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TOP 500 REZENSENTam 26. September 2011
Eine blutende Leiche, tote Studenten, ein verschwundener Hund, die Auswüchse des technologischen Fortschritts und Lebenslügen -in Form eines lang zurückliegenden Falles- beschäftigen Kay Scarpetta in ihrem 18. Abenteuer.

Kay, inzwischen Leiterin des Cambridge Forensic Centers, weilt für 6 Monate beim "Medical Examiner der Army Force", wo sie eine Ausbildung als forensische Radiologiepathologin absolviert & als Reservistin Leichen obduziert. Die Leitung des CFC hat sie deswegen in die Hände ihres langjährigen Mitarbeiters Jack Fielding gelegt.
Ihr Aufenthalt in Dover wird unvermittelt durch das Auftauchen Marinos und Lucys beendet, die ihr eine Hiobsbotschaft überbringen: eine blutende Leiche im CFC. Scarpetta reist überstürzt ab, um herauszufinden, ob der Mann wirklich in ihrem Institut verstorben ist.
Auf dem Weg dorthin wird sie verfolgt und auch Benton und Lucy verhalten sich merkwürdig. Dann ist auch noch Jack verschwunden und sie stellt fest, dass in ihrer Abwesenheit so einiges aus dem Ruder gelaufen ist ...

Was haben Mikroroboter mit dem Fall zu tun und was verschweigt ihr Benton??
Hat Lucy Recht damit, dass sie im Mittelpunkt einer Verschwörung steht? Und was hat es mit einem alten Fall Kays in Südafrika auf sich, als Folge dessen sie als CME in Richmond, Virginina landete und der sie zusehends belastet??

Fragen über Fragen stellen sich dem Leser in diesem Fall, der eigentlich" recht spannend beginnt- DANN aber stark nachlässt:
Dazu tragen mit Sicherheit die Ich-Perspektive bei und die Tatsache, dass der zeitliche Rahmen, (wie so oft in den letzten Büchern) sehr begrenzt ist: nämlich 2 Tage- alles geschildert aus der Sicht Kays, die sich mehr oder weniger in ihrem Institut aufhält! Leider verpasst es Cornwell, daraus einen gelungenen Fall zu machen. GUT- wir lernen neue Aspekte aus Kays Vergangenheit kennen, erleben enorme emotionale Belastungen mit und erhalten Einblicke in ihre Gedanken- und Gefühlswelt.
DOCH das macht noch lange keinen guten Thriller aus. DENN: die Dialoge, die durch die eingeschränkte Erzählweise und Lokalität umso wichtiger sind- sind erstaunlich- LANGATMIG, und man hat permanent das Gefühl, die Beteiligten (zumeist Benton) reden aneinander vorbei. Ich musste einige Dialoge mehrmals lesen: denn da hängt jeder seinen Gedanken nach und äußerst sich ohne auf die Fragen des Partners einzugehen.

Auch bleiben in diesem Roman Benton, Marino und Lucy blasse Nebenfiguren mit geringem Stellenwert.
Bei Lucy ist dies gut so, denn mich nervt die Dame zusehends- so auch dieses Mal mit ihren Verschwörungstheorien und Ausführungen über Helicopter. Marino schwingt sich zur Plaudertasche und Stellvertreter Scarpettas auf und Benton mutiert zum iPhonie-Junkie; die meiste Zeit liest er SMSen oder schreibt welche und hat Geheimnisse vor Scarpetta, die dies alles stoisch erträgt- WIE wahrscheinlich ist das nach 6monatiger Abwensenheit???

DESWEITEREN philosophiert Cornwell über den technischen Fortschritt (teils recht gelungen) als auch über das Kleine-Welt-Phänomen" und Verschwörungstheorien (eher weniger gelungen)!

Wie #17, fing auch dieses Buch recht gut an- ließ dann aber im Mittelteil stark nach, wurde dann HANEBÜCHEN als ALLES, wirklich ALLES miteinander in Verbindung gebracht wird- ABSOLUT ÜBERKONSTRUIERT & dadurch unglaubwürdig. Gegen Ende wurde es kurzzeitig noch mal interessant, aber auch das rettet dieses bestenfalls mittelmäßige Werk nicht mehr.

DESWEGEN GLATTE 2,5* irgendwo zwischen OK und unglaubwürdig. Das wird wohl nix mehr mit Scarpetta werden ... Die Glanzzeiten sind schon lange vorbei und ich lese inzwischen die alten lieber zum 3. Mal als alles, was nach #10 kam ...

