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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Autor besinnt sich auf seine Stärken
Was haben Stephen King Bücher wie "Es", "Brennen muss Salem", oder etwa "In einer kleinen Stadt" gemeinsam? Neben der Tatsache, dass sie von vielen Fans hochgelobt werden, beschränkt sich deren Handlung auf eine einzige bewohnten Ortschaft. Im vierten Band der Reihe um den dunklen Turm folgt King dem Beispiel dieser, vermischt sie mit der Fantasy-Western...
Veröffentlicht am 30. November 2010 von David

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schwer zu beschreiben, für mich insgesamt mittelmäßig
Die Geschichte im Band 4 liegt qualitativ weit über Band 1 + 2 und übertrifft (für mich persönlich) auch Band 3.

Man lernt Roland noch näher kennen und versteht die Zusammenhänge und Motivation der Geschichte wesentlich besser, auch wenn es langatmig anmutet. Allerdings muss ich auch hier sagen, dass der Name für mich mehr...
Veröffentlicht am 11. Januar 2013 von Alex W.


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Autor besinnt sich auf seine Stärken, 30. November 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
Was haben Stephen King Bücher wie "Es", "Brennen muss Salem", oder etwa "In einer kleinen Stadt" gemeinsam? Neben der Tatsache, dass sie von vielen Fans hochgelobt werden, beschränkt sich deren Handlung auf eine einzige bewohnten Ortschaft. Im vierten Band der Reihe um den dunklen Turm folgt King dem Beispiel dieser, vermischt sie mit der Fantasy-Western Atmosphäre des ersten Bandes und erweckt so, durch eine Geschichte in der Geschichte, eine Stadt mit all ihren verschiedenen Persönlichkeiten zum Leben.

Natürlich wird zuerst die in "tot." angefangene Fahrt mit dem suizidialen, rätselgierigen Mono Blaine zuende erzählt, die den dritten Band mit einem fiesen Cliffhanger abgeschlossen hat (man stelle sich nur mal vor, dass Turm-Fans der ersten Stunde ganze 6 Jahre auf deren Auflösung warten mussten!). Aufgrund der nachfolgenden Ereignisse beschließt Roland seinen Gefährten einen Teil seiner Geschichte zu erzählen - und der Leser freut sich darüber, endlich genaueres über den Revolvermann zu erfahren, dessen Lebensweg in den letzten zwei Bänden leider etwas in den Hintergrund gerückt ist.

Damit beginnt die Geschichte in der Geschichte und der Autor demonstriert sein schreiberisches Talent, indem er mehrere, teilweise recht komplexe Handlungsstränge schafft, welche Themen wie ein Ehe-Versprechen, eine Gaunerbande im Dienste des "Guten Mannes" John Farson, eine Verschwörung, eine Hexe und ihre geheimnisvolle Zauberkugel (oder besser gesagt ihr mysteriöses Glas), usw. behandeln, und diese virtuos zu einer abgeschlossenen Handlung zusammenspinnt.

So wird die Geschichte des jungen, 14-jährigen Revolvermanns erzählt, die nahtlos an die Begebenheiten anschließt, von denen Roland Jake im ersten Roman "Schwarz" berichtet, nachdem er seine Reifeprüfung erfolgreich abgeschloss. Rolands Vater will ihn und seine Freunde aus dem bedrohten Gilead schaffen, natürlich ohne zu wissen, dass sich Mejis, der Ort, der den Zentrum der Handlung bildet, ebenfalls zu einer Gefahr für seine Schützlinge entwickeln wird. Neben vielen Heraufforderungen, denen sich Roland auf diesem Fleckchen Erde stellen musste, wird auch noch ausgiebig seine große und einzige Liebe beschrieben und es ist erstaunlich, wie sehr sich der Schöpfer ins Zeug gelegt hat, um diese aus der romantischen, alles andere vergessenden Sicht zu beschreiben, wie es wohl eben nur bei der ersten Liebe der Fall ist. Außerdem erfährt man von dem Vorfall, der den Revolvermann überhaupt dazu veranlasst hat, sich auf die Suche nach dem dunklen Turm zu begeben.

