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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst gewöhnungsbedürftig, aber dann ...
Bereits an der Aufmache erkennt man, dass man hier ein sehr ungewöhnliches Buch in Händen hält. Ein bedruckter, durchsichtiger Schutzeinband und ein (dem Titel entsprechender) schwarzer Schnitt - noch bevor man das Buch geöffnet hat, sammelt es erste Pluspunkte.
Wenn man dann zu lesen beginnt, tut man sich anfangs etwas schwer. Die Gegenwartsform...
Veröffentlicht am 23. August 2002 von Olsen

versus
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen vorzeitig steckengeblieben
Owei, als King-Fan bedaure ich diesen Fall ein wenig. Wie in neueren Geschichten öfters der Fall (vgl. Duddits) verhungert die typische King-Idee, seine spezifische Kernkompetenz, durch seine Unfähigkeit, das Konzept auszubauen. Es endet zu banal---
Zumindest für mein Empfinden hat wirklich viel zu wenig Handlung in der Region stattgefunden. Ein Leser,...
Veröffentlicht am 28. Mai 2003 von Amazon Kunde


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43 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erst gewöhnungsbedürftig, aber dann ..., 23. August 2002
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Bereits an der Aufmache erkennt man, dass man hier ein sehr ungewöhnliches Buch in Händen hält. Ein bedruckter, durchsichtiger Schutzeinband und ein (dem Titel entsprechender) schwarzer Schnitt - noch bevor man das Buch geöffnet hat, sammelt es erste Pluspunkte.
Wenn man dann zu lesen beginnt, tut man sich anfangs etwas schwer. Die Gegenwartsform als durchgehende Erzählzeit und die Art der Autoren, die Leser direkt anzusprechen, sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, weil ungewöhnlich. Aber wenn man sich nach etwa 50 Seiten erst mal in diesem Werk verstrickt hat, dann kommt man einfach nicht mehr raus. Und dann sind es gerade die Erzählzeit und die Ansprache durch die Autoren, die die Handlung und vor allem die Atmosphäre dem Leser so nahe bringen, wie es in kaum einem anderen Buch geschieht.
Aber Vorsicht! Dieser Roman ist zwar eine Fortsetzung von "Der Talisman", wer aber erwartet, das Jack Sawyer wieder einmal die Region von Ost nach West durchwandert, der wird enttäuscht werden. Die Story ist mit der des Talismans nicht einmal annähernd zu vergleichen. Und so ist "Das schwarze Haus" mehr eine konsequente Fortführung von Jack Sawyers Leben als nur ein lauwarmer Aufguss von "Der Talisman". Es ist wesentlich erwachsener, komplexer ... ja, ich finde, sogar besser als der Vorgänger.
Der Roman lässt sich zwar ohne weiteres verstehen, wenn man weder Stephen Kings Zyklus vom Dunklen Turm noch "Der Talisman" kennt, allerdings steigert die Kenntnis dieser Werke das Lesevergnügen doch erheblich.
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Travellin' Jack is back - unbedingt lesen!, 23. Juni 2007
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus (Taschenbuch)
20 Jahre sind vergangen seit der damals 12-jährige Jack Sawyer durch die Territorien wanderte um den Talisman zu suchen und seine todtkranke Mutter zu retten. Dass er einst zwischen den Welten springen konnte, hat der erwachsene Jack vergessen. Nachdem er seinen Job beim Morddezernat aufgegeben hat, will er vor allem eines: Ruhe. Und die sucht er in French Landing, einem kleinen Städtchen in Wisconsin. Doch ruhig bleibt es nicht lange. In French Landing treibt ein Serienkiller ein Unwesen, der es auf kleine Kinder abgesehen hat. Jack Sawyer wird um Hilfe gebeten und merkt schnell, dass der Mörder nicht aus dieser Welt ist.

Das Schwarze Haus wird zwar als Fortsetzung von "Der Talisman" gehandelt, ist es aber nicht wirklich. Die Geschichte ist ziemlich eigentständig und man muss das erste Buch nicht gelesen haben, um sie zu verstehen. "Das schwarze Haus" spielt nur selten in der Welt, die Jack Sawyer "Die Territorien" getauft hat. Stattdessen konzentrieren sich die Ereignisse auf die Kleinstadt French Landing. Und auch wenn man als Leser den Mörder recht früh kennen lernt, bleibt das Buch spannend.

