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5.0 von 5 Sternen Jenseits der Illusionen
In "Untiefen voraus" gibt Peer Steinbrück einen Überblick über weltpolitische Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Er relativiert die Möglichkeiten der Politik, Veränderungen herbeiführen zu können. Die "wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Steuerungsknöpfe" liegen nicht mehr in Reichweite der Nationalstaaten, auch...
Veröffentlicht am 23. September 2011 von Raumzeitreisender

versus
1.0 von 5 Sternen Wer sollte dies Buch lesen?
Furchtbar! Ist dies Buch für Bankmanager geschrieben? Die Bankenkrise wird so was von ausgewalzt, das es nicht mehr zu lesen ist. In einem drittel hätte man die Inhalte darstellen können, hätte völlig gereicht und vielleicht wäre dann was hängengeblieben. Kann man sich wirklich sparen. Die Arbeit hätte Peer sich sparen können.
Vor 5 Monaten von Arminius veröffentlicht


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5.0 von 5 Sternen Jenseits der Illusionen, 23. September 2011
Von 
Raumzeitreisender (Atlantis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Zeitgeschichte) (Gebundene Ausgabe)
In "Untiefen voraus" gibt Peer Steinbrück einen Überblick über weltpolitische Zusammenhänge und Abhängigkeiten. Er relativiert die Möglichkeiten der Politik, Veränderungen herbeiführen zu können. Die "wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Steuerungsknöpfe" liegen nicht mehr in Reichweite der Nationalstaaten, auch wenn alle Parteien in ihren Wahlprogrammen etwas anderes suggerieren. Der Kapitalismus des 21. Jahrhunderts läuft Gefahr, das gleiche Schicksal zu erleiden, wie der Sozialismus im 20. Jahrhundert.

Ein Buch über wirtschaftliche und politische Prozesse kann nur eine Momentaufnahme darstellen. So haben zwischenzeitlich die USA ihr Triple-A-Rating verloren, mit der Folge steigender Zinsen; in seinem Buch hat Steinbrück davor gewarnt, dass das passieren kann. Mit der "Unabhängigkeit" der Ratingagenturen hat sich Dirk Müller in seinem 2009 erschienenen "Crashkurs" auseinandergesetzt. Trotz Finanzkrise ist Steinbrück davon überzeugt, dass die USA ein ökonomisches Schwergewicht bleiben werden. Steinbrück beleuchtet ausführlich die wirtschaftliche Situation in USA, China und Europa.

Kann eine Währungsunion ohne politische Union funktionieren? Steinbrück bekennt sich zu Europa. Er erläutert die historische Entwicklung und deren Abhängigkeiten. Als Pragmatiker sieht er das realisiert, was machbar war. Europa ist ein Staatenbund und kein Bundesstaat. Im Übrigen habe er noch niemanden getroffen, der ihm sagen konnte, wie eine gemeinsame Wirtschaftsregierung denn aussehen sollte. Es gehe vielmehr um "verbindliche Regeln zur Koordination der Wirtschafts- und Finanzpolitik" und um "effektive Kontroll- und Sanktionsmechanismen". Hier ist, muss man Steinbrück als verantwortlichem Politiker entgegen halten, in der Vergangenheit einiges schief gelaufen.

Steinbrück beschreibt die Entwicklung der Finanzkrise, beginnend mit der Politik des billigen Geldes in den USA nach dem Anschlag vom 11. September 2001. Kredite mit einem Beleihungsgrad von über 90 Prozent führten in den USA zu einem Immobilienboom. Die Folgen (steigende Zinsen und fallende Häuserpreise) sind bekannt. Steinbrück erkennt: "Auch die Politik hat sich in Deutschland zu lange der angloamerikanischen Deutungshoheit entfesselter Finanzmärkte ergeben." Aber er hält dem entgegen, dass Wirtschaftswissenschaftler und Journalisten zu der Zeit für eine noch stärkere Marktliberalisierung eintraten. Dies gilt aber nicht für alle Experten: Max Otte hat in "Der Crash kommt" bereits 2006 die Finanzkrise prophezeit.

