Kundenrezensionen

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4,1 von 5 Sternen
Waffenhandel
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 24. Mai 2012
Ich schreibe keine Zusammenfassungen von Büchern, aber wer wissen will, warum der Sohn von Margaret Thatcher ein Vermögen von 60 Millionen hat, der sollte sich dieses Buch mal genauer anschauen. Ich bin jetzt auf Seite 300 und mag es kaum noch weglegen. Ich bin sicher, man wird von diesem Buch noch mehr hören...
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Andrew Feinsteins Wälzer über den globalen Waffenhandel eignet sich nicht als Bettlektüre. Seine akribische Recherche erstreckt sich über mehr als 800 Seiten. Der südafrikanische Journalist (Der Spiegel, The Guardian) zeichnet ein detailliertes und erschreckendes Bild der weltweiten Vernetzungen im Waffengeschäft. Die großen Rüstungsindustrien und ihr unlauteres Wettbewerbsverhalten porträtiert er ebenso wie die anonym agierenden Waffenhändler und Agenten, die für ihren persönlichen Profit buchstäblich über Leichen gehen. Er lässt keinen der wichtigen Kriegsschauplätze und Krisenherde der letzten Jahrzehnte aus - eine Lektion in Geschichte, aus der die führenden Industrieländer offenbar kaum gelernt haben. Dabei müssten die zahlreichen Blowbacks - wenn vormals mit Waffen unterstützte Länder plötzlich zu Feinden werden - eigentlich Lehre genug sein. Die Lektüre von Feinsteins Mammutwerk verlangt viel geografisches und geschichtliches Vorwissen. getAbstract empfiehlt es insbesondere Politikern und Industriemanagern, aber grundsätzlich allen, die sich ein fundiertes Bild über den weltweiten Waffenhandel machen wollen.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. Juli 2012
nach David Werner ist Waffenhandel die wichtigste der 10 'killing industries' - seit 30 jahren bekannt. Dass aber demokratische Staaten unter Vorgabe von Arbeitsplatz-erhaltung/schaffung am Gängelband der Industrie durch den industriell- militärischen Kamplex (seit Eisenhower) manipuliert werden wird hier ausgiebig dokumentiert. Die Ungeheuerlichkeiten sind kaum zu fassen. Mit 'GEHEIM' wird alles vertuscht, vor LLEM auch der Fluss von Bestechungsgelder über off-shore banking, und dies in Hochburgen der Demokratie
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Mai 2014
Feinstein hat in seinem beeindruckenden Buch eine schier überwältigende Fülle von Informationen zusammengetragen.
Die Recherche, die Expertise, die Detailtiefe machen deutlich, dass der Autor ein absoluter Kenner der Materie mit exzellenten Kontakten ist. Das macht das Buch zu einem Nachschlagewerk, das sicherlich Maßstäbe setzt.
Für Leser, die mit der Materie nicht vertraut sind, sind die Masse und die Tiefe der Informationen jedoch nur schwer erschließbar, da die Orientierung im Buch nicht einfach ist: Die Kapitelüberschriften sind journalistisch gestaltet, bieten keinerlei Hinweise, was sich wo finden mag.
Für eine systematische Orientierung hilft auch das Register nur bedingt - man muss also mit Zeit und Geduld viele Seiten umschlagen und manche davon quer lesen, bis man Einzelinformationen oder Wissen zu bestimmten Themenfeldern gefunden hat. Auf diesem Weg finden sich allerdings Einsichten, die klüger (und manchesmal sprachlos) machen.
Manchmal hätte ich trotzdem gerne eine Gliederung gehabt, mit der sich das Buch direkt erschließen und damit als ein echtes Nachschlagewerk nutzen lässt.
Inhaltlich fünf Sterne, für die Handhabbarkeit aber deutliche Abzüge. Das lässt sich bei einer Neuauflage hoffentlich ändern...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Das Buch ist ein ziemlicher Schinken und der Fußnotenapparat ist auch nicht eben besonders angenehm für den Lesefluss. Aber korrekt und gründlich ist das Buch allemal.
Die Recherche hat Hand und Fuß und zeigt mit guten Zusammenhangslinien, was da eigentlich so in der Vergangenheit vorging.
Da die Branche sehr verschlossen und intransparent ist, ergeben sich notwendigerweise Unschärfen und Lücken. Das ist aber nicht so schlimm, da das Gesamtbild schon deutlich genug ist.
Lesenswert, zumal der Autor hier nicht in die Ideologie- und Empörungsfalle der anderen deutschen Autoren ("gäb es keine Feuerwehr, dann gäb es keine Feuer mehr") verfällt. Professionell! Empfehlung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. April 2015
Dieses Buch ist sehr schwer zu lesen.
Respekt, so etwas auf den Weg zu bringen.
Selbst wenn es nur die Spitze des Eisberges ist.
Respekt vor so viel Mut.
Vielleicht werden die Spielregeln für Waffenhandel doch noch mal so
geändert, daß dieses Menschenzerfetzen mit Stahl und Eisen aufhört.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. November 2012
Es steht sicher außer Frage, dass das Buch sachlich und fachlich einen sehr gut recherchierten Beitrag zum Thema Waffenhandel darstellt. Der Autor schildert ausführlich die Machenschaften einer weltweit operierenden "Mafia", die Hand in Hand mit korrupten Politikern und Lobbyisten kooperiert.

Umso bedauerlicher, dass das Lesevergnügen durch zahlreiche Rechtschreibfehler unterbrochen wird. In dem Buch wimmelt es davon! Bei einem Buch dieser Kategorie darf man als Leser etwas anderes erwarten. Schade!
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