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Kundenrezensionen

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am 21. Februar 2007
Welcher erfolgreiche Autor hat diese Idee gehabt? Man nehme alle Ortsnamen, die man finden kann und verpasse ihnen neue Bedeutungen im Sinne eines Lexikons oder Duden. Dann weiß man endlich, dass eine zum Leidwesen von Orthopäden nicht mehr praktizierte Stellung aus dem Kamasutra "das Reit im Winkl" ist. Und die Erkenntnis, dass "der Hilter" ein politischer Agitator ist, der bei den Massen nicht ankommt, da er sich ständig verspricht, macht einen ja auch nicht dümmer. So etwas bekommt nur Douglas Adams hin. In seinem Wörterbuch "Der tiefere Sinn des Labenz" jagt eine haarsträubende Erklärung die Nächste und man kommt aus dem Lachen nicht heraus. Welchen Sinn das hat und wozu das gut ist? Ich habe nicht die geringste Ahnung. In jedem Fall ist es kurzweilig zu lesen und unglaublich unterhaltsam. Ein Standardwerk, das in keinem Bücherschrank fehlen sollte.
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Mit „der tiefere Sinn des Labenz" haben Douglas Adams, John Lloyd & Sven Böttcher ein Wörterbuch der erfreulich anderen Art geliefert. Auf der Suche nach der Antwort auf die Frage nach dem tieferen Sinn des Labenz (oder the deeper meaning of liff) haben die Autoren dieses Buchs ein gewöhnliches Städteverzeichnis ausgewählt, um diese Städtenamen den bisher unbenannten Gegenständen und Gefühlen zuzuordnen, die den meisten Menschen nur allzu bekannt aber unbenannt vorkommen dürften.
Neben der deutschen Übersetzung, die sich vornehmlich mit Städtenamen aus dem deutsch-österreichisch-schweizerischen Raum beschäftigt, ist auch die englische Originalausgabe (the deeper meaning of liff) enthalten. Somit werden 2 Bücher in Einem angeboten, wobei jedoch nicht zu verachten ist, dass es sich bei der deutschen Ausgabe nicht nur um eine gewöhnliche Übersetzung mit englischen Originaltext handelt, sondern um eine deutschsprachige Ergänzung des Originals.
Zur Freude für das Auge wurden auch einige humorvolle Illustrationen zur Erklärung mancher Wörter eingefügt, deren Zeichenstil an den älterer authentischer Sachbücher erinnert. Auf den ersten Seiten nach dem schwerer zu beschreibenden Vorwort sind die Karten mit sämtlichen verwendeten Städtenamen und deren Lage eingefügt.
Die ohnehin faszinierenden Wörter, Worterklärungen und Wortspiele werden zusätzlich noch durch die amüsanten Vor-, Zwischen und Nachworte ergänzt.
Für die praktische Übersicht wurde in der Buchmitte ein funktionelles Register.
Teilweise legen auch Verweise auf Werke vor, in denen einige der abstrakt anmutenden Wörter schon verwendet wurden, ob das dieses Wörterbuch in seiner Funktion bestätigt oder nicht sei natürlich dahingestellt.
Fazit:
Fans von Douglas Adams, britischen Humors, unkonventioneller Bücher, amüsant sinnloser Wortschatzergänzungen kommen hier vollends auf ihre Kosten. Stunden voller geistreicher Amüsiertheit inklusive.
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am 1. März 2006
Die Erstausgabe habe ich im letzten Jahrhundert geschenkt bekommen. Seither habe ich das Lexikon buchstäblich dutzendfach verteilt. Mittlerweile haben sich im Freundes- und Bekanntenkreis viele Begrifflichkeiten in den Alltagswortschatz eingebürgert. Die Elektronikfreaks beispielsweise wissen genau, was gemeint ist, wenn ein Exter übrig bleibt, das kleine, beim Zusammenbau übriggebliebene Plastikteilchen, das einem unmissverständlich mitteilt, dass man alles wieder auseinandernehmen und von vorn beginnen darf.