Steinbrück kritisiert Bankenfunktionäre, die in einer "Parallelwelt an der Spitze", abgeschottet vom Volk auf der Straße, ihren Geschäften nachgehen. Dass Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden, dürfe es nicht noch einmal geben. Er empfiehlt zehn Regeln zur Kontrolle der Finanzmärkte. Hinzu komme die Notwendigkeit, ein Verfahren für eine geordnete staatliche Insolvenz von Mitgliedsstaaten zu verankern.

Mit den finanziellen Grundlagen des Sozialstaates befasst sich Steinbrück in "Sozialstaat im Schraubstock". Die Überschrift bringt prägnant zum Ausdruck, worum es geht. Einer abnehmenden Anzahl von Einzahlern steht auf Grund der Demographie eine zunehmende Anzahl Leistungsempfänger gegenüber. Hinzu kommt, dass sich die Schere zwischen arm und reich in Deutschland weit geöffnet hat. So sind z.B. die Gesamtbezüge der DAX-Vorstände in den letzten 20 Jahren um 650% gestiegen. Dem gegenüber stehen eine zunehmende Anzahl von Leiharbeitern und Hartz IV- Empfängern, die sich am Existenzminimum bewegen. Den Schlüssel zur Entschärfung der Situation sieht Steinbrück in Bildung und Ausbildung. Den verfassungsrechtlichen Gleichheitsgrundsatz sieht Steinbrück verletzt, wenn es für Renten eine Garantie gibt bei gleichzeitig sinkenden Löhnen für Arbeitnehmer. "Die Frage, warum ich dieser Rentengarantie im Kabinett zugestimmt habe, muss ich mir als berechtigt gefallen lassen", resümiert Steinbrück selbstkritisch.

Die Bedingungen für Politik haben sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts fundamental verändert, weil sie, im Gegensatz zur Ökonomie, nur im nationalen Umfeld agieren kann. Dies führt zu Frustrationen gegenüber der Politik, wenn diese ihre Grenzen nicht eingesteht und publiziert. Deutschland müsse sich stärker in internationalen Gremien engagieren, um ihre Einflussmöglichkeiten zu erhöhen. Allerdings werden aus Sicht der Bürger bereits die Prozesse auf europäischer Ebene als zäh und wirklichkeitsfremd wahrgenommen. Steinbrück thematisiert den Föderalismus als schwerfällig. Dieser wurde nach dem Zweiten Weltkrieg unabdingbar im Grundgesetz verankert. Aus eigener Erfahrung kritisiert er die Expertokratie in Deutschland. Die Experten stehen nicht in politischer Verantwortung, wissen aber alles besser. Kritisch setzt er sich auch mit der Verdrossenheit der Bürger gegenüber den Parteien auseinander. Hiervon seien alle Parteien gleichermaßen betroffen.

Das Verhältnis zwischen Politik und Medien bezeichnet Steinbrück als "delikate Beziehung" und begründet ausführlich warum er das so sieht. Von einer Präsentation von Politikern in Talkshows hält er nicht viel. Mit Phrasen bespicktes Gerede ohne Konsequenzen führe dazu, dass Politik an Ansehen und Glaubwürdigkeit verliert. Unter Anspielung auf die Gewaltenteilung hält er die Medien für eine "Gewalt" oder "weniger grimmig ausgedrückt, für eine gesellschaftliche Institution mit erheblicher Wirkung auf das öffentliche Wohl." Ironie schwingt mit, wenn er resümiert, dass manche Medienvertreter auch noch die Deutungshoheit darüber beanspruchen, "wie ich das, was ich gesagt hatte, gefälligst auch zu meinen habe".

In "Neuvermessung und Politik" geht Steinbrück auf die Zukunft der Parteiendemokratie ein. "Von diffusen und marginalen Ausnahmen abgesehen, bietet keine Partei mehr eine geschlossene Weltanschauung." Dies führe zu einer weitgehenden Entideologisierung der politischen Landschaft und auch zu einem Wähler- und Mitgliederschwund. Viele Menschen haben den Eindruck, dass Politikern ein "Kompass" fehlt, der eine klare Richtung vorgibt. Zukunftssicherung bedarf erheblicher Anstrengungen und der Sozialstaat kann nur durch einen Umbau erhalten werden. Steinbrück glaubt, dass viele Bürger eine unbequeme Realitätsbeschreibung akzeptieren würden. Er kritisiert die parteiinternen Auswahl- und Aufstiegsmechanismen, die Seilschaften zur Folge haben, sieht auf der anderen Seite aber auch keine Alternative zur Parteienstruktur. Die Erwartungen der Menschen sind ambivalent, so dass kein Politiker mehr in der Lage ist, es allen Menschen recht zu machen.

