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126 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEHR ALS NUR EIN BUCH
Was für ein Buch. Was für ein verdammt gutes Buch, und ich habe keine Idee, wie es drei Jahre unbemerkt an mir vorbeigehen konnte, ohne daß jemand sagte, He, ließ dieses Buch. Als es dann jemand sagte, war der Grund recht simpel: "Lies es, denn es ist so witzig", wurde mir gesagt. Das Buch ist auch sehr witzig, ohne Frage, aber was dann...
Veröffentlicht am 10. Januar 2004 von victor caspak

versus
13 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Aberwitzige Reise eines Aussenseiters
Ziemlich originell, ein Sozialdrama derart witzig zu erzählen: Ein kleiner Junge wird wegen eines harmlosen Kinderspiels als Perverser abgestempelt, was seinen weiteren Lebensweg erheblich beeinflusst. Er wird zum Aussenseiter und wann immer etwas Schlimmes in der Umgebung geschieht, wird automatisch ihm die Schuld zugeschoben. Für ihn ist am Schlimmsten, dass...
Veröffentlicht am 1. Januar 2010 von Ingwerkeks


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126 von 133 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen MEHR ALS NUR EIN BUCH, 10. Januar 2004
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Gebundene Ausgabe)
Was für ein Buch. Was für ein verdammt gutes Buch, und ich habe keine Idee, wie es drei Jahre unbemerkt an mir vorbeigehen konnte, ohne daß jemand sagte, He, ließ dieses Buch. Als es dann jemand sagte, war der Grund recht simpel: "Lies es, denn es ist so witzig", wurde mir gesagt. Das Buch ist auch sehr witzig, ohne Frage, aber was dann nach dem Witzigen kommt, ist bodenlos ernst und tief und so menschlich, daß es einen mit offenem Mund zurückläßt.
Die Geschichte, die der Hauptcharakter Raymond erzählt, ist voller Wärme und Traurigkeit. Sie enthält die Arroganz der Jugend, ihren Frust und ihre Ratlosigkeit. All die Mißgeschicke des Lebens rasen auf den Leser zu. Wir haben hier einen Hauptcharakter, der das Leben und die Musik liebt und dabei vom Pech verfolgt wird. Wir haben jemanden, der einfach nur er sein will und kein Teil der normalen Welt. Ich denke, es gibt da draußen tausende Jugendliche, die sich fragen, was sie in unserer Zeit verloren haben und wie sie aus dieser Zeit fliehen könnten, wenn es möglich wäre. Willy Russels Roman handelt von solch einer Flucht. Er enthält so viele feine Geschichten, daß ich keine anreißen möchte. Nicht um zu viel zu verraten, sondern weil es albern wäre, neue Worte dafür zu finden.
Ein Roman, der mehr ist als ein Roman. Ein Roman mit viel Tiefe, mit viel Erfahrungen und einer Menge Humor. Ein wunderbarer Roman.
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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein tiefer Blick in eine verstörte Kinderseele, 24. Mai 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Ein Huckleberry Finn der heutigen Zeit, lustig und dann wieder so todtraurig, dass es einem den Hals zuzieht.
Der Protagonist Raymond Marks erfindet mit 11 Jahren in einer Schulpause ein pubertär harmloses, wenn auch wenig absonderliches Spiel auf "männliche" Art und Weise Fliegen zu fangen. Kleine Ursache, grosse Wirkung! Ab dem Zeitpunkt ist nichts mehr wie es war. Das harmlose Spiel wird aufgebauscht und missverstanden. Das führt so weit, dass Raymond von der Schule fliegt, sich eine dicke Speckschicht anfrisst, in seiner eigenen Phantasiewelt lebt und demzufolge zum Außenseiter und Sonderling wird. Seine alleinerziehende Mutter versteht ihn nicht und ist ihm keine Hilfe, lediglich bei seiner "verrückten" Oma stösst er auf Verständnis. Es scheint so, als habe sich alles gegen ihn verschworen, alles was er anfängt missglückt und wird falsch ausgelegt. Ein richtiger Pechvogel, der mir aber während des Lesens mehr und mehr ans Herz gewachsen ist. In seiner Not schreibt Raymond tagebuchartige Briefe an sein Popidol Morrissey.
In der Sonderschule gewinnt er schliesslich doch zwei Freunde, den schwulen Twinky und Norman, der lernen soll sein unbändige Wut zu zügeln. Diese Dreierclique hält nun zusammen wie Pesch und Schwefel. Die außergewöhnliche Freundschaft der drei Außenseiter der Gesellschaft, ist auf eine derart subtile, anrührende Art beschrieben, dass ich alle drei Jungen glatt adoptieren könnte. Ich kann dieses wunderbare Buch nur allen Lesern, die Kinder lieben und vor allem verstehen wollen wärmstens ans Herz legen.
Mit Sicherheit wird dieses Buch neben MONSIEUR IBRAHIM UND DIE BLUMEN DES KORANS zu meinen persönlichen Bestsellern 2003 zählen! Beide Bücher handeln von Jungen, die vom Schicksal benachteiligt und trotzdem auf der Suche nach ein wenig Glück sind, beide sind Kämpfer und gehen trotz aller widrigen Umstände nicht unter und beide geben Hoffnung letzendlich auf mehr Menschlichkeit, Wärme und Toleranz im zwischenmenschlichen Umgang.
Der Fliegenfänger ein weises, ein menschliches, ein zärtliches aber auch ein grausames Buch, dass den Vergleich zum Fänger im Roggen nicht zu scheuen braucht
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86 von 91 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wohl persönlichste Unabhängigkeitserkärung überhaupt, 28. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Eigentlich wollte ich diesen Monat ein anderes Buch vorstellen. Und ich weiß, dass das hier sicher keinen interessiert. Egal. Doch dieses Buch habe ich soeben zu Ende gelesen und bin so ergriffen von diesem Roman. Ich muss darüber schreiben - jetzt. Willy Russell Der Fliegenfänger". Noch nie habe ich einen so guten Roman gelesen. Ich war mittendrin. Die ganze Zeit war ich mit Raymond zusammen unterwegs, in seiner Vergangenheit und Gegenwart. Wahnsinn!

