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Kundenrezensionen

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am 23. August 2002
Bereits an der Aufmache erkennt man, dass man hier ein sehr ungewöhnliches Buch in Händen hält. Ein bedruckter, durchsichtiger Schutzeinband und ein (dem Titel entsprechender) schwarzer Schnitt - noch bevor man das Buch geöffnet hat, sammelt es erste Pluspunkte.
Wenn man dann zu lesen beginnt, tut man sich anfangs etwas schwer. Die Gegenwartsform als durchgehende Erzählzeit und die Art der Autoren, die Leser direkt anzusprechen, sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil ungewöhnlich. Aber wenn man sich nach etwa 50 Seiten erst mal in diesem Werk verstrickt hat, dann kommt man einfach nicht mehr raus. Und dann sind es gerade die Erzählzeit und die Ansprache durch die Autoren, die die Handlung und vor allem die Atmosphäre dem Leser so nahe bringen, wie es in kaum einem anderen Buch geschieht.
Aber Vorsicht! Dieser Roman ist zwar eine Fortsetzung von "Der Talisman", wer aber erwartet, das Jack Sawyer wieder einmal die Region von Ost nach West durchwandert, der wird enttäuscht werden. Die Story ist mit der des Talismans nicht einmal annähernd zu vergleichen. Und so ist "Das schwarze Haus" mehr eine konsequente Fortführung von Jack Sawyers Leben als nur ein lauwarmer Aufguss von "Der Talisman". Es ist wesentlich erwachsener, komplexer ... ja, ich finde, sogar besser als der Vorgänger.
Der Roman lässt sich zwar ohne weiteres verstehen, wenn man weder Stephen Kings Zyklus vom Dunklen Turm noch "Der Talisman" kennt, allerdings steigert die Kenntnis dieser Werke das Lesevergnügen doch erheblich.
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am 28. Mai 2003
Owei, als King-Fan bedaure ich diesen Fall ein wenig. Wie in neueren Geschichten öfters der Fall (vgl. Duddits) verhungert die typische King-Idee, seine spezifische Kernkompetenz, durch seine Unfähigkeit, das Konzept auszubauen. Es endet zu banal---
Zumindest für mein Empfinden hat wirklich viel zu wenig Handlung in der Region stattgefunden. Ein Leser, der den Talisman mochte, hat sicher gehofft, dass mehr über die Region erzählt würde.
Der Buchverlauf in der Realwelt gleicht einem hundsgewöhnlichen Krimi, wenn man es nüchtern betrachtet. Seltene Elemente, die King-Flair verbreiten, sind die Beschreibung von dem Blinden, der selbst für jemanden, der nicht sehen kann, exzellente sonstige Sinneswahrnehmungen hat, und auch darüber hinaus als so komplexe und interessante Persönlichkeit beschrieben wird, dass der Leser unbedingt mehr davon haben möchte. Diese Figur hätte auch in dem Buch noch ausgebaut werden müssen. Obwohl ich wette, dass sie uns später wieder begegnen wird...
Ebenso gut, aber nicht voll ausgereizt sind auch die Motorrad-Freunde, die Jack letztendlich mit ihrer geistigen und körperlichen Kraft helfen.
Häufig wird Speedy's Erscheinen in Rezensionen erwähnt, aber selbst er hat nur eine kleine Rolle und kann damit nichts "rausreißen".
Insgesamt ist festzustellen, dass King die Macht von Freundschaft, Intelligenz, Persönlichkeit nicht so gut dargestellt hat, wie gewohnt. Es fehlt viel "Phantastisches", die Region wurde nur gestreift und King-Leser wollen nun mal keinen Krimi.
Selbst der vielgerühmte Querverweis zur "Der Schwarze Turm-Saga" ist nichts weiter als eine winzige, magere Spende, die nur heiß macht, aber leider keine entscheidenden Informationen liefert.
Ich hoffe wirklich sehr, dass der nächste Teil vom der Turm-Saga wieder so fesselnd wird, wie ich es gewohnt bin.
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am 22. November 2012
Leider kann ich, obwohl ich ein begeisterter King-Leser bin, für dieses Buch nur einen Stern vergeben.

Warum?

Der wichtigste Grund ist der Schreibstil. Fast das gesamte Buch erlebt man nur als Beobachter aus der Vogel-Perspektive - man schwebt also über dem Geschehen. So kommt einfach keinerlei Spannung auf, obwohl die Story an sich und die Hauptdarsteller Jack Sawyer und Henry Leyden Potential für ein richtig gutes Buch haben.
Der zweite Grund ist: Das Buch ist einfach langatmig. Normalerweise gefällt mir der ausführlich beschreibende Stil von Herrn King sehr gut. In Kombination mit der Vogel-Perspektive nervt die Langatmigkeit in diesem Buch einfach nur.