In "Freiheit - Solidarität - Gerechtigkeit" erläutert Steinbrück, wie er den Weg in die SPD gefunden hat und wie er die aktuelle Situation der SPD sieht. Er greift politische Themen wie "Rente mit 67", "Agenda 2010" und "Hartz IV" auf und thematisiert die Probleme, die seine Parteikollegen mit diesen Themen haben. Bundestagswahl 2009 und Wahl in Hessen werden ebenso reflektiert, wie die Beziehungen zu den Gewerkschaften und zu den Jusos. Steinbrück gibt 7 Empfehlungen für die Revitalisierung der SPD.

Fazit:

Intelligenz, Sachverstand und Selbstkritik kann man Steinbrück nicht absprechen. Hinsichtlich der Europapolitik bzw. dem Umgang mit der Finanzkrise gibt es einen Dissens zwischen Steinbrück (und letztlich allen Spitzenpolitikern) und vielen Bürgern und Bürgerinnen in Deutschland. Dies ändert aber nichts daran, dass es sich um ein gleichermaßen anspruchsvolles wie ausdrucksstarkes Buch handelt, welches dazu beitragen wird, dass das Bild der Politik und ihrer Protagonisten, unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, in ein besseres Licht gerückt wird. Auch wird deutlich: Wer politische Verantwortung übernimmt, muss ein dickes Fell haben.
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47 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pragmatiker mit klarer Sprache, 30. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Zeitgeschichte) (Gebundene Ausgabe)
Peer Steinbrück ist einer der weniger Politiker in unserem Lande, der für eine pragmatische Politik steht und ohne ideologische Verpackung in klarer Sprache sagt, was er denkt.

Dementsprechend nimmt Steinbrück erfreulicherweise auch keine Rücksicht in seiner Kritik an der SPD (die in dem Buch einen breiten Raum einnimmt). Die SPD neige zur "Verspätung", die Risikodebatte dominiere, die Chancendebatte sei in den Hintergrund geraten. Er übt scharfe Kritik an Ypsilanti und auch an den Jusos. Zur Revitalisierung der SPD gibt Steinbrück "sieben Empfehlungen".
Die FDP mit ihren populistischen Vorschlägen zur Steuerpolik wird von Steinbrück natürlich kräftig "abgewatscht", mit den Grünen und der Linken beschäftigt sich Steinbrück eher am Rande.

Einen breiten Raum nehmen in Steinbrücks Buch die "tektonischen Verschiebungen der wirtschaftlichen und politischen Machtverhältnisse" und die "Neuverteilung des globalen Wohlstands" ein. Er bezeichnet es als "blanken Irrsinn", dass die EU mit fast 42 % ihres Haushalts den Agrarsektor subventioniert und es ihr nicht gelingt, sich für die zentralen Herausforderungen Europas im 21. Jahrhundert zu öffnen.

Steinbrück beklagt die Erosion der Mittelschicht in Deutschland und sieht, dass die nachlassende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Bundesrepublik die ökonomischen Voraussetzungen für die Finanzierung unseres Sozialstaats entfallen läßt. Er sieht den Sozialstaat aber nicht nur in einer Leistungs- sondern auch in einer Legitmationskrise; denn der "Lastesel im mittleren Einkommensbereich" verfolge sehr aufmerksam, wie sich Solidarbeiträge "kaum nachhaltig und ergiebig auswirken".

Natürlich beschäftigt sich Steinbrück ausführlich mit der Dramatik der Finanz- und Wirtschaftskrise, deren Beginn er als Finanzminister der Großen Koalition hautnah miterlebt hat.