Wie immer entwickelt Stephen King glaubhafte und lebendig wirkende Charaktere, die er dann ein Schreckensszenario nach dem anderen erleben lässt. Als Leser muss man an manchen Stellen einen starken Magen haben, denn wie es aussieht hat King hier einige seiner dunkelsten Fantasien nieder geschrieben. Allein die Erzählperspektive ist zunächst ein wenig ungewohnt. Der Leser schleicht als unsichtbarer Besucher in die Häuser der Charaktere, zusammen mit Stephen King. Zum Beispiel: "Jetzt sehen wir Jack Sawyer, gerade macht er..." Doch man gewöhnt sich daran.

"Das schwarze Haus" ist sehr eng mit Kings Romanreihe vom dunklen Turm verknüpft. So kommen zum Beispiel Figuren wie der Scharlachrote König sowie auch Roland und seine Revolvermänner in manchen Nebensätzen vor.

Dieses Buch zu lesen lohnt sich auf jeden Fall! Es ist spannend, unheimlich und ein wenig eklig: ein echter Stephen King!
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen vorzeitig steckengeblieben, 28. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Owei, als King-Fan bedaure ich diesen Fall ein wenig. Wie in neueren Geschichten öfters der Fall (vgl. Duddits) verhungert die typische King-Idee, seine spezifische Kernkompetenz, durch seine Unfähigkeit, das Konzept auszubauen. Es endet zu banal---
Zumindest für mein Empfinden hat wirklich viel zu wenig Handlung in der Region stattgefunden. Ein Leser, der den Talisman mochte, hat sicher gehofft, dass mehr über die Region erzählt würde.
Der Buchverlauf in der Realwelt gleicht einem hundsgewöhnlichen Krimi, wenn man es nüchtern betrachtet. Seltene Elemente, die King-Flair verbreiten, sind die Beschreibung von dem Blinden, der selbst für jemanden, der nicht sehen kann, exzellente sonstige Sinneswahrnehmungen hat, und auch darüber hinaus als so komplexe und interessante Persönlichkeit beschrieben wird, dass der Leser unbedingt mehr davon haben möchte. Diese Figur hätte auch in dem Buch noch ausgebaut werden müssen. Obwohl ich wette, dass sie uns später wieder begegnen wird...
Ebenso gut, aber nicht voll ausgereizt sind auch die Motorrad-Freunde, die Jack letztendlich mit ihrer geistigen und körperlichen Kraft helfen.
Häufig wird Speedy's Erscheinen in Rezensionen erwähnt, aber selbst er hat nur eine kleine Rolle und kann damit nichts "rausreißen".
Insgesamt ist festzustellen, dass King die Macht von Freundschaft, Intelligenz, Persönlichkeit nicht so gut dargestellt hat, wie gewohnt. Es fehlt viel "Phantastisches", die Region wurde nur gestreift und King-Leser wollen nun mal keinen Krimi.
Selbst der vielgerühmte Querverweis zur "Der Schwarze Turm-Saga" ist nichts weiter als eine winzige, magere Spende, die nur heiß macht, aber leider keine entscheidenden Informationen liefert.
Ich hoffe wirklich sehr, dass der nächste Teil vom der Turm-Saga wieder so fesselnd wird, wie ich es gewohnt bin.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das war wohl nichts..., 22. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus (Taschenbuch)
Leider kann ich, obwohl ich ein begeisterter King-Leser bin, für dieses Buch nur einen Stern vergeben.

Warum?

Der wichtigste Grund ist der Schreibstil. Fast das gesamte Buch erlebt man nur als Beobachter aus der Vogel-Perspektive - man schwebt also über dem Geschehen. So kommt einfach keinerlei Spannung auf, obwohl die Story an sich und die Hauptdarsteller Jack Sawyer und Henry Leyden Potential für ein richtig gutes Buch haben.
Der zweite Grund ist: Das Buch ist einfach langatmig. Normalerweise gefällt mir der ausführlich beschreibende Stil von Herrn King sehr gut. In Kombination mit der Vogel-Perspektive nervt die Langatmigkeit in diesem Buch einfach nur.

Einen Rundumschlag mit der Aussage "Stephen King ist über seinen Zenit und schreibt nichts Vernünftiges mehr" werde ich nicht machen, da dies einfach nicht stimmt! Ich habe in den letzten Jahren durchaus einige sehr gute Bücher von ihm gelesen.

