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Kundenrezensionen

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am 10. März 2010
Das Buch ist gerade in der Einfachheit der Handlung und der Leichtigkeit mit der diese beschrieben wird ideal, um den Alltag hinter sich zu lassen und für ein paar Stunden dahin zu träumen. Die Liebesgeschichte zwischen einem Schüler und seiner Lehrerin; eigentlich kein großer, anspruchsvoller Stoff und genau den macht Lenz auch nicht daraus, sondern erzählt auf wunderbar poetische Weise die Liebesgeschichte aus Sicht des Schülers (Ich-Erzähler). Die Gedanken der Lehrerin bleiben dem Leser dadurch größtenteils verschlossen, was einen zu Vermutungen anregt und auch gespannt auf den Fortgang der Geschichte macht.

Für mich eine erotischer Ausschnitt (nur genau ein Sommer) aus dem Leben zweier Menschen, der auf unnötige Sexualität bewußt verzichtet und so eine Sinnlichkeit aufbringt, die in dieser teilweise reizüberfluteten Zeit gut tut und einfach nur Schön ist!
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Marcel Reich-Ranicki sagte, vielleicht sein bestes Buch, dieser Satz hat mich zum Kauf bewogen, nachdem ich von dem Roman "Fundbüro" vor einigen Jahren nicht so begeistert war, da mir dieser doch ein wenig zu "betulich" daher kam. Umso neugieriger war ich jetzt also auf "Schweigeminute".
Nachdem ich das Buch heute morgen ausgelesen habe, ich hatte mir mit der Lektüre ganz bewußt ein wenig Zeit gelassen, bin ich der Meinung, daß diese Geschichte eindeutig besser ist als seinerzeit "Fundbüro", schon allein deshalb, weil das Thema "Liebe und Tod" ein immer aktuelles ist. Die Liebe eines Schülers zu seiner Englischlehrerin wird in dieser Novelle von Siegfried Lenz in seiner bekannt ruhigen Art erzählt. Man muß Siegfried Lenz' Erzählweise u. sein Erzähltempo schon mögen, sonst wird man sicherlich enttäuscht sein über das Buch. Gerade in der Unaufgeregtheit seiner klaren u. präzisen Erzählweise liegt die Kraft des Autors u. der Geschichte.
Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr über die Handlung verraten, da es sich ohnehin nur um ein schmales Bändchen handelt.
Siegfried Lenz ist mit dieser Novelle eine eindringliche Geschichte über den Zauber des Augenblicks u. die Vergänglichkeit gelungen die wirklich berührt. Wer das als "langweilig" bezeichnet hat leider nichts begriffen u. wird sicherlich auch Autoren wie Exupéry noch als langweilig bezeichnen, wenn Sie verstehen was ich meine.
Siegfried Lenz ist einer unserer größten Schriftsteller der Nachkriegsgeschichte u. Erzählungen aus seiner Feder bedürfen keiner weiteren Erklärung, da sie aus sich selbst heraus Erklärung genug sind.
"Schweigeminute" geht zu Herzen u. wirkt noch eine ganze Zeit nach, so wie es auch sein soll.
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am 28. Oktober 2010
Es ist bemerkenswert, in welch krassem Gegensatz Lenz zu anderen Altstars der Literaturszene steht: Während Grass weiterhin in eitlen Egotrips seine eigene Vergangenheit beschwört, während Martin Walser zuletzt reihenweise libidinöse Altherren-Affären abgearbeitet hat und auch ein Kempowski seinen Sowtschick eigenwillige Alters-Amouren erleben ließ, die nicht frei waren von peinlichen Ergüssen, erweist sich der Erzähler Siegfried Lenz (82 Lenze jung), der sich freilich mit seiner Handlung ein paar Jahrzehnte in die deutsche Vergangenheit begibt, mit der Wahl seiner Hauptfigur und des Ambientes als jugendlich-frisch wie eine Nordseebrise.

Worum geht es? In der Aula eines Gymnasiums an der norddeutschen Küste nehmen Schüler und Lehrer Abschied von der Englischlehrerin Stella Petersen, die auf tragische Weise bei einem Bootsunglück tödlich verletzt wurde. Die Gedanken des 18-jährigen Christian, der als Ich-Erzähler fungiert, schweifen ab. Der Sohn eines Steinfischers hatte nämlich während der zurückliegenden Sommerferien eine Affäre mit seiner Lehrerin.