Einen Rundumschlag mit der Aussage "Stephen King ist über seinen Zenit und schreibt nichts Vernünftiges mehr" werde ich nicht machen, da dies einfach nicht stimmt! Ich habe in den letzten Jahren durchaus einige sehr gute Bücher von ihm gelesen.

Für dieses Buch gilt: Schade, da hätte man mehr draus machen können!
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am 6. Oktober 2015
Ich habe einige Jahre nicht gelesen, da ich nicht wusste, in welche Richtung Buch ich gehen soll. Man empfahl mir das Buch von Stephen King, das sich "Die Augen des Drachen" nennt.
Ich war wie gefesselt von diesem Buch. Meine Neugierde auf das Weiterlesen war nicht mehr zu halten und so dauerte es auch nicht lange, bis das Buch durchgelesen war. Da ich von diesem Buch so begeistert war, entschloss ich mich, mir noch ein Steven King Buch zu holen.

Leider trifft dieses Buch überhaupt nicht meine Vorstellungen.
Man fliegt ständig von einem Ort zum nächsten Ort (Vogelperspektive). Man beobachtet viele Leute und lernt Hintergründe über deren Verhalten kennen. Nach gefühlt 20 Personen, wusste ich aber nicht mehr, wie die erste Person hieß, noch ihr Verhalten. Ich habe vor lauter Namen nicht mehr durchgeblickt. Man fliegt dort durch die Gegend, von einer Straße in die nächste, allerdings fehlt mir hierbei der Überblick, wie die Landschaft aussehen soll oder wie die Stadt aufgebaut ist.
Vielleicht ist es einfach nicht mein Buch. Es hat mich auf jeden Fall nicht sonderlich gefesselt.

Ich werde aber trotzdem noch ein paar Bücher von Stephen King lesen, vllt ist dies ja ein Sonderfall. War vom anderen Buch viel zu sehr begeistert :)
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am 24. Februar 2013
Der hervorragend verfasste Achthundertseiter des Autorenduos King/Straub ist, zumindest was die ersten drei Viertel des Buchs angeht, ein merkwürdig spannender und überwiegend realistisch wirkender Kriminalroman um einen kanibalistisch veranlagten Serienkiller, der in der fiktiven Landgemeinde "French Landing" sein Unwesen treibt.

Das Buch ist deswegen "merkwürdig" spannend, weil es gleichzeitig völlig langweilig ist. Auf den ersten Blick. Die ersten paar hundert Seiten passiert nur sehr wenig. Figuren werden in aller Tiefenschärfe präsentiert, der Ort wird ausführlichst beschrieben, alles wirkt wie mit Makroeinstellung betrachtet und in Zeitlupe gefilmt. Mit der Beschreibung des blinden Moderators, Entertainers und sanften Genussmenschen Henry Leyden haben die Autoren allergrösste Sorgfalt walten lassen. Nebenbei erfährt der Leser eine Menge über Folkmusik und provinzielles Leben und wird, je länger er liest, beinahe selbst Teil von allerlei Geschichten rund um die Mordfälle, denn der Roman entfaltet gerade wegen seiner beinahe schmerzhaften Detailliertheit eine enorme Sogwirkung.

Leider bleiben die Autoren nicht auf dem Feld klassischen Realismus' sondern wuchten ihr Werk vor allem im letzten Viertel in den Fantasybereich. Und sie tun dies derart überzeichnet, dass es, finde ich, der Geschichte sowohl die Spannung raubt und deren Wirkung schwächt, wie auch die Möglichkeit nimmt, sich als ausgezeichneten Kriminalroman, als stilsicheres Stück der amerikanischen Popkultur zu präsentieren.

Anders als in beispielsweise "ES", wo das Unheimliche bis kurz vor Schluss namenlos blieb und auch anders interpretierbar war, entwickelt sich "Das schwarze Haus" zu einem echten Fantasy-Feuerwerk rund um dunkle Parallelwelten, Ungeheuer und Fegefeuer.

Zum Glück bleibt der Roman auch für jene verständlich, die weder Kings Geschichten rund um den dunklen Turm noch den Vorgängerroman "Der Talisman" kennen. Eingeweihten Lesern hingegen bietet er natürlich zusätzliche Lesefreude.