Lesenswert sind Steinbrücks ausführlichen Bemerkungen zum Verhältnis Politik und Medien. Er beklagt die auffällige und bedenkliche Einseitigkeit mit der die Medien die Bringschuld bei der Politik abladen, wenn es darum geht, Probleme zu lösen und eine gute Zukunft zu gewährleisten. Den Bürgern werde bei der medialen Berichterstattung selten etwas abverlangt.
Karl Theodor Freiherr zu Guttenberg, der neue "Popstar der Politik", wird bei Steinbrück als politische "Lifestyle-Ikone" gebranntmarkt.

Leidenschaftlich plädiert Steinbrück für eine "befähigende Freiheit" der Menschen, damit sie ihr Leben selbstbestimmt und eigenverantwortlich in die Hand nehmen können. Der Hebel zu dieser befähigenden Freiheit ist Bildung. Die Gleichung lautet dann: Mehr Bildung = mehr Freiheit = mehr Solidarität = mehr Gerechtigkeit.

Alles in allem ein sehr lesenswertes Buch mit einer Perspektive, die über die Tagespolitik weit hinausreicht. Ein pessimistisches Credo zieht Steinbrück aber schon, wenn er meint:
"Der Abschied von falschen Gewissheiten ist schmerzlich, Korrekturen sind anstrengend. Deshalb blenden wir unser Wissen aus und lassen uns lieber unterhalten. 'Denn sie wissen nicht was sie tun' hieß ein berühmter Film mit James Dean. Der Film über uns müsste heißen: 'Denn sie tun nicht, was sie wissen' ".
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Teufel ist ein Eichhörnchen - Eine Pflicht in Zeiten der zubereiteten Informationen, 16. Dezember 2012
Von 
Stefan (Eckernförde, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Zeitgeschichte) (Gebundene Ausgabe)
Jeden Tag lässt es sich beobachten. Millionen von Menschen stehen in der Dunkelheit auf, denken über fehlenden Schlaf nach, versuchen den Weg ins Bad zu finden und starten zur Arbeit. Das Frühstück wird beim nächsten Bäcker erworben und wenn man schonmal da ist, auch gleich die aktuellsten Tagesinformationen. Diese sind für unsere Gesellschaft enorm wichtig. Leider ist die hauptsächlich gelesene Presse von Schlagwortrethorik geprägt. Es lässt sich auch viel einfacher verarbeiten. Es ist alles dabei was man zur Meinungsfindung benötigt.
Die Diskussion mit den Kollegen kommt viel schneller in Gang. Es schleicht sich das Gefühl ein innerhalb von wenigen Minuten umfassend Informiert zu sein. Sicher, die Informationen sind alle existent. Sie sind nur durch einen Filter gegangen und werden dann auch noch durch den eigenen Filter mit den Vorurteilen und eigenen Meinungen geschleust.
Ich finde das am Ende eine große Unwissenheit steht.

Ich finde, das man sich mit den Personen, welche sich um das wichtigste Amt in unserer Gesellschaft bewerben und mit Ihren Vorstellungen bewerben, sehr gut auseinander setzten muss. Die Informationen wurde nur ein persönlicher Kontakt ermöglichen. Was in diesem Fall kaum Möglich ist.
Bücher bilden dabei eine gute Wissensquelle.
Mach einer wird länger brauchen um dieses Exemplar zu lesen, aber am Ende steht die Erkenntnis mehr über den Autor erfahren zu haben.

Von mir ein klarer Appell, lest dieses Buch. Auch wenn es im extremsten Fall hinterher den Tisch stabilisiert.
Gebt euch nicht damit zu Frieden Informationen fertig portioniert zu bekommen. Wenns euch nicht gefällt verkauft es wieder weiter.