Aye, Stephen King hat das Angesicht seines Vaters nicht vergessen und meiner persönlichen Meinung nach mit "Glas" bis dato den Höhepunkt der Turm-Reihe geschaffen. Das Ende bietet reichlich Action, wobei auch der Humor nicht zu kurz kommt (ich denke da beispielsweise an Sheemie und dessen Reise zur Hexe vom Cöos) und eine Liebesgeschichte ebenfalls Abwechslung bietet. Leider kann das Ende das Niveau nicht ganz halten und wirkt mit seinem "Der Zauberer von Oz"-Bezug etwas ideenlos, aber das trübt den Gesamteindruck von Glas nicht und ist lediglich mein rein subjektives Empfinden.

Für Anhänger des dunklen Turms, insbesondere denen, die schon immer mehr von Roland erfahren wollten, als die ersten drei Bände hergeben, wird dieser Teil dennoch ein absoluter Leckerbissen werden.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Höhepunkt der Saga?, 15. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Glas (Taschenbuch)
Wer hätte das gedacht: King beherrscht nicht nur Horror sondern auch Leidenschaft.
Mit "Glas" ist nun der 4. Roman des Meisters erschienen, und damit wohl auch der beste. Der Anfang beginnt direkt nach "tot" und setzt die Geschichte der 5 Wanderer fort. Danach jedoch fällt King in die Vergangenheit zurück und erzählt aus Rolands Jugend. Hierbei wird das Unmögliche wahr: Liebe, Leidenschaft, Mord und Spannung verwirbeln zu einem Kunstwerk voll intensiver Farben und atemberaubender Brillanz. Nie hätte ich gedacht, wie REAL man Liebe in einem Buch erfahren kann. Dabei behält King jedoch stets den Blick fürs Wesentliche und steigert die Spannung bis zum Zerreispunkt.
Das Buch hält viele Überraschungen bereit und kann auch ohne die Kenntnis der anderen Teile gelesen werden.
Wenn Stephen King den Literaturnobelpreis jemals erhalten sollte, dann mit Sicherheit für dieses Buch!!!
WARNUNG!!! Dieses Buch kann Sie süchtig machen! Wenn Sie zur Zeit viele wichtige Dinge im Kopf haben, lesen sie dieses Buch AUF KEINEN FALL!!!!!
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnder Roman, der für unglaubliches Lesevergnügen sorgt!, 5. April 2002
Rezension bezieht sich auf: Glas (Taschenbuch)
"Glas", der vierte Teil setzt das Epos um den Dunklen Turm gekonnt fort. Nachdem auf den ersten hundert Seiten die Geschichte mit Blaine beendet wird, wendet sich das Buch sehr intensiv einer Episode aus Rolands Jugendzeit zu. Der Handlungsentwurf ist dabei sehr gut gelungen und nach den vorhergehenden Büchern hat es mich überrascht, dass Kings Repertoire nicht bei der Beschreibung der körperlichen Liebe endet, sondern dass er auch die damit verbundenene Romantik und die Emotionen überraschend plastisch und sehr ergreifend beschreiben kann. Neben dem zentralen Thema der Beziehung von Roland und Susan hat er noch zahlreiche weitere Handlungsstränge erschaffen, in denen von einem übermächtigen Artefakt über kriselnde Freundschaft und bittere Intrigen bis hin zu einem Rohstoff-Skandal alles eingeflochten wird. All diese Handlungsstränge werden auf geniale Weise zu einem funktionierenden Ganzen vereint. Ein wunderschönes Buch, dessen Lektüre unheimlich viel Spaß macht! Ich sehe auf keiner der knapp 900 Seiten auch nur einen einzigen Kritikpunkt, auch nur eine einzige Stelle, wo die Atmosphäre nachlässt. Wenn man genug Vorstellungsvermögen besitzt, kann man perfekt in die Handlung eintauchen und sich darin verlieren, Obwohl es in einer Fantasy-Welt spielt, gibt es einige Situationen, in denen jeder Leser sich wiedererkennen wird. Und das ist eine der Besonderheiten in diesem Buch.
Und auch wenn am Ende viele Fragen offen bleiben, ist man froh, dass der Schluss des Buches nicht ganz so offen ist wie beim Vorgänger.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zerbrechlich, verzehrend, hellrosa, tödlich, allwissend...Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, 14. Januar 2014
Von 
Testfreak (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
Was ist Glas ? Zerbrechlich, verzehrend, hellrosa, tödlich, allwissend? Vielleicht von allem etwas, aber wie der Name schon sagt, hat dieser Band eine Menge mit Glas zu tun. Es geht nicht nur um eine von zahlreichen Glaskugeln, sondern auch um einen Glaspalast und viele andere Dinge, die zerbrechlich sind und natürlich um das Ka-tet unserer Protagonisten.

