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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du wirst es nicht glauben
Du wirst es nicht glauben, aber wenn du "Silentium" von Wolf Haas gelesen hast, wirst du anfangen so zu reden und zu denken, wie er schreibt. Du wirst in so eine Art gedanklicher Hypnose oder Trance kommen und zweitens der Rhythmus und dass Zeitworte nicht mehr unbedingt nötig, du weißt schon. Thomas Bernhard, na ja, was die haarsträubend genaue...
Veröffentlicht am 22. April 2001 von Hans Henkel

versus
22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für altmodische Leute!
Ich konnte mit dem Schreibstil von Haas leider überhaupt nichts anfangen. Ich bin wohl zu konservativ und brauche Sätze die aus allen Bestandteilen bestehen - und wenn plötzlich die Verben fehlen, dann fehlt mir wohl mehr....
Aber ich muss zugeben: Auch wenn dieses Stilmittel nicht konsequent angewendet wurde, so hat es doch nie das Verständnis...
Veröffentlicht am 11. März 2003 von feeenstaub


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48 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Du wirst es nicht glauben, 22. April 2001
Von 
Hans Henkel (Graz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Du wirst es nicht glauben, aber wenn du "Silentium" von Wolf Haas gelesen hast, wirst du anfangen so zu reden und zu denken, wie er schreibt. Du wirst in so eine Art gedanklicher Hypnose oder Trance kommen und zweitens der Rhythmus und dass Zeitworte nicht mehr unbedingt nötig, du weißt schon. Thomas Bernhard, na ja, was die haarsträubend genaue Beschreibung Salzburgs betrifft und so, schon, aber sonst schon gar nicht.
Wenn du dann noch selber hinein und hinausgegangen, die Kirchen hinein und hinaus, so wie ich, Jungschar und Ministrant, dann Gnade Gott, da rinnts dir schon kalt den Rücken hinunter, als würdest du jetzt auch gleich vorkommen. Wie du schon bemerkt haben wirst, Anrede in der zweiten Person, sozusagen ein genialer Kunstgriff.
Nimm dir genug zum Essen und Trinken mit, wenn du anfängst mit dem Buch, weil Pausen so gut wie keine möglich. Und deine Freundin neben dir, wirst du auch aufwecken mit deinem Lachen mitten in der Nacht.Und das, obwohl die Geschichte reichlich verworren und skuril, aber die ist eben gar nicht so wichtig, weil viel wichtiger Sophie und so Dings eingeflochten an fast jeder Stelle. Das Kopfweh vom Brenner und der Föhn, dass dir selber der Schädel anfängt zum Brummen.
Bleibt also nur zu hoffen, dass dir das nicht bleibt, du weißt schon, weil dann wäre es so wie mit den Melodien und den dazugehörigen Texten vom Brenner und dass die was zu bedeuten haben, aber was nur?
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Skurril und abstrus - ein typischer Wolf-Haas-Roman, 11. Juni 2008
Von 
Stefan T. (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Im vierten Roman der Brenner-Serie (deren Teile allerdings nicht zusammenhängen und damit auch einzeln ohne Probleme gelesen werden können) packt Wolf Haas ein interessantes, aktuelles und natürlich auch nicht unumstrittenes Thema an. Diesmal lässt er Detektiv Simon Brenner im Umfeld eines katholischen Knabeninternats ermitteln, an dem zukünftige Priester und Bischöfe ausgebildet werden. Es geht aber nicht nur um den dortigen "Hygieneunterricht", sondern auch ein österreichisches Nationalheiligtum, die Salzburger Festspiele, werden gekonnt als nicht ganz astrein entlarvt. Haas-typisch ist natürlich auch dieses Buch weniger als Krimi als vielmehr als überspitzte (?) Milieubeschreibung zu sehen, wobei wie schon in "Komm, süßer Tod" die eigentliche (abstruse und skurrile) Handlung von spannenden Wendungen durchzogen ist.

Der Stil, den der Autor in seinen bisherigen Romanen so kunstvoll entwickelte, ändert sich erwartungsgemäß auch in diesem Buch nicht. Dass es sich hierbei um eine spezifische Stärke von Wolf Haas handelt, die nicht einfach so kopiert werden kann, merkt man an mehreren hier zu lesenden Kritiken. Es ist nicht nötig, zu versuchen, eine komplette Rezension im Stil von Haas zu schreiben - solche Experimente sind zum Scheitern verurteilt und halten womöglich noch potentielle Leser davon ab, ein geistreiches und vor schwarzem Humor strotzendes Werk zu lesen.