Mütter erklären ihren Kindern beim Windelwechseln, dass sie nun den Schmie entfernen (Oberbegriff für dunklen Schmutz auf hellem Untergrund; Gegenteil: Schmölz).
Auf Fêten hat das Buch zahllose Lachsalven und wissendes, zustimmendes Nicken erzeugt.
Das Lexikon sorgt in jedem Fall für die kommunikative Bereicherung, auch zwischen völlig Unbekannten. Unvergessen wird mir die Begegnung in einer Warteschlange sein, als ich zu meinem Begleiter sagte: "Schau mal, ein Gscheidl", und hinter mir antwortete es: "Und nebendran einer mit Köterende und Frau mit Duttweiler."
Wenn man über die gleiche Sorte Humor verfügt: das hat schon was.
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am 3. August 1999
Dies ist ein Wörterbuch, und ein höchst ungewöhnliches dazu. Nur zu sehr wünschte ich mir, daß die hier erstmals erfaßten Wörter Eingang in den deutschen bzw. englischen Sprachschatz fänden. Die Idee ist einfach. Es gibt, so stellten Douglas Adams und John Lloyd fest, so viele Dinge auf der Welt, für die es keine Namen gibt. Andererseits gibt es aber reichlich Wörter, die nichts anderes zu tun haben als auf Wegweisern rumzuhängen, die auf irgendwelche Orte zeigen. Warum sollte man sie nicht anders beschäftigen? Und so sammelten sie für die Originalausgabe "The Meaning Of Liff" Ortsnamen vor allem aus englischsprachigen Ländern und führten ihnen neue Bedeutungen zu. Dabei ist es zuweilen erstaunlich, mit welcher Präzision die so "neugeschaffenen" Wörter das zu bedeuten scheinen, was ihnen von Adams und Lloyd vorgeschlagen wird. Hier haben sich Menschen mit großem Sprachgefühl erfolgreich eines Themas angenommen. Ein solches Werk zu übersetzen, trifft natürlich auf ungeahnte Schwierigkeiten. Naja, ungeahnt vielleicht nicht, aber der Anhang des Buches, in dem ein (wahrscheinlich fiktiver) Briefwechsel zwischen dem Übersetzer und dem Verleger "dokumentiert" ist, deutet an, auf welche Probleme man stoßen kann. Zum Beispiel gibt es keinen Atlas und kein Verzeichnis, in dem deutsche Ortsnamen nach Endungen sortiert sind. Denn Sven Böttcher hat sich die Aufgabe des Übersetzens nicht leicht gemacht - falls man von Übersetzen überhaupt noch sprechen kann. Zu deutschen Ortsnamen hat er neue Bedeutungen gesucht, und sich dabei größtenteils an den Definitionen aus dem englischen Original orientiert - bzw. er hat für die Originaldefinitionen passende deutsche Ortsnamen gesucht. Das ist ihm mal mehr, mal weniger geglückt. Aber, ein Glück für Puristen und gründliche Fanatiker, in diesem Buch ist auch gleich der englische Originaltext mit wiedergegeben. Seien wir dem Verlag dankbar dafür. Und dankbar für dieses Buch. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 4. Dezember 2007
Unglaublich, mit wie vielen Sachverhalten und Gegenständen die Welt aufwartet, für die einem bis dato die Worte fehlten... Aber Douglas Adams schafft diesem Mangel Abhilfe! Nach gründlichem Studium seines "Tieferen Sinnes des Labenz" muss man nunmehr auch vor komplizierten Vorkommnissen nicht mehr kapitulieren. Und das Beste dabei ist: Nicht nur nicht kapitulieren braucht man nicht mehr, sondern man darf dabei auch noch feixen -- es sei denn, man laufe unwissentlich mit einem Frauensattling durch die Gegend, weil ein freundlicher Zeitgenosse sein "Passau!" kundtat... Da kann man dann nur noch hoffen, nicht auch noch das Opfer eines fiesen Rednitzhembach geworden zu sein... (Auflösungen im hier warm empfohlenen Buch)