P.S. Scarpetta #19 ist schon so gut wie da: RED MIST-- VÖ: 11.2011
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am 3. Oktober 2011
Das schlimmste was man über einen Krimi sagen kann, ist: er ist langweilig. Und ja: '"Bastard'" der neue Roman von Patricia Cornwall ist über weite Strecken langatmig, redundant und langweilig geschrieben.
Cornwall verzettelt sich immer wieder im Schildern des Beziehungsgeflecht ihrer Protagonisten und in technischen Detailbeschreibungen.
Aber es gibt immer wieder Stellen im Buch, so die akribisch genaue Beschreibung, wie Kay Scarpetta die Ursache des Mordes am Opfer untersucht und herausfindet, die ich äußerst gelungen und spannend geschrieben fand.
Der Fall, um dem es im Roman geht, ist schnell erzählt: Mark Bishop ein sechsjähriger Junge wird bestialisch ermordet, zeitgleich wird eine Leiche in Scarpettas Institut eingeliefert, die am nächsten Morgen blutend aufgefunden wird (lebendig ins Kühlfach gelegt?). Ohne große Überraschung: beide Fälle gehören zusammen.

Hat man so etwas schon erlebt, dass eine Autorin ihre Romanfiguren so demontiert und der Lächerlichkeit Preis gibt?
Nein, ich finde es einfach schrecklich und traurig.
Das '"Peter Marino-Bashing"' geht weiter: "'Er ist und bleibt ein Elefant im Porzellanladen"' (Seite 71); '"Was hat er denn angestellt, außer einfach nur so zu sein wie immer?"' (Seite 78).
Auch Kay Scarpetta bekommt ihr Fett weg: sie ist nun keine selbstbewusste Ermittlerin mehr, sondern eine zerfahrene, unsichere Frau (Seite: 138: 'Ich bin eine Fremde in meinem eigenen Leben').

Nach den beiden letzten Romanen, wo ich einen positiven Trend zurück zur 'alten', gut, d.h. flott und spannend mit interessanten Protagonisten, schreibenden Patricia Cornwall erkennen konnte, ist die Serie um Kay Scarpetta nun wieder an einem Tiefpunkt angelangt.
Warum der Verlag das Buch '"Bastard'" genannt hat und nicht -' wie im Orginal -' "Leichenhalle" ('Port Mortuary'), was eine Anspielung auf Kay Scarpettas Arbeitsplatz 'Cambridge Forensic Center and Port Mortuary' ist, wird nicht klar.
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VINE-PRODUKTTESTERam 11. September 2011
Scarpetta wird Lucy und Marino von einem sechsmonatigen Aufenthalt auf der Dover Air Force Base zurückgeholt, wo sie als Reservisten an der Entwicklung umstrittener neuer Technologien zur Durchführung virtueller Autopsien mitgewirkt hat. Scarpettas Aufbruch ist ein plötzlicher, weil in Boston während ihrer Abwesenheit im Cambridge Forsensic Center einiges schief gelaufen zu sein scheint. Fälle wurden nicht so gehandhabt wie es hätte sein sollen und ihr Stellvertreter Jack Fielding, den sie immer wieder aus dem Dreck gezogen und aufgenommen hat, scheint dieses Mal einen wirklich schwerwiegenden Fehler begangen zu haben, der die Existenz des CFC und auch Scarpettas Reputation in Frage stellt...

Diejenigen von Ihnen, die vielleicht schon einige meiner früheren Rezensionen zu Patricia Cornwells Kay-Scarpetta Romanen gelesen haben, wissen dass ich ein treuer Fan der ersten Stunde bin und auch bei Cornwells weniger gelungenen Scarpetta-Romanen bisher immer davor zurückgescheut bin, lediglich einen Stern zu vergeben. Aber meines Erachtens hat Cornwell sich mit dem achtzehnten Roman um Scarpetta selbst den Todesstoss versetzt:

Auch wenn ich es gut fand, dass Scarpetta wieder aus der Ich-Perspektive erzählt, war ich doch entsetzt wie viele Seiten Cornwell mit belanglosen Dialogen gefüllt hat, ohne dass etwas passiert oder Spannung aufkommt und welche meines Erachtens absurde Kaninchen sie hier aus dem Hut gezaubert hat: Seite um Seite reden die Charaktere zwar miteinander, aber aneinander vorbei und haben doch Geheimnisse voreinander. War Scarpetta eigentlich schon immer mit dem italienischen Philisophen Giordano Bruno und dem Maler Caravaggio verwandt und ich hatte es nur wieder vergessen? Hatte sie schon immer wegen einer im Jahre 1987 in Südafrika durchgeführten Obduktion an zwei Amerikanerinnen Schuldgefühle, weil das Verbrechen einen rassistischen Hintergrund gehabt haben könnte und ich hatte auch das vergessen?

Im Übrigen bin ich es mehr als leid in Scarpetta-Romanen wieder und wieder Anspielungen auf Risiken zur nationalen Sicherheit zu lesen, in deren Auflösung/Verhinderung Scarpetta als bedingungslose Patriotin involviert ist. Diese Karte haben Sie mehr als ausgereizt, Frau Cornwell.

