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am 26. Februar 2002
Der Leser wird gemeinsam mit der Hauptfigur des Buches, dem Engländer Jeffrey, immer tiefer in das schillernde und facettenreiche Leben im Berlin der 20er Jahre gezogen. Alles stürzt auf die große Katastrophe hin - die endgültige Machtergreifung der Nazis -, alle sind mitten im Strudel der Ereignisse und niemand scheint zu begreifen oder wahrhaben zu wollen, was passiert.
Ein spannendes Buch, das nicht vordergründig "lehrreich" ist und trotzdem dem Leser - ohne das ihm dies bewußt wird - ein Stück Zeitgeschichte näher bringt und miterleben macht.
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am 3. Juni 2003
Wer sich wie ich für die Literatur aus und über die 20er bis 40er Jahre interessiert, ist mit "Lichter der Nacht" bestens bedient. Das Buch beschreibt zwar kaum Neues, ist aber schön formuliert und profitiert von der Perspektive des aus England stammenden Protagonisten (wenn auch diese Perspektive nicht immer konsequent verfolgt wird). Als besonders wohltuend habe ich die die "Schlechtigkeit" des Charakters des Protagonisten empfunden, der nicht mit kritischem Blick kommentiert, sondern den "Tanz auf dem Vulkan" durchaus genießt. Gut, diese eher unkritische Perspektive ist auch nicht neu. Mich erinnert sie vor allem an jene des Protagonisten aus Aldous Huxleys "Narrenreigen"; sie ist aber immer wieder faszinierend. Umso erstaunlicher, dass das Buch im Klappentext als "leidenschaftlich" bezeichnet wird - passt nicht, stimmt nicht. Und das aus gutem Grund: Schließlich handelt es sich hierbei um eine Art Satire erzählt aus der Sicht eines relativ unkritischen Beobachters. Genau das macht ja den Reiz des Buches aus!
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am 9. August 2011
Ein pralles Zeit-und Sittengemälde aus der Hauptstadt Deutschlands am Vorabend der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten.
Der Hauptakteur Jeffrey ein junger Engländer besucht seine Verwandtschaft, jüdischer Abstammung in Berlin. Er gerät in den Sog der Stadt und seiner Einwohner und erlebt vielfältige Abenteuer und Eskapaden.
Der Autor erzählt uns seine Geschichte mit großem Wort-und Sprachwitz welche mit genauen Beschreibungen von Berlin und seinen Menschen daherkommt. Personen aus allen Gesellschaftsschichten von wohlhabend bis mittellos, Handlungsorte von Luxushotels, Szenelokalen und Hinterhöfen werden vorgestellt und sorgt für einen guten Querschnitt des Lebens in Berlin der Jahre 1932/33. Auch die Politik der damaligen Zeit wird nicht ausgespart von Links bis Rechts reicht die Bandbreite.
Die Schrecken des Nationalsozialismus werden im entstehen angerissen und bewertet.
Rückblickend wird vom Hauptprotagonisten auch das bittere Ende nicht ausgelassen.
Für den interessierten Leser von Zeitgeschichte ein empfehlenswertes Buch.
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am 22. Juni 2003
Xaver Engelhardt beschreibt die Erlebnisse des jungen, gelangweilten Engländers Jeffrey im Berlin der beginnenden dreissiger Jahre. Endzeitstimmung liegt in der Luft und bevor mit dem Beginn des Naziregimes die Lichter ausgehen, stürzt er sich in die unterschiedlichsten Vergnügungen, die ihm Berlin zu bieten hat. Zwar ist der Lack der zwanziger Jahre schon beinahe ab, aber noch ist in Berlin alles möglich. Die sehr kühl erzählte Geschichte lässt die Dekadenz dieser Stadt noch einmal aufleben und ist somit durchaus ein gelungenes Zeitbild. Gut getan hat diesem Stoff zweifelsohne die beinahe unbeteiligte Erzählweise des Autors, die mir gut gefallen hat.
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