Was allerdings auch für "Silentium!" gilt: man muss sich schon auf die Sprache und den eigenartigen, bissigen Humor von Wolf Haas einlassen, ebenso auf die betont "langsame" Hauptfigur Brenner. Wer das nicht schaffen kann oder will, wird dieses Werk ebenso verdammen wie seine Vorgänger und Nachfolger.
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hat der Bischof wirklich mit dem Schüler?, 16. Juni 2005
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Mit 'Silentium' legt der in Salzburg geborene und in Wien lebende Autor seinen vierten Brenner-Roman vor. Wolf Haas ist ein Autor der extrem polarisiert. Sein Schreibstil ist einzigartig; er schreibt sehr nahe am Dialekt. Diese Wirkung erzielt er vor allem dadurch, dass er die Vergangenheit statt der Mitvergangenheit wählt, grammatischen Nonsens des Österreichischen verwendet (z.B. "wegen dem Geld") und den Leser permanent mit "du" anredet. Häufig hat man den Eindruck man sitzt in einer Kleinkunstbühne und erlebt einen Kabarettisten der Extraklasse der ein Kriminalstück spielt. Genau dieser Stil ist es aber der die Meinungen spaltet.
Dieses Mal ist der als Privatdetektiv arbeitende - weil als Polizist ausrangierte - Brenner in Salzburg. Dort soll er herausfinden, was an den Gerüchten dran ist, dass der als Bischofskandidat gehandelte Schorn, ein Kinderschänder sei. Ein ehemaliger Schüler erzählte seinem Therapeuten, dass er mit Schorn damals gemeinsam in der Dusche gewesen wäre. Brenner will sich also zunächst mal den ehemaligen Klosterschüler vornehmen und befragen. Doch dazu kommt es nicht - denn der taucht, in viele Einzelteile zerlegt, in einem Tischfussballtisch auf. Und wie bei Wolf Haas üblich ist am Ende alles ganz anders.
Insgesamt finde ich auch diesen Roman wiederum sehr gelungen. Der trockene, bissige Humor von Wolf Haas treibt einem immer wieder Tränen in die Augen. Wenn Sie Wolf Haas kennen, dann werden Sie dieses Buch genauso mögen oder hassen, wie alle anderen. Wenn Sie Haas noch nicht kennen, ist eine Empfehlung sehr schwierig - als Richtschnur können Sie sich vielleicht danach richten ob Sie sich mit einem Buch unterhalten wollen, das keinen anderen Anspruch erhebt als lustig zu sein und auch wirklich kritische Themen letztlich nicht ernst angreift.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aber interessant, 9. Januar 2006
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
wie alle Rezensenten automatisch in Haas-Sprache verfallen.
Entweder, die macht einen süchtig, oder man kommt gar nicht mit ihr klar. Aber das merkt man ja auf der ersten Seite.
Über den Abschnitt mit dem Selbstmord-Tourismus habe ich mich halb totgelacht.
Auch wieder eine Methode...
Habe auch grade (ich lebe normalerweise in England) eine Verfilmung im Fernsehen gesehen, da hat selbst meine recht humorlose deutsche Mutter sehr oft laut rausgelacht, obwohl die mit dem Buch, was ich ihr zur Heimreise aus England mitgegeben hatte, nicht viel anfing.
Also Hass oder Liebe, dazwischen geht wohl nichts.
Und schreib mehr, Wolf! Aber hey presto! Weil ich bin mit allen Brenners jetzt durch.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bösartig, witzig, zutreffend, 19. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Wie Wolf Haas erzählt, das ist einzigartig. Er hat eine eigene Sprache erfunden, die sehr nach gesprochener, direkter Rede klingt. Der Erzähler spart Wörter ein, verdreht Sätze im Sinne einer direkten Rede, bringt Österreichisches zu Ohren. Das macht den Text spannend. Gleichzeitig führt dies dazu, dass man den Roman nicht völlig reibungslos lesen kann. Er ist eigenwillig und alles andere als geschmeidig oder weichspülerhaft. Wer sich nach einem Roman sehnt, der knorrig widerwurzig ist wie ein struppiger Hund, der ist hier richtig gut aufgehoben. Die Geschichte erschließt sich erst so nach und nach. Klassische Krimispannung kommt nicht auf, wobei dies nicht schadet. Denn die menschlichen Beobachtungen, die Wolf Haas anstellt, sind so bösartig wie witzig und zutreffend. Menschliches, Sprachliches werden scharf beobachtet und genau wiedergegeben. Ich habe dieses Buch nicht verschlungen, aber genossen. Es ist ein Buch für jemanden, der Sprache schätzt und der sich beim Lesen gerne einmal verstören lässt. Wolf Haas ist ein besonderer Schriftsteller, der Respekt verdient.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Praktisch Ansichtssache, 15. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Die Krimis des österreichischen Erfolgsautors Wolf Haas leben kaum vom Suspense, sondern fast ausschließlich von ihrer Kunst-Sprache. Und diese eigenwillige Sprache muß man mögen, sonst braucht man seine Werke gar nicht zu lesen. Denn auch bei seinem vierten Buch 'Silentium!' stellt sich beim Lesen nicht der Thrill ein, weswegen man sich bei den meisten seiner Kolleg(inn)en eine Nacht um die Ohren schlägt, nur um zu wissen, wer welches fiktive Verbrechen warum begangen hat. 'Silentium!' kann man beinahe jederzeit aus der Hand legen. Auch bei diesem Haas-Krimi muß einen gar nicht so sehr interessieren, ob der Exzögling eines katholischen Knabeninternats ermordet wird, weil er angeblich von einem Anwärter aufs Bischofsamt seinerzeit sexuell belästigt worden ist ' oder aus einem ganz anderen Grund. Auch bei 'Silentium!' kann man sich mit den knappen Beschreibungen der meistens klischeehaften Personen zufriedengeben oder nicht.

