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Kundenrezensionen

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am 22. Dezember 2002
In dem Roman "Die Farm" schlägt der Autor John Grisham eher ungewöhnliche Töne an. Das Buch gibt meiner Meinung nach einen guten Einblick in einen Lebensabschnitt des Jungen Luke Chandler. Es gibt aber auch einen realistischen Einblick in das eintönige, von harter Arbeit und Religiösität geprägte Leben auf einer Südstaatenfarm im Arkansas der 50er Jahre. Das Buch hat einen sehr übersichtlichen Handlungsstrang, ist aber teilweise mit zu detaillierten Ausschmückungen versehen (z. B. als in fast einem ganzen Kapitel beschrieben wird, wie Vater und Sohn Chandler mit den mexikanischen Gastarbeitern Baseball spielen). Alles in allem eine wunderschöne Geschichte über die Höhen und Tiefen im Leben eines neugierigen kleinen Jungen. Dieses Buch ist vielleicht nicht unbedingt etwas für die eingefleischten Grisham-Fans, aber meiner Meinung nach sehr lesenswert.
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am 4. Oktober 2002
Mit diesem Roman hat John Grisham einmal ein ganz anderes Terrain betreten. Im Gegensatz zu seinen sonstigen Büchern handelt dieser Roman von einem siebenjährigem Jungen und einem Sommer auf der Farm seiner Familie. Die Geschichte an und für sich ist ganz nett - unterhaltsam - aber mir fehlte eine gewisse Spannung. Während des gesamten Romans plätschert die Geschichte mit zwei etwas hebenderen Ereignissen vor sich hin, aber ich habe eigentlich bis fast zum Schluss darauf gewartet, dass noch irgendwie etwas mehr Spannung aufkommt. Insgesamt fand ich das Hörbuch ok, der Erzähler hat mir auch hier wieder sehr gut gefallen; aber auch für eine Familiengeschichte hätte nach meinem Geschmack etwas mehr Spannung in die Geschichte gehört! Der "alte" Grisham ist auf jeden Fall mehr mein Geschmack!
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am 29. Februar 2004
Wer von diesem Roman Hochspannung, zerkaute Fingernägel und schlaflose Nächte erwartet, wird sicherlich enttäuscht.
„Die Farm" spielt in den Fünfzigern und schildert einen Sommer im Leben von Luke, einem siebenjährigen Farmerjungen.
Mich hat die Geschichte vom „einfachen Landleben" fasziniert - gerade WEIL sie so einfach ist.
Dieses Buch braucht keine großartigen Spannungsmomente, sondern lebt von der detailgetreuen Schilderung des harten amerikanischen Farmerlebens in den Fünfzigern.
Man kann den Staub auf den Feldern und Straßen, den Schweiss der Arbeiter sowie das Flair der Fünfziger auf jeder der 460 Seiten spüren und bangt zusammen mit der Familie Chandler um die Ernte.
Vergleiche zu anderen Grisham-Bücher kann ich nicht ziehen, da ich Gerichtsthriller nicht mag, diesen Roman habe ich jedoch sicherlich nicht zum letzten Mal gelesen.
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am 11. Juli 2005
„Die Farm" ist im Gegensatz zu den vielen Gerichtsabhandlungen mal ein ganz anderer Grisham. Mit so viel Einfühlungsvermögen und Melancholie vermag er hier, die Welt eines 7-Jährigen in den Südstaaten im Sommer 1952 während der Baumwollernte zu zeichnen. Anfänglich erschien mir dieser Junge zu alt für einen 7-Jährigen, doch im Laufe des Romans begriff ich, wie alt man als 7-jähriger Farmjunge sein muss, um nicht unterzugehen und wie schnell man während einer Baumwollpflücksaison altert.
Ein Roman voller Einfachheiten und Baseball, voller Nächstenliebe, Geheimnisse und Freuden am Alltäglichen, dessen Wärme einem in unserer Welt immer wieder die Tränen in die Augen treibt.
Grisham verzaubert mit seinen Bildern, seinen Ideen und Charakteren - ohne Längen und Langeweile.
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am 4. Mai 2005
da dies kein typischer grisham ist, war ich anfangs etwas skeptisch. diese skepsis ist allerdings sehr schnell verflogen, denn hier "lenkt" keine spannende story von dem ab was grisham eigentlich auszeichnet: seine erzählkunst. ich habe das buch fast in einem zug durchgelesen, nicht etwa weil es so spannend war, sondern weil es mir einfach spass gemacht es zu lesen.
wer nur oberflächliche spannung sucht, dem rate ich ab, wer allerdings einfach nur eine gute geschichte lesen will, dem sei dieses buch wärmstens empfohlen.
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am 28. Juni 2006
Als Grishamfan war ich auch auf dieses Buch sehr gespannt. Nach den ersten Seiten mußte ich mich aber schon etwas quälen, um weiter zu lesen. Nach 40 Seiten schaute ich noch einmal auf den Einband, und tatsächlich, es war von Grisham. Nach 60 Seiten beschloß ich, noch mindestens 60 Seiten zu lesen. Wenn sich bis dahin nichts Besonderes ereignen würde, könnte ich es immer noch zur Seite legen.

