meinem Leben bisher (nur) 1 Kind umhertobt und manchmal meine Nerven strapaziert mit seinem eigenen Ich, kann ich viele Dinge, die die beiden ansprechen mit einem Schmunzeln im Gesicht einfach nur abnicken. Dieses Buch ist für Eltern und ebenso für Nichteltern interessant. Für Eltern vor allem, weil sie sich in den Zeilen wieder erkennen. Und die, die noch keine Kinder haben? Die können sich mal ein Bild machen, wie chaotisch, aber trotzdem organisiert, wie nervenaufreibend, aber trotzdem glücklich der Alltag mit Kind sein kann. Es wirkt nicht abschreckend, sondern ermunternd, dass ein Leben mit Kind zwar anders, aber lohnenswert ist. Letztendlich muss das jeder für sich selbst entscheiden, doch kann ich für mich sagen, dass ich glücklich bin, mich für ein Leben mit Kind entschieden zu haben, auch wenn man für dieses Leben auf einige Dinge verzichten muss.
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am 3. Oktober 2014
Irgendwann konnte ich nicht mehr. Ich habe hier aufgehört zu lesen:
"Es gibt inzwischen einfach Orte und Situationen, die wir zu vermeiden suchen. Dazu gehört nach Möglichkeit, dass Restaurant. Oma erinnert sich heute noch mit Grauen daran, wie Leo sich am Tisch ausziehen wollte und das auch lautstark ankündigte, während Quinn mit dem Strohhalm Apfelsaft auf dem Nebentisch spritze."
Das Buch könnte auch so heißen: "Bei uns läuft alles aus dem Ruder und wir sind so stolz darauf, dass wir andere Eltern beibringen möchten, wie sie das auch erreichen können"
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am 6. Mai 2015
Gar nicht mein Humor. Es kommt besserwisserisch rüber statt lustig. Ein Stern für den Titel und einen für die Idee.
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am 23. Dezember 2014
Dieses Buch ist nervig, wenig hilfreich und überflüssig. Wenn ich eines aus den Schilderungen ihres Familienlebens mit drei Kindern mitgenommen habe, dann eines: bloß nicht mehr als ein Kind bekommen! Das scheint ja die reinste Hölle zu sein!
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