Für dieses Buch gilt: Schade, da hätte man mehr draus machen können!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das schwarze Tief, 6. November 2002
Von 
hankcgn "hankcgn" (köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Anscheinend ist mein ehemaliger Lieblingsautor derart in einem Formtief gelandet, aus dem er wohl zeit seines kreativen Schaffens nicht mehr rauskommen wird. Allzusehr verliert sich die Handlung in unkonstruktiver Geschwätzigkeit, allzu episch wird die Story im Breitwandformat ausgewälzt, wir erwarten die 8-stündige TV-Mini-Serie in spätestens einem Jahr. Herr King hat sich zu sehr dem Rubel ergeben und ruht sich zu behäbig und selbstgerecht auf seinen allzu lange wohl verdienten Lorbeeren aus. Nervig die ewigen Querverweise von roten Königen, Balken, Parllelwelten und Verbindungen der Protagonisten zu ganz anderen Geschichten, irgendwann gibts ein 2000 seitiges Ultrabuch mit allen jemals ersponnen Akteuren. Kurzum: Er hatte eine grosse Zeit, die ist leider rum, da hilft auch kein Bombast-Layout der viel zu überteuerten Hardcover-Ausgabe. Die Zeit ist reif für neue Talente.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Traurig traurig, 10. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Traurig ist es wirklich, was der früher einmal so stilsichere Autor, dessen Stories immer zu packen wussten, diesmal seinen Lesern zumutet. Gerade wenn man den Talisman gelesen hat, fällt auf, wie sehr die Qualität nachgelassen hat. Nicht nur der Plot selbst ist langweilig und überdies langatmig ausgewalzt, hinzu kommt, dass die gewählte Zeitform - Präsens - störend und irritierend wirkt. Konnte man früher Kings Bücher nicht aus der Hand legen, sobald man sie aufgeschlagen hatte, überfällt einen bei diesem bereits nach zwei Seiten das Gähnen. Da nützt es auch nichts, dass einzelne Figuren, wie der blinde Andy, durchaus sympathisch gezeichnet sind. Ganz nett sind die Querverweise auf den Dunklen Turm, aber sie retten das Buch ebenfalls nicht. Was nach der Lektüre bleibt, ist die traurige Gewissheit, dass Kings beste Zeiten eindeutig vorüber sind.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen unnötige "Talisman-"-Fortsetzung, 7. März 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus (Taschenbuch)
Die Ereignisse um das schwarz Haus spielen 20 Jahre nach der
"Der Talisman" vom selben Autorenteam: Jack Sawyer ist inzwischen
erwachsen und Polizist geworden. Ferner ist die Geschichte mit
Kings "schwarzer Turm"-Zyklus verwoben - was einige Leser sicher
schon vermutet haben, trifft zu: die Parallelwelt aus "Der
Talisman" ist identisch mit der Welt des Revolvermanns Roland von
Gilead!

Zur Geschichte: Ein Serienkiller geht in dem verträumten Ort
"French Landing" um, der bald "Fisherman" genannt wird. Er
entführt kleine Kinder, einige davon werden schrecklich
vestümmelt wiedergefunden, andere gar nicht mehr. Jack Sawyer
wird zu den Ermittlungen zu Hilfe gerufen, wobei niemand weiß,
daß dieser Träume hat, die mit den Morden in Verbindug stehen. Da
Jack noch mit der Parallelwelt von vor 20 Jahren in Verbindung
steht, weiß er, daß das schwarze Haus, das gut versteckt am
Ortsrand steht, der Eingang zu der Parallelwelt ist, und daß er
hindurch muß, um dem Fisherman das Handwerk zu legen.

