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4.0 von 5 Sternen Das Schlachten beginnt
Die Fortsetzung von „A Hymn before Battle" fängt zunächst weitaus weniger blutrünstig an, als der erste Teil ("Der Aufmarsch") geendet hatte. Die gesamte erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit den Vorbereitungen auf die Invasion der blutrünstigen „Posleen", die sich nach zig anderen bewohnten Planeten nun die Erde zum...
Veröffentlicht am 8. Januar 2004 von Dr. Gert Vogel

versus
6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber sehr militärisch
Der 2. Band der Invasionsreihe ist der amerikanische Traum schlechthin: die totale Militariserung einer ganzen Gesellschaft: vom Enkel bis zum Großvater, vom asozialen Element bis zur Elite: alle kämpfen für ein Ziel, der Mensch wird zum Kampfanzug mit der Feuerkraft einer Division.

Im Nachwort wird dann auch die für uns deutsche wenig...
Veröffentlicht am 15. April 2005 von Christian Rosenbaum


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70 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Schlachten beginnt, 8. Januar 2004
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Die Fortsetzung von „A Hymn before Battle" fängt zunächst weitaus weniger blutrünstig an, als der erste Teil ("Der Aufmarsch") geendet hatte. Die gesamte erste Hälfte des Buches beschäftigt sich mit den Vorbereitungen auf die Invasion der blutrünstigen „Posleen", die sich nach zig anderen bewohnten Planeten nun die Erde zum „Abernten" ausgesucht haben. Im Gegensatz zum Rest der Galaxis sind die Menschen aber nicht als sanftmütiges Schlachtvieh geboren, und diesen Irrtum wollen sie die Angreifer auch spüren lassen! Schlachtpläne werden geschmiedet, Industrien umgepolt, ganze Staaten evakuiert, Millionen von Soldaten ausgebildet und alle übrigen Zivilpersonen im Guerillakrieg geschult.
Was neben viel Konfusion und schlechter Planung nicht ausbleiben kann, ist der Kampf der Politiker hinter den Kulissen. So werden gegen jede Vernunft einige amerikanische Gebiete unter dem Opfer von hunderttausenden Soldaten verteidigt, weil dort historische Stätten des Bürgerkriegs liegen, und deren Verlust Wählerstimmen kosten könnte.
Das gesamte Buch fokussiert sowieso rein auf das Gebiet der USA, der Rest der Welt ist Ringo kaum einer Erwähnung wert. Die Geschichte spielt in nächster Zukunft (November 2003 bis Oktober 2004), die beschriebene Waffentechnik ist daher bis auf Ausnahmen weniger SF als blanke Realität.
Bevor es aber zur Landung der Invasoren kommt, werden einige der Hauptpersonen etwas breiter im beruflichen und privaten Umfeld dargestellt. Vor allem Mike O'Neil, den Helden von „A Hymn before Battle", und seine Familie lernt man etwas näher kennen, als er einen letzten Urlaub an den bereits evakuierten Urlaubsstränden von Florida machen will.
Man erfährt auch andeutungsweise, dass mehrere Gruppen, Menschen und Außerirdische, unter der Oberfläche ihre eigenen Spielchen spielen, und dass wohl in dem ganzen Kriegsszenario noch einige Geheimnisse verborgen sind, die noch gelüftet werden müssen.
Da der Feind sich nicht an den Zeitplan hält und viel zu früh die Invasion der Erde beginnt, werden die amerikanischen Streitkräfte ziemlich unvorbereitet erwischt. Da in einem Amerikaner aber auch immer ein Kämpfer steckt, und zwar oft ein sehr einfallsreicher, müssen die Posleen bald erkennen, dass sie sich einen etwas zu harten Brocken zum Verschlingen ausgesucht haben.
Ringo bemüht sich, dem Leser auch einen Einblick in die Gemüts- und Gedankenwelt der Feinde zu geben, vermenschlicht diese dabei aber zu sehr. Hier passt der entworfene Hintergrund der Schlächterhorden, die bei 70 Planeten keinen nennenswerten Widerstand gespürt haben, nicht ganz zur geschilderten Denkweise, die eher zu erfahrenen Söldnerführern gehört, die ihre Beute z. B. in immer bessere Waffen investieren. Wozu bessere Waffen, wenn eh keiner zurückschießt?
Jedenfalls kommt es jetzt zur Schlacht, besser gesagt zum Schlachten! Ringo lebt seinen Hang zur Massenvernichtung, der auch in den Koproduktionen mit David Weber zu spüren ist, in der zweiten Hälfte des Buches aus. Wenn sich die Leichen so hoch türmen, dass man nicht mehr darüber hinaus schauen kann, werden sie eben von der Artillerie noch einmal durchgehäckselt! Da gibt es reichlich Platz zur Schilderung von Heldenmut und Opferbereitschaft. Sogar der verweichlichte Präsident bekommt kurz vor seinem Tod noch die Gelegenheit, sich als echter Mann zu zeigen!
