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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Februar 2006
Dieses Buch beschäftigt sich mit einem Thema das von äusserster Wichtigkeit ist und unser Handeln erfordert wenn wir weiterhin auf einer Erde leben wollen auf der man gut leben kann. Mojib Latif versucht in diesem Buch die Problematik objektiv und für jedermann verständlich zu beleuchten. Dies gelingt ihm meiner Meinung nach auch grösstenteils, wenn gleich es auch einige kurze Passagen gibt über die man sicherlich geteilter Meinung sein kann.
Eine zentrale Nachricht des Buches scheint mir zu sein, dass es tatsächlich eine vom Menschen gemachte Erwärmung gibt. Latif liefert dafür etliche Beweise die anhand von übersichtlichen Grafiken illustriert werden. Er räumt also mit der (noch) weit verbreiteten Vorstellung auf, dass es keine zusätzliche Erwärmung durch den Menschen gäbe.
Desweiteren zeigt er den Handlungsbedarf auf und versucht dem Leser zu vermitteln, dass wir der grössten Katastrophe noch entgehen können wenn wir jetzt handeln. Er legt dabei die Verantwortung nicht allein in die Hände der Politik, sondern auch in die jedes einzelnen. Durch das Beispiel des Ozonlochs und der FCKWs verdeutlicht er, dass es möglich ist etwas zu erreichen, wenn alle am gleichen Strang ziehen.
Zusammenfassend, denke ich, dass man sicherlich nicht alles was in diesem Buch steht überbewerten soll, da der Autor nicht immer beim rein wissenschaflichen Argumentieren bleibt. Dieses Abweichen regt aber gleichzeitignoch mehr zum Nach- und Umdenken an und verleiht dem Buch einen lebendigeren Charakter. Von daher denke ich, dass dieses Abweichen durchaus auch eine positive Funktion hat und im Endeffet unterstreichen sie ja nur die möglichen Ausmassen einer objektiv bestehenden Bedrohung.
Dieses Buch schafft es ein Thema das in der öffentlichen Diskussion oft pauschalisiert und zugleich dramatisiert und unterbewertet wird, auf eine objektive Basis zu setzen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Mai 2007
Auch wenn dieses Buch von den aktuellen Ereignissen schon fast wieder überholt wurde, hat die Kernaussage, die mittlerweile als gesichert gelten dürfte, nichts von ihrer Brisanz verloren. Thematisiert wird die Frage, ob und inwieweit der Mensch für die Veränderung des globalen Klimas verantwortlich gemacht werden muss. Dabei werden erst einmal Grundbegriffe geklärt: Was ist überhaupt das Klima? Wie entsteht es? Gibt es natürliche Schwankungsbreiten und wenn ja, wie groß sind diese? Vermutlich ist es gar nicht so einfach, derart komplizierte Sachverhalte dem geneigten Leser beizubiegen. Und in der Tat kamen mir einige Passagen etwas Oberlehrerhaft vor, zum Teil sogar redundant. Im Großen und Ganzen gelingt es dem Autor aber sehr gut, das Thema an den Mann zu bringen und das sogar oft erstaunlich unterhaltsam. Das Klima ist schließlich eine Sache die uns alle angeht und alle interessieren sollte. Beim Lesen muss man immer wieder bemerken, das hier mit erstaunlichem und somit leider auch erschreckendem Weitblick geschrieben wurde. Die Kernaussage, das die zahl der Wetterextremereignisse ansteigen wird, hat sich in den letzten 2 Jahren drastisch bestätigt. Als Beispiel sei nur die katastrophale Hurricane Saison 2005 genannt. Aber noch ist es nicht zu spät, die Entwicklung aufzuhalten oder abzumildern und auch das Buch kommt zu diesem Schluss.

Als Start in dieses Thema und als Zusammenfassung scheint es mir sehr geeignet zu sein. Ich habe jetzt wenigstens das Gefühl, etwas besser Bescheid zu wissen als vor der Lektüre.
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am 20. Juni 2015
Auf Seite 12 dieses Buches weist Latif eine angeblich aktuelle (Jahr 2003) globale Mitteltemperatur von 15,6°C aus und deklariert diesen Wert als angeblich gefährliche "globale Erwärmung". Nachweislich in seinem Vortrag auf dem "Extremwetterkongress" im März 2012 in Hamburg (sein Vortrag wurde vom NDR aufgezeichnet) hat Latif einen aktuellen globalen Mittelwert von 14,5°C ausgewiesen (siehe Screenshot-Foto), also 0,9°C weniger als er noch im Jahr 2003 in diesem Buch (und auch in seinem Buch aus dem Jahr 2007) deklariert hatte.

Latif solle doch mal sein Verständnis einer globalen Erwärmung erklären. Wenn er das nicht kann, ist Latif für mich ein Scharlatan und Schwindler, wenn nicht sogar noch mehr...
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11 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. März 2004
Prof. Mojib Latif hat ein längst überfälliges und wichtiges Buch geschrieben. Als Klimaforscher selbst von seiner eigenen Popularität, die ihn die Wetterkapriolen der vergangenen Jahre bescherte, überrascht (S. 9), hält er es für dringend erforderlich, die komplizierte und für den Laien oft unübersichtliche Materie der Klima- und Wetterforschung darzulegen. Wie die zahlreichen Graphiken und Tabellen deutlich machen, gibt sich Latif alle Mühe, die schwierigen, mitunter "trockenen" Zusammenhänge dem Leser nahezubringen, ohne dabei in simple und populistische Lösungsofferten zu verfallen, da die Klimaforschung keine einfachen Antworten bieten kann. Gleichwohl ist seine Botschaft, daß der Mensch vor einer ökologisch prekären, ja dramatischen Situation steht, gerade aufgrund des wissenschaftlichen Anspruchs, klar und unmißverständlich. Der Ernsthaftigkeit des Themas zum Trotz bereitet das Buch auch "Lesevergnügen" (herrlich, S. 84: Ozon als das "Zusammenstoßen" von "Sauerstoff-Singles" mit "Sauerstoff-Paaren"), womit es dem Autor auch literarisch gelungen ist, daß sich der Leser selbständig des Themas weiter annimmt - und nicht erst dann, wenn die letzten Alpengletscher geschmolzen sind.
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