Die Zeiten, bei denen der Name "King" auf der Buchklappe genügte,
um ein Garant für einen originellen und spannenden Roman zu sein,
sind offenbar vorbei, zu sehr stürzt sich der Autor seit einem
Jahrzehnt in die Dunkle-Turm-Saga. Man muß 400 Seiten überstehen,
bis überhaupt mal ein Anflug von Spannung aufkommt, und weder
Personen noch die Atmosphäre sind so beschrieben, daß man sich
in den Roman hineinversetzen könnte. Ich hoffe sehr, daß King
nach Abschluß seines Dunklen-Turm-Zyklus endlich wieder zu sich
selbst findet und man dann wieder Romane im Stil wie "Es",
"Christine", "Shining", "Cujo", "Friedhof der Kuscheltiere", "Todesmarsch" uvm. von ihm erwarten kann!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anders als gewohnt, packend und spannend, 2. Dezember 2002
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Jack Sawyer zieht in das kleine Dorf Frech Landing, in dem er vor einiger Zeit einen Fall gelöst hat und Thornberg Kinderling ins Gefängnis brachte. Er ist mit seinen 31 Jahren pensionierter Polizist. Dale Gilbertson ist der Chief des Dorfes und Jacks Freund. Als mehrere Kinder verschwinden, und von einigen wenigen die entstellten Leichen gefunden werden, ruft Dale seinen Freund Jack zu Hilfe. Der Fisherman, wie die Einwohner den Mörder nennen, verzehrt Teile der jungen Leichen und schickt bösartige Briefe an die verzweifelten Eltern. Nach anfänglichen Zweifeln entschliesst sich Jack Sawyer der hiesigen Poizei zu helfen. Nur langsam kommen die Erinnerungen an die Territorien zurück und was er als 12jähriger erlebt hat. Sein alter Freund Speedy Parker taucht wieder auf und hilft ihm auf die Sprünge. Dieser wurde in den Territorien vom Schutzmann zum Revolvermann erhoben. Und hier ist die erste Parallele zu der Saga vom Dunklen Turm. Nach und nach klärt Jack, nun ebenfalls wieder ein Schutzmann, den Fall auf. Nicht zuletzt durch die Hilfe seines besten Freundes: Henry hat als Blinder ein ganz besonderes Gehör entwickelt und entlarvt den Mörder an seiner Stimme. Doch die Zusammenhänge kann nur Jack verstehen - und ein wenig auch Judy Marshall, deren Sohn Tyler zuletzt entführt wurde. Ihr Twinner Sophie ist inzwischen die Königin der Territorien und sie flüstert Judy zu. Wir wissen, dass Tyler noch am Leben ist und eine bestimmte Aufgabe zu erfüllen hat. Er soll als Brecher zum Scharlachroten König, dem Abbalah, in den Dunklen Turm gebracht werde, der sämtliche Parallelwelten seiner Macht unterwerfen will. Doch dazu braucht er die Kraft der Brecher (der Oberbrecher ist Ted Brautigan, der im Roman Atlantis von den Männern in gelben Mänteln entführt wurde).
Einige der Balken sind schon eingestürzt, andere morsch. Ole Travellin' Jack hat noch etwas von der Macht in sich, die er durch die Berührung des Talisman erlangt hat und er schafft es Tyler Marshall aus den Fängen von Lord Malshun, dem Helfer des Abbalah, zu befreien. Das Tor zwischen den Welten bildet das Schwarze Haus. Dieses ist von seltsamen Mächten ,die niemanden mit schwachem Glauben zu ihm gelangen lassen.
Wer erwartet wieder mit Jack durch die Territorien zu ziehen, seltsame und zum Teil sehr liebenswürde Gestalten wie Wolf zu treffen und ein Abenteuer der Extraklasse zu erleben, der wird leider enttäuscht. "Das Schwarze Haus" ist mehr ein Kriminalroman als ein King-Schocker. Die Territorien kommen eindeutig zu kurz und Jack Sawyer ist vom ängstlichen Jungen, der letztendlich sehr viel Mut beweist, zu einem Mann geworden, der alles hat und doch nichts. Eine kaputte Beziehung, Frührenter wegen psychischer Probleme und keine Erinnerung mehr an die Territorien.
Trotz allem ein packender und spannender Roman mit unerwartetem Ende!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Entspricht leider nicht meinen Erwartungen...., 1. September 2004
Von 
Kivuli (Schleswig-Holstein) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus (Taschenbuch)
Nachdem ich den "Talisman" sicherlich einige Male gelesen habe und auch sonst viel, wenn nicht alles von Stephen King und einiges von Peter Straub, hatte ich wirklich hohe Erwartungen an "Das schwarze Haus".
Als ich es dann aber in den Händen hielt, starben diese Erwartungen eines langsamen Todes.
Ich will nicht sagen, dass das Buch SCHLECHT ist - es wäre mir im Nachhinein einfach nicht das Geld und die Vorfreude wert gewesen.
