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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigenen Wurzeln... man kann (und möchte) ihnen nicht entrinnen...
Zufällig stieß ich auf Jagoda Marinics Roman, der mich von der ersten Seite an berührte. Sie ist eine feine Beobachterin der leisen Momente, der kleinen Gesten und der Botschaften zwischen den Zeilen, und sie erzählt vom Migrantenschicksal einer ganzen Generation von Gastarbeitern aus dem ehemaligen Jugoslawien und ihrer Nachkommen.
Darin findet...
Vor 11 Monaten von ArrowPen veröffentlicht

versus
1.0 von 5 Sternen enttäuschend langweilig
der Titel klang so vielversprechend...beim Lesen fehlt irgendwie der rote Faden und irgendwie ist das Buch einfach langweilig...nach rd. einem Drittel des Lesens gab ich auf.....
Vor 2 Tagen von Corvus corone veröffentlicht


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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die eigenen Wurzeln... man kann (und möchte) ihnen nicht entrinnen..., 3. Oktober 2013
Von 
ArrowPen - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane) (Gebundene Ausgabe)
Zufällig stieß ich auf Jagoda Marinics Roman, der mich von der ersten Seite an berührte. Sie ist eine feine Beobachterin der leisen Momente, der kleinen Gesten und der Botschaften zwischen den Zeilen, und sie erzählt vom Migrantenschicksal einer ganzen Generation von Gastarbeitern aus dem ehemaligen Jugoslawien und ihrer Nachkommen.
Darin findet sich der Schmerz des provisorischen Gast-Seins in einem Land, in dem viele keine Wurzeln ausbildeten (weil der Plan war, nach Hause zurückzukehren) und die Trennung vom eigenen Land, obschon die Wurzeln dort nie gekappt wurden. Es findet sich ferner die Einsamkeit, die einher geht mit Veränderungen nach einem Krieg, der - wie Kriege dies stets tun - das ehemalige Land der südlichen Slawen spaltete. Wer auswanderte, vermochte die Veränderungen nicht organisch mitzumachen und blieb fremd. Hier wie dort... oder auch in Kanada, wo die Protagonistin lebt.
Man könnte nun meinen, hier einen tragischen, schweren Roman vor sich zu haben. Das ist er durchaus nicht. Das Thema ist bisweilen sehr ernst, aber gewürzt mit der richtigen Prise Humor und manchmal fast absurd scheinenden Situationen, geschildert in einer wunderschönen, klaren Sprache.
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1.0 von 5 Sternen enttäuschend langweilig, 15. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane) (Gebundene Ausgabe)
der Titel klang so vielversprechend...beim Lesen fehlt irgendwie der rote Faden und irgendwie ist das Buch einfach langweilig...nach rd. einem Drittel des Lesens gab ich auf.....
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Identität und Integration - oder: die liebe Verwandtschaft!, 12. Februar 2014
Terézia Mora legt mir die Worte in den Mund, um die Handlungsträger des Romans „Restaurant Dalmatia“ zu beschreiben: wie gefordert und erhofft, liegen „unverwechselbare, existentiell relevante, psychologisch komplexe Beziehungen zwischen den Figuren“ vor, welche da sind: die Freunde und Familienangehörigen von Mia Markovich.

Was will man mehr?

Mia Markovich, ihr Name ist Programm. Denn Mia ist in Berlin Jugoslawin bzw. Kroatin, in Kanada jedoch ganz Deutsche. Im Süden, der alten Heimat ihrer Eltern sollte sie einfach nur zuhause und sie selbst sein: aber mitnichten, so einfach ist es nicht, denn die Heimat war kriegsüberzogen und vieles hat sich verändert. Und auch früher .... ja früher spielt eine grosse Rolle in diesem Buch, obwohl Mia nichts lieber täte, als dieses "früher" abzuschütteln.

Restaurant Dalmatia ist natürlich ein Roman über Identitätssuche und über die liebe Vewandtschaft, von der man sich aus vielerlei gewichtigen und berechtigten Gründen losreißt und doch nie loskommt! Aber nicht nur!

Geschrieben von der gebürtigen Kroatin Jagoda Marinic ist es für mich das rechte Buch zur rechten Zeit und insofern ein Glückstreffer! Es ist eine Studie über Fatalismus und die Rebellion dagegen, ein Familienroman, Gesellschaftsskizze, Beitrag zur Integration, Heimatverlust und Entfremdung. Ein tiefsinniges Wort reiht sich an das andere und ganz viele davon wandern in mein Büchlein aufzubewahrender Worte. Ob Mia am Ende findet, was sie sucht, bleibt ein bisschen offen. Dass die eingeflochtenen kroatischen Zitate und Redewendungen nirgendwo übersetzt sind, ist der einzige Wermutstropfen des Buches.

Fazit: Ein rundum ungetrübtes tiefsinniges Leseerlebnis und eine uneingeschränkte Leseempfehlung!
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ana sah es als ihre Aufgabe, die Erde zu sein, eine Großmutter war die Erde, der Boden, in den eine Familie ihre Wurzeln schlägt, 28. November 2013
Rezension bezieht sich auf: Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane) (Gebundene Ausgabe)
"Ana sah es als ihre Aufgabe, die Erde zu sein, eine Großmutter war die Erde, der Boden, in den eine Familie ihre Wurzeln schlägt"

Mit welchen Konflikten müssen Einwanderer-Familien in Deutschland leben? Gegen wie viele Vorurteile müssen sie kämpfen?
Fühlen sich die Jugendlichen in diesen Familien den Deutschen dazugehörig, oder leben sie in einer Art Zwischenraum? Zwischen Traditionen und Erinnerungen ihrer Eltern und dem Wunsch, ganz normal, wie alle anderen, zu sein?

