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Kundenrezensionen

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am 15. Dezember 2006
Gleich am Hauptplatz der Handlung steigt der erste James-Bond-Roman Ian Flemings ein: Im namensgebenden "Casino Royale", zu nächtlicher Stunde, selbstverständlich im Salle privée. Zur Hauptperson wird nichts Genaues gesagt - nur, dass James Bond wußte, wann er nervlich soweit war, sich vom Spiel zurückzuziehen, und dass er wohl unter verschärfter Beobachtung der Casinoleitung stehen sollte.

Mit diesem atmosphärisch dichten und suggestiven Bild beginnt Ian Fleming seinen ersten Roman über den SIS-Agenten James Bond, auch bekannt als 007. Warum das so besondere Erwähnung findet? Nun, welche länger angelegte Romanreihe beginnt mitten in der Handlung, reicht notwenige Start-Informationen erst nachsträglich an den Leser weiter? Und dennoch wirkt der Einstieg nicht unüberschaubar und unkontrolliert, vielmehr entsteht gerade durch die akribische Schilderung dieser Szene eine Suggestionskraft, die dem Protagonisten des Buches von der ersten Zeile, von den ersten Worten an eine hohe Authentizität verleiht.

Die weitere Geschichte, die in "Casino Royale" erzählt wird, ist schnell und überschaubar: Als französischer Gewerkschaftsboß getarnter KGB-Agent spielt mit den ihm anvertrauten KGB-Geld, Bond soll ihm Verluste beifügen, die dazu führen sollen, dass die Gegenspionageeinheit "Smersch" aktiv wird. An sich keine Story, die einen vom Hocker reißt, allenfalls das Erscheinen bereits im Jahr 1953 ist beachtenswert - eine Ostblock-Westblock-Story, die bereits acht Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges von verhärteten Fronten und lebensgefährlicher Spionagearbeit auf beiden Seiten erzählt.

All das reicht normalerweise noch nicht für einen guten Spionagethriller. Fleming schafft es jedoch, durch geschickt ausgelöste Assoziationen, dem Leser ein zutiefst verunsicherndes und verstörendes Milieu darzustellen: Ein Badeort, der nur aus einem Casino und einem Hotel zu bestehen scheint, stereotype, anonym wirkende Handlungsorte wie Hotelzimmer, ein wie ausgestorben wirkendes Frankreich, ein einsamer, weltvergessen wirkender Landgasthof. Durch diese lastende Weltverlorenheit, die sich durch den ganzen Roman zieht, erwirbt sich "Casino Royale" ein besonderes Stimmungsgemenge, das durch seine Kälte und Teilnahmslosigkeit die Hauptfigur besonders hervorstechen läßt: James Bond wirkt im ganzen Roman wie scharfgestochen, während die weitere Umgebung in einer dumpfen Glocke schwelender Teilnahmslosigkeit zu verharren scheint.

Dieses Stimmungsgemälde macht "Casino Royale" zu einem interessanten, weil einnehmenden Buch. Zudem ist es nicht ausufernd episch, bietet aber genügend Raum, die geschickt inszenierte Handlung und ihre angenehm wenigen Protagonisten gekonnt in Szene zu setzen.

Wer in "Casino Royale" das Buch zum gerade angelaufenen Film mit Daniel Craig in der Hauptrolle erwartet, sei gewarnt. Es ist nichts von dem und dennoch viel mehr. Der Film hat vom Buch nur das Kartenspiel im Casino übernommen, auch die Namen werden verwendet, die weitere Handlung wurde jedoch an die heutige Zeit und den heutigen Publikumsgeschmack angepasst - zum Glück. Denn das Buch kann gar nicht leisten, was vom Drehbuch erwartet wird. Während die Exotik von Handlung und Orten (es geht um viel, zumeist Weltrettung, und die Urlaubsdestinationen, die meistens Bonds Arbeitsstätten sind) im Film befreiend und interessierend wirkt, ist im Buch das genaue Gegenteil der Fall: Es geht um Leben und Tod in einem Fall, der im heutigen Film eher als "kleiner Fisch" abgehakt würde, der exotische Ort wirkt eher zivilisationsfern und düster.