Stellenweise ist der Text nicht nur langatmig (was, wie ich finde, bei ansprechendem Stil durchaus entschuldbar oder unterhaltsam gewesen wäre) sondern auch so schwer und "staubig" zu lesen wie ein historischer Text. Die Charaktere sind stellenweise schlecht und unrealistisch charakterisiert - der kleine Jack war glaubwürdig, der erwachsene ist es nicht.
Die Liebesgeschichte - zu kitschig, diese "spontane intensive Seelenverwandschaft" nicht mal märchen-schön, nur öde.
Der Handlungsbogen ist unpassend - die (handlungsarme) Vorrede dauert seeehr lange, das Finale hat dann noch auf 10 oder 20 Seiten Platz.
Alles in allem aber ein akzeptabler Thriller mit (leichtem) Fantasy und (schwerem) Splatter-Einschlag.
Was mich aber störte - mehr als alles andere: SEIT WANN IST DIE REGION TEIL DER WELT DES SCHWARZEN TURMS??!!
Ich mag die Dark-Tower-Bücher, keine Frage, aber die Region... da gibt es (dachte ich) keine Post-Apokalyptische Zivilisation mit KI-Zügen und Schusswaffen! Seit wann ist Speedy Parker ein Revolvermann?! Immerhin hatte Onkel Morgan mit seinen Feuerwaffen einen echten Vorteil, die Leute kannten keine Züge und haben sie gefürchtet wie den Teufel!! Naja, was soll's. Mich hat es jedenfalls blöd getroffen, dieses Buch. ;-/
Wer mit mir darüber diskutieren möchte (auch über das letzgenannte Region/Dark Tower-Problem) sei willkommen!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Das schwarze Haus" + "Der dunkle Turm" = gute Story?!?, 8. Januar 2003
Rezension bezieht sich auf: Das schwarze Haus: Roman (Gebundene Ausgabe)
Seit vielen Jahren sehe ich mich als großen Stephen King Fan, nicht zuletzt wegen des Epos um den „Dunklen Turm". Ich liebe diese Bücher, habe sie mehrmals gelesen und bin über jeden Querverweis zu Rolands Mittwelt dankbar, der sich in Kings Werken finden läßt. So konnten die Leser des Dark Tower Zyklus ihr Vokabular um Wörter wie Revolvermann, Mono, Ka, Balken, Brecher, scharlachroter König, langsame Mutanten usw. mit viel Spaß und Spannung erweitern. Nahezu jedes neuere Werk von King bietet Links zum Zyklus um den dunklen Turm, welche die Welt um Roland und seine Mannen mit liebevoll gezeichneten Details erweitern.
Auch „Das schwarze Haus" geht in diese Richtung. Hier wird eine Geschichte um den vom „Talismann" bekannten, hier jedoch zum Mann gereiften, Jack „Travellin' Jack" Sawyer erzählt, welcher zusammen mit der (natürlich unfähigen) örtlichen Polizei und freundlichen, nahezu kuscheligen, Hells Angels einen Jungen aus der Hand von Schergen des scharlachroten Königs befreit. Dieser Junge ist sehr begabt und dadurch gefährlich, schließlich ist er der beste Brecher im ganzen Westen, äh... Universum. Das klingt bekannt? Richtig, auch in „Schlaflos" ging es um die Rettung eines Jungen, der eine überaus wichtige Rolle in den verwerflichen Plänen des scharlachroten Königs spielte. Allerdings war in „Schlaflos" der Showdown seinen Namen wert, ich habe selten erlebt, daß ein Buch wie „Das schwarze Haus" so uninspiriert und abrupt beendet wurde. Vorher kommt natürlich die (King-typische platonische) Liebe nicht zu kurz, unser Held Jack verliebt sich in die wohl schönste Frau des Universums und wird erhört. Schön für ihn. An solche Oberflächlichkeiten konnte ich mich noch gewöhnen, aber als ich das vierte oder fünfte Mal lesen mußte, daß die Maschinerie des Bösen von „zerlumpten Kindern mit blutigen Füßchen" angetrieben wurde, hätte ich das Buch fast weglegen können.
Aber eben nur fast. Denn trotz all des Pathos wird der geneigte Leser mit kleinen Nebenbemerkungen über beispielsweise Ted Brautigan, Blaine & Patricia und all diejenigen Figuren, welche die Faszination um „Dunklen Turm" ausmachen, verwöhnt (daher auch 3 statt der nur 2 Sterne, die das Buch verdient hätte). Was bei mir nun die Frage aufwarf: Was war nun genau die Aufgabe von Peter Straub? Dieses Buch spielt in dem von King erdachten Universum um den dunklen Turm. Leider wird es einem Neueinsteiger in das King'sche Turm-Universum nicht leicht gemacht: die Kenntnis der o.g. Vokabeln ist für einen Lesegenuß leider nahezu unabdinglich.
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Das schwarze Haus
Das schwarze Haus von Peter Straub (Taschenbuch - 1. April 2004)
EUR 9,95
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