Band 4 setzt dort an, wo Band 3 endet, innerhalb Blaine dem Mono und dem munteren Rätselraten um Kopf und Kragen. In Anbetracht weiterer Bände, kann man sicher vorhersehen, auch ohne Glaskugel, dass Roland, Eddi, Susannah, Jake und Oy irgendwie aus dieser gefährlichen Situation entrinnen können. Danach taucht die Gruppe von Roland lange in seine Vergangenheit. Roland erzählt die Geschichte, auf die viele Leser sicher schon lange gewartet haben, von seiner Kindheit, nachdem er die Mannesprüfung zum Revolvermann abgelegt hat.

Roland wird zusammen mit seinen Freunden Cuthbert und Alain nach Mejis geschickt, der letzte sichere Ort vor dem guten Mann. Dort erfahren wir auch endlich die Geschichte von Roland und Susan Delgado, seiner schon angedeuteten großen Liebe. Diese Geschichte ist sehr lang und nimmt mehr als 70 % von Glas ein. Dennoch ist es nicht langweilig, diese Geschichte zu lesen. Sie ist unheimlich spannend und mitreißend, aber auch gefühlvoll und ergreifend geschrieben und es gab bisher noch kein Buch von King, dass mich so berührt und gerührt hat wie der 4. Band aus der Reihe des dunklen Turms. Man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen, ähnlich wie bei einer Serie, wo man am Ende einer Folge schon wieder auf die Fortsetzung hinfiebert.

Nach Erscheinen von Glas im Jahr 1997 mussten die Leser erst einmal einige Jahre warten, um die Fortsetzung der Geschichte mit Wolfsmond lesen zu können. Heute haben wir die Qual der Wahl: Lesen wir die Geschichte um den Pfad des Balkens auf dem Weg zum dunklen Turm weiter oder vertiefen wir uns in Rolands Vergangenheit? Neben der Fortsetzung Wolfsmond gibt es nämlich seit Kurzem den Band Wind, der sozusagen den Teil 4.5 darstellt und eine Brücke, einen Balken zwischen Glas und Wolfsmond bildet.

Ich kann nur jedem Leser den Tipp geben, sich nicht vorher verrückt zu machen, sondern einfach das Ka entscheiden zu lassen, dass einen nach dem Ende von Band 4 in die richtige Richtung bringt. Mein Ka hat mir mitgeteilt, dass ich mit dem Wind gehe und mich weiter in Rolands Vergangenheit vertiefen werde, die mich schon in Glas so fasziniert und berührt hat.

Ich kann die Reihe um den dunklen Turm auch nach wie vor allen Fans von spannenden Fortsetzungsgeschichten empfehlen. Egal ob Fantasy-, Horror- oder Science Fiction Fan. Mit dem dunklen Turm bekommt man das richtige Futter für monatelanges Lesevergnügen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Rast auf dem Weg zum Turm, 6. März 2013
Von 
Benjamin Klein "bvonklein" (Gevelsberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
Lange hat es damals gedauert, bis die Serie um Roland und sein Ka-Tet nach dem hundsgemeinen Cliffhanger von Tot fortgesetzt wurde.