Die Novelle von Siegfried Lenz nimmt schleppend wie ein Spaziergang durch weiche Sanddünen ihren Lauf. Die Geschichte gerät zwischen den unterschiedlichen Erzählebenen, Rahmenhandlung, Rückblenden und Rückblenden in der Rückblende, immer wieder ins Schlingern. Nur mühsam verdichten sich die einzelnen kurzen Szenen zu einem bewegenden Alltagsdrama. Das liegt vor allem an dem Schifffahrtsjargon, den Lenz ausufernd bemüht, und daran, dass er Namen, etwa die einzelner Klassenkameraden des Ich-Erzählers, auf die Leserschaft loslässt, ohne dass diese zuvor Kontur annehmen konnten. So treibt der Leser oft hilflos durch die Erzählung wie eine Barke, die in Seenot geraten ist. Als Rettungsanker dient der Novelle vor allem Lenz' Einfühlungsvermögen in seine Hauptfigur. Durch den inneren Monolog des jugendlichen Helden wird eine Figur lebendig, mit der der Leser mitfühlen und das traurige Schicksal früher, unglücklicher Liebe teilen kann. Altmodisch mag manchem diese bittersüße "Love-Story" erscheinen, weil sie diskret bleibt, wo andere auf den Putz hauen würden, aber gerade dadurch strahlt sie eine Erhabenheit aus, die man in der deutschen Literatur der Gegenwart selten findet.
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am 4. März 2009
Junger Mann liebt ältere Frau -- eine Konstellation, die viele Autoren inspiriert hat, zumal, wenn es sich um einen Schüler und seine Lehrerin handelt.

Siegfried Lenz lässt sie den 18jährigen, durchschnittlich begabten Christian erleben. Damit eine zärtliche Bande entstehen kann, muss er zufällig im selben Strandort Urlaub machen wie seine junge, hübsche Englischlehrerin Stella. Wirklich gelungen ist die Ausgangssituation, zu der die Novelle immer wieder zurückkommt: die Trauerfeier zu Stellas Tod, auf der der bestürzte Christian es nicht fertigbringt, eine kurze Ansprache zu halten, wie man es von ihm als Klassensprecher erwarten würde; stattdessen wandern seine Gedanken von einer Erinnerung an Stella zur nächsten. Dabei liest man, wie Stella alterniert zwischen ihrer distanzierten Lehrerrolle und dem Reiz der Verführung. Lenz erzählt es aus Christians Sicht in schöner erotischer Unschuld, wobei ich erst im letzten Drittel der 128 Seiten mit der Figur warm wurde. Schön auch, wie der Erzähler zwischen distanziertem "sie hat" und "du hast" wechselt, wenn er über bzw. zu Stella spricht, was den ambivalenten Zauber schön zeigt, den sie auf Christian ausgeübt hat.

Solche leisen Geschichten leben von der Erzählkunst und den subtilen Elementen der Sprache. Siegfried Lenz ist gut darin, erreicht aber nicht ganz das Niveau etwa von Stefan Zweigs "Schachnovelle". Auch fand ich den Schluss etwas dünn und unpoetisch, und Stellas Unfalltod mutet ein wenig nach einfachem Ausweg aus den Konflikten an. Insgesamt bleibt eine hübsche Lektüre für den Strand oder einen ereignisarmen Wintertag.
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am 10. März 2010
man kann sich durchaus fragen, warum ein achzigjähriger ein kleines buch schreibt über eine liebe zwischen einem achzehnjährigen und seiner lehrerin. wenn er das aber so großartig macht, wie siegfried lenz, dann ist die frage nach dem warum eigentlich überflüssig. hier geht es nicht um sexuelle altmännerfantasie, sondern um eine zarte romanze zwischen zwei menschen vor der kulisse des unendlichen meeres mit all seinen unwägbarkeiten, die schließlich auch zur zerstörung des jungen glücks führen. eine wunderbare poetische sprache begleitet und erzählt das geschehen aus der sicht des letztlich übrig gebliebenen, sehr gekonnt, mit zeitsprüngen und rückblenden zwar, die aber fast unbemerkt ineinander übergehen.
kann ich nur empfehlen. gute deutsche gegenwartsliteratur ohne sinnlose attitüden.
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am 31. Dezember 2011
Sehr umstritten scheint mir dieses Werk von Herrn Lenz zu sein. Er versucht nicht, das Verhältnis einer Lehrerin zu ihrem noch jungen Schüler moralisch zu verteidigen - er läßt die Dinge einfach geschehen.
Und so erschien mir das ganze Buch - der Schüler Christian erzählt in Monologen, von seiner "Liebe" zu seiner Lehrerin, ohne wesentliche Emotionen, ohne an die Folgen solch einer Verbindung zu denken. Die Art der Sprache ist eher altertümlich und trifft nicht den Tonfall eines 18jährigen.
Dieses Buch plätschert dahin - nicht uninteressant, aber auch nicht wirklich gefangennehmend.
Der Vorleser versucht mehr aus dem Text zu machen, als er wirklich hergibt.
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Wir haben Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes.

