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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen42
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am 7. März 2008
Ich bin mittlerweile schwer für Krimis oder Thriller zu begeistern. Zu einfaltslos ist der Kommerzbrei, der mittlerweile in den Ladentheken aufgelegt wird, Psychothriller immer nach dem gleichen Muster und der mittlerweile 2000. Serienmörderroman.
Aber dieses Buch gehört zu den wenigen an die ich mich noch in 10 Jahren erinnere. Was Hank und Bud auf den knapp 360 Seiten durchleben, kann man sich erst vorstellen, wenn man das Buch gelesen hat.
Hart, brutal, trockene ironische Sprache und Nonstop Action die keineswegs platt daherkommt.
Das Buch soll verfilmt werden. Ich kann mir nur die Coens, Tarantino oder Rodriquez vorstellen. Der Stoff schreit förmlich danach. Bei diesem Buch kann man nichts verkehrt machen, greift zu unbedingt lesen. Dies ist eines der Bücher die jedem zu empfehlen sind.
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am 13. Mai 2007
Rein aus Zufall bin ich über Charlie Hustons Erstling gestolpert und bin sehr froh darüber. Der erste Teil der Henry Thompson Trilogie lässt dem Leser nämlich fast keine Zeit um nach Luft schnappen zu können und macht Appetit auf mehr.

Die abenteuerliche Odyssee, die Henry Thompson in New York und Umgebung durchmacht, ist spannend geschrieben, überrascht durch unerwartete Wendungen und wird an keiner Stelle langweilig. Die Schreibweise von Huston ist direkt und hart. Wer auf Filme wie Pulp Fiction oder The Big Lebowski steht, wird dieses Buch in kürzester Zeit verschlingen.

Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen.
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am 1. April 2010
Das ist mein erstes Buch von Charlie Huston und nachdem ich das Buch in 2 Tagen durch hatte, war ich sehr froh, es mir gekauft zu haben!
Die Story ist superspannend und crazy, wenn man gerade erst in New York gewesen ist und die Schauplätze vor Augen hat, kann man richtig mit der Hauptfigur Hank mitfiebern. Die coole Art von Huston zu schreiben hat mir gleich gefallen.
Gibt es schon (wie angekündigt) eine Verfilmung des Buches?
Jetzt halte ich mal Ausschau nach den weiteren Büchern von Charlie Huston,
er wird sicherlich einer meiner neuen Lieblingsautoren werden!
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am 23. Februar 2013
DER PRÜGELKNABE ist CHARLIE HUSTONS erster Band einer harten und temporeichen „Krimitrilogie“ über den Loser HANK THOMPSON.

DIE STORY:

HENRY „HANK“ THOMPSON wird aus dem Schlaf gerissen, weil er „pissen“ muß. Er fühlt sich grottig. Weiß gar nicht recht, was los ist, muß kräftig einen über den Durst getrunken haben. Während er sich erleichtert, muß er mit Schrecken feststellen, dass er Blut „pinkelt“. Langsam „schwant“ ihn was: sein miserabler Zustand rührt nicht bloß vom Alkohol her... HANK ist vor Jahren aus der Provinz nach New York gekommen. Ist dort hängen geblieben und fristet mehr schlecht als recht sein Dasein als Barkeeper im „Paul's“. Der Job fordert seinen Tribut; durch das ewige stehen, hat HANK bereits chronische Beschwerden in den Füßen und reich wird er dadurch auch nicht. Jetzt muß es irgendeinen Zwischenfall gegeben haben. Und langsam erinnert sich HANK wieder; irgendwie muß er mit zwei Gästen „kräftig“ aneinandergeraten sein, mit der Konsequenz, dass ihm im Krankenhaus eine Niere entfernt werden mußte und irgendwie muß das alles mit „Bud“ zusammenhängen, dem Kater, den ihm RUSS – sein Nachbar – vorübergehend zur Pflege anvertraut hat. Je mehr es HANK gelingt etwas Helles in das Dunkle zu bringen, desto mehr sieht er sich brutalen Gangstern ausgesetzt, die eine Information von ihm haben wollen, von der er keinen blassen Schimmer hat und die auch nicht davor zurückschrecken, ihren Drohungen Taten folgen zu lassen. Ehe er sich versieht, befindet HANK sich auf einer atemberaubenden Flucht auf Leben und Tod durch den Großstadtdschungel New Yorks...