Glas beginnt dann auch gleich rasant und setzt direkt am Ende vom Vorgänger an, ohne erst mit langgezogenen Epilogen auf die Folter zu spannen. Es bleibt dann auch spannend, bis Roland beginnt, eine Geschichte aus seiner Jugend zu erzählen, die den Hauptteil des doch wieder sehr umfangreichen Buches ausmacht.

Zwar ist es mehr als interessant, endlich mehr aus der Vergangenheit des mysteriösen Revolvermanns zu erfahren und auch mal seine immer wieder erwähnten ehemaligen Weggefährten kennen zu lernen, allerdings fehlt mir bei der Geschichte um Liebe, Verrat und Intrigen das gewisse Etwas und ein wenig Drive. Die Liebesgeschichte ist für einen Autor, der größtenteils im Horrorgenre zu Hause ist, gar nicht mal so übel gelungen und kommt recht unpeinlich daher. Endlich erfährt man detailliert, was es mit Susan auf sich hat, die immer wieder durch die Gedanken von Roland geistert.

Mit den großen Sargjägern und der Hexe Rhea werden dem jungen Roland und seinen Freunden auch würdige Gegenspieler vorgesetzt, aber leider wird grade in den spannenden Momenten das Potential nicht so recht ausgereizt, zumindest im Vergleich zu Tot oder auch Drei, wo ich angespannt die Ereignisse kaum abwarten konnte.

Bei Glas haben sich ein paar umfangreiche Kapitel eingeschlichen, die zwar der Atmosphäre der beschriebenen Welt dienen, aber auch etwas langatmig daherkommen. Das King ausgerechnet in den aufregenden Momenten wenig Überraschendes abliefert, ist recht ungewohnt.

Ich finde es ja eigentlich gut, wenn gezielt Tempo aus einer Geschichte genommen wird um den Charakteren mehr Tiefe zu verleihen, allerdings erwarte ich dann an den richtigen Stellen wieder einen gewaltigen Schub und der fehlte mir ein wenig. Ich fand die Ereignisse sogar recht vorhersehbar, was in diesem abgedrehten Kosmos, den King sich ausgedacht hat, eher selten ist.

Das klingt jetzt grad alles viel schlimmer, als es tatsächlich ist. Glas ist ein vollwertiges Buch der Dunklen Turm Saga und die Kritik meinerseits entsteht auch nur im Vergleich mit den grandiosen Vorgängern Drei und Tot ( siehe meine Rezensionen dazu). Das Buch ist mir aber immer noch die volle Punktzahl wert, ich wollte einfach nur mal anmerken, was mir nicht so doll geschmeckt hat.

Fazit: Viel aus der Jugend des Revolvermannes, wenig über das Ka-Tet und deren abenteuerliche Reise. Auf jeden Fall ein lesenswertes Buch, meiner Ansicht nach neben Schwarz aber bisher der schwächste Teil der Serie. Das sehen andere Leser die hier Rezensionen verfasst haben aber teilweise ganz anders, ich las sogar, dass es sich bei Glas um den besten Teil der Serie handelt. Also gilt wie immer: Lesen und selbst ein Bild machen. Wer von der Turmsuche besessen ist, kommt eh nicht drum herum.

Das Hörbuch:
Ich habe auch Glas dieses Mal als Audible Hörbuch konsumiert, was ich durchaus weiterempfehlen möchte. Der professionelle Sprecher Vittorio Alfieri macht einen sauberen Job, spricht die Charaktere mit unterschiedlichen Stimmen ohne schrill zu werden. Auch wirkt sein Lesestil nie monoton, womit einige Sprecher mit markanten Stimmen manchmal zu kämpfen haben.
Bei Hörbüchern immer erwähnenswert: Der gesamte Epos ist ungekürzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Charyou-Baum, 23. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
GLAS ist der vierte Band der Dunklen Turm Reihe von Stephen King und in großen Teilen erzählt er die Vorgeschichte von Roland und erklärt den Grund, warum er vom Dunklen Turm besessen ist.