Grisham läßt den Siebenjährigen Luke das Leben auf der Farm erzählen, auf der er mit seinen Eltern und den Großeltern aufwächst. Er erzählt, wie hart für ihn diese Zeit ist, wo er doch viel lieber Baseball spielt und über Radio mit seinem Lieblingsverein mitfiebert. Doch das Leben auf der Farm ist hart und jede Hand wird während der Erntezeit zum Pflücken der Baumwolle gebraucht.

Zu dieser Zeit werden zusätzlich Mexikaner und Tagelöhner angeheuert, um die Ernte rechtzeitig einholen zu können. Doch durch das Zusammenleben mit vielen fremden Menschen auf dem Hof entstehen auch Spannungen und Streitigkeiten. Grisham versucht zwar aus Sicht eines Kindes zu erzählen, aber kein Siebenjähriger könnte die Dinge so darstellen, wie sie geschildert werden. Doch das ist nicht weiter tragisch.

Er berichtet von den täglichen Abläufen, vom frühen Aufstehen bis zum samstäglichen Baden, dem mühevollen Baumwollpflücken und den Fahrten in die Stadt, die nur an den Wochenenden stattfinden. Darin besteht die einzige Abwechslung, auf die sich Luke besonders freut.

Es ist nicht der spannungsgeladene Actionthriller, den man von Grisham gewöhnt ist. Aber, - mit der Zeit wird das Buch immer interessanter. Grisham versteht es ausgezeichnet, den eigentlich tristen Alltag auf einer Farm aus Sicht eines Kindes zu schildern. Wie dieser die Dinge der Erwachsenen erlebt und versucht sie zu verstehen. Waren wir nicht alle einmal ein kleiner Luke!!!

Es ist die Zeit der frühen fünfziger Jahre. Die Männer haben das Sagen, die Frauen sind für die Küche zuständig und die Kinder haben zu gehorchen. Da werden Dinge wie eine Schlägerei in der Stadt, die Geburt eines unehelichen Kindes (welche Schande!), der jährliche Jahrmarkt in der Stadt oder dass er selbst von drei anderen Jungen verprügelt wird und sich dadurch vor seinem Großvater zum Helden aufspielen kann, zu sensationellen Erlebnissen.

Dann ist da noch die erste Verliebtheit dieses Jungen in die viel ältere Tochter ihrer Tagelöhner, die ihn aber bitterlich enttäuscht, weil sie mit einem großen Jungen plötzlich verschwindet. Er wird außerdem Zeuge eines Mordes und die vielen Geheimnisse lasten schwer auf seiner kleinen Seele.

