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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menschen im Hotel - benehmen sich daneben
Im Hotelgewerbe zu arbeiten, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Und die Angestellte einer Leihfirma ist in diesem hochhierarchisch aufgebauten Gebilde ganz unten angesiedelt. Ein Aufstieg oder gar ein Ausstieg ist so gut wie unmöglich.
Anna K. erzählt gut lesbar und sehr eindrücklich von ihren Erfahrungen im Hotelgewerbe. Ob nun in Drei- oder...
Veröffentlicht am 13. April 2012 von Gospelsinger

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht informativ, nicht unterhaltsam.
Alle Gäste im Hotel sind, laut Erzählung der Autorin, dumm, arrogant, überheblich, notgeil und verfügen über keinerlei Benehmen. Als Strafe, wenn der Gast überall benutzte Kondome im Zimmer liegen lässt, putzt sie dann mit der Zahnbürste des Gastes die Toilette.

So etwa lässt sich das Buch zusammenfassen...
Vor 3 Monaten von Wolf veröffentlicht


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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Menschen im Hotel - benehmen sich daneben, 13. April 2012
Von 
Gospelsinger (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) (Taschenbuch)
Im Hotelgewerbe zu arbeiten, ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Und die Angestellte einer Leihfirma ist in diesem hochhierarchisch aufgebauten Gebilde ganz unten angesiedelt. Ein Aufstieg oder gar ein Ausstieg ist so gut wie unmöglich.
Anna K. erzählt gut lesbar und sehr eindrücklich von ihren Erfahrungen im Hotelgewerbe. Ob nun in Drei- oder Fünfsternehäusern oder auf einer Flusskreuzfahrt, überall werden die Hotelangestellten extrem ausgebeutet. Miese Bezahlung mit unbezahlten Überstunden, unrealistische Vorgaben und sexuelle Anmache prägen diesen Job.
Dazu kommt, dass die Gäste sich im Hotel völlig anders verhalten, als zu Hause. Herumliegende benutzte Kondome sind da noch das kleinste Problem. Viel schlimmer ist der Umgang mit Körperausscheidungen, die im Hotelzimmer großzügig verstreut werden.
Als Zimmermädchen braucht man ein dickes Fell, nicht nur, um sein Ekelgefühl zu unterdrücken, sondern auch, weil sexuelle Übergriffe an der Tagesordnung sind. Sanktionen haben die Hotelgäste nicht zu befürchten, schließlich will man keine Kunden verlieren.
Zwei Dinge werde ich mir für meinen nächsten Hotelaufenthalt besonders merken: Ich werde an der Rezeption nicht schüchtern und nett, sondern zickig auftreten, damit ich nicht das schlechteste Zimmer bekomme. Und ich werde nie wieder in einem Hotel die Zahnputzgläser und die Gläser auf dem Zimmer benutzen. Warum? Lest selbst!
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Erschreckender Einblick in den Hotelniedriglohnsektor, 25. Oktober 2012
Von 
Nordlicht (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
"Total bedient" bietet einen Einblick in die Hotelbranche - und das aus der Sicht einer Angestellten von ganz unten. Die Erfahrungen beginnen mit der Ausbildung in einem 3-Sterne Hotel, wechseln zu einem Berliner 5-Sterne Aushängeschild und dann auf einen Reisedampfer für betuchte Herren und Damen. Danach ein kurzer Ausflug in die Welt der 4-Sterne Hotels. Zum Ende schließt sich der Kreis, als Anna trotz Studium auf der Hotelfachschule wieder in einem 3-Sterne Hotel landet und letztlich wieder einmal ankommt, wo die Reise durch die Berufswelt begann.

Das Buch ist kein Reißer. Trotz interessanter Einblicke werden keine Promis demaskiert, die Hotelnamen wurden verfremdet und auf große Enthüllungen wartet man vergebens. Vielmehr bietet einem die Autorin einen Rundgang durch die vielen kleinen Schikanen ihres Berufs, den eklatanten Unterschied zwischen der erbärmlichen Entlohnung dieser Dienstkräfte im Vergleich zu der Prass-Sucht einiger ihrer Hotelgäste und letztlich auch die mangelnde Perspektive selbst für Abiturienten in diesem Land, die trotz guter Schulbildung und normalem Elternhaus in Jobs landen, bei denen 1200€ brutto fürs Leben reichen soll.
Entlarvend aber wenig überraschend, dass mit der Menge an Geld offensichtlich zu allererst die negativen Eigenschaften der Menschen an Proportionen gewinnen: Geringschätzung, Geltungssucht und das Gefühl, mit Geld jeden Menschen für alles kaufen zu können.