Das Quintett um Roland kann Blaine dem Mono entkommen und finden sich in einer befremdlichen, fremden Welt wieder, in welcher eine Seuche anscheinend die komplette Menschheit ausgelöscht hat. King Leser werden diese Welt übrigens wiedererkennen, ebenso wie einen später auftauchenden Charakter - Gänsehautfaktor pur! Roland bricht hier fast zusammen und ruft immer wieder einen Namen: Susan. Nach einer kurzen Wanderung durch diese neue Welt und dem entdecken eines neuen Ziels auf dem Weg zum Turm beginnt Roland von seinem Leben in Mejis zu erzählen. Irgendwo in Kansas und vielleicht doch näher an Oz erfahren wir so, warum Roland den Dunklen Turm sucht.

Das Buch ist ein ziemlicher Schinken (was man ja stellenweise von King gewohnt ist) und bietet eine meistens sehr unterhaltsame Geschichte, einen Western und eine dramatische Liebesgeschichte in einer Welt, die sich weitergedreht hat. Man lernt einen noch recht unbeschwerten Roland kennen, der mit seinem früheren Ka-tet (Cuthbert und Alain) von Gilead aus nach Mejis geschickt wurde. Der Gute Mann Farson bedroht die Innerwelt immer mehr so dass die Revolvermänner ihre Söhne in Mejis in Sicherheit wissen wollen. Doch genau hier stoßen die drei Jungs auf dunkle Machenschaften, große Gefahr - und die Liebe.

Mir hat das Buch gut gefallen, im Vergleich zu den drei Vorgängern muss ich jedoch einige kleinere Abstriche machen. Stellenweise fand ich die Geschichte etwas zu langatmig, ein paar weniger Seiten hätten dem Buch meiner Meinung nach gut getan. Zudem wollte ich beim Lesen Roland oft schütteln und ihn anbrüllen, er solle endlich seine rosa Brille abnehmen und der Wahrheit ins Auge blicken. Gut, dies ist gewiss auch so vom Autor beabsichtigt, jedoch hat man Roland eben als rationalen Killer kennengelernt und kennt ein solches Verhalten von ihm nicht.

Zudem hat es mich etwas gestört, dass die Geschichte in Kansas für meinen Geschmack viel zu kurz gehalten wurde, gerade wenn man den Schluss von TOT. beachtet, nach welchem ich ein großes Spektakel erwartet hatte. Natürlich war es für mich als King-Leserin ein absoluter Gänsehautfaktor auf den Zauberer von Oz (oder eben Rolands Version hiervon) zu treffen, ihn wiederzuerkennen und sich einfach vor ihm zu fürchten.

Alles in allem ist GLAS für mich durchaus ein sehr gutes Buch, im Vergleich zu den Vorgängern aber eben nicht leichten "Schwachstellen", so dass ich irgendwas zwischen 4 und 4,5 Sterne vergeben würde.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rolands Geschichte - nicht ganz das, was ich erwartet habe, aber mit viel Atmospähre, 1. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
3/7 der Reihe geschafft und immer noch nicht wirklich überzeugt. So ging es mir nachdem ich "Schwarz", "Drei" und "tot" gelesen hatte. Mit "tot" kam zwar zum ersten Mal echte Spannung ins Geschehen, trotzdem war ich mir weiterhin unsicher, ob ich die Reihe schnell beenden könnte oder sehr lange dafür brauchen würde. Zum Ende kommen wollte ich aufjedenfall, ohne den Turm, das ultimative Mysterium, hätte ich wohl schon bei "Drei" aufgehört. Zu sehr haben mir die massenhaften Pausen zugesetzt, die King auf dem Weg zum Turm immer wieder einlegt.