FAZIT:

Super, sehr spannend, rasant, stellenweise recht brutal und atemberaubend, so habe ich DER PRÜGELKNABE elebt. Eine ungewöhnliche Story. Ungewöhnlich, weil es kein herkömmlicher Krimi-Plot ist. Weder geht es um den Mörder noch geht es um die Arbeit eines Ermittlers (Detektiv oder Polizei). Hier sieht sich ein Durchsnitts-Loser urplötzlich und ohne ersichtlichen Grund aus heiterem Himmel heraus den kriminellen und brutalen Machenschaften von Gangstern ausgesetzt. Zuerst versteht er gar nicht was los ist und versucht heraus zu bekommen, um was es geht. Dabei gerät er in einen irren Strudel voller Gewalt und Brutalität. Einer der Höhepunkte des Buches ist für mich eine irre Verfolgungsjagd per PKW durch den New Yorker Straßendschungel, der an die legendäre cineastische Verfolgungjagd in FRENCH CONNECTION (deutsch: BRENNPUNKT BROOKLYN) erinnert. Es ist sehr realistisch und irre spannend, wie CHARLIE HUSTON es schafft, diese irre Fahrt mit Worten im Kopf des Lesers geradezu zu bewegten Bildern werden zu lassen; als sähe man einen Film. Das Buch bietet spannende, kurzweilige Topunterhaltung und am Ende ist man geradzu begierig darauf, zu wissen, wie es weiter geht in Der Gejagte: Roman!

Also viel Spannung und Spaß beim Nachlesen!
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am 12. Mai 2011
Der hilfsbereite Single Hank Thompson ist Barkeeper in New York. Sein Leidensweg als Antiheld beginnt damit, dass er einem Kerl den Gefallen tut, auf seine Katze aufzupassen. Was Hank nicht weiss - im Katzenkäfig befindet nebst der Katze ein Schlüssel, hinter dem einige höchst obskure Gestalten her sind und für den sie auch über Leichen gehen. Ehe er sichs versieht, gerät Hank dadurch in den Strudel einer kriminellen Geschichte, die ihn auf eine Odyssee durch den New Yorker Grossstadtdschungel schickt, gejagt von Gangstern und einem Revier korrupter Bullen. Dabei hat er nur einem Freund geholfen und probiert, alles richtig zu machen in seinem Leben. Doch das Einzige, was funktioniert, ist, die Leute zu töten, die versuchen, ihn zu erledigen. So mutiert er vom biederen Barkeeper zum Staatsfeind Nr. 1, aber nicht als Rächer, sondern als getriebene Seele, die das Recht auf seine Seite nimmt.

Fazit: Huston liefert hier ein Feuerwerk an Action, in dem sich die Spannungsschraube wie ein Helirotor dreht. Von Seite zu Seite entwickelt sich ein solcher Drive, der die lesenden Augen nur so über die Zeilen jagt. Die Action kommt auf den Leser zugeschossen, wie die Markierungen auf der Autobahn. Die ausserordentlich treibende Story mit Momenten explosiver Gewalt ist gespickt mit staubtrockenem schwarzem Humor, Sarkasmus, treffenden, rotzfrechen Dialogen und einer Lakonik, die einem die Sprache verschlägt. Der Autor bemüht sich keinen Deut um gepflegten Stil, sondern passt sich dem Milieu an, in dem die Handlung spielt. Wie ein Maler mit kurzen Pinselstrichen ein Bild malt, beherrscht er die hohe Kunst, ohne weitschweifende Beschreibungen ein äusserst lebendiges Charakterbild seines Helden zu entwerfen und den Leser direkt ins Geschehen zu tauchen. Erstaunlich, wie ihm das mit seinem knappen, beiläufigen und schnörkellosen Stil gelingt. Noch erstaunlicher, wie er aus einem Loser einen Draufgänger, aus einem Verbrecher einen ausgesprochenen Sympathieträger macht.

Ein Actionthriller, gegen den sich eine Treibjagd wie ein Leichenzug ausnimmt. Lesehappyhours garantiert
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am 24. Oktober 2009
Hank Thompson hat seine besten Zeiten lange hinter sich. Während seiner Highschool-Zeit als großes Baseball-Talent gefeiert, dann aber durch einen Unfall jäh aus allen Träumen gerissen, fristet er nun ein einsames Leben als Barkeeper in Manhattan und hat nebenbei noch ein bedenkliches Alkoholproblem. Als jedoch sein Nachbar ihn um den kleinen Gefallen bittet, sich einige Tage seiner Katze anzunehmen, gerät er hierdurch ins Kreuzfeuer allerlei zwielichtiger Gestalten aus der Unterwelt und in ein Schlamassel, aus dem es für ihn bereits nach wenigen Stunden kein Zurück mehr gibt.