Es sind eigentlich nur Briefe, lange Briefe, Briefe an Morrissey zwischen zwei Buchdeckel gepresst. Doch eigentlich sind es nicht einfach nur Briefe. Das Ganze ist eine Geschichte, die unter die Haut geht, die einem aus der Haut fahren lässt, die Tränen und Lächeln gleichermaßen hervorruft. Eine unglaublich Geschichte, die sich so wahr anfühlt, dass man hinaus schreien möchte: Warum, warum nur hat denn niemand zugehört? Wieso hat diesem Jungen niemand ins Herz gesehen? Sind wir Menschen manchmal so oberflächlich, so fest in unseren Strukturen verwachsen, dass wir nicht merken, wenn wir ein Lebewesen falsch beurteilen? Verurteilen?

Raymond Marks ist elf, als sein Leben aus den Fugen gerät. Er erfindet das Fliegenfangen, das ich hier nicht wirklich näher beschreiben will. Doch Jungs in dem Alter sind einfach so und es ist völlig natürlich, völlig normal. Doch wenn Erwachsene aus harmlosen Situationen ein menschenverachtendes Drama machen, dann kann die kleine heile Welt eines Elfjährigen gefährlich ins Schwanken geraten. Ray fliegt von der Schule und jeder hält ihn für einen Idioten, der sich selbst umbringen will. Ein Verrückter, dem man sofort zutraut, dass er sich an kleinen Mädchen vergreift. Ein Subjekt, das weggeschlossen gehört. Verachtet. Gehasst. Ausradiert.

Jahre später, als 19-Jähriger, schreibt Raymond seine Geschichte nieder. Er, der größte Morrissey-Fan aller Zeiten, ist auf dem Weg nach Grimsby, weil er dort auf dem Bau arbeiten und erwachsen werden soll. Er schreibt in sein Songbook. Briefe. Briefe an sein Idol Morrissey. Ihm erklärt er ehrlich alles, was damals passiert ist, als man ihn von der Schule schmiss und keiner seiner Freunde mehr mit ihm spielen durfte. Ihm verriet er auch, was damals am Kanal wirklich passierte, als man die kleine Paulette Patterson mit zerrissenem Kleidchen und blutigen Armen in einem verlassenen Schuppen gefunden hatte.

Der Fliegenfänger" ist Russells erster Roman und ein fantastisches Debüt. Seine Sprache ist so authentisch, dass man beim Lesen manchmal das Gefühl hat, man hätte die schlimmen Dinge alle selbst erlebt. Wir Erwachsenen haben schnell vergessen, wie verloren wir uns manchmal als Kind im Dschungel der Welt vorkamen. Wie gefährlich harmlose Dinge auf uns wirkten, wie Fantasien mit uns durchgingen. Die Großen" hielten Raymond für verrückt und ich fühlte so sehr mit dem Jungen, dass ich gern ins Buch geschrien hätte: Lasst ihn in Ruhe!"