Mia, eine in Kanada lebende Künstlerin, kehrt nach langer Abwesenheit nach Berlin zurück, die Stadt, in der sie aufgewachsen ist.
Im Restaurant "Dalmatia", das im Berliner Stadtteil Wedding liegt, hat sie die schönste Zeit ihrer Jugend verbracht. Zora, die Restaurantbesitzerin, ist Kroatin, genauso wie Mias Eltern.
Schon die erste Begegnung mit Zora in deren eigener Umgebung ruft in Mia Erinnerungen an ihre Kindheit hervor, die tief in ihrem Inneren verborgen waren. Die Vergangenheit wird zur Gegenwart.
Dies ist für Mia der Anfang von der Suche nach ihrer Identität, nach ihren Wurzeln.

In "Restaurant Dalmatia" erzählt uns Jagoda Marinić die Geschichte von Mia, eine Geschichte, die nicht bei ihrer eigenen Geburt als Mija anfängt, sondern viel früher, in dem Land ihrer Eltern.

Mia wird es während ihres Aufenthaltes in Berlin klar, dass sie sich von ihrer Vergangenheit abgelöst hat, dass sie irgendwann aufgehört hat, sie selbst zu sein.
Während der Suche nach ihrer eigenen Identität erkennt Mia, was für eine Bedeutung ihre Vergangenheit für sie hat und wo ihre Wurzeln liegen. Sie erkennt, dass sie nicht nur das Kind kroatischer "Gastarbeiter" ist, sondern auch, dass sie die ganze Geschichte eines Landes in sich trägt, Traumata aus zwei Kriegen, das Los mehrerer Generationen mit allen ihren Erfolgen und Fehlern, Mütter und Väter, die in ihrer elterlichen Rolle teilweise versagt haben.

Jagoda Marinić hat mich mit ihrer Erzählung tief gerührt. Auch wenn manche Dialoge und Auseinandersetzungen wichtig für Mias Erkenntnis waren, sind es die Erzählungen und Beschreibungen von vielen Ereignissen und Schicksalen, was mich bewegt, zum Teil sogar erschüttert hat.

Wie Mia zu dieser Erkenntnis kommt, welchen Menschen sie auf der Suche nach ihrer verlorenen Identität begegnet, das erzählt uns Jagoda Marinić in ihrem Roman "Restaurant Dalmatia", der auch über das Schicksal einer ganzen Generation kroatischer Einwanderer erzählt, von "Gastarbeitern", die in Deutschland ein Zuhause gefunden haben, aber auch von denen, die sogar nach vielen Jahren, nach einem ganzen Leben vielleicht, in Deutschland nie richtig angekommen sind.

"Restaurant Dalmatia" ist ein Roman mit nachhaltiger Wirkung. Noch lange werde ich daran denken. Mich beschäftigt außerdem die Frage, ob sich Mia ihrer Rolle als Mittlerin zwischen den Generationen und den Kulturen bewusst sein wird... Ich möchte davon ausgehen.
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5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Restaurant Dalmatia, 27. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane) (Gebundene Ausgabe)
"Restaurant Dalmatia" ist ein Roman, welcher eine höchst interessante Thematik der Gastarbeiterkinder behandelt.

Mia ist mit ihren kroatischen Eltern in Wedding aufgewachsen und lebt jetzt in Toronto als Fotografin. Ihr Freund Rafael bestärkt sie, sich der Vergangenheit zu stellen und diese aufzuarbeiten, nachdem Mia eine Blockade bzgl. des Fotografierens hat.
Sie reist nach Berlin und trifft die grantige Tante Zora wieder, welche Inhaberin des "Restaurant Dalmatia" ist. Auch Jesus ist dort anwesend, den sie im Teenageralter kennen gelernt hat. Durch lange Gespräche findet Mia sich selbst wieder und erfährt viel über die komplizierte Familienkonstellation und auch über schwergetroffene Entscheidungen.

Ich hatte einige Schwierigkeiten anfangs in die Geschichte hineinzufinden, da der Schreibstil der Autorin sehr gewöhnungsbedürftig ist. Zum Einen ist dieser an einigen Textstellen sehr poetisch und lyrisch und zum Anderen teilweise eher trocken und schmucklos. Die Handlung an sich besteht aus sehr vielen und doch überschaubaren Zeitsprüngen in die Vergangenheit. Diese Rückblicke erstrecken sich auf die Kindheit, Besuche in Dalmatien oder solche der Familie. Der Roman regt zwar einerseits zum Nachdenken an, aber andererseits fehlt mir persönlich die Tiefe. Es sind einige gute Ansätze vorhanden, die ausbaufähig sind. Auch empfinde ich die äußerst langen Dialoge an manchen Stellen zu langatmig. Und ich bin etwas enttäuscht vom Ausgang der Geschichte, da ich der Meinung bin, dass man innerhalb ein paar Wochen keine Schaffenskrise überwinden kann bzw. sich selbst findet.

Dieser Roman konnte mich demnach nicht ganz überzeugen.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane) (Gebundene Ausgabe)
Das ist ein sehr schönes Buch. Es kam wie versprochen als neu hier an. Ich habe schon das erste Drittel gelesen.
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Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane)
Restaurant Dalmatia: Roman (Gesellschaftsromane) von Jagoda Marinic (Gebundene Ausgabe - 11. September 2013)
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