Eines muss man Charlie Huston lassen, das bedingungslose Tempo, in dem sein Protagonist durch die New Yorker Straßen gehetzt wird, lässt von den ersten Seiten an nie auch nur ansatzweise Langeweile aufkommen. Hinzu kommt, dass man als Leser nur allzu gern Sympathien für den unschuldig Gejagten aufbringt, erst recht, als schließlich immer mehr seiner Freunde zum Opfer der Jäger werden. Positiv sticht auch die geradlinige Schreibweise des Autors hervor. Die Härte, die durch eben diese schonungslose und direkte Sprache entsteht, kommt allerdings nie ohne einen gewissen ironischen Unterton rüber. Genau dieser schwarze Humor zählt neben dem gelungenen Spannungsaufbau zu den größten Pluspunkten des Buches. Interessant ist auch, die Wandlung des Hank Thompson vom passiven Verlierer zum kompromisslosen Draufgänger mitzuerleben.
"Der Prügelknabe" ist jedem zu empfehlen, der auf kurze, nicht gerade zimperliche, typisch amerikanische Krimis ohne allzu viel Tiefgang, dafür aber mit einem gewissen Augenzwinkern steht. Alles überragend ist die Geschichte zwar nicht, macht aber in jedem Fall neugierig auf das weitere Schicksal des Hauptakteurs und somit auf die Nachfolgeromane.
Lediglich Katzenfreunde sollten vorgewarnt werden, im ersten Teil des Buches besser einige Zeilen zu überspringen.
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am 8. Juli 2007
Zur falschen Zeit am falschen Ort. Das aber ständig. Hank tappt wirklich in jedes noch so denkbare Fettnäpfchen und macht das Beste aus seiner Lage. Da er am Ende als Gewinner darsteht ist der Begriff Pechvogel auf seine Person eigentlich nicht zutreffend; auch wenn die Situationen, mit denen er konfrontiert wird, es vermuten lassen.

Ganz neu und innovativ kommt einem diese Geschichte nicht vor. Einen vermutlichen Pechvogel, der letztendlich als Gewinner darsteht kennen wir bereits aus "Lucky #Slevin". Und auch dieses Ganze "Mann verliert (fast) alles, was er hatte und nimmt anschließend Rache" ist ein alter Hut.

Charlie Hustons Krimi zeichnet sich allerdings durch eine eher beiläufige Schreibweise auf. Kurzweilig, teilweise lakonisch, nie zu obszön oder zu gewaltverherrlichend. Wenn denn doch ein Mord stattfindet, dann als unausweichliches Ereignis und nie als Mittel um zusätzlich Spannung oder Brutalität in die Geschichte einfließen zu lassen.

Den größten Makel stellt das teilweise unvorhersehbare Agieren der Hauptfigur dar. Zwischendurch tritt er mit Aktionen in den Vordergrund, da wo der Leser sich fragt, warum er nur so bescheuert sein kann, ein derartiges Risiko einzugehen. Ein normaler Mensch würde sich nie so verhalten. Und genau hier ist die Crux. Hank wird als völlig normaler Mensch dargestellt, der eigentlich nur seine Ruhe haben möchte. Hier beisst sich die eigentliche Haltung der Figur mit der Handlungsweise.

Aufgrund der Kurzweile beim Lesen, halte ich 4 Sterne für angemessen. So weit zu gehen und das Buch in eine Reihe mit "American Psycho" zu stellen (Klappetext) käme ich allerdings im Leben nicht. Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen...

Dieses Buch ist ein gelungener Krimi. Nicht mehr und nicht weniger. Wer wirklich harte Aktion oder harte Thriller mag, der greift zu anderen Autoren.
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am 24. August 2006
Hank Thompson ist ein netter, hilfsbereiter Mensch. Eines Tages nimmt er den Kater seines Nachbarn Russ in Pflege und schliddert von einer Katastrophe in die nächste. Von überall her tauchen Gangster, Mafiosi und korrupte Bullen auf, die es auf den New Yorker Barkeeper abgesehen haben. Eine Mitreißende Achterbahnfahrt durch New York beginnt, hinterläßt eine Spur der Verwüstung, und fasziniert bis zum Showdown am Times Sqare. Eine Harte Story mit brillanten Dialogen und einem Faible für die Metropole, die hier als Kulisse dient.
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am 26. März 2007
Wer diesen typisch amerikanische flotte und flapsige Sprache mag ist hier bestens bedient. Ein Slang-Thriller. Husten bringt sehr gut das Unterklassenmilieu rüber, ich kann das gut lesen. Meine Frau, die eher auf Schönheit der Sprache achtet, fand die paar Sätze, die sie gelesen hatte, gruselig schlecht: Also nichts für reine Max Frisch - Fans...

Ich nehme mir jetzt Band 2 vor und bin gespannt!
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am 18. Mai 2006
das ist zusammen mit dem nachfolgebuch "der gejagte" das beste, was ich bis jetzt gelesen habe. der schreibstil ist hart und ohne schnörkel, macht das buch dadurch aber auch kurzweilig und einzigartig. eine absolut fesselnde und verrückte geschichte wird spannend und mit sehr viel tempo erzählt. phasenweise langeweile, wie bei fast allen büchern vorhanden, kommt hier nicht auf. der protagonist wächst einem schnell ans herz, wenn er auch nicht völlig frei von fehlern ist und wie sonst oft, den "helden mit der weißen weste" darstellt. doch das buch lebt nicht nur von spannung, sondern besticht auch durch viel subtilen humor, was mich oft zu lautem lachen veranlasste. alles in einem ein buch, das man gelesen haben muss! freu mich schon auf weitere bücher von charlie huston!
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