Wer als Leser in der Lage ist, den Fantasy-Touch seufzend als leidlich bekannte King-Allüren abzutun und hingegen das aufwendige Grundgerüst und die beinahe meditative Inszenierung zu schätzen weiss, wird dem Roman gerade ob seiner Sättigung an amerikanischem Life-Style, eine Menge Spannendes und Aufschlussreiches abgewinnen können.
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am 25. Januar 2013
Ich muss zugeben, dass ich als Jugendlicher die erste King/Straub-Zusammenarbeit „Der Talisman“ geliebt und mehrfach gelesen habe. Insofern habe ich jahrelang einen Bogen um diese angebliche Fortsetzung gemacht. Da mir aber der letzte Turm-Roman von King („Wind“) überraschend gut gefallen hat und ich lesen konnte, dass auch im „Dunklen Haus“ dem Epos weitere Bausteine hinzugefügt werden, gab ich dem eine Chance.
Um es gleich vorwegzunehmen, für mich war „Das dunkle Haus“ kein kompletter Rohrkrepierer. Hat man sich erst einmal an die höchst merkwürdige Erzählperspektive gewöhnt (die aber vornehmlich am Anfang nervt und irritiert) und sich auf den ersten hundert Seiten durch endlose Beschreibungen (gute, lyrische, aber einfach zu viele) gequält, nimmt das Buch Fahrt auf. Und die Krimihandlung um einen wahnsinnigen Kindermörder und Kannibalen hat es in seiner Morbidität wirklich in sich.
Was hat das ganze eigentlich mit dem „Talisman“ zu tun?
Wenn man ehrlich ist: Nichts. Zwar wird immer wieder das Thema der Parallelwelt, im Talisman die „Region“, in dem „dunklen Haus“ die „Territorien“, aufgegriffen, aber letztendlich nutzt das vor allem King nach hinten raus, um Versatzstücke seine epischen Turm-Werkes einzustreuen (Stichwörter: Die Balken, der scharlachrote König, sogar Blaine, der wahnsinnige Zug findet Erwähnung).
Das alles erscheint bei weitem allerdings nicht so homogen wie in „Der Talisman“.
Das Hauptproblem hatte ich persönlich mit der Figur des Jack Sawyer. Sicherlich ist es schwierig, einen alten Helden, den man im Kindesalter (Jack war im Talisman 12 Jahre alt) verlassen hat, nun als Erwachsenen vorgesetzt zu bekommen. Zwei Probleme: Warum eigentlich Jack Sawyer? Nun, weil King und Straub nur den Talisman zusammen geschrieben hatten und dementsprechend keinen anderen gemeinsamen Protagonisten präsentieren konnten. Das größere Problem: Jack Sawyer bleibt als Charakter extrem dünn, man bekommt ihn kaum zu greifen – er lebt nicht, sondern wirkt wie eine konstruierte Person aus einem Roman (was er ja letztendlich ist) – und damit verliert das Buch einiges. Sicher, es gibt wunderbare morbide Momente, Anfälle von sprachlicher Finesse etc. … aber sowohl von King als auch von dem hierzulande leider völlig unterschätzten Straub hat man Besseres gelesen. Hätten die beiden unseren Jack Sawyer doch ruhen lassen …
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am 23. Juni 2007
20 Jahre sind vergangen seit der damals 12-jährige Jack Sawyer durch die Territorien wanderte um den Talisman zu suchen und seine todtkranke Mutter zu retten. Dass er einst zwischen den Welten springen konnte, hat der erwachsene Jack vergessen. Nachdem er seinen Job beim Morddezernat aufgegeben hat, will er vor allem eines: Ruhe. Und die sucht er in French Landing, einem kleinen Städtchen in Wisconsin. Doch ruhig bleibt es nicht lange. In French Landing treibt ein Serienkiller ein Unwesen, der es auf kleine Kinder abgesehen hat. Jack Sawyer wird um Hilfe gebeten und merkt schnell, dass der Mörder nicht aus dieser Welt ist.

Das Schwarze Haus wird zwar als Fortsetzung von "Der Talisman" gehandelt, ist es aber nicht wirklich. Die Geschichte ist ziemlich eigentständig und man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um sie zu verstehen. "Das schwarze Haus" spielt nur selten in der Welt, die Jack Sawyer "Die Territorien" getauft hat. Stattdessen konzentrieren sich die Ereignisse auf die Kleinstadt French Landing. Und auch wenn man als Leser den Mörder recht früh kennen lernt, bleibt das Buch spannend.

Wie immer entwickelt Stephen King glaubhafte und lebendig wirkende Charaktere, die er dann ein Schreckensszenario nach dem anderen erleben lässt. Als Leser muss man an manchen Stellen einen starken Magen haben, denn wie es aussieht hat King hier einige seiner dunkelsten Fantasien nieder geschrieben. Allein die Erzählperspektive ist zunächst ein wenig ungewohnt. Der Leser schleicht als unsichtbarer Besucher in die Häuser der Charaktere, zusammen mit Stephen King. Zum Beispiel: "Jetzt sehen wir Jack Sawyer, gerade macht er..." Doch man gewöhnt sich daran.