Reichlich zwiespältig empfand ich die Schilderung der militärischen Führung. Da gibt es zum einen die Generäle, Sesselpfurzer, die laut Ringo meist keine Ahnung von der Wirklichkeit haben, und Hunderttausende von Soldaten in den sicheren Tod schicken, weil sie nicht auf die richtigen Profis hören, und dann auf der anderen Seite die echten Helden, die einfach wissen, dass es so, wie sie es planen, richtig ist, und die sich auch nicht scheuen, der Besatzung von drei Panzern, die vor einer Million heranstürmender schwer bewaffneter Feinde fliehen wollen, etwas Rückgrat einzublasen, indem der Kopf eines dieser Feiglinge zwischen den Panzerhandschuhen zerdrückt wird, bis das Gehirn herausplatzt! Ja, da gibt es schon einige heftige Szenen in diesem Buch ...
So z. B. auch die Stelle, wo O'Neils achtjährige Tochter einem unwillkommenen Besucher das Gehirn heraus bläst, weil der Opa den Gast anscheinend nicht besonders leiden mag. Natürlich hat sie, im Rahmen des Romans, richtig gehandelt, aber bei mir bleibt bei solchen Beschreibungen doch ein starkes Unbehagen zurück. Vermutlich bin ich einfach ein Kind des „alten Europas".
Das Buch liest sich ansonsten recht flott und spannend, wenn auch viel vom militärischen Jargon einfach an mir vorbei geht, wie auch manche kleine Anspielung, die bei Amerikanern wohl ein Schmunzeln auslösen wird.
Ich habe mir jedenfalls schon die Fortsetzung „When the Devil Dances" bestellt. Will doch wissen, wie das alles weitergeht!
Insgesamt aber nur für wirklich schnell lesende Anhänger militärischer SF geeignet.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Massenschlacht, 7. Dezember 2004
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Dad Buch ist leider ( deshalb nur 4 Sterne) wie viele andere auch sehr amerikanisch... und das ist noch freundlich ausgedrückt.
Trotzdem ein Buch zum mal eben so weglesen...
Die Story ist ganz nett aufgebaut , der Storyfaden jedoch sehr dünn.
Die Schlachten sind etwas blutig ...
Ach ja und die Frage stellt sich , wenn jemand so blöd als Alien ist , dann kann er auch nicht durch den Weltraum fleigen .
Die physikalischen Gegebenheiten sind manchmal etas dünn ,,,,
Trotzdem _ lesenswert , aber bitte nicht drüber nachdenken !!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Angriff (auf die Langeweile!), 9. Januar 2005
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Der erste Band war ja nun wirloch nicht schlecht, ein solider Band des Genre halt, wie ich das schon in meiner Rezension zu "Der Aufmarsch" geschrieben habe. Aber das war ja noch gar nichts!
Ich war wirklich überrascht ab der Hälfte des Buches (das scheint bei den Invsaion Bänden öfter so zu sein).
Zuerst geht es wieder recht langsam los. Die schachfiguren werden von Ringo in die Ausgangspositionen gebracht, damit die INVASION beginnen kann.
Das tut sie dann auch mit aller Härte und Brutalität. Dabei rutscht Ringo aber nicht in sinnlose Gewaltorgien, sondern schafft es vielmehr den Leser in eine Endzeitstimmung zu versetzen, die einen stark an Independece Day erinnern mag.
Wie eine ganze Stadt in Panik ausbricht, als die Überschallknalle von dutzenden Landungsfahrzeugen von Außerirdischen auf sie herunter rasen, lässt einen nunmal nicht kalt.
Von da an geht dann gewaltig die Post ab. Wie immer ist die Oberste Heeresleitung (der Präsident, der ja in Amiland soetwas wie ein Ersatz-Monarch ist) unfähig und Schuld daran, dass junge Männer ihr Leben lassen.
Die vielen Schlachten die darauf folgen sind wirklich klasse zu lesen, weil Ringo durch sein Fachjargon und das enorme Know-How im Militärbereich eine perfekte Mischung aus (militärischer-) Realität und Fiktion erschafft.
Fazit: Anschnallen, Luft holen und Lesen! :o)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannend aber sehr militärisch, 15. April 2005
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Der 2. Band der Invasionsreihe ist der amerikanische Traum schlechthin: die totale Militariserung einer ganzen Gesellschaft: vom Enkel bis zum Großvater, vom asozialen Element bis zur Elite: alle kämpfen für ein Ziel, der Mensch wird zum Kampfanzug mit der Feuerkraft einer Division.