Der dicke Schmöker ist nicht einfach nur so ein" Roman. Auf dem Buchdeckel steht, es ist eine ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung" - ja, dass trifft es sehr gut. Und ein Abschluss mit der Vergangenheit, ein Loslassen. Und warum Morrissey? Weil Raymond nicht nur sein größter Fan ist, sondern er sich mit diesem fantastischen Musiker so sehr identifizieren kann. Er fühlt, dass dieser ihn verstehen würde. Versteht, warum all dies passiert ist.

Das über 500-seitige Buch ist ein packender Roman. Mich hat er gefesselt. Und ich bewundere Russells unglaublichen Stil, der seine Geschichte zu einem wahren Meisterwerk gemacht hat. Vielleicht ist sie ja wirklich so passiert. Wer weiß.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lachen und Weinen, 21. November 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Ein absolut faszinierendes Buch. Die Geschichte selbst ist ein Drama und doch so witzig geschrieben, dass man an den dramatischsten Stellen in Lachen ausbricht.
Die ersten Seiten war ich skeptisch, da Raymond seine Geschichte in Briefen an Morrissey schreibt, was mir eigentlich nicht gefällt. Nach wenigen Seiten liest es sich allerdings wie ein "normaler" Roman und die Briefform fällt nicht weiter auf.
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in Schulen werden!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ernüchternd und ehrlich, aber packend!, 24. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Die Jugend eines Losers. So könnte man in einem Satz das Buch beschreiben, wenn es damit zu beschreiben wäre. Allerdings wird man dem mächtigen Werk damit nicht gerecht. Tatsächlich beschreibt der Held in der Ich-Form seine Jugend, die sich zunächst ganz normal anlässt, bis zum von seiner Umwelt vorangetriebenen gnadenlosen Absturz und dem letztendlich versöhnlichen Ende, in Form von Briefen an sein Idol. Mit einer schriftstellerischen Wucht, einer ergreifenden Sprache und einer unglaublich dichten Darstellung der Handlung und des Innenlebens des "Fliegenfängers" schlägt Russel dem Leser die Wahrheit über das Leben ins Gesicht, dass man am Ende nicht weiß, ob man mitfühlen oder an der Gesellschaft zweifeln soll, die sich in diesem Epos auf jeder Seite spiegelt.
Zumindest bleibt man nachdenklich zurück. Dinge wie diese passieren immer und überall, es trifft zu jeder Zeit die Falschen, die uns immer und überall auf der Suche nach einem Ausweg aus ihrem Dilemma begegnen. In unserer eigenen Welt gefangen, erkennen wir sie nur nicht.

In einem kraftvollen, sprachlichen Rundumschlag schreibt sich der Hauptdarsteller die über die Jahre seiner Kindheit aufgestaute Verzweiflung aus dem Leib und übergibt sie dem Leser zur weiteren Verwendung. Dieser muss sich vorher überlegen, ob er diese teilen will, um letztendlich durch Irrungen und Wirrungen hindurch an der erlösenden Befreiung teilzuhaben, oder ob er lieber in der Komfortzone verbleiben und Kitsch a là Karen Rose und dergleichen konsumieren will. Wer sich darauf einlässt, wird unweigerlich in den Kopf, den Körper und die Gedankenwelt eines vielleicht unterdurchschnittlich intelligenten, unansehnlichen und ungeliebten Teenagers hineinversetzt und fühlt sich wie dieser in dieser Rolle gefangen. Das macht letztendlich den Reiz dieses Buches aus. Es berührt unweigerlich.

Also: Doppeldaumen nach oben für Willy Russell, ein anspruchsvolles Leseereignis.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unfassbar, 30. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Was für ein Buch ! Unfassbar, dass es dem Verlag nicht gelungen ist, dieses Buch besser zu promoten. Mehr als 30 gute Kritiken bei Amazon haben mich dazu bewogen, dieses Buch zu kaufen. Ich habe es nicht bereut. Diese Buch ist wirklich lesenswert und jedem zu empfehlen. Eine Klasse Geschichte, welche von den kleinen Dingen des Lebens handelt.Selten hat mich eine Geschichte derartig berührt. Ein Vergleich mit Irving, Franzen etc. ist völlig berechtigt. Herzlichen Dank an Amazon und deren Rezensionen, ohne die ich nicht auf das Buch aufmerksam geworden wäre.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum Schmunzeln und zum Weinen, 2. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Der Hauptcharakter: ein schlauer Junge namens Raymond, mit einer eigenen Sicht auf die Welt: Er ist augenscheinlich nur von dummen und primitiven Erwachsenen umgeben die anscheinend mit dem Wort Sarkasmus Nichts anfangen können und die zu arrogant sind um sich anzuhören was Raymond zu sagen hat. Dadurch entstehen natürlich nur Missverständnisse und er tritt von einem Fettnäpfchen ins Andere - Sachen die eigentlich Lapalien sind, aber die Leute um ihn herum neigen dazu aus Mücken Elefanten zu machen und so wird er schließlich, auch durch die Einwirkung von "Klatsch und Tratsch" und Klischees als gemeingefährlicher Perversling und schlimmeres abgestempelt.