"Glas" ist nun auf den ersten Blick die ultimative Pause, da es hier um Rolands Vergangenheit geht. Dennoch, das, was sich in der Gegenwart abspielt, ist super gelungen. Zwar ziehen sich die ersten 100 Seiten wieder etwas, doch wird man auf viele neue Mysterien aufmerksam, wie den scharlachroten König und das Glasschloss am Ende des Highways. "Glas" ist tatsächlich auch eine der wenigen deutschen Turm-Titelübersetzungen, die gut gelungen ist. Mir erschließt es sich einfach nicht, warum die deutschen Bücher statt "Der Revolvermann", "Das Ziehen der Drei" und "Das wüste Land" anders benannt wurden, aber wie auch immer.

Wie gesagt, in "Glas" geht es hauptsächlich um Rolands Vergangenheit, was die wichtigen Ereignisse in der Gegenwart rasanter passieren lässt. Weiterhin gefallen mir die anderen Welten immer besser als die New York-Stories und hier bewegen wir uns nur in den anderen Welten.
Nun aber zu dem, was das Buch zum Großteil ausmacht: Rolands Vergangenheit. Ich hatte mir, als ich mir die Dicke des Romans angesehen habe, leider zu viel erhofft. Ich hatte vermutet es ginge um den Fall Gileads, Rolands erste Liebe, das Ende seines alten Ka-tets und den Grund zur Suche nach dem dunklen Turm. Davon wurden aber nur zwei Dinge erfüllt.
Die Geschichte schließt an die Vergangenheitsereignisse aus "Schwarz" an und dreht sich hauptsächlich um eine mysteriöse Glaskugel, Rolands erste Liebe und dessen Ka-tet. Schön und gut. Leider lässt der Roman jedoch das Epische vermissen, was man bei einer solch großen Hintergrundgeschichte hätte einbauen können. Das Ende Gileads oder das Ende von Rolands Ka-tet kommen gar nicht vor und der Grund für die Suche nach dem Turm ist viel zu kurz erzählt!
Trotzdem schafft King es eine grandiose Atmospähre aufzubauen und eine Geschichte innerhalb der Geschichte zu erzählen, die fasziniert. "Glas" habe ich tatsächlich verschlungen, nur blieb ich am Ende (auch aufgrund eines im Verhältnis sehr kurzen Showdowns) etwas ernüchtert zurück. Ich habe einfach einen größeren Rahmen erwartet.
Die letzten Geschehnisse um Rolands neues Ka-tet und das Glasschloss werden dann rasant und spannend zu Ende geführt. So soll es sein.