Das Buch umspannt die Zeit nach dem Abi bis zum 29. Lebensjahr der Autorin. Und allein die Erkenntnis, das rund 9 Jahre harte Arbeit in diesem Gewerbe nicht reichen, auch nur halbwegs angemessene Bezahlung zu erlangen, erschreckt. "Total bedient" zeigt auf, dass Fleiß und Wille allein nicht ausreichen, aus den Niederungen des Billiglohnsektors aufzusteigen.
Leider fehlt den Kapiteln ein wenig der rote Faden und damit die letzlich alles einspannende Gesamtaussage. So bleibt ein gelungener Einblick in ein mieses Berufsumfeld, allerdings ohne beim Leser das Gefühl zu hinterlassen, das Buch hätte tatsächlich einen Abschluß gefunden.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfahrungen eines Zimmermädchens und witzige Formen der Gegenwehr und Ekelumkehr, 21. Mai 2012
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) (Taschenbuch)
Immer wieder mal hat man schon davon gehört, dass besonders in höherklassigen Hotels die Arbeitsbedingungen für die Servicekräfte besonders schlecht seien. Die freundliche Frau, die seit Jahren in unserem Urlaubshotel am Bodensee morgens unser Zimmer richtet, hat immer wieder angedeutet, in welchem fürchterlichen Zustand besonders Frauen ihre Zimmer und erst recht die Badezimmer hinterlassen. Trinkgeld gibt es selten, das man ja in einem sehr guten Hotel das alles schon mit dem Zimmerpreis für abgegolten hält.

Anna K., eine junge Frau, die seit zehn Jahren in verschiedenen Berliner Hotels als Zimmermädchen gearbeitet hat, von edlen Luxusherbergen bis zu einfachen Drei-Sterne-Häusern, hat ihre Erfahrungen in einem Buch zusammengefasst, dessen Lektüre den Leser vom Ekel, über Empörung bis hin zur absoluten Fassungslosigkeit führt.

Denn was sie da über das Hygieneverhalten angeblich hochgestellter Persönlichkeiten schreibt, wobei die Frauen wieder keine Ausnahme bilden, ganz im Gegenteil, ist erschütternd. Von Solidarität unter Frauen keine Spur. Selbst das Zimmer wie einen Saustall hinterlassen und dann das Zimmermädchen anschnauzen, das hat Anna K. mit Frauen oft erlebt.

Von Männern kam neben einem bescheidenen Trinkgeld dafür umso öfter die mehr oder weniger direkte Aufforderung zum Sex. Kaum eine Möglichkeit zur Gegenwehr haben die Zimmermädchen, denn der Kunde ist König.

Doch es haben sich mit der Zeit ganz subtile Formen der Gegenwehr und der Ekelumkehr, wie ich es nennen möchte, entwickelt. Die Stellen des schonungslosen Berichtes, wo Anna K. diese Gegenstrategien beschreibt, sind voller Witz und bissigem Humor und warnen den Leser in Zukunft, bestimmte Dinge in ihrem Zimmer nicht mehr so sorglos zu benutzen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ehrlich und witzig, 26. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Das Buch ist nur zu empfehlen.Ich arbeite selbst in der Hotellerie und konnte die beschriebenen Situationen nur zu gut nachempfinden.Das Buch ist ehrlich geschrieben und übertreibt in keinster Weise.Der Schreibstil ermöglicht es, sich gut in alle Situationen hinein versetzen zu können.Und doch geht der Witz im Buch nie verloren.Ein grandioses Buch. Und alle,die häufiger in Hotels verkehren,dürften wohl mal über ihre Verhaltensweise dort nachdenken. ;)
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bitte mehr!, 23. März 2013
Dass das Hotelfach kein Ponyhof ist, war klar. Wie hart es aber tatsaechlich zugeht, laesst einen schon erschrecken.
Es gibt viele Erlebnisberichte sog alltaeglicher Leute, `Saftschubsen', Putzfrauen, frustrierte Kunden usw. erinnrrn sich und schreiben darueber. Meist ist das banal, oft langweilig.
Hier aber haben wir ein Buch, das von der ersten Seite an unterhaelt und zugleich nachdenklich macht: warum benehmen sich Menschen wie Schweine, wenn sie im 5 Sterne Haus einchecken, warum hacken die Kollegen aufeinander herum, warum tyrannisieren Chefs Mitarbeiter?