Im Nachwort wird dann auch die für uns deutsche wenig angenehme historische Parallele deutlich.

Das Ganze ist ab der Mitte (bis dahin kämpft man gegen allerlei Beschreibungen amerikanischer Militaria) leidlich spannend, aber schon sehr reduziert.

Die sozialen Verwerfungen und Belastungen bleiben völlig außen vor.

Das Eltern Ihre (kleinen) Kinder zu (freundlichen) Aliens auf einen anderen Planeten schicken um selber für's Vaterland zu sterben, kann sich nur ein Ami ausdenken..

Wer's mag.......
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nicht so toll, 10. September 2010
Von 
H. Schwab (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
den ersten teil im urlaub in der bibliothek gefunden - der war noch irgendwie ok (zum lesen am pool) - ab dem 2. teil wirds dann eigentlich nur noch richtig schlecht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen noch dumpfer..., 7. April 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Nachdem im 1. Teil den Aliens auf fremden Planeten so richtig eingeheizt wurde, schlagen diese aber mächtig zurück.

Per Zufall landen sie auf der Erde & schießen, was das Zeug hält.

Natürlich kann die US-amerikanische Armee trotz Verluste, die über 100.000 Mann beziffert werden, der Situation Herr werden.

Die Story ist also gar simpel:

Böse Aliens greifen die Erde an, metzeln ein paar Menschen und Städte nieder & werden wiederum von beherzten Soldaten niedergestreckt.

Während im 1. Buch noch etwas Hintergrundstory zur Einführung vorlag, wird im 2. Buch nur noch abwechselnd geschossen und zerschleimt. Mal Mensch, mal Alien.

Man könnte den Eindruck gewinnen, der Autor hat seine Kleine-Jungen-Phantasie nunmehr freien Lauf lassen können.

Mich hat das Buch derart angeödet, daß ich es auf Teufel komm raus vermeiden werde, die weiteren Folgen zu lesen.