"Glas" ist sicherlich das beste der ersten vier Turm-Bücher. Normalerweise würde ich auch 5/5 Sterne geben, da die Atmospähre stimmt, die Geschichte schön und interessant ist und man das Buch verschlingen kann. Doch ging ich mit falschen Erwartungen ran und erhoffte mir eine epischere Geschichte anstatt eines 3-Monate-Abrisses.
Wie auch immer: "Glas" führt uns zwar nicht so viel näher an den Turm ran, hat jedoch eine gute eigene Geschichte zu bieten und kann damit als das atmosphärischste und beste Buch der ersten vier Bücher bezeichnet werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geschichte in der Geschichte, 21. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
Die Reise zum dunklen Turm geht im 4ten Band der Saga weiter ... aber eigentlich auch wieder nicht. Das Buch "Glas" ist in mehrere Teile gegliedert wobei sich der Erste (ca. 150 Seiten) und der Letzte (ca. 80 Seiten) Teil um die Suche nach dem Pfad des Balkens und in weiterer Folge nach dem Dunklen Turm dreht. Also die eigentliche Story, wenn man so will, beinhaltet somit ca. 230 Seiten Lesestoff und schließt im Prinzip nahtlos an "tot" an. Doch dieses Buch ist rd. 950 Seiten dick. Somit erzählt "Glas" die Geschichte bzw. Biographie des Revolvermannes Roland. Mancher wird sich denken Biographie: Wie öde. Aber weit gefehlt. Stephen King versteht es wirklich sehr geschickt in die ursprüngliche Story eine eigene spannende Geschichte zu implementieren, wobei das eine oder andere Ereignis welches schon in Vorgängerbüchern angeschnitten wurde, vollständig erklärt wird und somit ungemein zum Gesamtverständnis der Geschichte beiträgt. Jedoch lässt King weiterhin, wohl bewusst viele Fragen der neuen Geschichte offen (zB Was passierte mit Walter weiterhin? , Was passierte mit Cuthbert und Alain? etc.). Ich hoffe diese Fragen werden in den folgenden Bänden noch beantwortet (Obwohl ich die Nachfolgewerke nicht kenne würde ich mal auf JA tippen). Die Geschichte beschreibt im großen und ganzen wie Roland zu der Person wurde die der Leser bisher kennen lernen durfte. Und das meiner Meinung in geschickter Art und Weise. Dieser Teil beinhaltet sogar (siehe an) eine Lovestory welche (Leidergottes, da man ja Roland liebgewonnen hat) tragisch endet. Doch auch diese Lovestory ist spannend und entzückend zu lesen und beinhaltet nur selten Längen. Neben dieser Lovestory wird mit zunehmender Seitenanzahl Spannung aufgebaut, welche dann in einem typischen Showdown endet, wobei Roland und seine Freunde wiedereinmal ihre Revolvermännerqualitäten unter Beweis stellen müssen. So kommen neben Roland, seinen Freunden und ein wunderschönes Mädchen verschiedene mehr oder weniger verrückte Gestalten vor (böse Tante, Hexe, Kopfgeldjäger, etc). Auch das Fantasyelement kommt wegen diverser Phänomene nicht zu kurz (Glaskugel, die Schwachstelle etc.). Im Grunde genommen könnte diese Geschichte in der Geschichte als eigenständige Story gelten und das Lesen nur dieses einen Buches würde bis auf die 230 Seiten nicht allzu verwirrend sein, doch der wirkliche Lesespass beginnt erst, wenn man die bisherigen Teile gelesen hat und die unglaubliche Vielfalt Roland's Welt bereits kennt. So möchte ich meine Rezension mit einem Zitat aus dem Buche beenden, welches meine weitere Vorgehensweise trefflichst beschreibt: "Lasst ab! Entsagt dem Turm!". "Niemals, du Schlampe" sagte Eddie. (Seite 941). Und so befinde ich mich mit dem Quintett weiterhin auf der Reise nach dem Dunklen Turm.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Anfänge und eine Liebesgeschichte, 9. Dezember 2003
Von 
Marc Ahlburg (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 4: Glas (Taschenbuch)
Nachdem Roland und seine Gefährten dem Ungetüm Blaine den Garaus

gemacht haben, kommen sie in Topeka/Kansas an, eine Welt die treuen Stephen

King Lesern wohlbekannt vorkommen müsste. Spätestens wenn Jake

eine Zeitung aufschlägt in der von der Supergrippe die Rede ist. Hier geht

King auf das ein, was in den letzten 3 Bänden mehr eingebunden wird.

Er bindet seine vorher geschaffenen Werke in den dunklen Turm ein (siehe

Nachwort in Glas), was ich als gute Idee empfinde, aber das muss wie immer

jeder für sich selbst entscheiden.

Als die Truppe weiterzieht vernehmen sie den Klang einer Schwachstelle,

die verschiedene Welten nahtlos ineinander übergehen lässt. Die Geräusche

dieser Schwachstelle lassen Roland an seine Vergangenheit und seine erste

Jugendliebe erinnern. Und das schmerzlich. Da diese Episode sehr auf seinem

Herzen lastet (Lob an Mr. King, dieses Gefühl bringt er gut rüber) will

er sie seinen Freunden erzählen, um diese Last loszuwerden. Diese Geschichte,

die kurz nach Rolands Mannbarkeitsprüfung in den äußeren Baronien in Meijs spielt,

handelt von Rolands erster großer Liebe Susan, und von seinem ersten großen Kampf,

den er mit seinen Freunden Cuthberg und Alain gegen die großen Sargjäger

und die Leute des "guten Manns" John Farson zu kämpfen hat. Sie nimmt

den Großteil des Buches ein, so dass die Gefährten auf ihrer Suche nach dem

dunklen Turm nicht weiter voran kommen. Das ist aber nicht weiter wichtig,

da wir eine wichtige Episode aus Rolands Leben erfahren und mitbekommen,

was ihn umtreibt und wie er überhaupt auf den dunklen Turm gekommen

ist.