Ich hätte niemals gedacht, dass ich von einem Scarpetta-Roman sagen würde, dass er Zeitverschwendung sei, aber jetzt ist der Zeitpunkt doch gekommen. Allen Fans und Neueinsteigern kann ich nur raten, von "Bastard"/EXP Port Mortuary (ich habe es gerade im Original gelesen und kann daher zur Übersetzung nichts sagen), die Finger zu lassen.
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am 19. März 2012
...löst dieses Buch bei mir aus, erst enttäuschtes, dann resigniertes.
Ich bin ein Scarpetta- Fan der ersten Stunden, aber was einem in "Bastard" zugemutet wird, ist fast schon dreist. Langatmige und damit auch langweilige Denkmonologe, teils verworrenen Gedankensprünge, Sätze wie aus einem Schlagertext und blasse und farblose Charaktere- damit wird der Serie das eigene Grab geschaufelt.
Und hat die Autorin einen Werbevertrag mit der Firma mit dem Apfellogo? Soviel Productplacement verlangte im TV nach dem Hinweis "Dauerwerbesendung". Und zu allem Überfluß gefällt mir nicht, wie Frau Petri liest.Uff.
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am 13. Juli 2012
Schon die vorherigen Bücher von P. Cornwell weichen stark von den früheren ab. Das muss zwar nicht zwangsläufig negativ sein, inhaltlich finde ich den 'Bastard' jedoch eher langweilig und fad. Es kommt keine Spannung auf, man quält sich durch seitenlange Beschreibungen pathologischer Details. Die von Misstrauen geprägte Beziehung zu Partner Benton und Nichte Lucy wirkt unglaubwürdig. Insgesamt bin ich von dem Buch enttäuscht.
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am 15. August 2012
als Kay Scarpetta Fan bin ich entsetzt, wie langweilig, langweilig, langweilig diese Buch ist.
Desweiteren bin ich erstaunt, welch militärischen Hintergrund Dr. Scarpetta mitbringt, davon habe ich in den ersten Büchern nie etwas gelesen, oder ich habe einfach nicht gut genug aufgepaßt. Vergeudete Zeit.
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am 15. Juli 2012
Es war kaum auszuhalten wie sich die Protagonistin für alles was in ihrer Abwesenheit geschah oder wie sich Menschen entwickeln allein verantwortlich fühlt. Auch die nicht nachvollziehbare Geheimnistuerei zwischen Scarpetta und ihrem Mann und das "nicht antworten" auf berechtigte Fragen ist nicht nachvollziehbar. Warum kann sie nicht einfach angerufen werden um ihr zu sagen, wenn jemand tot aufgefunden wird. Sie muss aus dem Verhalten ihres Mannes etc. ihre Schlussfolgerungen ziehen und stellt keine Fragen.
Die Motive der verschiedenen Morde werden komplett vernachlässigt und wären eigentlich interessant.
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am 31. Oktober 2012
Langatmig, langweilig, wirr!! Eine offensichtlich depressive Scarpetta zeigt nicht nachvollziehbares Mißtrauen alle anderen gegenüber, fast schon paranoides Verhalten. Die Figuren reden an einander vorbei, es finden kaum wirkliche Gespräche statt. Enttäuschend!
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am 30. September 2011
Es ist sicher die Figur ihres Lebens, wie Patricia Cornwell gern auch zugibt.
Kay Scarpetta, die Gerichtsmedizinerin, nun mit Sitz in Neuengland und eigenem, neuen Institut, das auf die Eröffnung der Arbeit wartet. Während im letzten Buch, 'Scarpetta' breite Informationen über die 'private Seite' der Protagonistin einen guten Teil des Buches füllten (Scarpetta Fans waren sicherlich angetan von diesen intimen Einblicken in das Familienleben der Gerichtsmedizinerin), legt Cornwell in 'Bastard' den Focus wieder deutlich stärker auf den Fall, der im Raume steht (auch wenn das innere Erleben ihrer Protagonisten nicht zu kurz kommt).
Auf gut 500 Seiten wendet sie sich hier nun modernsten Techniken und Wissenschaften zu und verknüpft dies, gewohnt routiniert, mit der wohl angeborenen Hartnäckigkeit ihrer Protagonistin.
Denn es findet sich, neben den aktuellen und vorrangigen Ereignissen, auch ein Mord im Hintergrund, der zwar geklärt scheint, der ihr aber, so gut kennt man Scarpetta inzwischen, mit einigen Ungereimtheiten, bis dato schon keine Ruhe gelassen hat. Ein Mord, der durchaus Verbindungen zum eigentlichen Fall noch aufweisen wird.

