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5.0 von 5 Sternen Ein unbekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte
Zwischen Seattle und Vancouver befindet sich der Puget Sound mit einer Vielzahl kleiner und mittelgroßer, wunderlich geformter Inseln, auf dem die Menschen vom Tourismus, der Fischerei und dem Erdbeeranbau leben. Eine dieser Inseln im Puget Sound ist die Heimat des Schriftstellers David Guterson, und auf einer dieser Inseln spielt auch das vorliegende Buch...
Vor 20 Tagen von euripides50 veröffentlicht

versus
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1.0 von 5 Sternen Laaaangatmig, langweilig
Endlose Beschreibungen von Nebensächlichkeiten, Ausschweifungen, die nichts zur Story beitragen. Hab das Buch gelöscht. Nicht der Schreibstil, den ich gerne lesen.
Vor 1 Monat von Angelika Pateras veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unbekanntes Kapitel der amerikanischen Geschichte, 11. Juli 2014
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt: Roman (Literatur-Literatur) (Gebundene Ausgabe)
Zwischen Seattle und Vancouver befindet sich der Puget Sound mit einer Vielzahl kleiner und mittelgroßer, wunderlich geformter Inseln, auf dem die Menschen vom Tourismus, der Fischerei und dem Erdbeeranbau leben. Eine dieser Inseln im Puget Sound ist die Heimat des Schriftstellers David Guterson, und auf einer dieser Inseln spielt auch das vorliegende Buch.
Vordergründig geht es um den rätselhaften Tod eines Fischers, in Wahrheit um ein halbes Jahrhundert amerikanischer Geschichte - und um einen Rückblick auf den Umgang Amerikas mit seinen Minderheiten. Erschienen in den Neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts, spielt die Romanhandlung im Jahre 1954, als die furchtbaren Kämpfe der Amerikaner und Japaner im Pazifik noch unvergessen waren. Noch gibt es keinen Tourismus auf den Inseln des Puget Sounds, und die Menschen müssen sich mit harter Arbeit als Fischer oder Erdbeerfarmer über Wasser halten. Das ist der Stand der Dinge, als eines Nachmittags der allseits geachtete Fischer Carl Heine tot auf seinem Boot gefunden wird. Sein Jugendfreund Kabuto Myamoto, ebenfalls ein Fischer und durch verschiedene Indizien belastet, wird unter Mordverdacht verhaftet. Sofort bricht der mühsam übertünchte Riss zwischen der japanischstämmigen Gemeinde San Piedros und den autochthonen Amerikanern wieder auf, Chauvinismus, Vorurteile und Vorbehalte kommen wieder ans Tageslicht, denn die Opfer des zweiten Weltkriegs sind unvergessen.
Der Hauptstrang der sich nun entfaltenden Handlung wird als Gerichtsverfahren geschildert, unterbrochen durch lange historisch-biographische Exkurse, die nach und nach ein ganz anderes Beziehungsgeflecht zutage fördern, als es am Anfang den Anschein hatte. Bald wird klar, dass eine alte Familienfeindschaft die Heines und Myamotos trennt, was Kaburo Myamoto nur noch mehr belastet. Aber nicht nur das. Kaburo Myamotos Frau Hatsue verbindet eine unvollendete und unabgeschlossene Jugendliebe mit dem Inseljournalisten Ishmael Chandler, dem bei der Recherche über die Ursachen des rätselhaften Todes eine Schlüsselrolle zukommt. Jenseits der psychologischen Verwerfungen, die mit großem Scharfblick und sprachlicher Meisterschaft dargestellt werden, rückt immer wieder ein besonders unrühmliches Kapitel der amerikanischen Geschichte in den Mittelpunkt, das in unseren Breitengraden kaum bekannt ist: die Diskriminierung der amerikanischstämmigen Japaner im Zweiten Weltkrieg, die als Bevölkerungsgruppe nach dem Überfall auf Pearl Harbour bei Nacht und Nebel interniert wurden und die größtenteils ihre wirtschaftliche Existenzgrundlagen verloren.
So vergeht die Zeit, Zeugen der Anklage und der Verteidigung werden gehört, der herbstliche Schneesturm wird stärker, die Rückblicke aufschlussreicher, doch auch nach über 400 Seiten bleibt der Tod des Fischers ungeklärt. Wie ein Meisterregisseur versteht es Guterson, den Ablauf seiner Geschichte so zu nuancieren, dass sich erst kurz vor Ende des Buches der Vorhang hebt und eine überraschende Lösung erkennbar wird. Ein spannendes Buch und ein poetisches dazu, eine wunderbare Leseerfahrung, wie ich sie lange nicht mehr hatte.
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1.0 von 5 Sternen Laaaangatmig, langweilig, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlose Beschreibungen von Nebensächlichkeiten, Ausschweifungen, die nichts zur Story beitragen. Hab das Buch gelöscht. Nicht der Schreibstil, den ich gerne lesen.
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0 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Dem Film sehr ähnlich, 5. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich habe mir das Buch zugelegt, weil ich den Film sehr schön fand und gespannt war, ob das Buch nochmehr bietet. Tut es nicht, aber trotzdem schön.
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Schnee, der auf Zedern fällt: Roman (Literatur-Literatur)
Schnee, der auf Zedern fällt: Roman (Literatur-Literatur) von David Guterson (Gebundene Ausgabe - 19. Februar 2013)
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