Ich finde nach "Drei" packt Stephen King hier den nächsten Hammere aus. Zwar

nicht ganz so gut wie "Drei", aber nahe dran. Es ist schon erstaunlich, wie

S.K. sich in die drei Jungs und auch in Susan hineinversetzen kann und ihre

unterschiedlichen Gefühle und Handlungen plausibel und glaubhaft zu vermitteln.

Insgesamt finde ich auch die Handlung spannend, wobei sie wieder

Stephen King typisch aufgebaut ist, dass lange Zeit nicht wirklich viel passiert

(es wird "Schloss" gespielt) und dann der Höhepunkt auf den letzten

Seiten vollzogen wird. Auch in seiner Tragik bietet der Meister hier wieder

alles auf, was möglich ist und was die Tragik anbelangt, so ist dies neben

dem siebten Band der Beste der gesamten Reihe. Ich saß beim ersten und

zweiten Mal lesen nur noch da und habe mit Roland mitgelitten und hatte

auch Tage nach dem auslesen diese Geschichte im Kopf. Das schaffen nicht

viele Bücher.

Endfazit. Hier ist wieder alles dabei. Gefühl, Tragik, Action, Western

usw. Und das alles ordentlich in Stephen King- Manier niedergeschrieben.

Freue mich jetzt auf Band 5 "Wolves of the Calla" oder "Wolfsmond" auf

deutsch.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine der rührendsten Liebesgeschichten auf dem Buchmarkt, 5. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Glas (Broschiert)
Gerade habe ich Glas zu Ende gelesen und muß schon darüber schreiben. Lange habe ich gewartet mit dem Buch. Den ersten Band 'Schwarz' las ich vor ca. 15 Jahren, den dritten Band 'Tot', vor ca. 6 Jahren. Sollte ich nach so langer Zeit wirklich wieder mit der Geschichte anfangen? Ich bereue nicht eine Sekunde der letzten Woche, die ich mit Lesen verbracht habe, aber ich bereue die letzten 2 Jahre, in denen ich mir mittlerweile zu alt für Stephen King-Romane á la Glas vorkam. (Neben mir liegt 'Schwarz', bereit, sofort nocheinmal gelesen zu werden, sobald der Computer aus ist!) Es ist lange her, daß ich ein so schönes und spannendes, interessantes und anrührendes Buch in den Händen hielt. Endlich erfährt man, was Roland zu dem gemacht hat, was er jetzt ist. Man leidet mit ihm und seinen Freunden. Stellenweise konnte ich das Gras auf der Schräge riechen und den Wind spüren, der vom Meer hereinkommt. 'Wahre Liebe ist langweilig', lautet ein Satz, den Roland zu seinen Freunden Eddy, Susannah und Jake spricht. Er mag damit recht haben, wenn man jemandem von wahrer Liebe erzählen soll. Aber was ich viel schlimmer finde: wahre Liebe hat nie ein Happy-End. Stephen King beweist es auch hier wieder, wie in anderen Büchern zuvor (Running Man ist nur eines). Da gibt es für mich und alle Roland-Freunde nur einen Trost: Wahre Liebe ist unsterblich!
Fazit: Stephen King ist in Sachen Horrorliteratur schon ein Meister seines Fachs, aber wenn er Liebesgeschichten auf das Papier zaubert, gibt es kaum einen, der ihm da das Wasser reichen kann.
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Der Dunkle Turm, Band 4: Glas
Der Dunkle Turm, Band 4: Glas von Stephen King (Taschenbuch - 1. Dezember 2003)
EUR 10,99
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