Klare Kaufempfehlung.
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1.0 von 5 Sternen Wer sollte dies Buch lesen?, 23. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Taschenbuch)
Furchtbar! Ist dies Buch für Bankmanager geschrieben? Die Bankenkrise wird so was von ausgewalzt, das es nicht mehr zu lesen ist. In einem drittel hätte man die Inhalte darstellen können, hätte völlig gereicht und vielleicht wäre dann was hängengeblieben. Kann man sich wirklich sparen. Die Arbeit hätte Peer sich sparen können.
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5.0 von 5 Sternen Sehr inspirierend, 17. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein ausgezeichneter Denker mit intelligenten und kreativen Verknüpfungen, der ökonomische, politische und soziale Aspekte weit über den Tellerrand hinaus, beschreibt. Er bricht mit gängigen Gedankenstrukturen.
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4.0 von 5 Sternen Ein Blick hinter den Kandidaten, 28. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Zeitgeschichte) (Gebundene Ausgabe)
Hier lernt man Peer Steinbrück näher kennen. Hätte man vielleicht vor der Wahl lesen sollen. Unterscheidet sich doch von vielen anderen 'Politikerbüchern'
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5.0 von 5 Sternen Ein echter Sozialdemokrat, 17. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wie schön wäre es wenn Herr Steinbrück etwas mehr von den hier vorgetragenen Überzeugungen auch mit in sein Wahlprogramm hätte aufgenommen.
Auf jeden Fall zeigt sich hier ein sehr analytisch und dabei doch menschlicher Kopf der sich vor allem um ein soziales, freies Miteinander Gedanken macht.
Warum Deutschland einem vereinten Europa weichen soll verstehe ich zwar immer noch nicht aber auf jeden Fall habe ich hier ein gutes menschliches Gefühl für einen Politiker gewinnen können
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4.0 von 5 Sternen Eine gute und verständliche Zusammenfassung der (finanz-)politischen Lage, 11. August 2013
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Taschenbuch)
Steinbrück fasst die Politik seit ca. 2007 in verständlicher und teils analytischer Form zusammen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der europäischen und globalen Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik ohne großen parteipolitischen Balast. Gerade letzteres führt zu einer unideologischen Betrachtungsweise. Steinbrück gibt auch nachvollziehbare Begründungen für eigene Fehleinschätzung und daraus folgende Meinungsänderungen zur Finanzmarktpolitik. Soviel Rückrat und Analyse ist selten in einer "alternativlosen" Politik der letzten Jahre.
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5.0 von 5 Sternen Kanzlerkandidat und Wirtschaftskenner, 22. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Zeitgeschichte) (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch erst angefangen zu lesen, bzw. einige Kapitel selektiert und vorab gelesen. Sein Buch folgt seinem allgemeinen Stil: Klartext. Die wenigen Teile, die ich bisher lesen konnte, weisen auf einen Autoren hin, dem Gradlinigkeit und Treue wichtig sind. Damit keiner auf die Idee kommt, diese Begriffe in irgendeiner Weise umzudeuten, geht er mit Beispielen auf seine allgemeinen Statements zu den verschiedenen Dingen ein, um die jeweiligen Begrifflichkeiten scharf voneinander abzugrenzen. Im Gegensatz zu einigen anderen Personen aus dem Kreise seiner Berufszunft, lässt er keinerlei Spielraum für verschiedene Deutung oder Auslegung seiner Aussagen. Sicherlich kann man bei öffentlichen Personen niemals hinter die Stirn sehen. Allerdings darf man aus der Art, wie Peer Steinbrück seine Haltungen und Sichtweisen zum Ausdruck bringt, vorsichtig schließen, dass er diese genauso meint, wie er sie sagt. Das ist in der Politik eher selten. So wie er sich in seinem Buch und auch in der Öffentlichkeit vorstellt, halte ich ihn für einen guten Kanzlerkandidaten und werde ihm meine Stimme im September sicherlich geben. Trotz all der Häme, die wegen jeder noch so kleinen Nebensächlichkeit medial über ihn hereinprasselt. Ich hoffe, es gibt noch mehr Menschen in diesem Land, die sich nicht von der allgemeinen und teilweise sehr unaufrichtigen Medienpropaganda beeinflussen lassen. Sollte ich nach Beendigung des Buches entgegen aller Erwartungen zu einem anderen Schluß kommen, werde ich mich an dieser Stelle noch einmal äußern.
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5.0 von 5 Sternen Viel Lesespass - interessant, 21. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Unterm Strich (Zeitgeschichte) (Gebundene Ausgabe)
Sehr gutes Buch. MIttlerweile nicht mehr ganz aktuell aber es macht ihn mehr sympatisch als wie er da gestellt wird.
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Unterm Strich (Zeitgeschichte)
Unterm Strich (Zeitgeschichte) von Peer Steinbrück (Gebundene Ausgabe - 13. September 2010)
EUR 23,00
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