Das alles ist nebensächlich, bei Haas muß man Sätze wie den folgenden lesen wollen: 'Aber für einen Detektiv natürlich immer interessant, wenn er die gleiche Geschichte von zwei Seiten hört, praktisch Widersprüche.' Haas schreibt in einer künstlichen direkten Rede, quasi direkt an den Leser gewandt, und läßt gerne die Verben aus. Das gemahnt zuweilen an den Sprachstil in Georg Büchners Dramen, nur sind Haas' Sätze selten vieldeutig, dafür oft von humoresker Phantasie: '' und dem Brenner ist vorgekommen, als wäre durch das fehlende Nein ein richtiges Loch in die Luft gerissen worden, und momentane Wahnvorstellung, daß es ihn in dieses Luftloch hineinreißt, praktisch Horrorfilm.'

Zu diesem unüblichen Stil kommt ein ungewöhnlicher Detektiv: Der ehemalige Polizist Brenner ist korpulent und träge, er geht niemals direkt an eine Sache heran, interessiert sich meistens für Nebensächliches, ist mit den Gedanken nie ganz bei der Sache, hat also viel von einem Tagträumer an sich ' und löst seine Fälle folgerichtig auch intuitiv.

Nun könnte es duchaus sein, daß sich die vier Haas-Krimis gar nicht mit logischem Denken und folgerichtiger Vorgangsweise lösen ließen. Aber ' kommt es darauf wirklich an? Und kommt es Haas darauf an? Nimmt er das Krimi-Genre ernst oder macht er sich einfach einen Spaß daraus, die sonderbare Aufklärung von kuriosen Verbrechen verquer zu bechreiben? ' Dies ist das Rätsel, daß es Haas-Krimi für Haas-Krimi stets aufs neue zu lösen gilt. Allerdings nur, wenn man amouröse Abenteuer so beschrieben haben möchte: 'Und dann hat die Notapothekerin nichts mehr gesagt. Und dann hat sie sich auf ihn gestürzt. Hyäne nichts dagegen.'
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Krimi mit Schmäh, 24. Februar 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Wer einmal ein Buch von Haas gelesen hat, läuft Gefahr, dass er von diesen Krimis nicht mehr genug bekommt (der Autor sammelt zu Recht einen Krimi-Preis nach dem anderen ein). Egal, mit welchem seiner Romane über den sympathischen, sehr umständlichen Detektiv Brenner man beginnt, zunächst muss man sich aber als nicht-österreichischer Leser an den Stil von Wolf Haas gewöhnen. Mitten im Text fängt der plötzlich an, einen als Leser persönlich anzusprechen ("Jetzt pass auf:"). Das ist schon spassig. Wie er aber seinen österreichischen Zeitgenossen den Spiegel vorhält, das kommt mit einer so selbstverständlichen Frechheit und manchmal richtig tückisch daher, dass es eine Freude ist. In Silentium wird das Innenleben eines katholischen Internates geschildert. Dieses Internat befindet sich in Salzburg, was Wolf Haas Gelegenheit gibt, auch noch die Festspiele aufs Korn zu nehmen.
Zunächst soll der grüblerische und Migräne-geplagte Detektiv Brenner nur einen Missbrauchsverdacht aufklären -- nicht lange jedoch und es passiert ein Mord. Der auch nicht der letzte in diesem Buch bleibt. Wie immer beschreitet Brenner etliche Umwege bei seinen Ermittlungen, die ihn aber letztlich dann doch zum Ziel führen.