Es ist nämlich so: All die Wörter, die einem bisher gerade noch gefehlt haben, gibt's schon seit Jahrhunderten, aber dummerweise verbargen die sich an einem Ort, wo man sie nie vermutet hätte: In Ortsnamen nämlich. Orts- und Flurnamen bezeichnen nämlich nicht nur Geographisches... So ist beispielsweise das Reit im Winkl eine "zum Leidwesen von Orthopäden nicht mehr praktizierte Stellung aus dem Kamasutra", beim Bludenz handelt es sich um "das, was von einem Tier übrigbleibt, wenn schließlich auch die Weißwursthersteller mit ihm fertig sind", und das Taxöldern wabert einem beim Einsteigen ins Taxi entgegen, das gerade andere Fahrgäste verlassen haben... Und so weiter. Man kann stundenlang nach Gusto in diesem ganz besonderen Wörterbuch herumstreunen, ohne mit Lachen fertig zu werden. Schließlich begegnet einem so manches, das man bisher wortlos erleiden musste: die Bademütze, die einem ein missmutiger Bademeister aufzunötigen sich erdreistet; die Grübelei, warum nur man gerade die Küche betrat...

Freilich handelt es sich hier strenggenommen nicht um eine Übersetzung aus dem englischen Originals "The Deeper Meaning of Liff" (das ist aber erfreulicherweise im Anhang komplett abgedruckt), sondern um eine kongeniale Übertragung einer genialen Idee, wie sie vermutlich nur ein Brite haben kann. Den Lesegenuss schmälert das nicht, im Gegenteil! Anregendere Lektüre ist schwer vorstellbar, und außerdem kann man sich auch den Spaß machen, arglose Zeitgenossen beim Grübeln zu beobachten, was um alles in der Welt nur ein Winzeln oder das Todtglüsingen sein mag. (Winzeln bezeichnet natürlich den "unerträgliche[n] Tonfall jener ewig grinsenden Vollidioten, die Spielshows mit Kindern moderieren", und beim Todtglüsingen handelt sich's um den "Gesichtsausdruck, dessen Beherrschung Schauspieler unter Beweis stellen müssen, bevor sie den Macbeth spielen dürfen" -- was denn sonst?!).

Und was wohl bezeichnet das titelgebende "Labenz"? -- Genau! Den "allgemein bekannte[n] Gegenstand oder eine vertraute Erfahrung, für den oder die bisher noch keine Bezeichnung existiert". Genauer gedat: "existierte". Denn jetzt werden die Labenze sehr, sehr selten.
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am 21. Januar 2004
Vielleicht ist dieses Buch nichts für eingefleischte Adams-Fans auf der Suche nach einem Plot - aber es ist absolut brilliant für all diejenigen, die Wörter lieben, die sich an regnerischen Tagen hingebengsvoll in Lexika vertiefen und bei denen exotische Begriffe allein um der Lautmalerei willen Entzücken hervorrufen.
Die Idee: Es gibt Dinge, die man kennt, für die es aber keinen Begriff gibt - z.B. diese halbmondförmigen Reste beim Teigausstechen. Und triste Orte, deren Namen verloren nach einem passenderen Inhalt zu rufen scheinen - z.B. Stuckenborstel. Beidess führt man zusammen. Die Mulde, in der am Postschalter Briefmarken zum durch Glaswand getrennten Kunden durchgereicht werden? Frankfurt. Die winzigen schwarzen Fliegen, die weiß der Geier wie in die Trennungsschicht zwischen zwei Thermopenscheiben geraten? Siegelsum.
Kongenial übersetztes Meisterwörterbuch!
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am 14. Juni 2003
douglas adams (leider schon seelig) sollte ein begriff sein ("per anhalter durch die galaxis"). seine kreative verwendung der sprache ist kult!
in "the deeper meaning of liff" erfährt man endlich, was die vielen ortschaftsnamen für eine bedeutung haben. und gleichzeitig erhalten ticks, verhaltensweisen und bekannte zustände aus dem alltag einen namen. eigentlich sind's gleich zwei bücher in einem: das englische original von adams und lloyd und die übertragung (mit deutschsprachigen ortschaften aus de, at und ch) von böttcher.
beispiel gefällig?