Dieser Satz von Marcel Reich-Ranicki im Feuilleton der F.A.Z. veranlasste mich, das Buch auf meine Wunschliste zu setzten. Der Weihnachtsmann hatte ein Einsehen und ich fand es am 24. Dezember fein verpackt neben dem Christbaum.

Die Schweigeminute zum Andenken der jüngst verstorbenen Stella Petersen füllt 128 Seiten. Keine davon ist zu viel. Fast hätte ich gesagt, das Buch dürfe ruhig länger sein, aber nein. Es ist richtig so, wie es ist. Ein Roman wäre zu viel gewesen, als Novelle passt der Stoff perfekt. Als ich mit der Lektüre fertig war, empfahl ich sie der besten aller Ehefrauen mit dem Hinweis: Schön traurig. Wunder- wunderschön traurig.
Tot ist eine Englischlehrerin, das weiß der Leser sofort, Stella war voller Lebensfreude, liebte ihren Beruf und - nun ja. Beschrieben wird die Schweigeminute von ihrem Schüler Christian, und der hat diese Lehrerin geliebt. Das geht natürlich nicht. Oder doch?

Siegfried Lenz gelingt es durch einen sprachlichen Trick ganz ausgezeichnet, die Zerrissenheit der Beziehung zu vermitteln. Er wechselt beim Erzählen zwischen der zweite und dritten Person Singular, mitten im Satz, zwischen zwei Sätzen... - ein Kunstgriff, um den man Lenz beneiden muss:

Wir lagen nebeneinander, nur mit Badeanzügen bekleidet, ich streichelte deinen Rücken. Ich wollte wissen, warum sie am Wettschwimmen nicht teilnehmen wollte...

Du und sie - es ist immer Stella. Überhaupt ist die Sprache in dieser Novelle sehr reichhaltig und von bester Qualität, ganz dem Thema gewidmet: Es ist ein Buch vom Erwachsenwerden, ein Buch über die Liebe, die nicht sein darf und doch ist. Eine großartige Novelle.

Mein Fazit: Wieder einmal hatte Marcel Reich-Ranicki recht. Wir haben für dieses Buch zu danken. Ob es das schönste Buch von Siegfried Lenz ist, vermag ich nicht zu sagen, da ich längst nicht alle gelesen habe. Aber es ist eine unbedingt lohnende Lektüre.
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am 25. Dezember 2014
Im Jahr 2008 erschien die "Schweigeminute" als letztes Werk von Siegfried Lenz.

Lenz beherrscht die Kunst einer leichten, anrührenden und doch informationsdichten Sprache wie kaum ein anderer. Sein klarer und kunstvoll-präziser Schreibstil ist von vielen kleinen, leicht dahinschwebenden Nebensätzen gekennzeichnet, die unversehens zu längeren Satzgebilden zusammenfließen - eine wohltuende Alternative zu den bleiern-schweren "Satzungeheuern" mancher Autoren derselben Generation, in die die Nachwelt vermeintlich erlesenste Geheimnisse und eine besondere Autorität ihrer Schöpfer hineininterpretiert.

Lenz hingegen erzählt seine "Geschichten" ganz unprätentiös. Sprachliche Eitelkeiten und Selbstbespiegelungen sind Siegfried Lenz in dankenswerterweise Weise völlig fremd. So ist es nicht verwunderlich, dass Lenz auch die "Schweigeminute" als Novelle mit einer begrenzten Seitenzahl gestalten konnte, ohne dadurch an Ausdruckskraft zu verlieren.

Keinerlei Sprünge oder Brüche finden sich, kaum einmal ein größerer Absatz ist erforderlich - in sanft gleitender Erzählweise fließt die Handlung. Der häufige Wechsel fast unmerklich miteinander verwobener Erzählperspektiven löst gleichsam einen Gefühlssog aus, der den Leser unwiderstehlich immer enger an die Protagnisten heranführt. Wer sich von Siegfried Lenz auf die gedankliche Reise seiner "Schweigeminute" mitnehmen lässt, der wird vielleicht nachempfinden können, warum ihm seine "Geschichten" für das Verständnis des Lebens so wichtig waren.
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am 11. Mai 2008
Vielleicht ist es nur Zufall, vielleicht ist es aber auch für diesen Lebensabschnitt eine wesentliche Erscheinung, dass sich gerade zwei der hochbetagten, größten noch lebenden deutschen Schriftsteller dem Thema Liebe annehmen. Der eine, Martin Walser, der andere: Siegfried Lenz.
Von diesen Größen erwartet man keine gesellschaftskritische Bestandsaufnahme mehr. Keine Aussagen, keine Prognosen. Man darf hoffen, dass sie den Zauberstab noch einmal in die Hand nehmen und für ihr Publikum ein kleines Feuerwerk abbrennen. Vielleicht nicht unbedingt eines, das den Himmel dauerhaft erleuchtet, aber eines, an dem man sich gerne erfreut. Das noch einmal ans Herz geht, bevor diese Stimmen einmal endgültig verstummen.