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22 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nichts für altmodische Leute!, 11. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Ich konnte mit dem Schreibstil von Haas leider überhaupt nichts anfangen. Ich bin wohl zu konservativ und brauche Sätze die aus allen Bestandteilen bestehen - und wenn plötzlich die Verben fehlen, dann fehlt mir wohl mehr....
Aber ich muss zugeben: Auch wenn dieses Stilmittel nicht konsequent angewendet wurde, so hat es doch nie das Verständnis des Textes beeinträchtigt. Es hat auch eine interssante Seite, macht die Zeilen moderner, lebendiger und läßt auch Spielraum für eigene Interpretationen. Aus den Rezesionen der anderen kann ich auch ersehen, dass das machen Lesern sehr gut gefällt.
Wahrscheinlich ist Haas ein Autor, den man entweder liebt oder hasst. Daher würde ich auch jedem empfehlen, ein Buch von ihm aus zu probieren. Er ist neu, er ist anders - und vielen wird er auch gefallen!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schande, 29. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
Schande ueber mich! Asche auf mein Haupt! Ich glaubte immer, etwas von Literatur zu verstehen. Und dann brauche ich neun Jahre und eine Verfilmung, um den wichtigsten Autor zu entdecken. 1996 erschien der erste Brenner-Roman von Wolf Haas. 2003 der letzte. Und ich habe sie jetzt also auch entdeckt. Und alle sechs binnen zwei Wochen gelesen. Gefressen Hilfsausdruck! Ich frage mich immer noch, wie dieser zynische Humor mit dieser tiefen Menschlichkeit zusammengeht. Doch es "geht" nicht nur. Es macht RAMPAMPAM ! Was soll ich jetzt machen?
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt is scho wieder was passiert...., 28. Juli 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Silentium! (Taschenbuch)
..... denn wer derzeit Silentium liest, wird feststellen, dass das Buch völlig unerwartet an Aktualität gewonnen hat.
Wolf Haas stellt in "Silentium" in seinem gewohnten Schreibstil (der sog. "simulierten Oralität")wie gewohnt die Abgründe der Menschheit mit einer fast provozierenden Selbstverständlichkeit dar.
Auf der einen Seite das katholische Jungeninternat, dessen ehemaligem Leiter plötzlich sexueller Missbrauch vorgeworfen wird. Auf der anderen Seite das Salzburger Festspielhaus, dessen Besitzer bereit sind, im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen zu gehen, um mit der Konkurrenz mithalten zu können.

Hieraus ergibt sich eine spannende Handlung, die schockiert und in keinem Fall vorhersehbar ist.

Vor allem die vielen intertextuellen Anspielungen, der starke Hang des Erzählers zu Abschweifungen und der schwarze Humor des Autors machen das Buch sehr kurzweilig.

Und ob dus glaubst oder nicht: Ich finde ja, dass "Silentium" der beste Brennerroman ist.
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Silentium
Silentium von Wolf Haas (Audio CD - 15. September 2004)
Gebraucht & neu ab: EUR 49,50
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