"Nöda, der = Der arrogante Tonfall einer Sekretärin, die leugnet, dass ihr Chef da ist, obwohl man weiß, dass er da ist, und sie weiß, dass man es weiß."
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am 20. April 2000
Typisch Douglas Adams: Da gibt es auf der einen Seite einen Haufen Gegenstände und Gefühle, für die es keine eigenen Worte gibt. Und auf der anderen Seite einen Haufen Worte, die nichts weiter tun, als nur auf Ortsschildern herumzustehen. Was liegt da näher, als diesen Begriffen neue Bedeutungen einzuhauchen und das Lexikon der bisher unbenannten Gegenstände und Gefühle zu verfassen.
Untypisch für Douglas Adams: Die vielen kleinen Beschreibungen machen die Lektüre zwar angenehm und lassen einen das Buch immer wieder in die Hand nehmen, der Adams-Fan wird aber das ständige Wiederaufgreifen ursprünglich wenig bedeutsam erscheinender Handlungsstränge, die ja zum Beispiel die Anhalter-Trilogie ausmachen, vermissen.
Und während die Abschnitte, die sich auf echte Gegenstände oder Gefühle beziehen, wirklich witzig sind, wirken einige Begriffe einfach nur wie zurechtgekünsteltes Füllmaterial, zum Beispiel der kleine Schottenkaro-Beutel, den man während der Distel-Saison unter dem Kilt trägt.
Ein großes Lob gebührt auch Sven Böttcher, der das Lexikon nicht nur stumpf übersetzte, sondern deutsche Ortsnamen suchte und die Zuordnungen neu vornahm. Und da auch das englische Original enthalten ist, bekommt man eigentlich zwei Bücher zum Preis von einem...
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am 14. Juni 2000
Bei diesem Buch handelt es sich eindeutig um Lektüre der "Must-Have"-Kategorie (wie es im neudeutschen so schön heißt). Jeder Mensch stellt im täglichen Leben Dinge an, die recht peinlich sind und jeder kommt sich dabei dämlich vor, weil er denkt er sei der Einzige der so etwas tut. Schluss damit. Douglas Adams deckt schonungslos die alltäglichen Missgeschicke und peinlichen Situationen auf, über die im Alltag nicht gesprochen wird. Und dabei geht er noch eine Stufe weiter, er gibt diesen auch noch Namen. Ein großes Lob für den deutschen Übersetzer, der dieses englische Meisterwerk mit Inbrunst ins Deutsche zu übersetzen verstand. Jedem Fan der US-Serie Seinfeld sei dieses Buch ganz besonders ans Herz gelegt, da es meiner Meinung nach humoristisch ähnlich funktioniert, indem es mit den Schwächen spielt, die der moderne Mensch nur allzugern totschweigt.
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am 16. Juli 1999
"Der tiefere Sinn des Labenz" - Labenz, was ist denn das? Es trifft den Kern des Buches: Douglas Adams und Co nehmen sich Namen von Orten und Städten und definieren diese neu. Diese Vokabeln sind jedoch mit so viel Allgemein- und Wortwitz erklärt, das man über jede schmunzeln kann. Denn jedes Wort beschreibt einen alltäglichen Gegenstand oder etwas, was einem tagtäglich passiert (oder so "blöde" Sachen, das man eh darüber lachen kann). Man fragt sich manchmal, wie man ohne diese Wörter ausgekommen ist (Mein Favorit ist der "Gangloff"). Nicht nur das Lesen ist recht amüsant, noch amüsanter ist das Verwenden dieser Vokabeln. Man erzählt seinen Freunden von den Vokabeln und verwendet diese in seinen Gesprächen. Wo dann Außenstehende nur "Häh" sagen können, kann man sich selbst vor Lachen kaum halten. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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