Während Kay Scarpetta ihren Spind bei der Army ausräumt und sich ihrem nun wieder beginnend Leben als 'Private' zuwendet, stirbt ein Mann auf offener Straße. Nicht einfach so, ein Mord liegt nahe. Aber wie dieser verübt wurde, das stellt die Gerichtsmedizinerin doch vor ein hartes Rätsel. Nun aber auch intensiv kundig in neuesten gerichtsmedizinischen Verfahrensweisen ('virtuelle Autopsie'), findet Scarpetta die Todesursache doch. Und als sie das Problem des Mordes löst, ist dies nicht das Ende des Falles, sondern (wie in den Scarpetta Thrillern gewohnt) erst der Anfang zu einer höchst gefährlichen Ermittlung, die weite Kreise ziehen wir und auch das engste Umfeld Scarpettas mit einbeziehen wird. Auf allen Seiten.

Seiten mit vertrautem Personal für den, der Scarpetta schon etwas länger als Leser begleitet. Die Nichte Lucy. Der enge Freund und ehemalige Polizist Pete Morino. Und Natürlich Benton, der oft eher im Hintergrund sich befindende Ehemann Scarpettas. Auch Jack Fielding, ein alter Kollege, tritt hinzu, hier aber deuten sich bereits im ersten Teil des Buches einige Ungereimtheiten an, die Jack Fielding verdächtig erscheinen lassen. Aber in welche Richtung genau? Und, vor allem, warum? Das sind die Fragen, die sich durch die Geschichte hindurch ziehen.

Eine Geschichte, die viel mit moderner Medizin-Technik und militärischen Geheimnissen zu tun hat (Mikrorobots und mit einem lange kaum fassbaren Mörder). Hier hat Patricia Cornwell einerseits hervorragend recherchiert. Andererseits ist dies auch ein Problem des Buches. Vielleicht hat Cornwell zu gut recherchiert und ist bemüht, alle Recherche Ergebnisse einfließen zu lassen, mit der Folge doch mancher Längen im Buch, die dem Tempo der Geschichte nicht gut tun. Daneben stehen zudem auch sehr routiniert wirkende Teile, die zwar flüssig zu lesen sind, aber ein rechtes Spannungsgefühl an manchen Orten des Buches nicht wirklich aufkommen lassen.
Gründlich vor allem in der Breite geht Cornwell vor. Wer ein schnelles, aktionsreiches Tempo erwartet, wird hier nicht auf seine Kosten kommen. Wer eine breite Darstellung auch des Innenlebens der Figuren und der inneren Zusammenhänge zu schätzen weiß, der wird sich auch am 'menschlichen Faktor' und teils langatmigen technischen Erläuterungen des Buches nicht stören und durchaus den flüssigen Stil und die im Kern spannende Geschichte genießen können.

Im Gesamten gut recherchiert mit spannender Grundidee, an einigen Stellen aber zu ausführlich und langatmig, im Stil manches Mal fast schon zu routiniert, bietet der 'neue Scarpetta' durchaus noch gute Unterhaltung und sorgfältig gestaltete Einblicke in die Arbeit der inzwischen gut bekannten und vertrauten Gerichtsmedizinern, löst aber keine leidenschaftlichen Begeisterungsstürme aus.
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am 8. Januar 2013
Ich war einmal begeisterter Cornwell-Fan, habe ihre Bücher (mindestens 10) "verschlungen", aber dieser Roman verdient nicht einmal einen Stern. Langweilig bis zur Mitte des Buches, da hab ich dann auch aufgegeben.

Cornwell ergeht sich in Einzelheiten und technischen Details, die niemanden interessieren und für die Geschichte nicht nur nicht relevant sondern richtig störend sind. Es freut mich für die Autorin, dass sie das alles weiß und so gut recherchiert hat, aber wie z.B. der Heli XY zu fliegen ist, inkl. techn. Einzelheiten (nur eines der Beispiele), möchten ich bei dem Literaturformat nicht wissen. Seitenweise langweilige Dialoge, die sich thematisch wiederholen, richtig fad sind, und weder zur Handlung noch zum atmosphärischen Aufbau etwas beitragen - Seitenfüller, sonst nichts. Gefühlsmäßig hätte man die erste Hälfte des Buches auf maximal 10 Seiten zusammenfassen können.

Auch der Charakter der Hauptdarstellerin hat sich geändert. War Kay sowieso schon immer eine taffe, von sich selbst überzeugte Persönlichkeit, hat sich dieser Charakterzug in Richtung penetrant oberg'scheit und Maß aller Dinge entwickelt. An manchen Stellen hat man das Gefühl, dass sie glaubt, gleich nach dem amerikanischen Präsidenten zu rangieren - Kay ist mir in diesem Buch richtig unsympathisch geworden.

Ich habe mir dann das Video auf der Homepage von Cornwell angeschaut und das Gefühl gehabt, Kay Scarpetta vor mir zu haben. Alles irgendwie seltsam.
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