Sicher kann man der haesslichen Seite des Miteinanders in jeder Branche begegnen, sicher aber nicht so unmittelbar wue dort, wo die einen (kufzfristig) wohnen und Koenig sind, und die anderen spuren muessen und dafuer mies bezahlt werden.
Der Autorinist es gelungen, ihre Erlebnisse amuesant und glaubhaft darzustellen, man nimmt ihr jedes Wort ab,und wuerde gern noch mehr erfahren.
Ganz toll: sie jammert nie, sie ist voellig uneitel und laesst sich nicht untrkriegen. Wer sein Ding so durchzieht und seinen Humor nie verliert, der hat meinen Respekt und alle Sympathie.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Genau so benehmen sich einige Gäste !, 15. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) (Taschenbuch)
Zu aller Erst muss man sagen, dass sich nicht alle Gäste so benehmen wie hier erzählt wird, es gibt auch freundliche, pflegeleichte und wirklich nette Gäste. Desweiteren ist es nicht ganz korrekt, dass die Zahnputzgläser mit dem gleichen Lappen wie die Toilette gereinigt werden, natürlich gibt es Außnahmen, leider. Alle anderen Geschichten entsprechen absolut der Wahrheit. Gäste können sich teilweise nicht benehmen, dass beginnt beim Tagesgruß und endet mit einem Saufgelage in der Bar und dem Vollko**** oder Vollsch**** der Zimmer. Man kann als Personal noch so freundlich, hilfsbereit und bemüht sein. In den Augen einiger Gäste sind die Hotelangestellten, egal ob Housekeeping, Restaurant oder Rezeption, Diener, Sklaven, Lakaien, Dirnen etc., für Alles und Jedermann. Danke, Anne K. für diese durchaus wahren Zeilen, auch wenn es hätten mehr sein können.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierender Bericht, 10. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) (Taschenbuch)
Sehr interessantes Buch, das ich aufgesogen habe wie ein Schwamm. Gut und humorvoll geschrieben. Obwohl ich vorher schon Respekt vor Hotelpersonal hatte, ist dieser Respekt nach dem Lesen weiter in die Höhe geschossen. Diese Leute knechten wie die Ochsen, und müssen sich so viel über sich ergehen lassen, dass einem teilweise die Haare zu Berge stehen (was bei meinen langen Haaren sicher interessant aussehen würde). Hut ab an alle Housekeeper und Zimmermädchen! Öffnete mir noch weiter die Augen, und in Zukunft werde ich mit Sicherheit das Fenster aufmachen, ehe ich zum Frühstück gehe.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alltag ungeschönt ..., 11. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) (Taschenbuch)
Ernüchternd zu lesen ...

... vielleicht lässt man beim nächsten Hotelaufenthalt
tatsächlich mal ein Trinkgeld auf dem Zimmer.

Wer einen "Roman" erwartet, wird enttäuscht, genauso, wer nach
Sex and Crime sucht ... eine subjektive Milieustudie ist es allemal.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch hat mir gut gefallen, 27. Mai 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Buch gekauft, nachdem ich die Rezension in der F.A.Z. gelesen habe. Der erste Teil ist sehr anschaulich und auch beeindruckend, was die Arbeitsbedingungen in Hotels und den Umgang miteinander angeht. Er liest sich wunderschön und fesselnd durch. Überaus empfehlenswert.

Der zweite Teil wird ein wenig zur Selbstreflexion der Autorin, wie sie denn dazu gekommen ist, diesen Berufsweg einzuschlagen. Auch dies ist wahnsinnig interessant und schön geschrieben.

Nach zwei Tagen hatte ich das Buch fertig, es hat mich also geradezu gefesselt.

Am Ende bleibt man mit Erkenntnissen zurück, die einen das Hotelleben anders bewerten lassen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltsam und ernüchternd, 15. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) (Taschenbuch)
Ein unterhaltsames und zugleich ernüchterndes Buch. Ich bin selbst oft Hotelgast im 4- und 5-Sterne Hotels und bin mir jetzt gar nicht mehr sicher, ob ich das noch weiterhin sein möchte. Der Schreibstil liest sich ziemlich gut. Ein wirklich gutes Buch, das ich - vor allem für Vielreisende - nur wärmstens weiterempfehlen kann.
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Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten)
Total bedient: Ein Zimmermädchen erzählt (Wahre Geschichten) von Anna K. (Taschenbuch - 6. März 2012)
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