Aber ich möchte hier nicht zu viel verraten. Am Anfang liest sich das Buch äußert zäh, doch dann wird es tatsächlich mit jeder Seite interessanter, zumal wenn man wie ich, eine ähnlich geartete Kindheit erlebt hat.
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am 15. Januar 2006
Ich hatte zuerst kein so ein gutes Gefühl, als ich mir dieses Buch von John Grisham gekauft habe, denn es war kein Anwaltsthriller. Es hat meine Erwartungen mehr als Übertroffen. Es hat das Leben auf einer kleinen Farm sehr gut wiedergespiegelt. Es kamen nicht nur wirtschaftliche Ängste auf, denn wie sollte nach einer Mißernte das Saatgut für die nächste Saison bezahlt werden, sondern es wurden sehr gut zwischenmenschliche Beziehungen dargestellt. Der Autor ging sehr gut auf die Spannungen während der Ernte ein, die sich zwischen der Familie, Mexikanern und Gastarbeitern ergeben. Ich habe aus diesem Buch viel über die Baumwollernte gelernt, wie viel Arbeit darin investiert werden muß und wie groß die Ängste vor einer Mißernte sind. Im USA Anfang der 60er Jahre hatten die Menschen nicht so viele Stars, für die sie schwärmen konnten. Eines erfaßte das Buch jedoch ganz gut: wie die Menschen für Baseball fieberten. Als es dann doch eine Mißernte gab, flüchteten die Menschen in den Norden, um Jobs beim Buick- Werk zu bekommen. Das Buch zeigte auch gut auf, was ein Siebenjähriger alles mitbekommt. Es war auch interessant, wie ein Mädchen ein Kind bekommt und welches Mittel die Menschen damals hatten, um es ihr so einfach wie möglich zu machen. John Grisham zeigte auch gut auf, wie gläubig die Menschen damals waren und was alles als verpöhnt aufgezeigt wurde.
Ein schöner Roman aus den früheren 60er Jahre, der absolut lesenswert ist.
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am 12. Dezember 2002
„Die Farm" ist ein typischer Grisham, aber doch völlig anders. Typisch ist der Schreibstil - man kann das Buch, wie jedes andere von Grisham auch, sehr flüssig und zügig lesen. Anders ist es, weil es diesmal kein Justizthriller ist.
Grisham verbindet Erlebnisse aus seiner eigenen Jugend und erzählt die Geschichte eines siebenjährigen Jungen, der in den fünfziger Jahren auf der Baumwoll-Farm im US-Bundesstaat Arkansas aufwächst. Seine Eltern sind sehr arm und um den ganzen Baumwoll-Ertrag zu ernten, müssen die Farmer mehrer Ernte-Helfer aus den Bergen und aus Mexiko einstellen.
Der Titelheld des Romans ist der siebenjährige Luke Chandler. Er muss mit bei der Ernte der Baumwolle helfen, erlebt alle Höhen und Tiefen des Farmerlebens mit, verliebt sich, streicht das Haus an und wird Zeuge eines Mordes.
Die Lage auf der Farm spitzt sich zu, als es unaufhörlich zu regnen beginnt und das Hochwasser die restliche Ernte bedroht.
Grisham ist mit „Die Farm" ein erzählerisches Meisterwerk gelungen. Obwohl die Gedanken und die Sätze von Luke Chandler nicht ganz zu einem siebenjährigen Jungen passen und die Übersetzung kleine Fehler aufweist („einen Coca Cola"), ist dieser Roman doch ungeheuer spannend und sehr unterhaltsam.
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am 8. August 2006
September 1952 auf einer kleinen Baumwollfarm in Arkansas: Der siebenjährige Luke Chandler ezählt von den Ereignissen und seinen Erlebnissen während der Zeit der Baumwollernte, bis die Farm überschwemmt wird und sich damit das Leben der Chandlers wesentlich verändert...

Eine wunderbare Erzählung über ländliches und kleinstädtisches Leben in den 50er-Jahren, über die Farmer, über patriachalische Verhältnisse und die Kraft der Frauen, über Raufereien und Gewalttaten, über Kirchgang und Baseball. Und über die Sichtweisen, die Neugier, den Mut und die erste Verliebtheit eines Siebenjährigen.

Kein "typischer Grisham", was das Thema anlangt, aber in Erzählkunst und Spannung dennoch ein "typischer Grisham". (Hervorragend übersetzt von Anette Grube.)

Der Klappentext ist irreführend: Die reißerische Bezeichnung "Drama um Liebe und Tod" hätte man sich sparen können und die Geschichte zielt auch nicht auf den "Verlust der kindlichen Unschuld" des kleinen Luke ab. Es wird ein Stück Leben geschildert. Und das ist bei einem Erzähler wie John Grisham wahrlich genug.