Siegfried Lenz hat noch einmal gezaubert und daher, das nehme ich gerne vorweg, sei jedem diese kleine, aber feine Liebesgeschichte um den 18-jährigen Schüler Christian, der sich in seine Englischlehrerin Stella Petersen verliebt, dringend empfohlen.
In einer Kleinstadt an der Ostsee erwächst aus Worten und Gesten eine Schwärmerei, die schließlich zu einer leidenschaftlichen Liebe wird. Verbunden ist sie mit der Sehnsucht nach Dauer, die angesichts der Realität schwer erfüllbar erscheint. Die Tragik, nämlich, dass das Glück der beiden in der Tat nicht von Dauer war, erfährt der Leser bereits auf Seite eins, auf der das Wechselspiel zwischen der Gedenkstunde zu Ehren der verstorbenen Stella und Christians Romanze mit ihr in den Wochen zuvor, eröffnet wird.

Die Novelle spielt noch zu guten alten D- Mark-Zeiten, als es auch noch keine Handys gab, als Musik von Ray Charles oder Benny Goodman ertönte und man zu "Spanish Eyes" tanzte. Die Sehnsüchte der Liebe, nach Zweisamkeit, nach Dauerhaftigkeit, sind ebenso wie der Verlust ein wesentlicher Inhalt. Als Leitmotiv dient Lenz dabei die Unberechenbarkeit der Wellen. In den Wellen finden sich Christians und Stellas Körper, Wellen sind aber auch unberechenbar, sie bringen Kähne zum Kentern, treiben Boote auf Sandbänke zu, ja, führen schließlich gar die Katastrophe herbei. Daher weiß ein jeder, was Stella meint, wenn sie Christian die Zeile schrieb: "love is a warm, bearing wave."

Lenz erzählt diese sinnliche Geschichte stilistisch meisterlich aus der Ich-Perspektive des 18-jährigen Christian. Während Stella eher ein Mysterium bleibt, vermag es Lenz, viel von Christians Innenleben preiszugeben:

"Die Blumen trieben auf die Vogelinsel zu, bald würden sie dort angeschwemmt werden an dem nur selten begangenen Strand; ich werde euch einsammeln, dachte ich, ich werde allein herkommen und euch davor bewahren, wie Tang zu faulen, den eine unruhige See losgerissen hat, ich werde die Blumen in die Hütte des Vogelwarts und dort zum Trocknen auslegen, sie werden immer dasein an diesem Ort der Mitwisserschaft, alles wird dasein und bleiben. Ich werde mich dort einrichten in den Ferien und auf der Liege aus Seegras schlafen, im Schlaf werden wir nah aneinander heranrücken, Stella, deine Brust wird meinen Rücken berühren, ich werde mich dir zudrehen und dich streicheln, alles, was Erinnerung aufgehoben hat, wird dann wiederkehren. Was Vergangenheit ist, ist dennoch geschehen und wird fortdauern, und begleitet von Schmerz und einer zugehörigen Angst werde ich versuchen, das zu finden, was unwiederbringlich ist."

Fazit: Man mag ihn erkennen, den autobiographischen Christian Lenz, der hier über den Verlust (seiner eigenen Frau) sinniert und der noch einmal die Leichtigkeit der lang vergangenen Jugend beschwört. Man mag diese Novelle aber auch einfach als das genießen, was sie ist: ein souveränes, sinnliches und ausgesprochen gutes Stück deutscher Literatur.
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TOP 1000 REZENSENTam 29. Mai 2013
Während des Lesens habe ich immerzu Bilder vor mir gesehen. Das Buch hat mich sehr angesprochen und in gewisser Weise verzaubert. Ich habe mit Spannung gelesen und gleichzeitig am Geschehen Anteil nehmen können. Mir hat die "Schweigeminute" von Siegfried Lenz besonders gut gefallen. Für mich ist es ein Buch, das ich öfters lesen kann.

Ein sehr sehr gutes Buch!!!

Mit freundlichen Grüßen

Gabriele Maier
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