"Das schwarze Haus" ist sehr eng mit Kings Romanreihe vom dunklen Turm verknüpft. So kommen zum Beispiel Figuren wie der Scharlachrote König sowie auch Roland und seine Revolvermänner in manchen Nebensätzen vor.

Dieses Buch zu lesen lohnt sich auf jeden Fall! Es ist spannend, unheimlich und ein wenig eklig: ein echter Stephen King!
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VINE-PRODUKTTESTERam 6. November 2002
Anscheinend ist mein ehemaliger Lieblingsautor derart in einem Formtief gelandet, aus dem er wohl zeit seines kreativen Schaffens nicht mehr rauskommen wird. Allzusehr verliert sich die Handlung in unkonstruktiver Geschwätzigkeit, allzu episch wird die Story im Breitwandformat ausgewälzt, wir erwarten die 8-stündige TV-Mini-Serie in spätestens einem Jahr. Herr King hat sich zu sehr dem Rubel ergeben und ruht sich zu behäbig und selbstgerecht auf seinen allzu lange wohl verdienten Lorbeeren aus. Nervig die ewigen Querverweise von roten Königen, Balken, Parllelwelten und Verbindungen der Protagonisten zu ganz anderen Geschichten, irgendwann gibts ein 2000 seitiges Ultrabuch mit allen jemals ersponnen Akteuren. Kurzum: Er hatte eine grosse Zeit, die ist leider rum, da hilft auch kein Bombast-Layout der viel zu überteuerten Hardcover-Ausgabe. Die Zeit ist reif für neue Talente.
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am 21. Mai 2016
Jack Sawyer, inzwischen erwachsen, arbeitete als Polizist und hat einen geheimnisvollen Mörder gestellt, danach allerdings den Polizeijob an den Nagel gehängt.
Trotzdem genießt er in French Landing, wo er lebt, ein hohes Ansehen und so bittet ihn Polizeichef Dale Gilbertson um Mithilfe, als die Kleinstadt von einer grausamen Mordserie an Kindern heimgesucht wird, die Leichen wurden versümmelt und teilweise
gegessen.
Vom Mörder, dem gehimnisvollen Fisherman, fehlt jede Spur.
Zwanzig Jahre nach seinem Ausflug in andere Welten wird Jake von seltsamen Wachträumen heimgesucht, er erinnert sich langsam wieder an das größte Abenteuer seiner Kindheit und ahnt, das seine Träume mit den Morden in Verbindung stehen und er den Auslöser für die Bluttaten in jener anderen Welt suchen muß, die er immer noch betreten kann.
In der Mutter eines verschwundenen Jungen findet er eine Verbündete, auch sie kennt die andere Seite und greift ihm, so gut es geht unter die Armen.
Und dann wär da noch Henry, Dales Onkel, der Radiomoderator, der zwar blind ist, aber dennoch eine ganz eigene Sicht auf alles hat und mit dem Jack eine tiefe Freundschaft verbindet und die Motorradgang "Thunder Five", deren Anführer seinen Sohn an den Fisherman verloren hat...

"Das schwarze Haus" ist die Fortsetzung von "Der Talisman" und erzählt die Geschichte des kleinen Jack, der inzwischen erwachsen geworden ist, weiter.
Storytechnisch gibt es nix zu meckern, allerdings fand ich die Schreibweise diesmal sehr anstrengend, dieses ständige "laßt uns hierhin und dorthin fliegen und uns ein Auge auf dies oder das werfen" war einfach nicht meins, meinen Lesefluß hat das sehr gestört, deswegen gibts von mir 3,5 Punkte aufgerundet auf 4...
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am 10. November 2002
Traurig ist es wirklich, was der früher einmal so stilsichere Autor, dessen Stories immer zu packen wussten, diesmal seinen Lesern zumutet. Gerade wenn man den Talisman gelesen hat, fällt auf, wie sehr die Qualität nachgelassen hat. Nicht nur der Plot selbst ist langweilig und überdies langatmig ausgewalzt, hinzu kommt, dass die gewählte Zeitform - Präsens - störend und irritierend wirkt. Konnte man früher Kings Bücher nicht aus der Hand legen, sobald man sie aufgeschlagen hatte, überfällt einen bei diesem bereits nach zwei Seiten das Gähnen. Da nützt es auch nichts, dass einzelne Figuren, wie der blinde Andy, durchaus sympathisch gezeichnet sind. Ganz nett sind die Querverweise auf den Dunklen Turm, aber sie retten das Buch ebenfalls nicht. Was nach der Lektüre bleibt, ist die traurige Gewissheit, dass Kings beste Zeiten eindeutig vorüber sind.
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