Nach ungefähr einem Drittel des Buches habe ich mit dem Gedanken gespielt es nicht mehr weiter zu lesen - nicht weil es mich gelangweilt hat! Nein, es ist durchaus spannend und manchaml auch einfach nur witzig, aber es ist zeitweise wirklich NUR deprimierend. Missgeschick über Missgeschick, Erwachsene und auch seine besten Freunde verurteilen ihn .... und keine Aussicht auch auf nur einen Lichtblick. Aber ab einem gewissen Zeitpunkt erkennt man dass nicht alles verloren ist und langsam (erst schleichend dan öfters): Lichtblicke. Aber das Buch bleibt natürlich trotzdem noch tragisch und sarkastisch. Ich habe es feritg gelesen und ich muss sagen ich bereue es wirklich nicht!

Das Buch MUSS Anfangs einfach deprimierend sein um Raymond zu fomren und seine spätere Handlungsweise zu verstehen. Und dadurch kommt es auch, dass man sich über jedes noch so kleine positive Ereignis richtig freut (und wenn es nur ein Lächeln von seiner Mutter ist)
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36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolut Top !, 26. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Wow ! Was für ein brillianter Roman ! Unbedingt lesen !

Der elfjährige Raymond Marks bringt seinen Schulfreunden bei, wie man mit der Penisvorhaut Fliegen fängt. Als während des pubertären Spielchens ein kleiner Unfall passiert, hat dies verheerende Auswirkungen auf Raymonds weiteren Werdegang.

Als Perversling gebrandmarkt schlittert Raymond nun von einer Katastrophe in die andere, Fress- und Fettsucht, Sonderschule und psychatrische Klinik schließen sich an. Ein Ende der langjährigen Tortur scheint nicht abzusehen, auf Drängen seines Onkels soll Raymond auch noch auf einer Baustelle im nüchtern, langweiligen Grimsby arbeiten.

Typisch britisch, herzzerreißend traurig und doch unglaublich komisch. Dazu auf sehr unkonventionelle Art mit sehr sehr viel Gefühl geschrieben:

Der Ich-Erzähler Raymond Marks schildert auf seiner an sich schon verrückten Tour nach Grimsby die einschneidenden Episoden seines Lebens in Briefen an Morrisey, leicht morbider Ex-Sänger von The Smiths und Seelenverwandter Raymonds. So bittersüß wie Morriseys Stimme ist der Erzählstils Raymonds. Raymond Marks ist anders, sein Leben ist anders und dieser Roman ist phantastisch anders.

Kaufen, kaufen, kaufen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bewegende Story mit englischem Humor., 30. Oktober 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
Ich kann mich nur den anderen Lesern anschließen. Ein tolles bewegendes Buch. Die Geschichte zeigt einem glaubhaft mit einer guten Portion hintergündigen englischem Humor wie es im Leben ohne eigenes verschulden so kommen kann. Weiterhin hat mir die Schreibweise sehr gut gefallen, man findet schnell in den einzelnen Kapiteln zu den einzelnen Charakteren der Geschichte zurück.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, einfach wunderbar..., 1. September 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Fliegenfänger (Taschenbuch)
...ein Buch voll Wärme, Witz und Weisheit - die berühmten drei W's, die ein Buch besonders machen.

Ich bin über dieses Buch nur über die Amazon-Empfehlungen gestolpert, sonst wäre ich garnicht darauf gekommen. Bin aber nun froh, daß ich es mir angeschafft habe.

Über den Inhalt will ich garnicht viel erzählen; aber die Lebensgeschichte von Raymond, vorgetragen in Briefen an sein größtes Idol, ist so voller Wendungen, Irrungen, Wirrungen - ein Leben kann man immer von mindestens zwei Seiten sehen und wahrscheinlich haben beide recht....

Eine charmante, hochintelligente Sprache, die einem schlauen Jungen mit seiner eigenen Sicht der Dinge wie auf den Leib geschneidert ist und die einfach Spaß macht.

Ich kann das Buch jedem nur wärmstens ans Herz legen - wie aus einem Streich kleiner Jungen eine Lebensgeschichte wird, das ist einmalig.
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Der Fliegenfänger
Der Fliegenfänger von Willy Russell (Taschenbuch - 1. Dezember 2002)
EUR 8,95
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