Noch dazu wird die Handlung und ihr Stimmungskosmos nicht im Film weiterverwendet - für den derzeitigen Status der Filmreihe wäre sie auch ein zu starker Bruch.
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am 14. November 2003
Ian Fleming wrote "Casino Royale" fifty years ago. But just now the James Bond novels become more and more famous and Casino Royale is a good beginning of the great collection of the James Bond thrillers.
Hunting Le Chiffre, a Smersh-Agent and deadly villain, Bond travels to the Casino named "Casino Royale", where he plays baccarat every evening. He is on a special training to beat Le Chiffre at the baccarat table. When Bond wins, Le Chiffre is a dead man. But if Le Chiffre wins, James Bond would fly away from the dangerous, Russian agent. On Bonds side stand the CIA-man Felix Leiter and the agent of Station S, a beautiful woman named Vesper. Ready to play the game of all games, Bond sit down at the baccarat table. But there is something what Bond doesn't know. In every case his enemy brings the death.
A classic thriller with the typical charakters and a clever story. Well done, Mr. Fleming!
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am 7. Juli 2003
Ian Flemings erstes Werk, Casino Royale, handelt von den dunklen Machenschaften eines russischen Geheimagenten, Le Chiffre, der sich durch eine noch geheimere Organisation der UdSSR bedroht sieht. Doch sein schlimmster Feind ist James Bond, der britische Geheimagent mit der Lizenz zum Töten. 007 soll Le Chiffre am Spieltisch im berühmten Casino Royale-les-Eaux bezwingen, was das Aus für Le Chiffre bedeuten könnte, der auch noch mit finanziellen Problemen zu kämpfen hat. Es kommt zu einem spannenden Duell zwischen zwei großen Spielern und am Ende entscheidet eine Karte über Leben und Tod...
Casino Royale ist nicht nur interessant, sondern auch lehreich, da es den Leser in die Regeln und Grundsätze des beliebten Kartenspiels Bakkarat einweiht. So spannend das Duell zwischen Le Chiffre und James Bond ist, desto überraschender ist das Ende von Flemings erstem und vielleicht bestem James Bond-Roman.
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am 23. November 2008
Mit "Casino Royale" ist Ian Fleming einer der besten Romane gelungen, die ich je gelesen habe. Er gehört wirklich zu meinen absoluten Lieblingen!
Die Handlung im Buch ist weniger action-betont als im Film, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Anders als im Film wird hier auch kein Poker sondern Bakkarat gespielt. Die Regeln dieses Spiels sind etwas kompliziert, aber die Szenen am Kartentisch bleiben auch spannend, wenn man nicht alles verstanden hat. Ein weiterer Unterschied zum Film ist das Szenario: Wo der Film Bond in einer Post-9/11-Zeit zeigt spielt das Buch während des Kalten Krieges. LeChiffre ist dementsprechend auch ein russischer Agent. Auch wenn die Darstellung der Russen heute natürlich nicht mehr zeitgemäß wirkt, tut es dem Spaß keinen Abbruch, wenn man bedenkt zu welcher Zeit dieses Buch entstanden ist.
Flemings Schreibstil ist sehr flott. Er hält sich nicht mit ausufernden Beschreibungen auf und verliert sich auch nicht in unnötigen Details. Trotzdem hat man zu keiner Zeit das Gefühl, dass etwas Wichtiges fehlen würde. Die Handlung weißt zudem auch sehr viele ruhige Momente auf, die dazu dienen dem Leser die Charaktere näher zu bringen, sodass man zu jeder Zeit mit ihnen mitleiden kann.
Alles in allem ist Casino Royale ein gelungener Agenten-Thriller, der Unterhaltung auf höchstem Niveau liefert und auch für Leute interessant sein sollte, die bisher nur die Filme kennen, damit sie mal erfahren, wie Bond ursprünglich war.
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am 5. Juli 2009
Casino Royale ist mein erstes James Bond Buch und es hat mich positiv überrascht. Habe zuerst den Film gesehen und dan das Buch gelesen. Das Buch ist sehr gut erzählt und geschrieben worden. Der Film wurde fast 1 zu 1 übernommen, man hatte ihn nur ans Jahr 2006 angepasst.
Casino Royale ist sehr zu empfehlen.
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am 8. Februar 2016
Alles bestens....
Super Buch
Sehr zu empfehlen.
Sehr spannend geschrieben....
Es ist eben ein Klassiker den man im buch Regal stehen haben sollte.
Auch der Preis ist sehr günstig.
Im Vergleich zur Buchhandlung.
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am 18. November 2005
In diesem ersten Roman Ian Flemings wird die Figur James Bond deffiniert. Wenn auch Charlie Higson mit seinem Buch "SilverFin" in James Bonds Kindheit zurückgeht, so ist "Casino Royale" doch der ultimative Anfang. Das Buch zeigt tiefe Charakteritika 007s und geht weit mehr in die Tiefe als die Bond-Filme. Nun soll der nächste Film "Casino Royale" werden, und es heißt, die Folterszenen aus dem Buch (Bond werden die Hoden ausgepeitscht!) könnten es in zensierter Form auf die Leinwand schaffen. Abwareten. So genau und brutal wie es Fleming schildert wird es wohl nie jemand zu sehen bekommen. Das Bondgirl in diesem Buch birgt Geheimnisse in sich. Das Ende des Romans ist nochmal ein Highlight: Selbstmord einer Spinonen die Bond liebt.
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am 12. Januar 2007
Ich habe den Film "Casino Royal" nicht gesehen, kenne aber viele James Bond Streifen. Das Buch ist grauenhaft! Der Film kann nur besser sein. Ian Flemmings Erstwerk ist eine Lachnummer und wahrlich kein Genuss zu lesen. Seine stuemperhaften Beschreibungen (z.B. das Blaehen der Nasenloecher James Bonds) lassen einen nicht nur einmal in Gelaechter ausbrechen. Durch das ganze Buch zieht sich eine unfreiwillige Komik, die man bei James Bond einfach nicht erwartet. Flemming verliert sich in Beschreibungen, die keinen interessieren und auch nicht wichtig fuer die Handlung sind.

