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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juli 2004
Die ersten 100 Seiten von „Ruinen der Macht" erzählen die übliche Geschichte: Da das HPG-Netz zusammengebrochen ist, kommt es auf irgendeinem Hinterweltlerplaneten zu Unruhen. In diesem Buch ist es übrigens Mirach, die Geschichte spielt also - wer hätte es gedacht - wiedereinmal in der Präfektur IV der Republik. Gleiche Orte, gleiche Namen - ich sage nur Aaron Sandoval und Kal Radick. Nicht nur die Antagonisten, sondern auch „die Guten" sind nach dem allseits bekannten und anscheinend so beliebten Strickmuster aufgebaut: Die beiden Söhne eines Adligen, die schon seit Kindertagen Mechpiloten werden wollen aber sich zuvor die Militär-Karriereleiter emporarbeiten müssen.
Wer jetzt denkt, das wenigstens die Handlung etwas Neues bietet, um die große „Dark-Age-Geschichte" voranzubringen, der irrt. Alles dreht sich hier ausschließlich um Mirach! Zwar tritt eine Figur am Ende des Buches auf, die auch über den planetaren Tellerrand hinausblicken kann, dem Leser wird jedoch nicht ein Wort verraten!
Die zweiten 100 Seiten dieses Romans erzählen die Geschichte dann aber zumindest in einer Weise, daß man trotz mangelnden Ideenreichtums in der Handlung von eigenermaßen akzeptabler Unterhaltung reden kann. Teilweise scheint Robert E. Vardeman aber tüchtig Anleihen aus den guten alten Battletech-Romanen gezogen zu haben: So hat die „Schurkin" des Buches, die Medienministerin Elora Rimonowa, die mit Nachrichtenmanipulation, Intrigenspiel und Attentätern die Macht anstrebt und anscheinend auch am Flugzeugabsturz der Mutter der beiden „Prinzen" des Planeten beteiligt war, verblüffende Ähnlichkeit mit Katherine Steiner-Davion und ihren Methoden. Bei der Hauptfigur des Buches, dem jüngeren der beiden Brüder, zwingt sich dann auch einfach der Vergleich mit Victor in jungen Jahren auf.
Erst der letzte Teil des Buches vermag dann wirklich zu begeistern. Endlich einmal ein paar Ereignisse, die man nicht schon mindestens zwei Kapitel früher vorhersehen konnte! Wenn der Konflikt auf Mirach sich schließlich zur finalen Katastrophe hin zuspitzt, kann „Ruinen der Macht" durchaus mit seinen beiden Vorgänger-Romanen mithalten.
Mein Fazit:
„Ruinen der Macht" ist zwar eine dieser Lückenfüller-Geschichten, bei der am Roten Faden der Romanübergreifenden Handlung nicht ein Stück getan wird, kann aber, nach einer gewissen Warmlaufzeit, durch das altbewährte Gesamtkonzept der Battletech-Serie ein oder zwei Lesenächte lang akzeptable Unterhaltung bieten. Dennoch rate ich Lesern von „Geisterkrieg" und „Der Kampf beginnt" von diesem Buch ab, da es handlungstechnisch nichts enthält, was über diese beiden Romane hinausgeht. Nur unerschütterliche Fans der Serie und Neueinsteiger werden hier auf ihre Kosten kommen. Hoffentlich wird der nächste Teil der Dark-Age-Reihe besser!
Drei Sterne für einen durch und durch durchschnittlichen Mech-Roman.
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am 8. Juni 2004
Ein eher unwichtiger Planet der Präfektur IV, dessen Gouverneur ein absoluter Pazifist ist. Auf dem sich nur ein einziger Battlemech befindet. Der alt ist und im Museum steht. Das klingt nicht gerade nach viel Potential für heisse Gefechte und Mechaction, und auch wenn in dem Roman schon einiges passiert, so schaltet er im Gegensatz zu seinem Vorgänger ein bis zwei Gänge zurück. Denn nach dem eher bürgerlichen Niveau in "Geisterkrieg" und dem hauptsächlich militärischen Level in "Der Kampf beginnt" bewegen wir uns nun auf der hohen Ebene der Politik, und da wird von Natur aus halt weniger gekämpft und mehr geredet und intrigiert.
Ansonsten bietet das Buch eine solide Story, teilweise zwar ein wenig vorhersehbar, aber dennoch gut geschrieben. Über den Rest der Präfektur IV (oder gar die restliche Sphäre) erfährt man allerdings nichts Neues, da sich die Handlung nur auf den Planeten konzentriert und dieser, wie die meisten anderen Welten auch, über keinen HPG mehr verfügt.
Interessant ist, dass die Gouverneursfamilie auf Mirach den gleichen Namen wie der Held aus dem letzten Roman trägt, worauf jedoch nirgends näher eingegangen wird, ausser unbeabsichtigt in einem derben Wortfehler am Anfang des Romans, der erstmal für kurze Verwirrung sorgt. Meine drei Sterne bedeuten in diesem Fall: "Ganz ok, aber nichts Besonderes". Und jetzt geht die Warterei auf den nächsten Roman im September los... .
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3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Mai 2004
So langsam scheint BT Dark Age Fahrt aufzunehmen. Daß es trotzdem noch nicht zu vier Sternen reicht (die ersten beiden Teile habe ich jeweils mit drei Sternen bewertet) liegt einfach daran, daß die Erzählqualität zum Ende hin, und für mich ganz unerklärlich, stark abbaut. Bis dahin hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Keine Überfrachtung mit Technik- und Abkürzungsgesülze, ordentlich entwickelte Charaktere, interessante Story.
Kurz zum Inhalt. Auf Mirach, einem etwas abgelegenen, aber sehr rohstoffreichen Planeten, kommt es nach dem Ausfall des interstellaren Kommunikations-Netzes zu Unruhen. Baron Ortega, der Herrscher des Planeten, versucht der Lage ohne Blutvergießen Herr zu werden, scheint jedoch nicht zu erkennen, daß Mitglieder seiner eigenen Regierung gegen ihn arbeiten und mit dem Planeten völlig andere Pläne haben. Die Gemengelage wird durch die abweichenden Interessen der großen Industriekonzerne zusätzlich kompliziert. Die Söhne Ortegas, beides große BattleMech-Piloten (allerdings nur im Simulator), glauben das Komplott aufdecken zu können. Aber sehen sie wirklich die Wahrheit? Oder nur das, was ihnen die verschiedenen Fraktionen und auch ihr Vater als Wahrheit vorgaukeln.
Ebenfalls positiv: ein deutlich entschlackter Anhang.
Leider negativ: die vielen Rechtschreibfehler.
Fazit: Ordentliches Lesefutter für Fans. Spannend für Einsteiger. Im Vergleich zur alten BT-Reihe vermisse ich allerdings immer noch deren Rafinesse.
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