In Wahrheit geht es ja darum, warum das Farmhaus der Chandlers weiß gestrichen wurde...
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am 28. Juli 2002
Spätsommer 1952. Luke Chandler ist ein Dreikäsehoch, der Ferien hat und auf der heimatlichen Südstaaten-Farm in Black Oak mit den Eltern, Großeltern und angeheuerten Saisonarbeitern die letzte Baumwollernte seines Lebens einbringt. Dass es die letzte ist, ahnt freilich niemand in "Die Farm", so wenig Luke weiß, dass er bald Augenzeuge mehrerer Gewaltverbrechen sein wird. Vorerst sehnt sich der Kleine, dessen älteres Ich den Erzähler
abgibt, nach seinem Onkel Ricky, der wie ein großer Bruder für ihn ist und zurzeit als Soldat in Korea steht, und träumt zur abendlichen Baseball-Radiosendung von einer Profikarriere für die "Cardinals", denn dass Farmer keine Zukunft haben, weiß jeder. Zum Glück muss er mit seinen sieben Jahren beim Pflücken nicht so hart ran. So bleibt ihm Zeit, seinem Schwarm, der 17-jährigen Schönheit Tally Spruill, beim Nacktbaden zuzusehen,
was sie duldet (sie mag ihn), und sich mit dem zurückgebliebenen Trot Pruitt anzufreunden. Tally, die mit den verachteten Hillbilly-Pflückern aus den Bergen kam, verguckt sich in Cowboy, einen mexikanischen Wanderarbeiter, der ein begnadeter Baseballspieler ist, aber eine dunkle Seite hat, die ihre unheilvolle Rolle spielen wird. Auch sein Rivale Hank Spruill ist alles, nur kein Unschuldslämmchen, wie der Leser nach jenem Samstag in der Stadt weiß, an dem Hank es mit drei Schlägern aus dem asozialen Sisco-Clan aufnimmt und einen ohne Not erschlägt. Viele sehen zu, doch keiner außer dem eingeschüchterten Luke sagt aus. Es bleibt nicht seine einzige Lüge. Andererseits fällt Hanks Hang zur Gewalt auf ihn zurück.
Der Glätte von Grishams reinen Spannungsromanen steht "Die Farm" erfreulich fern. Grisham greift hier zum ersten Mal auf eine autobiografische Motivik zurück. Wie weit sie reicht und wo sie endet, ist unklar, erwähnt sei aber, dass der Autor zehn Jahre jünger als sein Held ist. Wie auch immer - Grisham hätte schon viel früher vom sterilen Bestsellermuster abrücken sollen. "Die Farm" ist, klar und deutlich gesagt, nicht nur einfach ein völlig untypisches Werk des Autors, weil es die Genrefesseln
links liegen lässt. Vielmehr und gerade heraus ist das Buch der erste "Grisham" von echtem literarischem Reiz und Wert. Statt dem vertrauten (Justiz-) Milieu einmal mehr eine voraussehbare, sterile, erfahrungs- und entwicklungslose "Spannung" abzunötigen, nimmt sich der frühere Anwalt und Abgeordnete von Mississippi die Freiheit, Kanzlei Kanzlei und Politik Politik sein zu lassen, um sich ehrlich und tief an seine (?) prägenden Anfänge zu erinnern. Wie der kleine Luke an der Schwelle zu einem anderen Leben Dinge verkraften muss, die im Grunde über seine Kraft gehen, erinnert unverkennbar an Mark Twains "Tom Sawyer", den Lukes Mutter einmal sogar erwähnt. Dabei will es
Grishams raffinierter Einsatz von Wissensunterschieden, dass sie viel mehr Recht hat, als sie oder auch Luke im fraglichen Moment wissen können. Manchen Leser mag die Wanderarbeiter-Atmosphäre
aus Not, Härte des Daseins und archetypischer Gewalt auch an John Steinbecks Klassiker "Früchte des Zorns" und "Jenseits von Eden" gemahnen. Was indes nicht heißen soll, das erste geglückte Buch John Grishams sei epigonal.
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