Den Helden der Geschichte, James Bond, beschreibt er als einen wirklich unsympatischen, chovinistischen Mann (um nicht A... zu sagen).

Und daran koennen auch nicht solche Aussagen wie: "wie alle brutalen Maenner, war auch Bond sensibel..." etwas aendern.

Ich habe noch drei Sterne gegeben, weil die Handlung an sich ganz spannend bis zum Schluss ist, ansonsten kann man das Buch vergessen.
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am 6. Mai 2011
Wie schon gasagt das Buch lässt sich primma lesen aber für richtige Fans von Daniel Craig ist es eine Enttäuschung. Da dieses Buch nur wenige übereinstimmungen mit dem Film hat. Ist zwar mal interesant die geschichte anders zu lesen, aber man sollte sich nicht so viel davon versprechen. Trotz allen die es gerne mal lesen möchten wünsche ich viel spaß und bildet euch eure eigene meinung.
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am 29. September 2005
Das Buch "Casino Royale" ist als erster James-Bond-Roman natürlich ein Klassiker. Dennoch werden besonders Nicht-Bond-Kenner verwirrt sein: Heißt doch der kommende 007-Film "Casino Royale" und hat dessen Inhalt vermutlich sehr wenig mit diesem Originalroman aus dem Jahre 1953 zu tun.
Das bedeutet aber auch, dass vermutlich im nächsten Jahr ein weiteres Buch mit dem Titel "Casino Royale" auf den Markt kommen wird, das sich aber vom Inhalt her am 21. James-Bond-Film orientiert.
Doch zu diesem Buch:
Bonds Gegner: le Chiffre
Erstes Bondgirl: Vesper Lind
007s Verbündeter: René Mathis
Der Hauptteil des Buches bezieht sich auf ein Kartenspiel zwischen Bond und seinem Feind.
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