Schade um das Papier....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Military Science Fiction kann auch gut sein!, 5. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Als ich anfing den ersten Band (Der Aufmarsch) zu lesen dachte ich, hilfe, was sollen die ganzen militärischen Begriffe und Beschreibungen. Dennoch man merkt schnell, dass man es nicht in allen Einzelheiten verstehen muss, die Handlung erschließt sich auch so. Das ist ein Aspekt den alle Bücher von John Ringo gemeinsam haben, er versteht es eine spannende Geschichte zu erzählen ohne alles zu erklären. Besonders spannend ist der Invasions-Zyklus durch die verschiedenen Handlungsstränge, die nie ganz voneinander getrennt sind und sich immer wieder überkreuzen. Immer wieder sind Hinweise auf zukünftige Ereignisse bzw. neue Informationen über die Aliens (gute wie böse) eingestreut, die die Spannung ständig erhöhen. Zweifelsohne ist der zweite Band in gewisser Weise eine Variation des amerikanischen Traums. Dennoch fällt dies größtenteils nicht auf, es gibt aber gewisse Stellen, an denen es für den europäischen Leser einfach zu viel ist.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Auch wenn's schwerfällt, ein Muss !!, 21. Januar 2005
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
man kann es erstaunlicherweise sehr gut mit den Alien-Filmen vergleichen. Der erste Teil war sehr gut, der zweite Teil ändert den Stil des ersten Teils völlig. Wie bei Alien 2 wird hier eine militärische Massenschlacht vollzogen und nicht mehr diese spannende Atmosspähre des ersten Teils aufgebaut. Dieses Buch ist mit Sicherheit nicht schlecht, aber es hinkt deutlich dem ersten Teil hinter her. Militärfans sind hier bestens aufgehoben, SF Fans werden es lesen "müssen" weil sie der erste Teil begeistert hat. Hoffen wir das folgende Teile besser werden (wie bei Alien halt:-))
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ich sage es ja ungern, aber: WARNUNG VOR DIESEM BUCHE!, 14. April 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Ich habe schon viel Unfug gelesen, aber hiermit sollte wirklich niemand seine knappe Lebenszeit verschwenden.
Begründung: Das Buch strotzt vor inneren Widersprüchen und Dummheiten. Zu allem Überfluss werden Kriegführen und Militär heroisiert, insbesondere die militärische Hierarchie. Die Dummheit der Befehlskette ist dem Autor einerseits Quelle zahlreicher Verwicklungen, die von eigenmächtig handelnden Helden gelöst werden. Andererseits entwickelt der Autor aus der Hierarchie und dem Prinzip <Befehl und Gehorsam> die Motivation seiner Millionen Soldaten, sich trotz schlechtester Vorbereitung durch den Offiziersstab im Gefecht abschlachten zu lassen.
Wenn das dramaturgische Gerüst schon so blöd ist, was kann man dann von den Details erwarten? Richtig: ebensolchen Blödsinn. Immerhin: Diese Erwartung erfüllt der Autor.
Rund fünf Monate nach dem Erstkontakt mit außerirdischen Zivilisationen stellt die Menschheit die Eliteeinheit im Kampf zweier galaktischer Kulturen. Für die Parteinahme in diesem Konflikt genügt, dass die Außerirdischen den irdischen Staatenlenkern mitteilen, die Erde sei in fünf Jahren Invasionsziel des Gegners. Die weltraumfahrenden und technologisch natürlich weit entwickelten Nationen sind allesamt vom Herdentrieb besessene Dummköpfe: lieb, mit hoch spezialisierten Fähigkeiten, ansonsten unfähig. Mit einer Ausnahme: Eine Nation cleverer Geschäftemacher, die die Dummköpfe nach Strich und Faden ausnehmen. Ausgerechnet deren Angaben glaubt man auf der Erde. Das größte Problem ist die militärische Organisation. Politische und gesellschaftliche Probleme größeren Ausmaßes scheint es nicht zu geben.
Irdische (Militär-)Spezialisten entwickeln innerhalb weniger Monate mit Hilfe außerirdischer Technik Waffensysteme für den Einsatz gegen einen komplett unbekannten Gegner. Gut, dass die neuen Waffen wirksamer sind als alles, was die Galaktiker in mehreren hundert Jahren Kriegsführung auf die Beine stellen konnten. Ohne ordentliche Ausbildung ziehen Millionen Men-schen zum Fronteinsatz auf fremde Welten. Während den Details der Waffensysteme viel Raum gewidmet wird, gibt es keinerlei Probleme mit der fremden Umwelt: Gravitation verändert? Macht nichts. Komplett fremde Fauna und Flora (dies wird ausdrücklich betont!)? Für einen Soldaten nicht der Rede wert, die Einheiten stapfen durch insektenverseuchte Dschungel und Sümpfe, ohne auch nur einmal in die ungewohnte Atmosphäre zu niesen. Ihr größtes Problem ist die von der Erde mitgenommene neue Ausrüstung, mit der sie allerdings dem Feind ordentlich zusetzen, auch wenn dies der im Buch verwendeten Physik widerspricht: Lichtschnelle Materiegeschosse, die aus Handgewehren in der Atmosphäre abgeschossen werden, sich aber netterweise von Hindernissen, die fester als Gas sind, stoppen lassen. Ansonsten, so schildert der Autor, würden sie geradlinig durchs Universum sausen und die Raumfahrt gefährden - weshalb man zielen soll vorm Schießen.
Erwähnte ich schon, dass die Außerirdischen zwar die Menschheit kontaktiert haben, die irdischen Streitkräfte aber ganz selbstverständlich von den USA geführt werden und US-Truppen die Hauptstreitmacht stellen?
Ach ja: Ein supertechnischer Kampfanzug versorgt die Soldaten auch medizinisch. Ein Arm abgerissen? Kein Problem: Schmerzmittel sowie das Versprechen, dass das Gliedmaß in einigen Wochen wieder nachwächst, lassen den Soldaten nach Sekunden wieder einsatzfähig sein. Schock und dergleichen kennt ein Frontsoldat nicht, lediglich Stabsoffiziere lassen sich davon aus der Fassung bringen.
Na, immer noch Lust auf dieses Buch?
Star Trek ist im Vergleich hierzu literarisch wertvoll und glaubwürdig erzählt ...
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4.0 von 5 Sternen Typische Ringo, 1. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Invasion, Bd. 2: Der Angriff (Taschenbuch)
Rückzugsgefechte, erfolge und misserfolge, Taktische Kniffe und Heldentaten alles in allem nett nur diese Hintergrundgeschichte der Intrigen will sich nicht so richtig einfügen
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Invasion, Bd. 2: Der Angriff
Invasion, Bd. 2: Der Angriff von John Ringo (Taschenbuch - 1. Juni 2004)
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